DE3448C - Herstellung von Kaliberstopfen zur Fabrikation schmiedeeiserner Rohre - Google Patents
Herstellung von Kaliberstopfen zur Fabrikation schmiedeeiserner RohreInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C9/00—Moulds or cores; Moulding processes
- B22C9/06—Permanent moulds for shaped castings
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
1878.
Klasse 31.
ROBERT SCHNEIDER in DÜSSELDORF. Herstellung von Kaliberstopfen zur Fabrikation schmiedeiserner Rohre.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i'6. Juni 1878 ab.
Kaliberstopfen nennt man bei der Fabrikation schmiedeiserner Rohre die Dorne, über welchen
die Schweifsung der Naht stattfindet, und welche durch ihre Form die Kalibrirung des
zu erzeugenden Rohres herbeiführen.
Die an dieselben gestellten Hauptanforderungen sind: Durchaus gleichmäfsige Form, exact
centrale Stellung des Loches für die Führungsstange, möglichst glatte Oberfläche und Dauerhaftigkeit.
Allen diesen Anforderungen entsprachen die bisher in Sandgufs hergestellten Stopfen sehr wenig und fafste der Erfinder
deshalb die Idee, dieselben aus Hartgufs in Coquillen herzustellen, um hierdurch allen
obigen Anforderungen gleichzeitig zu genügen und eine Massenfabrikation zu ermöglichen, und
ersann zu diesem Behufe die in beiliegender Zeichnung veranschaulichte und unten näher
beschriebene Coquillenconstruction.
Die eigentliche Gufsform besteht aus der oben gerade gedrehten, massiven, gufseisernen
Platte A1 in welcher die einzelnen Formen a
(in der Zeichnung sechs Stück) in gleichem Abstand vom Mittelpunkt, der Profilirung der
herzustellenden Stopfen entsprechend, sauber eingedreht sind. Die unten eben abgedrehte Deckplatte
B ist durch Führungsstifte b, welche in
entsprechende Löcher von A eingreifen, fixirt und gegen Auftrieb durch die Klammern c gesichert.
Genau centrisch zu jeder Form α ist durch die Deckplatte B, wie auch durch die
Coquille A ein konisches Loch zur Aufnahme der konischen Stahldorne C, und diesen genau
entsprechend gebohrt; die Löcher müssen also immer centrisch zu dem Kaliberstopfen werden.
Die Dorne C werden vor dem Einsetzen mit Graphit bestrichen. Zur Luftabführung ist eine
Nuth vorhanden, welche sich vom äufseren Rande jeder Form α bis zum Rande der Coquille
A hinzieht. Zur Schonung der Coquille gegen Abbrennen durch das flüssige Eisen ist
ein loser, runder Stopfen D, welcher mit seinem äufseren Umfange 3 bis 5 mm über die äufsere
Kante der Formenöffnung α greift, und der nach Bedarf ausgewechselt werden kann, eingesetzt.
Der Deckel B ist genau nach der oberen Wölbung des Stopfens D ausgedreht und sind
in diese Ausdrehung die Einlaufe d für die einzelnen Formen α eingearbeitet. Durch diese
Anordnung der Eingüsse, entfernt vom äufseren Umfange des zu giefsenden Stopfens, wird ein
Ausbrechen des oberen Randes beim Abschlagen der Eingufszäpfchen verhindert. Aufserdem
trägt B noch eine Verstärkung e, welche konisch ausgebohrt ist, zur Aufnahme des Eingufstrichters
E. Der Trichter E ist zweitheilig, die beiden Hälften durch Stifte zu einander
fixirt und jede Hälfte mit einem Handgriffe / versehen. Nachdem die Form in der eben beschriebenen
Weise zusammengestellt und der Gufs geschehen ist, werden die beiden Klammern c gelöst. Die Deckplatte B wird nun
vermittelst der Handgriffe von der unteren Form A abgehoben; die gegossenen Stopfen
bleiben, durch die Stahldorne C gehalten, an der Deckplatte B hängen und fallen von derselben
ab, wenn die Stahldorne ^herausgeschlagen werden. Der Einlauftrichter E löst sich hierbei
ebenfalls von B und läfst, indem er sich theilt, den Gufstrichter herausfallen, worauf die
Form zu neuem Gusse wieder zusammengestellt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Anwendung dieser Coquillen zur Herstellung von Kaliberstopfen und der vorbeschriebenen Details in Anordnung derselben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3448C true DE3448C (de) |
Family
ID=282450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3448D Active DE3448C (de) | Herstellung von Kaliberstopfen zur Fabrikation schmiedeeiserner Rohre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3448C (de) |
-
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- DE DENDAT3448D patent/DE3448C/de active Active
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