DE3429699C2 - Fehlbedienungssperre für Treibstangenbeschläge - Google Patents

Fehlbedienungssperre für Treibstangenbeschläge

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Abstract

Treibstangenbeschläge für Fenster, Türen o. dgl. mit in mehrere Schaltstellungen verschiebbaren Treibstangen, und zwar insbesondere Drehkippbeschläge, werden zur Vermeidung fehlerhafter Bedienungen mit einer Fehlbedienungssperre 54 ausgerüstet. Diese Fehlbedienungssperre 54 besteht aus einem parallel zur Flügelebene verschwenkbar am Flügel gelagerten Hebel 55, der einen Sperrnocken 59 o. dgl. trägt, dem mindestens eine Sperrast 60 an der Treibstange 52 zugeordnet ist. In die Sperrast 60 ist der Sperrnocken 59 o. dgl. bei einer vorbestimmten Schaltstellung der Treibstange 52 sowie bei geöffnetem Flügel durch einen am Hebel 55 angreifenden Kraftspeicher, z. B. eine Feder 66, einrückbar, während in der Schließlage des Flügels der Hebel 55 entgegen der Wirkung des Kraftspeichers 66 durch einen rahmenseitigen Anschlag verstellbar und sein Sperrnocken 59 o. dgl. aus der Sperrast 60 der Treibstange 52 ausrückbar ist. Die Fehlbedienungssperre 54 soll bei möglichst einfacher Ausbildung eine unkomplizierte Zuordnung zu einer Treibstange des Treibstangenbeschlages - auch nachträglich noch - ermöglichen und dabei funktionssicher arbeiten. Sie soll auch geeignet sein, problemlos beträchtliche Stellwegdifferenzen zu überbrücken, die sich aus unterschiedlichen Abständen zwischen den Falzumfangsflächen von Flügel und Rahmen ergeben. Eine solche Fehlbedienungssperre zeichnet sich dadurch aus, daß der Hebel 55 als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm ...

Description

ais Anschlagglied benutzte Schraube eine Blechschraube oder eine Schraube mit selbstschneidendem Gewinde ist, kann das sie aufnehmende Loch im Träger bzw. in der Stulpschiene ein glattes Durchgangsloch sein, welches gleichzeitig mit dem benachbarten Längsschlitz ausgestanzt ist.
Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der erfmdungsgemäßen Fehlbedienungssperre wird nach Anspruch 5 darin gesehen, daß auf der Oberseite des zweiarmigen Hebels eine Platte aus elastisch nachgiebigem Vi'erkstoff, z. B. Federstahlband oder Kunststoff, befestigt ist, die über das freie Ende des das Betätigungsglied bildenden, ersten Hebelarms hinausragt, und dort mit einem seitwärts gerichteten Lappen eine Auflaufschräg'ii für den rahmenseitigen Anschlag bildet. Die Eigenelastizität dieser Platte trägt dazu bei, daß ohne umständliche Einstellarbeiten der Fehlbedienungssperre
:ch große Abstandsdifferenzen zwischen den Falzumfiingsflächen von Flügel und Rahmen problemlos überbrückt werden können.
In manchen Fällen kann es sich auch noch als zweckmäßig erweisen, wenn gemäß Anspruch 6 zwischen der Platte und dem das Betätigungsglied bildenden Hebelarm des zweiarmigen Hebels eine zusätzliche Stützfediür angeordnet ist. Die Ausgleichsfunktion zwischen der Platte und dem Hebel der Fehlbedienungssperre kiiinn hierdurch optimiert werden. Das Vorsehen der Slützfeder ist dabei besonders zweckmäßig, wenn die Platte gegenüber dem Hebel durch eine Stellschraube nuichjustierbar vorgesehen ist.
