DE344772C - Rechengeraet - Google Patents

Rechengeraet

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Publication number
DE344772C
DE344772C DE1920344772D DE344772DD DE344772C DE 344772 C DE344772 C DE 344772C DE 1920344772 D DE1920344772 D DE 1920344772D DE 344772D D DE344772D D DE 344772DD DE 344772 C DE344772 C DE 344772C
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DE
Germany
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bands
attached
tape
projections
holes
Prior art date
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Expired
Application number
DE1920344772D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dipl-Ing Alexander Loczy
Original Assignee
Dipl-Ing Alexander Loczy
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Publication date
Application filed by Dipl-Ing Alexander Loczy filed Critical Dipl-Ing Alexander Loczy
Application granted granted Critical
Publication of DE344772C publication Critical patent/DE344772C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Rechengerät. Es sind bereits Rechengeräte mit mehreren parallel nebeneinander angeordneten, über Rollen geführten endlosen Zahlenbändern bekannt, bei welchen die Zahlenbänder Brei-oder mehrmals fortlaufend mit der Zahlenreihe o bis g versehen sind, um sie in dem Zwischenraume zwischen den beiden Bandrollen zum Zwecke der Addition oder Subtraktion um neun Zahlen vor- oder zurückbewegen zu können. Die Zahlenbänder besitzen hierzu bei jeder Zahl ein Loch oder einen Vorsprung, in oder an welchem ein zur Fortbewegung der Zahlenbänder dienendes Stäbchen oder Dorn angreift, das oder der zu- diesem Zweck durch einen Schlitz der Deckelplatte eingesetzt oder innerhalb der Bänder geführt werden kann. Bei den bekannten Rechengeräten dieser Art erfolgt die von Band zu Band fortschreitende Zehnerschaltung dadurch, daß die gegenüberliegenden Kanten der Zahlenbänder mit Vorsprüngen und Zähnen versehen sind und hiermit, unter Vermittlung von zwischen je zwei Zahlenbändern angeordneten Schaltwerken, das eine Band auf das andere Band so einwirkt, daß am Schlusse einer jeden Zahlenreihe x bis o das links benachbarte Band um eine Zahl fortbewegt wird. Diese Art der Zehnerschaltung isf sehr kompliziert und macht es erforderlich, daß die Zahlenbänder an ihrer rechten Seite als fortlaufende Zahnleiste ausgebildet sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Rechengerät der obengenannten Art, wobei die von Band zu Band fortschreitende Zehnerschaltung dadurch vereinfacht ist, daß die in bekannter Weise an der linken Seite der Zahlenbänder in gleichem Abstande angebrachten Vorsprünge an ihrem äußeren Ende die Breite einer halben Zahlen- bzw. Lochentfernung besitzen und sich, allmählich breiter werdend, ohne Hohlkanten zu bilden, an die Bänder anschließen, ferner auf dem Umfange sämtlicher Bandrollen diametral gegenüberliegende, in die Löcher der Zahlenbänder genau eingreifende, knopfförmige bzw. halbrunde Ansätze angebracht und -in rechtsseitig an den Bandrollen einer Querseite des Geräts angebrachten Flansclhen diametral gegenüberliegende, einem Viertel des Rollenumfanges entsprechende Eingriffslücken für die linksseitigen Vorsprünge der Zahlenbänder angeordnet sind, um durch den Eingriff der sich mit den Zahlenbändern dem Rollenumfänge anschmiegenden, also mit gleicher Krümmung sich in die Eingriffslücken des Flansches der links angrenzenden Bandrolle legenden Vorsprünge, die in bekannter Weise von rechts nach links, von Band zu Band fortschreitende Zehnerschaltung automatisch zu bewirken. Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß die Zahnleisten an der rechten Seite der Zahlenbänder, ferner die bisher zwischen je zwei Zahlenbändern erforderlichen besonderen Schaltwerke in Fortfall kommen und durch die besondere Gestaltung der linksseitigen Vorsprünge der Zahlenbänder . ein Einknicken der Zahlenbänder an den Stellen der Vorsprünge, was mit der Zeit zum Reißen der Bänder führen muß, vermieden wird, weil die sich mit zunehmender Breite ohne Hohlkante an die Bänder anschließenden Vorsprünge beim Anschmiegen der Zahlenbänder an den Rollenumfang die gleiche Krümmung erfahren, sich also zusammen mit den Zahlenbändern dem Rollenumfange anpassen, wodurch auch ein exakter Eingriff der Vorsprünge in die Eingriffslücken der Rollenflansche gewährleistet ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Rechengeräts beispielsweise dargestellt und zwar zeigen: Abb. i das Rechengerät im Aufriß, wobei rechts die Deckelplatte abgehoben ist, Abb. 2 das zur Betätigung des Rechengeräts dienende Stäbchen, Abb. 3 einen Längsschnitt durch das Rechengerät, und die Abb. q. und 5 die Zehnerschaltung in vergrößertem Maßstabe, von oben und von der Seite gesehen.
  • Das dargestellte Rechengerät besitzt sechs parallel nebeneinander angeordnete endlose Zahlenbänder a, welche zweckmäßig aus dün-. nem Metall- oder Stahlblech hergestellt werden. Dieselben können entweder. ganz ohne Ende sein oder aus je einem Bande bestehen, dessen Enden aneinander befestigt sind. Die Zahlenbänder a sind auf ihrer rechten Seite dreimal fortlaufend mit der Zahlenreihe o bis 9 und in Übereinstimmung dazu auf ihrer linken Seite mit 3o gleich weit voneinander entfernten Löchern b versehen und über Rollen c-cl geführt, die auf zwei gegenüberliegenden parallelen Achsen d sitzen, welche in zwischen den einzelnen Rollen angeordneten Lageraugen f gelagert sind. Die Lageraugen f sind am oberen und unteren Rande einer Blechplatte g befestigt, welche innerhalb sämtlicher umlaufenden Zahlenbänder liegt. Sämtliche Bandrollen c-cl sind auf ihrem Umfange mit j e zwei diametral gegenüberliegenden, in die Löcher b der Zahlenbänder a genau eingreifenden, knopfförmigen bzw. halbrunden Ansätzen k versehen, welche die Köpfe von in die Rollen c-cl eingetriebenen Schrauben sein können. Die Zahlenbänder a müssen sich mithin zusammen mit den Rollen c-cl bewegen und werden bei jeder halben Umdrehung der Rollen um einen Lochabstand und mithin um eine Zahl vor- oder zurückgetrieben. Der Rollendurchmesser bestimmt demgemäß eindeutig den Abstand der Löcher b. Bei Rollen von 7 mm Durchmesser ergibt der halbe Rollenumfang gerade ix mm. Die Löcher b müssen mithin auch ix mm voneinander entfernt sein, und die ganze Länge eines Zahlenbandes beträgt mithin bei 7 mm Rollendurchmesser 33 cm.
  • Die Addition oder Subtraktion der Zahlen geschieht bei dem neuen Rechengerät durch das Vor- oder Zurückschieben entsprechend vieler Löcher b des Zahlenbandes a von der entsprechenden Ordnungszahl. Dieses kann mittels eines Handstäbchens i (Abb. 2) erfolgen, das durch einen oberhalb der betreffenden Lochreihe in der Deckelplatte k angebrachten Schlitz l in die Löcher b des betreffenden Zahlenbandes a eingesetzt wird. Ein hierzu dienender Stift oder Dorn kann aber auch auf der innerhalb der umlaufenden Zahlenbänder a liegenden Blechplatte g angeordnet oder in einer darauf angebrachten Führungsnut geführt werden. Die Länge der in der Deckelplatte k angebrachten Schlitze l wird durch neun Lochabstände und zwei halbe Lochdurchmesser bestimmt, wodurch der Hub des Handstäbchens i oder Dornes genau begrenzt ist und neun Löcher auf einmal in dem Zwischenraume zwischen den Rollen c und cl vor- oder zurückgetrieben werden könrren. Dazu ist natürlich das dreimalige Auftragen der Zahlenreihe o bis 9 auf die Zahlenbänder a vorab erforderlich, damit der Abstand zwischen den Rollen c und cl größer ist als die Länge einer Zahlenreihe. Auf der linken Seite der Deckelschlitze l sind die zu addierenden, auf der rechten Seite derselben die zu subtrahierenden Löcher von unten nach oben bzw. von oben nach unten mit o bis 9 numeriert. Die Reihenzahlen der Zahlenbänder, welche sich in abseits der Schlitze l in der Deckelplatte k angebrachten Fenstern in zeigen, bestimmen das Resultat der Rechenoperation.
