DE343196C - Vorrichtung zum Rillen von Pappe - Google Patents
Vorrichtung zum Rillen von PappeInfo
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- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Vorrichtung zum Rillen von Pappe. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Rillen, Wulsten oder Stauchen von Pappe, bei der die unter Federdruck stehenden Rillenscheiben durch einen von oben lotrecht vortreibbaren- Keil eingestellt werden. Bei diesen bekannten. Vorrichtungen wird diese Einstellung für mehrere oder alle Rillenscheiben durch . ein einstellbares Stellzeug bewirkt,- und es ist nebenher noch eine besondere Einstellung jedes Rillenscheibenpaares durch eine am unteren Ende der Vorrichtung angeordnete Schraube vorgesehen. Diese zu vermeiden, ist der Zweck der Erfindung.
- Die Erfindung besteht demzufolge darin, daß in den Lagerzapfen der Scheiben je ein schräg nach unten verlaufendes Gesenk vorgesehen ist, in das eine mit keilförmig gestalteten Schenkeln versehene Klammer eingreift, die durch einen drehbaren zweiarmigen Hebel mit einer auf der Rückeite der Vorrichtung angeordneten Schraubenspindel in solcher Verbindung steht, daß beim Rechtsdrehen der Spindel eine Belastung und bei ihrem Linksdrehen eine Entlastung des Hebels und der Klammer derart herbeigeführt wird, daß in dem ersteren Falle durch Eindringen der keiligen Schenkel der Klammer in die schrägen Gesenke der Lagerzapfen die Scheiben zusammengezogen und in dem zweiten Falle durch Vermittelung einer zwischen die Lagerzapfen eingeschalteten Druckfeder ause-inandergetrieben werden.
- In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung zum Rillen von Pappe dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch die senkrechte Mittelachse, Abb.2 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt und Abb.3 einen wagerechten Schnitt nach Linie M-M der A#bb. i.
- In einem senkrecht durchbohrten Bolzen i ist eine Spindel: eingesteckt, die durch einen zwischen beide Teile eingetriebenen Keil 3 gegen Verdrehung gesichert ist. An dem abgeflachten Fußteil des Zapfens :2 ist an zwei sich gegenüberliegenden Seiten des Zapfens je ein nach vorn ausladender Arm ¢ !befestigt, der nach unten verjüngt und an seinem Ende mit einem Auge 5 versehen ist. In den Augen 5 der Arme 4 ist je ein kurzer Zapfen 6 gelagert. An der äußeren Stirnfläche jedes Zapfens ist je eine runde Seheibe 7 unter einem spitzen Winkel angebracht. Jede Scheibe ist an ihrem Umfange messerartig zugeschärft. Die Zapfen 6 sind auf ihrer Oberseite mit einem schräg nach unten verlaufenden Gelenk versehen, in das eine mit keilförmig gestalteten Schenkeln versehene Klammer 9 eingreift. Auf die Klammer ruht ein zwischen den beiden Armen 4 um Bolzen io drehbar gelagerter zweiarmiger Hebel i i mit seinem freien Ende auf. Zwischen den auf ihrer inneren Stirnseite bis zu einer gewissen Tiefe ausgehöhlten Zapfen 6 ist eine Druckfeder 12 untergebracht, die bestrebt ist, die Zapfen 6 nach auswärts zu treiben und somit die von ihnen getragenen Scheiben 7 gegenseitig auseina,nderzuschieben. In dem gabelartig ausgebildeten äußeren Ende des Hobels ii ist eine Mutter 13 drehbar gelagert, in die eine aufrechtstehende Spindel 14 eingedreht ist, die in an der Spindel 2 befestigten Haltern 15 Führung hat und auf ihrem unteren Teile eine auf dem Hebel ii wirkende Schraubenfeder 16 trägt, während sie an ihrem oberen Ende mit einem geriffelten Kopfe 17 versehen ist, der ermöglicht, daß die Spindel 14 leicht mit der Hand gedreht werden kann.