Es wird ein wichtiges Erfindungsmerkmal nach Anspruch 7 auch darin gesehen, daß der zweiarmige Hebel auf der dem Betätigungsgetriebe des Treibstangenbeschlages gegenüberliegenden Seite am Träger bzw. an dar Stulpschiene befestigt ist. Die Anordnung der Fehlbedienungssperre an dieser Stelle ist aus verschiedenen Gründen vorteilhaft. Einerseits stehi nämiich im Einbaubereich des Betätigungsgetriebes regelmäßig ein ungenutzter Freiraum zwischen dem Flügel- und dem Ruhmenfalz zur Verfugung, welcher die Unterbringung d«:r Fehlbedienungssperre ermöglicht. Andererseits ist dort aber auch eine jederzeit einwandfreie Wirkungsweise der Fehlbedienungssperre gewährleistet, weil am Biidienungsgriff für das Betätigungsgetriebe die das Öffnen und Schließen des Flügels bewirkenden Handkräfte angreifen.
Nach Anspruch 8 ist vorgesehen, daß die Einrückstellung des Hakens durch ein am Träger befestigbares Anschlagglied gesichert ist, welches vor einen der Eingriffsrichtung des Hakens entgegengerichteten Gegenanschlag am Hebei greift.
Eire andere erfindungsgemäße Fehlbedienungssperre ist nach Anspruch 9 hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß die Einrückstellung des Hakens durch die von ihm abgewendete Kante des Sperrnockens, das diesem benachbarte Ende des Schlitzes im Träger sowie durch ein den Schwenkwinkel des Hebels relativ zum Triger begrenzendes Anschlagglied gesichert ist
Nach Anspruch 10 besteht dabei eine wichtige Weiterbildung der Erfindung darin, daß das Anschlagglied aus einer in dem das Betätigungselement bildenden Hebearm des zweiarmigen Hebels sitzenden Stellschraube besteht Es ist allerdings auch möglich, das Anschlagglied als in dem das Betätigungselement bildenden Hebelarm des zweiarmigen Hebeis ausschließlich drehbar gelagerten Bolzen auszubilden, der über einen seitlich zu seiner Längsachse versetzten Sperransatz in einer vorbestimmten Drehstellung am Träger abstützbar und in einer ebenfalls vorbestimmten, anderen Drehstellung gegenüber diesem Träger freigegeben ist.
Der Träger für den zweiarmigen Hebel besteht auch hier aus einer Stulpschiene, hinter der die die Sperrast enthaltende Treibstange gehalten und geführt ist. In dieser Stulpschiene ist dabei der zur Lagerung des zweiarmigen Hebels und zum Durchtritt des Sperrnockens od. dgl. dienende Schlitz bereits von vorne herein, beispielsweise als schmaler, auf der Längsmittc der Stulpschiene liegender Längsschlitz, vorgesehen, so daß sich die Fehlbedienungssperre mit einfachen Handgriffen jederzeit ein- und ausbauen läßt.
Besonders bewährt hat es sich als erfindungsgemäße Weiterbildung, wenn nach Anspruch 11 der Kraftspeieher aus einer Blattfeder besteht, deren einer Schenkel mit dem den Sperrnocken tragenden Hebelarm verbunden ist, während sein anderer Schenkel in Richtung des das Betätigungselement bildenden Hebelarms über den Haken hinausragt und auf der Oberseite des Trägers mit Vorspannung abstützbar ist.
Eine andere erfindungsgemäße Ausgestaltung der Fehlbedienungssperre besteht nach Anspruch 12 darin, daß auf der Oberseite des zweiarmigen Hebels eine Blattfeder befestigt ist, die über den das Betätigungselement bildenden Hebelarm hinausragt und an ihrem freien Ende ein seitwärts gerichtetes Druckstück mit einer Auflaufsnhräge für den rahmenseitigen Anschlag trägt.
