DE343426C - Notenblattwender - Google Patents

Notenblattwender

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DE343426C
DE343426C DE1920343426D DE343426DD DE343426C DE 343426 C DE343426 C DE 343426C DE 1920343426 D DE1920343426 D DE 1920343426D DE 343426D D DE343426D D DE 343426DD DE 343426 C DE343426 C DE 343426C
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DE
Germany
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sheet music
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turner
music
frame
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DE1920343426D
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INGOLF KVAMME
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INGOLF KVAMME
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/082Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by hand

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

  • Notenblattwender. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Notenblattwender, bei dem die Wendearme durch Treten seitens des Spielers auf ein Pedal und geeignete Übertragungsmittel betätigt werden; die Wendearme sind am Gestell schwingbar gelagert und zum Erfassen der Notenblätter mit. Halteklammern versehen. Die Erfindung besteht in der eigenartigen Ausgestaltung .der Antriebsvorrichtung für die Wendearme.
  • In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht, und zwar ist Abb. i eine Seitenansicht des Blattwenders für sich, gegenüber Abb. 3 in vergrößertem Maßstabe, und Abb. 2 eine Ansicht zu Abb. i, von rechts gesehen. Abb. 3 veranschaulicht die Vorrichtung an einem Notenständer angebracht. Abb. q. ist ein Schnitt nach A-A der Abb.2, Abb.5 zeigt den Fußtritt für sich und Abb. 6 die Scheibe zum Betätigen der Wendearme.
  • Der neue Notenblattwender besteht im wesentlichen aus zwei Hauptteilen, den beweglichen Wendearmen i für die Notenblätter und der Antriebsvorrichtung für die Wendearme.
  • An den Wendearmen i sind die Klemmfedern 2 angebracht, welche die einzelnen Notenblätter festhalten und nach dem Auflegen des' Musikstückes auf den Notenständer oder das Notenpult an den einzelnen Blättern des Musikstückes festgeklemmt werden.
  • Die Antriebsvorrichtung ruht in dem Gestellbügel D, welcher mittels Schrauben a, al an .dem Halter A befestigt ist.
  • Die Wendearme i sind im oberen Halterarme schwingbar gelagert und werden durch die rechtwinklig abgebogenen Arme i' von der Ringscheibe 3 mittels der daran vorgesehenen Knaggen 5 und 5' betätigt, von denen eine für die Schwingung der Wendearme nach links und die andere für deren Schwingung nach rechts bestimmt ist.
  • Der Ring 3 sitzt fest auf der Hülse 4, welche auf der Schraubenspinde16 auf und ab beweglich ist, und zwar ist die Steigung des Schraubengewindes derart bemessen, daß bei je einer Umdrehung der Hülse 4 auf der Spindel 6 die Knagge 5 der Scheibe 3 mit einem neuen Arme i' in Eingriff tritt, wodurch ein fortlaufendes Umwenden der Notenblatter erzielt wird.
  • Die Hülse 4 wird mittels der Schnur 7 durch die Schnurscheibe 8 angetrieben, welche zwischen den beiden ' Führungsscheiben io und io' auf der Welle g sitzt; die Führungsscheiben io und io' sind durch die Hülsen. ii und i 1' in ihrer Lage gesichert und im vorliegenden Ausführungsbeispiele als Zahnräder ausgebildet, in deren Zähne eine auf der Schnurscheibe 8 befestigte Feder 14 eingreift, so daß Schnurscheibe 8 und die Zahnräder io und io' in zwangläufiger Verbindung miteinander stehen.
  • Auf den Hülsen i i und i i' sind die Schnüre i2 und 12' befestigt, die durch je ein Kabel in Bowden-Spiraldraht i9 und i9' mit den Pedalen 13 und 13' verbunden sind. Innerhalb des Rahmens D sind in die Schnüre ig und ig' die Zugfedern 15 und 15' eingeschaltet.
  • Die Pedale 13 und 13' können mit Hilfe der Stellschrauben 18 in ihrem Ausschlege geregelt werden. Zum Regeln der Spannung der Seilschnur 7 ist die Welle g .mit der Schnurscheibe 8 in dem Rahmen D verschiebbar angeordnet und kann durch die Stellschrauben 17 und 17' in der jeweiligen Lage festgestellt werden.
  • Die Wirkungsweise des Notenblattwenders ist folgende: Bei Druck auf das Pedal 13 mittels des Fußes des Spielenden in die in Abb. 5 punktiert gezeichnete Stellung dreht die Schnur ig' das Zahnrad io' herum, wodurch die Schnurscheibe 8 mittels der Feder r4 mitgenommen wird. Das Verhältnis zwischen Pedalbewegung, Durchmesser von Hülse i i, Zahnrad io und Schnurscheibe 8 sind hierbei so abgepaßt, daß die Knagge 5 den ersten Wendearm i' und i betätigt und, das erste Notenblatt zum Umwenden bringt. Sobald das Pedal 13 wieder freigegeben wird, zieht die Feder 15 das Rad. io bis zum Doppelkna.ggen 16 zurück, wobei die Zähne frei über die Feder 14 gleiten und sie unbeeinflußt lassen, d. h. die Schnurscheibe 8 nicht mitnehmen. Zum Wenden der Blätter in umgekehrter Richtung bedient man sich des Pedales 13'.
  • Das gezeichnete Ausführungsbeispiel zeigt die Anordnung des Notenblattwenders an einem besonderen Notenpulte, z. B. für Spieler von Streichinstrumenten, Blasinstrumenten usw. Durch unwesentliche konstruktive Anordnung kann der Notenblattwender auch für Klaviere u. dgl: Instrumente anwendbar gemacht werden. Ebenso ist 'die Zahl der Wendearme unbegrenzt, so daß die Vorrichtung auch zur Benutzung für größere Musikwerke ausgebildet werden kann.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Notenblattwender, bei dem die Wendearme für die Notenblätter durch Treten auf ein Pedal betätigt werden, am Gestell schwingbar gelagert und zum Erfassen der Notenblätter mit Halteklammern versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (4) durch eine Schnur (7) mit einer Schnurscheibe (8) gekuppelt ist, welche mittels Feder (14) mit den als Zahn- und Sperrädern ausgebildeten Führungsscheiben (ro, io') in zwangläufiger Verbindung steht.
  2. 2. Notenblattwender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (io, io') auf den auf der Welle (g) sitzenden Hülsen (r i, i i) befestigt sind, welche durch die Schnüre (12, 12) und Spiraldrähte (i9, i9') unter Einschaltung von Zugfedern (15, 15') mit den Pedalen (13, r3') verbunden sind.
  3. 3. Notenblattw ender nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Spannung der Schnur (7) die Welle (g) mit Scheibe (8) durch die Schrauben (17, 17') ein- und feststellbar im Rahmen (D) ruht, und die Pedale (13, r3`) mittels Stellschrauben (18) einstellbar sind.
DE1920343426D 1920-11-02 1920-11-02 Notenblattwender Expired DE343426C (de)

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