DE343453C - Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine

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Publication number
DE343453C
DE343453C DE1919343453D DE343453DD DE343453C DE 343453 C DE343453 C DE 343453C DE 1919343453 D DE1919343453 D DE 1919343453D DE 343453D D DE343453D D DE 343453DD DE 343453 C DE343453 C DE 343453C
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washing
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DE1919343453D
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MICHAEL ERDELYI DR
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F31/00Washing installations comprising an assembly of several washing machines or washing units, e.g. continuous flow assemblies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Waschmaschine. Bei den bisher gebräuchlichen Waschmaschinen wurden schon untereinander in Verbindung stehende Abteilungen angewendet, durch welche die Wäsche behufs Waschen hindurchgeführt und in welchen das Waschwasser in zu der Wäschebewegung entgegengesetzter Richtung geführt wurde.
  • Bei der Waschmaschine gemäß der Erfindung wird die Wäsche im Gegenstrom zum Waschwasser durch drei Abteilungen hindurchgeführt, wobei dieselbe in den beiden ersten Abteilungen auf einem endlosen Band geleitet und durch Schlagvorrichtungen gereinigt und darauf durch die dritte Abteilung in auf einem endlosen Band angebrachten Körbchen geführt und ausgekocht wird. Die Heizquelle befindet sich unter der ,dritten Abteilung, in welcher sich also das heißeste Wasser befindet, weshalb auch das Auskochen der Wäsche in dieser Abteilung erfolgt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsvreise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. I die Waschmaschine, von deren ersten Abteilung b der Deckel entfernt ist, in Aufsicht, Abb. a dieselbe in Vorderansicht, Abb. 3 die Waschmaschine im Schnitt nach Linie A-B der Abb. I und Abb. q. einen Schnitt nach,Linie C-D der Abb. i.
  • Die Waschmaschine besteht aus einem in drei miteinander in Verbindung stehende Abteilungen b, c, d geteilten Wasserbecken a, dessen Wasserinhalt durch einen unterhalb der dritten Abteilung angeordneten Ofen e geheizt wird. Das Wasser gelangt durch ein Rohr f aus der Abteilung d in die Abteilung c und hierauf durch ein Rohr f in die Abteilung b, von wo es durch einen Stutzen. g abfließt. Da :die Beheizung des Beckens unterhalb der Abteilung d! erfolgt, ist naturgemäß das Wasser in dieser Abteilung am heißesten, es ist weniger heiß in Abteilung c, während es in Abteilung b nur lauwarm ist.
  • In den beiden ersten Abteilungen b und c ist je ein von außen her durch Maschinenkraft angetriebenes Trommelpaar h angeordnet, um welches je ein aus Leinen o. dgl. grob gewebtes, endloses Band i gelegt ist. Der obere Trum des endlosen Bandes bewegt sich zwischen mehreren in einer Reihe liegenden kleinen Preßwalzenpaaren j. Zwischen je zwei Walzenpaaren j ist eine Schlagvorrichtung eingeschaltet, die aus einem unterhalb des oberen Trumes des endlosen Bandes angeordneten, eng durchlochten Schlagtisch h sowie einer über diesem Tisch gelagerten und mit einem Schlagkopf l versehenen Schlagkeule im besteht. Um die Schlagkeulen in ist je eine Schraubenfeder gewunden, die zwischen einer an der Schlagkeule befestigten Scheibe und der Deckelplatte u gespannt ist. Das obere Ende der Schlagkeulen m ist hakenartig ausgebildet, und neben jeder Schlagkeule ist ein mit vorspringenden Stiften versehenes Rad n angeordnet, dessen Antrieb mittels Kegelräder o, p, r sowie Zahnräders, t, durch die das Trommelpaar antreibende Maschinenkraft erfolgt. Die Schlagvorrichtungen sowie die Lager für die Wellen der Kegelräder o, p, r sind auf den Deckelplatten u der Beckenteile b, c angebracht. Diese Deckelplatten sind an den beiden Enden mit je einer Öffnung v, v' versehen, durch welche die Wäsche dem Becken zu- bzw. daraus abgeführt wird.
