DE239166C - - Google Patents

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DE239166C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/12Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing parts of the articles by cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~M 239166-KLASSE 80 iz. GRUPPE
Durchbohrungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Herstellung von Isolatoren mit sich kreuzenden Durchbohrungen, welche insbesondere zur Erzeugung der ungefähr in einem Halbkreis im Körper verlaufenden, ineinander verschränkten und in ihren Ebenen senkrecht aufeinanderstellenden Durchbohrungen dient, durch welche die Tragseile des Isolators gezogen werden.
ίο In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 die Vorrichtung,
Fig. 3 bis 8 ihre Arbeitsweise.
Gemäß der Erfindung wird der Porzellankörper in einen Rahmen 1 eingelegt und in diesem durch zwei oben und unten sich auflegende, der Form des Isolators angepaßte Bleche 2 und 3 eingespannt. Jedes dieser Bleche hat einen länglichen Schlitz 4 bzw. 5 für den Lauf des Spiralbohrers 6, und zwar kreuzen sich die Mittellinien der beiden Schlitze senkrecht, wie Fig. 2 zeigt. Der Bohrer greift unterhalb' des Isolatormittelpunktes an (Fig. 1 und 3). Der Rahmen besitzt zwei in verschiedenen Ebenen liegende Paare von Zapfen 7 und 8 bzw. 9 und 10, von denen in Fig. ι und 2 beispielsweise zunächst 9.und 10 in Lager eingespannt sind.
Die Arbeitsweise gestaltet sich nach den Fig. 3 bis 8 wie folgt: Der Bohrer greift im unteren Teil des Schlitzes 5 an, und beim Bohren wird der Rahmen um die Zapfen 9, 10 bis zu 45° gedreht. Das Bohrloch verläuft infolgedessen nicht gerade, sondern beschreibt einen Kreisbogen (Fig. 4) um die Achse 9 -10; es wird an der Einbohrstelle von dem Schaft des sich drehenden Bohrers erweitert. Diese Erweiterung ist erwünscht, da hierdurch etwaige Verunreinigungen, Schnee, Schmutz u. dgl,, sich weniger leicht in den Bohrungen festsetzen können.
Nachdem das erste Loch weit genug ge^ bohrt ist, wird der Rahmen oder der Isolator im Rahmen um i8o° um die Rotationsachse des Isolators gedreht und nun der zweite Kreisbogen gebohrt (Fig. 5), bis beide Löcher, was jedoclraus der Zeichnung nicht zu ersehen ist, zusammentreffen. Sie. bilden dann die halbkreisförmige Durchführung, die sich nach den Mündungsstellen zu erweitert.
Hierauf wird der ganze Rahmen aus seinen Lagern herausgenommen und mit dem zweiten Paar Zapfen, also 7 und 8, in der in Fig. 2 für die Zapfen 9 und 10 dargestellten Weise eingespannt. Hierbei wird gleichzeitig der Rahmen so gedreht, daß die Rückseite des Rahmens mit dem Schlitz 4 nach vorn nach dem Bohrer zu kommt, und es wird nun die zweite Durchbohrung gemäß Fig. 6 bis 8 in derselben Weise hergestellt wie die erste.
Der Lagerzapfenwechsel geht in der Weise vor sich, daß der Rahmen zunächst in Lagern gestützt wird, welche den Zapfen 9 und 10 entsprechen. Wenn die erste Bohrung fertiggestellt ist, wird ein zweites Lagerpaar, das beispielsweise auf einem Schlitten angeordnet ist, vorgeschoben, so daß es die Zapfen 7 und 8 umgreift. Hierauf werden die den
(2. Auflage, ausgegeben am g. November igii.)
Zapfen 9 und 10 entsprechenden Lager entfernt.
Die Vorrichtung ermöglicht die Herstellung der halbkreisförmigen Durchbohrungen unter Verwendung eines nur in achsialer Richtung beweglichen Bohrers. Die Schlitze in den den Rahmen abdeckenden Blechen dienen dem Bohrer als Führung und verhindern einen zu großen Ausschlag des Rahmens.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zur Herstellung von Isolatoren mit sich kreuzenden bogenförmigen Durchbohrungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolatorkörper in einen um zwei senkrecht zueinander stehende Zapfenpaare drehbaren Rahmen eingelegt wird, durch dessen Verdrehung die gekrümmten Durchführungen mittels eines nur in achsialer Richtung beweglichen Bohrers erzeugt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen mit Längsschlitze enthaltenden Deckeln versehen ist, durch die der Bohrer geführt ist und ein zu großer Ausschlag des Rahmens verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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