DE344540C - Lagerung fuer eiserne Hallendaecher - Google Patents

Lagerung fuer eiserne Hallendaecher

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DE344540C
DE344540C DE1920344540D DE344540DD DE344540C DE 344540 C DE344540 C DE 344540C DE 1920344540 D DE1920344540 D DE 1920344540D DE 344540D D DE344540D D DE 344540DD DE 344540 C DE344540 C DE 344540C
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stand
stands
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truss
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/36Bearings or like supports allowing movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Lagerung für eiserne Hallendächer. Bei eisernen Hallen, deren Dachbinder auf' in den Gründungen eingespannten Ständern aufliegen und mit diesen durch Niete oder Sehrauben auf Zug, Druck und Abscherung fest verbunden sind, wird der auf eine Seitenwand der Halle wirkende Winddruck und die wagerechte Seitenkraft des auf die Dachfläche wirkenden Winddruckes so, auf' die Ständer übertragen, daß der vom Wind unmttelbar getroffene Ständer mit den weitaus größeren Teilen dieser vorgenannten Kräfte beansprucht wird, jeder folgende abber geringere Reanspruchungen erhält. Da, jedoch die Halle gegen beide Windrichtungen gleich widerstandsfähig sein muß, müssen alle Ständer für die ungünstigste Beanspruchung bemessen werden. j Um nun die Winddruckbelästung auf die Außenständer annähernd gleichmäßig zu verteilen und infolgedessen die Ständer schwächer ausführen zu können, werden gemäß der Erfindung die auf den Ständern walgerecht verschiebbar oder schwingbar gelagerten Dachbinder mit senkrechten Druckflächen versehen, die vermittels geeigneter Beilagen gegen gleichartige senkrechte Druckflächen an den Außenständern wirken.
  • Die Anordnung der Beilagen hat den Zweck, Ungenauigkeiten der Aufstellung und Wärmeschwankungen Rechnung zu tragen, so daß die Druckübertragung unabhängig von den genannten Verhältnissen gesichert erscheint. Auch wird nach der Erfindung für eine Begrenzung der Bewegung des verschieblichen Bindenagers Vorsorge getroffen.
  • In der Zeichnung zeigt Abb i eine Ausführungsform einer mehrschifffrgen Halle nach der Erfindung.
  • Abb.2 veranschaulicht in größerem Maßstabe eine Ausführungsform der Lagerung des Dachbinders auf einem Außenständer.
  • Abb. 3, 4 und 5 stellen Schnitte nach den Linien I-I, II-II und III-III der Abb. 2 dar. In Abb. 6 ist die Lagerung und Kupplung zweier aneinanderstoßender Dachbinder auf einem Mittelständer veranschaulicht.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, sind an den Außenständern 3 senkrechte Druckflächen. 5 angeordnet, welche sich gegen ebensolche Druckflächen 2 an den Füßen der Dachbinder i legen können. Sowohl auf den Außenständern 3 als auch auf den Innenständern 4 sind :die Dachbinder i vermittels Rollen 6 verschiebbar gelagert. Die beiden Außenständer sind: also bei einem bestimmten, mit Berücksichtigung der klimatischen Verhältnisse des Aufstellungsortes der Halle niedrig bemessenen Wärmegrad auf Druck gekuppelt, d. h. ein auf einen Außenständer 3 und auf einen Binder ausgeübter, wagerecht nach innen gerichteter Druck wird durch den Binder oder die Binderreihe auf den gegenüberliegenden Außenständer 3 übertragen, wobei :sämtliche Binder au-f den, Ständer gleiten oder rollen, so daß die Zwischenständer 4 keine wagerechte Belastung von Aden Bindern erhalten.
  • Der gleiche Zweck kann auch durch gelenkartige Verbindung der Ständer 4 mit dem Binder einerseits und der Gründung anderseits erreicht werden.
  • Aus den Abb.2 bis 5 ist im besonderen die Anordnung der senkrechten Druckflächen und die Lagerung des Dachbinders auf dem Außenständer ersichtlich. Am Binderfuß ist eine senkrechte Druckplatte 7 mit glatter Außenfläche und gleichlaufend zu ihr eine gleichartige Druckplatte 8 am Ständer 3 befestigt. Beide Druckplatten sind von zwei oder mehreren Schraubenbolzen g durchsetzt, deren Mutter oder Kopf von dem die Druckplatte 7 tragenden Blech des Binders so weit absteht, daß auch bei den größten möglichen Verschiebungen des Binders niemals ein Zug vermittels der Bolzen g auf den Außenständer 3 übertragen werden kann. Zwischen den Druckplatten 7, 8 sind eine Anzahl Beilagen Io angeordnet; sie haben an ihrem unteren Rande halbkreisförmige Ausnehmungen, mittels welcher sie auf den Bolzen g aufsitzen (Abb. 4). Die Beilagen Io können daher rasch und leicht ausgehoben oder eingesetzt werden, ohne daß die Bolzen 9 entfernt werden, und man ist daher in der Lage, Lücken zwischen den Druckplatten oder den Beilagen durch Einlegen weiterer Beilagen auszufüllen, so daß die gewünschte Druckübertragung auf -den vom Wind abgelegenen Ständer gesichert erscheint.