  • In der dritten Abteilung d des Beckens a sind mittels Rades z von Hand drehbare Trommeln x, x' angeordnet, über die eine mit Körbchen y ausgerüstete endlose Kette oder ein Band y' gelegt ist.
  • Von den drei Abteilungen des Beckens dient die Abteilung b zum Vorwaschen, Abteilung c zum Reinigen und Abteilung d zum Auskochen der Wäsche. Dementsprechend ist das Wasser in Abteilung b zweckmäßig mit einer 2prozentigen Laugensteinlösung, dasjenige in c mit einer 2prozentigen Laugensteinlösung und etwas Waschpulver, dasjenige in d mit 2prozentiger Laugensteinlösung und etwas Seife versetzt.
  • Die schmutzige Wäsche wird zunächst in die Vorwaschvorrichtung, also in die Abteilung b, gebracht. Die Zuführung erfolgt durch eine Öffnung v', durch welche hindurch die Wäschestücke auf das endlose Band i gelangen. Durch dieses Band wind die Wäsche durch das Wasser der Vorwaschvorrichtung geführt, wobei die Walzenpaare j die Wäsche auspressen und die Schläger m sie ausklopfen. Das Ausklopfen wird durch Maschinenkraft bewirkt, welche die Räder a in Drehung erhält. Bei dieser Drehung stoßen die von den Rädern vorspringenden Stifte gegen den Haken der Keulen m und heben letztere senkrecht hoch; nach Weiterdrehung der Stifte wird die Keule durch die Feder in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt. Auf diese Weise führen die Schlagkeulen in senkrechter Richtung rasche Bewegungen aus, wobei die Köpfe l gegen die Tische h stoßen und das Wasser in der Wäsche auspressen. Aus der V orwaschvorrichtung wind die Wäsche bei der Öffnung v herausgenommen, von wo sie in die Abteilung c, die Reinigungsvorrichtung, gelangt. Hier wiederholt sich der eben beschriebene Vorgang. Unter dem Einfluß dieser mechanischen Bearbeitung trennt sich ,der im Gewebe der Wäsche befindliche Schmutz los und verläßt mit dem Wasser die Wäsche. Gegebenenfalls kann die Zahl der Preßwalzenpaare und der Schläger so weit erhöht werden, daß eine vollkommene Reinigung der Wäsche gesichert ist.
  • Aus der Reinigungsvorrichtung c gelangt die Wäsche in die Auskochvorrichtung d. Hier wird sie in die Körbchen y gelegt und in : it tels dieser durch Drehen des Rades,-langsam durch das heiße Wasser geführt. Am anderen Ende der Abteilung nimmt man die gereinigte Wäsche heraus.
  • Naturgemäß kann der Gegenstand der Erfindung abweichend von der dargestellten Ausführungsform noch in vielen anderen Formen ausgeführt wenden, ohne daß dadurch dasWesen der Erfindung geändert sein würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Waschmaschine mit drei untereinander in Verbindung stehenden Abteilungen, die vom Waschwasser im Gegenstrom zur Wäschebewegung durchflossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden ersten Abteilungen (b, c) die Wäsche auf einem endlosen Band (i) geführt und durch Schlagvorrichtungen(k,l) ",ereinigt wird, während durch die dritte ;b,,eilung (d) mit dem heißesten Wasser cl_e Wäsche in auf einem endlosen Band angeordneten Körbchen (y) geführt und ausgekocht wird. a. Waschmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Beheizung unterhalb der dritten Abteilung (d) erfolgt.
DE1919343453D 1919-12-25 1919-12-25 Waschmaschine Expired DE343453C (de)

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DE343453T 1919-12-25

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DE343453C true DE343453C (de) 1921-11-01

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DE1919343453D Expired DE343453C (de) 1919-12-25 1919-12-25 Waschmaschine

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19939304A1 (de) * 1999-08-19 2001-02-22 Btr Avs Technical Ct Gmbh Lagerung für eine Antriebseinheit

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19939304A1 (de) * 1999-08-19 2001-02-22 Btr Avs Technical Ct Gmbh Lagerung für eine Antriebseinheit
DE19939304B4 (de) * 1999-08-19 2004-05-06 Trelleborg Automotive Technical Centre Gmbh Lagerung für eine Antriebseinheit

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