Die Eigcnelastizität dieser Blattfeder trägt dazu bei, daß ohne umständliche Einstellarbeiten der Fehlbedienungssperre auch große Abstandsdifferenzen, beispielsweise von 12 mm, zwischen den Falzumfangsflächen von Flügel und Rahmen problemlos überbrückt werden können. Hierzu ist es besonders zweckdienlich, wenn nach Anspruch 13 der das Betätigungselement bildende Hebelarm des zweiarmigen Hebels gegenüber der Unterseite der Blattfeder einen sich zum freien Ende hin etwa keilförmig erweiternden Spalt bildet. Der das Druckstück tragende Teilabschnitt der Blattfeder kann sich über den Längenbereich dieses Keilspaltes ohne wesentliche Erhöhung der Federvorspannung selbsttätig den jeweils vorhandenen Abstandsdifferenzen zwischen den Falzumfangsflächen von Flügel und Rahmen anpassen.
Damit sich die Fehlbedienungssperre nach der Erfindung für wahlweisen Rechts- und Linksanschlag verwenden läßt, ist nach Anspruch 14 das Druckstück mit einer eingeformten Führung auf das freie Ende der Blattfeder in zwei um 180° gewendeten Lagen aufsteckbar und jeweils mit dieser verrastbar.
so In baulicher Hinsicht ist es erfindungsgemäß f.iTier vorteilhaft wenn nach Anspruch 15 der Sperrnocken mit dem Haken und einem Steg einstückig ausgebildet ist und dabei der Steg die den Kraftspeicher bildende Blattfeder, den zweiarmigen Hebel sowie die auf dessen Oberseite anliegende Blattfeder durchgreift und dort durch Vernietung festgelegt ist
Die erfindungsgemäße Fehlbedienungssperre läßt sich in besonders vorteilhafter Weise im Bereich des Betätigungsgetriebes eines Treibstangenbeschlages, und zwar an der diesem gegenüberliegenden Seite der Stulpschiene befestigen.
Die Anordnung der Fehlbedienungssperre an dieser Stelle ist nämlich aus verschiedenen Gründen vorteilhaft Einerseits steht im Einbaubereich des Betätigungsgetriebes regelmäßig ein ungenutzter Freiraum zwischen dem Flügel- und dem Rahmenfalz zur Verfugung, welcher die Unterbringung der Fehlbedienungssperre ermöglicht Andererseits ist dort aber auch jederzeit
eine einwandfreie Wirkungsweise der Fehlbedienungssperre gewährleistet, weil am Bedienungsgriff für das Betätigungsgetriebe die das Öffnen und Schließen des Flügels bewirkenden Handkräfte angreifen.
Eine wieder andere Bauart der erfindungsgemäßen Fehlbedienungssperre erweist sich nach Anspruch 16 deshalb als vorteilhaft, weil das Druckstück mit seiner Unterseil»; ein den Schwenkwinkel des zweiarmigen Hebels relativ zum Träger begrenzendes Anschlagglied bildet.
Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt dabei darin, daß der einerseits den Sperrnocken tragende und andererseits das Betätigungselement bildende, zweiarmige Hebel der Fehlbedienungssperre bei nicht auf die Blattfeder aufgesetztem Druckstück durch einfache Steckmontage am Träger angebracht werden kann und er sich dann durch einfaches Aufstecken des Druckstücks auf die Blattfeder gegen unerwünschtes Lösen vom Träger sichern läßt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung dieser Bauart besteht nach Anspruch 17 darin, daß das Druckstück an seinem dem das Betätigungselement bildende Hebelarm des zweiarmigen Hebels zugewendeten Ende eine armartige Verlängerung aufweist, die an ihrer Oberseite einen Rastwuist trägt, der entgegen der Rückstellkraft der Blattfeder in eine Rastkerbe an der Unterseite des Hebelarms lösbar eingerückt ist.
Diese Ausgestaltung gewährleistet auf besonders einfache Art und Weise eine funktionssichere Endmontage der Fehlbedienungssperre an der als Träger hierfür dienenden Stulpschiene des Treibstangenbeschlages.