  • Die Bolzen 9 dienen nicht nur zur Lagerung der Beilagen Io, sondern wirken auch unvorhergesehenen Kräften, wie Wirbelstürmen, welche das Dach abzuheben suchen, entgegen-Die Rollen 6, auf welchen die Binderfüße aufruhen, laufen auf am Ständer vorgesehenen Rollbahnen i i, über welche zwei lotrecht am Ständer befestigte, zur Rollenachse senkrechte Führungsplatten I2 vorragen, so daß die Rallen 6 gegen Verschiebung in Richtung ihrer Achse gesichert sind. Anderseits sind an der Unterfläche der Binderfüße Winkeleisen I3 aufgenietet, deren lotrechte Schenkel parallel zur Rollenachse stehen und mit Fortsätzen I4 die oberen Ränder der Führungsplatten I2 umgreifen. Diese Winkeleisen I3 dienen einerseits zur Begrenzung der Bewegung der Rollen und übertragen anderseits senkrecht zur Binderebene wirkende Kräfte vermittels der Fortsätze I4 auf die Ständer.
  • Wie aus Abb.6 ersichtlich, besitzen die Mittelständer 4 keine Druckplatten, vielmehr ist jeder der aneinanderstoßenden Dachbinder mit j e einer senkrechten Druckplatte 2 versehen, zwischen welche die auf den Bolzen g ruhende Beilagen Io eingesetzt sind. Hier sind jedoch die Schraubenbolzen g festgezogen, um die zwischen den Außenständern einer mehrschiffigen Halle liegende Binderkette zu einem zugfesten Ganzen zu machen. Diese feste Verbindung hat den Zweck, eine Verschiebung der benachbarten Binder gegenüber der zwischen ihnen befindlichen Rinne I5 zu verhindern, so daß der Rinnenquerschnitt weder auseinandergezogen noch zusammengedrückt werden kann. Im übrigen ist die Lagerung der Binderfüße auf den Mittelständern die gleiche wie auf den Außenständern.
  • Angenommen, daß bei einer mehrschiffigen Halle gemäß Abb. I etwa von links Wind wehe, so wird die wagerechte Seitenkraft des auf das Dach ausgeübten Winddruckes infolge der Kupplung vermittels der senkrechten Druckflächen an den Bindern und den Ständern nur auf den rechten Außenständer 3 übertragen, während dieser Anteil des Winddruckes auf den linken Außenständern 3 und die Zwischenständer 4 keime Wirkung äußert.
  • Der auf die linke Hallenwand ausgeübte Winddruck sucht den linken Außenständer 3 nach einwärts zu biegen und der davon herrührende Drück wird durch die Binder gleichfalls auf den rechten Außenständer übertragen. Also wird nun der rechte Außenständer einen gewissen Teil ides Winddruckes auf (die linke Hallenwand' und. die ganze wagerechte Seitenkraft des Winddruckes auf das Dach aufzunehmen haben, so daß die Summe dieser beiden Beträge ungefähr so groß ist wie der restliche Teil des WindId'ruckies auf die Wand, den der linke Außenständer erhält. Daher wird die Beanspruchung ides rechten Außenständers angenähert gleich sein der des linken, und es genügt, die Ständer so zu bemessen, wie @es der vorbeschriebenen Kräfteverteilung entspricht, während bei der bisherigen Bauweise idie Ständer stärker bemessen werden mußten.
  • Die Ständer können also nach dieser Anordnung der Binderauflager erheblich leichter gehalten werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCI3E: i. Lagerung für eiserne Hallendächer, ,dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Ständern wagerecht verschiebbar oder schwingbar gelagerte Dachbinder mit senkrechten Druckflächen versehen ist, die vermittels geeigneter Beilagen gegen entsprechende senkrechte Druckflächen der Ständer, bei mehrschiffigen Hallen auch gegen Druckflächen der Nachbarbinder, wirken. z. Binderlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beilagen (Io), welche zwischen den am Ständer und am Dachbinder befestigten Druckplatten (7, 8) angeordnet sind, frei aushebbar auf die Druckplatten durchsetzenden Bolzen (9) ruhen. 3. Binderlagerung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Außenständern die die Beilagen (I0) tragenden Bolzen (9) Bewegung der Druckplatten (7, 8) in Richtung der Bolzenachsen gestatten, während sie bei den Innenständern die an den Bindern befestigten Druckplatten gegeneinanderpressen. 4. Binderlagerung nach Anspruch I mit auf Rollen gelagerten Dachbindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen auf einer Laufbahn am Ständer zwischen je zwei lotrechten, am Binderfuß befestigten und zur Rollenachse parallelen Platten (z3) laufen, die mit zwei Fortsätzen (z¢) die Ränder zweier lotrechtem, senkrecht zur -Rollenachse am Ständer befestigten Führungsplatten (r2) umgreifen.
DE1920344540D 1919-12-09 1920-10-22 Lagerung fuer eiserne Hallendaecher Expired DE344540C (de)

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