- Wird die mit einem Bund 18 auf dem oberen Halter 15 aufsitzende Spindel 14 rechtsherum gedreht, so steigt die Mutter 13 auf ihr empor. Dadurch wird der Hebel i i zwangsläufig mitgenommen und veranlaßt, mit seinem vorderen Ende einen Druck auf die-Klammer 9 auszuüben. Unter dieser Druckkraft werden die Schenkel der Klammer 9 in die Gelenke 8 der Zapfen 6 hineingetrieben, und es findet- dabei durch das gegenseitige Zusammenwirken der keilförmigen Klammerschenkel und der schräg nach unten verlaufenden Gelenke als schiefe Ebene entgegen der Spannkraft der zwischen die Zapfen 6 eingeschalteten Schraubenfeder 12 ein Zusammenziehen der Zapfen 6 und Scheiben 7 statt, was soweit getrieben werden kann, daß die unter einem spitzen Winkel stehenden Sche?ben sich unten nahezu gegenseitig berühren. .
- Beim Linksdrehen der Schraubenspindel 14 findet ein Niederschrauben der Mutter 13 und.ein Abwärtsbewegen des Hebels i i statt. Infolgedessen wird das freie Ende des Jetz-. teren von der Klammer 9 albgehoben und diese daher entlastet. Gleichzeitig hiermit kommt die Spannkraft der Feder i2 zur Entfaltung und übt dabei nach zwei Seiten hin einen solchen Druck auf die Zapfen 6 aus, daß diese mit den Scheiben 7 gleichmäßig nach außen verschoben werden und somit die Spurweite der Scbeiben 7 vergrößern. Aus dieser Erklärung ergibt sich, daß die Scheiben 7 gegenseitig zueinander leicht, und zwar auch während des Betriebes der mit der Vorrichtung ausgerüsteten Maschine verstellt werden können und, daß mittels der Vorrichtung in der mit ihm bearbeiteten Pappe verschieden breite Rillen erzeugt werden können.
- Um ein Federn der die Scheiben 7 tragenden Arme 4 zu verhüten, ist an dem vorderen Ende .der Arme j e ein mit Schraubengewinde versebenes Auge i9 vorgesehen, in das eine Verbindungsschraube 2o eingedreht ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Rillen von Pappe, bei der die unter Federwirkung stehenden Rillenscheiben durch einen von oben lotrecht vortreibbären Keil eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den in dem, starr mit, dem Tragbolzen (2) verbundenen Lappen (4) gelagerten, die Scheiben (7) tragenden Zapfen (5) je ein schräg nach unten verlaufendes Gesenk (8) vorgesehen ist, in das eine mit keilförmig gestalteten Schenkeln versehene Klammer (9) eingreift, die durch einen drehbaren zweiarmigen Hebel (ii) mit einer auf der Rückseite der Vorrichtung stehend angeordneten Schraubenspindel (i4) in solcher Verbindung steht, daß beim Rechtsdrehen der Spindel (14) eine Belastung, und bei ihrem Linksdrehen eine Entlastung des Hebels (ii) und der Klammer (9) ,derart herbei-. geführt wird, daß in dem ersteren Falle durch Eindringen der keiligen Klammerschenkel in die Gelenke (8) und gegenseitiges Zusammenwirken dieser Teile als schiefe Ebene die Lagerzapfen (6) -nebst .den Scheiben (7) zusammengezogen und in dem zweiten Falle durch Vermittelung einer zwischen die Lagerzapfen (6) eingeschalteten Druckfeder (1ä) auseinandergetrieben- werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch. i, da-. durch gekennzeichnet, daß an dem vorderen Ende der die Scheiben (7) -tragenden - -Arme (4) j e ein mit Schraubengewinde versebenes: Auge (i9) vorgesehen, in der eine Verbiridungsschraube (2o) eingedreht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE343196T | 1920-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE343196C true DE343196C (de) | 1921-10-28 |
Family
ID=6244313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920343196D Expired DE343196C (de) | 1920-05-11 | 1920-05-11 | Vorrichtung zum Rillen von Pappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE343196C (de) |
-
1920
- 1920-05-11 DE DE1920343196D patent/DE343196C/de not_active Expired
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