Es hat sich des weiteren besonders bewährt, wenn nach der Erfindung der Rastwulst kippgelenkartig mit der Rastkerbe in Eingriff steht und dabei zwischen dem freien Ende des das Betätigungselement des Hebels bildenden Hebelarms und der Unterseite der Blattfeder ein sich zürn freien Ende hin etwa keilförmig erweiternder Spalt vorgesehen ist. Diese Ausgestaltung macht es nämlich auf besonders einfache Art und Weise möglich, daß sich die Fehlbedienungssperre völlig selbsttätig und problemlos an unterschiedliche Abstände zwischen den Falzumfangsflächen von Flügel und Rahmen anpaßt und dabei die Überbrückung beträchtlicher Stellwegdifferenzen gewährleistet.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine Fehlbedienungssperre zu schaffen, mit der problemlos beträchtliche Stellwegdifferenzen überbrückt werden können, die sich aus unterschiedlichen Abständen zwischen den Falzumfangsflächen zwischen Flügel und Rahmen ergeben, kann bei einer Fehlbedienungsperre der eingangs spezifizierten Gattung auch durch die Kennzeichnungsmerkmale des Anspruchs 19 gelöst werden, nämlich dadurch, daß der Hebel als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm das Betätigungselement bildet, während der andere Hebelarm an seiner Unterseite den Sperrnocken od dgL trägt, und daß der als Kraftspeicher am Hebel angreifenden Feder ein zusätzliches Federelement als elastisches Zwischenglied zugeordnet ist
Vorteilhaft ist hierbei, daß die als Kraftspeicher am Hebel angreifende Feder unter allen Bedingungen die Rückstellung des Sperrnockens od. dgl. bei der Öffnungsbewegung des Flügels gewährleistet, während das zusätzliche Federelement diejenigen Wegdifferenzen zu überbrücken vermag, welche den verfügbaren Steliweg des eigentlichen Kraftspreichers überschreiten.
Der Anmeldungsgegenstand wird an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert Hierbei zeigt
F i g. 1 im Längsschnitt einen Teilbereich eines aus
einer Stulpschiene und einer Treibstange bestehenden Treibstangenbeschlages mit einer diesem im Einbaubereich seines Betätigungsgetriebes zugeordneten und in Sperrstellung befindlichen Fehlbedienungssperre,
F i g. 2 eine der F i g. 1 entsprechende Längsschnitt-Darstellung, jedoch in Ausrückstellung der Fehlbedienungssperre,
F i g. 3 eine Ansicht in Pfeilrichtung III der F i g. 1 und 2,
F i g. 4 im Längsschnitt einen Teilbereich eines aus einer Stulpschiene und einer Treibstange bestehenden Treibstangenbeschlages mit einer diesem im Einbaubereich seines Betätigungsgetriebes zugeordneten und in Sperrstellung befindlichen Fehlbedienungssperre,
Fig.5 eine der Fig.4 entsprechende Längsschnitt-Darstellung, jedoch in Ausrückstellung der Fehlbedienungssperre,
Fig.6. eine Ansicht der Fehlbedienungssperre in Pfeilrichtung VI der F i g. 4,
F i g. 7 im Längsschnitt einen Teilbereich eines aus einer Stulpschiene und einer Treibstange bestehenden Treibstangenbeschlages mit einer diesem im Einbaube· reich des Betätigungsgetriebes zugeordneten und in Sperrstellung befindlichen Fehlbedienungssperre und
F i g. 8 eine der F i g. 7 entsprechende Längsschnitt-Darstellung jedoch in Ausrückstellung der Fehlbedienungssperre.