  • Passiert eine g nach unten oder eine o nach oben eines der Fenster na, so muß natürlich bei dem links davon liegenden Zahlenbande a, welches die Ordnungszahl des nächsthöheren Grades besitzt, die Zehnerschaltung erfolgen. Dieses geschieht gemäß der Erfindung durch folgende Einrichtung. Die Rollen c, welche auf der oberen Achse d gelagert sind, besitzen auf ihrer rechten Seite je einen Flansch za und in diesem diametral gegenüberliegende, einem Viertel des Rollenumfanges entsprechende Eingriffslücken o für an der linken Seite der Zahlenbänder a angebrachte Vorsprünge P. DerDurchmesser der Flansche ia ist so bemessen, daß die Vorsprünge p der Zahlenbänder, sofern die Eingriffslücken o eines Flansches n senkrecht übereinanderstehen, an dem vor der Lücke o liegenden Flanschvorsprung vorbeilaufen und erst den hinter der Lücke o liegenden Flanschvorsprung erfassen, den sie wieder freigeben, sobald sich die Rolle um die Hälfte gedreht hat. Erscheinen die Zahlen der ,Zahlenbänder a im Fenster na, so stehen sowohl die beiden Eingriffslücken o der Flansche n als auch die knopfförmigen bzw. halbrunden Ansätze h der Rollen c senkrecht übereinander. Die Ansätze h greifen mithin oben und unten in- die Löcher b der Zahlenbänder a noch eben ein. Die Zahlenbänder a besitzen an ihrer linken Seite in gleichem Abstande voneinander je drei Vorsprünge Die Breite der Vorsprünge P entspricht einer halben Lochentfernung und der Breite der Eingriffslücken o der Flansche ii. Passiert mithin eine g nach oben oder eine o nach unten das Fenster m, so gelangt im selben Augenblick ein Vorsprung p des betreffenden Zahlenbandes a in die untere bzw. obere Eingriffslücke o des Flansches za der links benachbarten Rolle c und bewirkt durch Mitnahme der betreffenden Rolle c deren halbe Umdrelinng. Mit der betreffenden Rolle wird durch Eingriff der Ansätze lt in die Löcher b des Zahlenbandes, das über jene Rolle c geführte Zahlenband um ein Loch, d. h. um eine Zahl, und zwar je nachdem addiert oder subtrahiert wird, vor- oder zurückgetrieben, womit die Zehnerschaltung zustande kommt. Nachdem die links benachbarte Rolle c eine halbe Umdrehung gemacht hat, löst sich der Vorsprung p des Zahlenbandes a wieder aus der Eingriffslücke o und gleitet bei einer Weiterbewegung des Zahlenbandes über die Rolle cl ungehindert hinweg, da diese keine Flansche n und keine Eingriffslücken o besitzt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPR.UcH: Rechengerät finit mehreren parallel nebeneinander angeordneten, über Rollen geführten endlosen Zahlenbändern, die dreimal fortlaufend mit der Zahlenreihe o bis g und in Übereinstimmung dazu mit dreißig Löchern versehen sind, und einer durch seitliche Ansätze der Zahlenbänder bewirkten, von Band zu Band fortschreitenden Zehnerschaltung, dadurch gekennzeichnet, da.ß die in bekannter Weise an der linken Seite der Zahlenbänder (a) in gleichem Abstande angebrachten Vorsprünge (p) an ihrem äußeren Ende die Breite einer halben Lochentfernung besitzen und sich, allmählich breiter werdend, an die Bänder anschließen, ferner auf dem-Umfange sämtlicher Bandrollen (c und cl) diametral gegenüberliegende, in die Löcher (b) der Zahlenbänder (a) genau eingreifende, knopfförmige bzw. halbrunde Ansätze (Ja) und in rechtsseitig an den Bandrollen (c) einer Querseite des Geräts angebrachten Flanschen (n) diametral gegenüberliegende, einem Viertel des Rollenumfanges entsprechende Eingriffslücken (o) für die linksseitigen Vorsprünge (p) der Zahlenbänder (a) angebracht sind, um durch den Eingriff der sich mit den Zahlenbändern dem Rollenumfange anschmiegenden, also mit gleicher Krümmung sich in die Eingriffslücken (o) legenden Vorsprünge (p) in die Eingriffslücken des Flansches (n) der links angrenzenden Rolle (c) die von rechts nach links, von Band zu Band fortschreitende Zehnerschaltung automatisch zu bewirken.
DE1920344772D 1919-12-02 1920-08-22 Rechengeraet Expired DE344772C (de)

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DE1920344772D Expired DE344772C (de) 1919-12-02 1920-08-22 Rechengeraet

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DE (1) DE344772C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438458A (en) * 1948-03-23 Calculator
US2732130A (en) * 1956-01-24 Rosenberg

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438458A (en) * 1948-03-23 Calculator
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