DE346171C - - Google Patents

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DE346171C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C47/00Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines
    • E21C47/10Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines for quarrying stone, sand, gravel, or clay

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

Nach dem Patent 330338 wird das Verfahren zum Abbauen von Ton in Blöcken in der Weise ausgeführt, daß in einer Ecke des Tonlagers ein Dorn mit einem daran befestigten Draht bis zu der die innere Ecke des zu schneidenden Blockes bildenden Stelle in den Ton eingetrieben, dann der Draht in drei an den Befestigungspunkten des Drahtes sich schneidenden Ebenen durch den Ton hindurchgezogen und dadurch der Block unmittelbar aus dem Tonlager ausgeschnitten wird.
Dieses Verfahren und der zur Ausführung desselben benutzte, mit einem Schneidedraht versehene Dorn läßt sich nur in fetten Tonlagern zur Anwendung bringen, da der Dorn sich nur in fetten Ton eintreiben läßt und nur in diesem Ton beim Herausschneiden des Blockes genügend Halt findet. Um nun auch das Herausschneiden von Blöcken aus weniger fetten Tonlagern zu ermöglichen, wird das erwähnte Verfahren in der Weise gemäß der Erfindung abgeändert, daß in einer Ecke des Tonlagers ein Loch eingetrieben, eingebohrt oder in anderer Weise hergestellt wird, und zwar von einem Durchmesser, der größer ist als jener des zur Ausführung des Verfahrens zu benutzenden Domes. In dieses so hergestellte Loch im Tonlager wird dann der den Schneidedraht tragende Dorn eingeführt und in dem Loch durch Klemmwirkung oder durch Eingreifen eines oder mehrerer Zähne, Stifte o. dgl. in der Wand des Lcches festgehalten. Auf der Zeichnung ist ein zur Ausführung dieses Verfahrens verwendbarer Dorn in einem .35 Ausführungsbeispiel dargestellt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird in dem Tonlager, und zwar in einer Ecke desselben ein Loch h von der gewünschten Tiefe und von einem solchen Durchmesser hergestellt, daß der den Schneidedraht c tragende Dorn α leicht in das Loch eingeführt werden kann. Der Dorn a ist mit einem oder mehreren spitzen vorspringenden Zähnen f versehen, die beim Eintreiben eines Keiles g zwischen den Dorn a und die Lochwand in letztere derartig eingedrückt oder eingetrieben werden, daß der Dorn α in dem Loch h festgehalten wird. Es kann dann mittels des Schneidedrahtes c das Verfahren nach Patent 330338 auch in aus weniger fettem Ton bestehenden Lagern zur Ausführung kommen.
Der Schneidedraht c ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an einer offenen Schelle i befestigt, die zwischen einem auf dem Dorn a angebrachten . Ansatzring k und der aufgeschraubten Kegelspitze b gehalten wird. Die Schelle i ist, wie Abb. 2 der beiliegenden Zeichnung zeigt, vorn offen und mit einem Stift I versehen, an welchem der Schneidedraht c auswechselbar befestigt ist, indem z. B. der Stift herausnehmbar oder leicht lösbar eingesetzt ist. Bei Beschädigung des Schneidedrahtes kann auch ein neuer dadurch eingesetzt werden, daß die Kegelspitze b abgeschraubt und eine neue einen Schneidedraht tragende Schelle aufgeschoben wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schneidedraht einerseits mit dem Stift I und anderseits auch um den Dorn selbst mittels der drehbar gelagerten Schelle drehbar befestigt, so daß der Schneidedraht nach allen Richtungen hin frei beweglich ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Abbauen von Ton in Blöcken nach Patent 330338, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Ecke des Tonlagers ein Loch eingetrieben wird von einem Durchmesser größer als derjenige des den Schneidedraht (c) tragenden Domes («), und daß dieser durch Festklemmen in dem Loch (mittels g) oder vermittels spitzer Zähne (f) oder anderer Anschläge in der Lochwandung festgehalten wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der aufschraubbaren Kegelspitze (&) des Domes und einem darauf festsitzenden Ansatzring (k) eine Schelle (i) frei drehbar gelagert und der Schneidedraht (c) wieder an einem in dieser Schelle sitzenden auswechselbaren Stift drehbar befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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