In den F i g. 1 bis 3 der Zeichnung ist ein Teilabschnitt eines Treibstangenbeschlages gezeigt, der eine Stulpschiene 1, eine an deren Rückseite längsschiebbar geführte Treibstange 2 sowie ein Betätigungsgetriebe 3 umfaßt Das Gehäuse des Betätigungsgetriebes 3 ist dabei fest mit der Stulpschiene 1 verbunden und umfaßt die Treibstange 2. Es dient zur Lagerung eines Drehantriebsgiiedes, beispielsweise eines Ritzeis, weiches mit der Treibstange 2 in Eingriff steht und bei seiner Drehung durch einen Bedienungshebel die Längsverschiebung der Treibstange 2 relativ zur Stulpschiene 1 bewirkt
Die Treibstange 2 läßt sich relativ zur Stulpschiene 1 in mehrere, beispielsweise drei, verschiedene Schiebestellungen bewegen, von denen jede einer ganz bestimmten Schaltstellung des Treibstangenbeschlages entspricht Bei einem Treibstangenbeschlag, der beispielsweie zur Betätigung eines Drehkippfensters oder einer Drehkipptür benutzt wird, entspricht die erste Schaltstellung vorzugsweise der Verschlußstellung für den Flügel, die zweite Schaltstellung ist der DrehöffnungJunktion für den Flügel zugeordnet, während die dritte Schattstellung die Kippöffnungsfunktion für den Flügel bestimmt
In vielen Fällen ist es erwünscht oder sogar Bedin-
gung, mindestens eine der beiden die Öffnungsfunktion des Flügels bestimmenden Schaltstellungen, bei Drehkippfenstern oder -türen regelmäßig die der Drehöffnungsfunktion zugeordnete Schaltstellung, selbsttätig zu blockieren, sobald der Flügel aus seiner Schließlage in Öffnungsrichtung bewegt wird. Andererseits muß diese Blockierung ebenfalls selbsttätig, wieder aufgehoben werden, sobald der Flügel aus der Öffnungsstellung wieder in seine Schließstellung zum feststehenden Rahmen gelangt Diesem Zweck dient eine Fehlbedienungssperre 4.
Als Träger für diese Fehlbedienungssperre 4 wird beim Ausführungsbeispiel nach der Zeichnung die Stulpschiene 1 des Treibstangenbeschlages benutzt
I 9 10
r'5 Die Fehlbedienungssperre 4 besteht aus einem paral- Eine Weiterbildung der Fehlbedienungssperre 4 kann
^ IeI zur Flügelebene verschwenkbar an der Stulpschiene darin bestehen, daß auf der Oberseite des zweiarmigen
ή 1 gelagerten, zweiarmigen Hebel 5, dessen einer Hebel- Hebels eine Phtte 17 an ihrem einen Ende befestigt,
i arm 6 das mit dem feststehenden Rahmen zusammen- beispielsweise vernietet oder verschraubt ist. Diese
I wirkende Betätigungselement bildet, während sein an- 5 Platte 17 besteht aus elastisch nachgiebigem Werkstoff,
"_ derer Hebelarm 7 an seiner Unterseite, und zwar in z. B. Federstahlband oder auch Kunststoff und ist so
'! Verlängerung eines schmalen Längssteges 8, einen bemessen, daß sie über das freie Ende des das Betäti-
3 Sperrnocken S* od. dgl. trägt, dem mindestens eine gungsglied bildenden Hebelarms 6 um ein beträchtIi-
& Sperrast 10 in der Treibstange 2 zugeordnet ist ches Maß hinausragt, wie dies deutlich den F i g. 1 und 2
Jf Mit seinem Längssteg 8 durchgreift der Hebelarm 7 io entnommen werden kann. Der über das freie Ende des
des zweiarmigen Hebels S einen schmalen Längsschlitz Hebelarms 6 hinausragende Längenabschnitt der Platte
U, der vorzugsweise auf der Längsmittellinie in der 17 weist gemäß F i g. 3 einen seitwärts gerichteten, so-
',) Stulpschiene 1 angeordnet ist. wie gegen die Stulpschiene 1 hin abgebogenen Lappen
1 An seinem dem Hebelarm 6 des zweiarmigen Hebels 18 auf, welcher als Auflaufschräge mit dem am festste-
y 5 unmittelbar benachbarten Ende ist der !.ängssteg 8 15 henden Rahmen angeordneten oder hiervon gebildeten
;" des Hebelarms 7 mit einer in Richtung des Hebelarms 6 Betätigungsanschlag zusammenwirkt.
; vorspringenden Hakennase 12 versehen, welche durch Die Eigenelastizität des frei auskragenden Teilstückü
■^ den Längsschlitz 11 mit der Rückseite der Stulpschiene der Platte 17 bietet den Vorteil, daß ein und dieselbe
?'. 1 in Stütz- und Halteeingriff gebracht werden kann, wo- Ausführungsform einer Fehlbedienungssperre 4 auch
Ii bei sie zugleich als Schwenklager für den zweiarmigen 20 beträchtlich unterschiedliche Abstandsdifferenzen zwi-
:;' Hebel5 dient. sehen den Falzumfangsflächen von Flügel und festste-
f. Die aus den F i g. 1 und 2 ersichtliche Einrückstellung hendem Rahmen ohne weiteres überbrücken kann, oh-
'fl der Hakennase 12 wird durch ein an der Stulpschiene 1 ne daß die Funktionsfähigkeit und Funktionssicherheit
£' lösbar befestigtes Anschlagglied 13, beispielsweise eine der Fehlbedienungssperre 4 beeinträchtigt wird.
in ein Loch 14 der Stulpschiene 1 eingedrehte Schraube, 25 In manchen Fällen kann es sich auch als sinnvoll er-
;; gebildet, die mit ihrem Kopf vor einen der Eingriffsricli- weisen, zwischen der Platte 17 und dem das Betäti-
tl tung der Hakennase 12 entgegengerichteten Gegenan- gungsglied bildenden Hebelarm 6 des zweiarmigen He-
Ji schlag 15 des zweiarmigen Hebels 5 greift, der beim bels 5 eine zusätzliche Stützfeder 19 anzuordnen, die als
«; gezeigten Ausführungsbeispiel durch das vor der Au- elastisches Zwischenglied die Kraftübertragung von der
ii? ßenseite der Stulpschiene 1 gelegene freie Ende des 30 eigenelastischen Platte 17 auf den Hebelarm 6 opti-
;- Hebelarms 7 gebildet wird. Die als Anschlagglied 13 miert
f dienende Schraube kann eine Blechschraube oder aber Obwohl sich die in der Zeichnung dargestellte und
]'■ eine Schraube mit selbstschneidendem Gewinde sein, so vorstehend erläuterte Schaltsperre in besonders vorteil-
i daß sich das Loch 14 in der Stulpschiene 1 als glattes hafter Weise zur Benutzung in Verbindung mit Treib-
•| Durchgangsloch gleichzeitig mit dem Längsschlitz 11 35 Stangenbeschlägen eignet, die aus einer Stulpschiene 1
j? ausstanzen läßt und einer hinter dieser geführten Treibstange 2 beste-
? An der Unterseite des ais Betätigungsgiied für die hen, wie sie regelmäßig in Verbindung mit Fenstern und
?; Fehlbedienungssperre dienenden Hebelarms 6 ist ein Türen aus Holz oder Kunststoff im Gebauch sind, be-
f> Kraftspeicher 16, beispielsweise eine Schraubenfeder steht ohne weiteres auch die Möglichkeit diese Schalt-
'·.'· oder auch ein Weichgummistück, befestigt, der sich ge- 40 sperre solchen Treibstangenbeschlägen zuzuordnen, bei
(| gen die Außenseite der Stulpschiene 1 abstützt und den denen die Treibstangen unmittelbar in einer hinter-
|} zweiarmigen Hebel 5 der Fehlbedienungssperre 4 in der schnittenen Profilnut am Flügel verschiebar sind. In die-
::': aus F i g. 1 ersichtlichen Lage zu halten sucht Durch die sem Falle ist es dann lediglich notwendig, im Einbaube-
js Wirkung des Kraftspeichers 15 wird dabei der Sperr- reich für die Fehlbedienungssperre 4 vor der öffnungs-
|j nocken 9 od. dgl. an der Unterseite des Hebelarms 7 mit 45 seite der hinterschnittenen Nut einen plattenartigen
If der Sperrast 10 der Treibstange 10 selbsttätig in Eingriff Träger mit einem Längsschlitz 11 anzubringen, in den H gebracht und gehalten, sobald durch entsprechende sich dann die Fehlbedienungssperre 4 in der bereits Kj Verschiebung der Treibstange 2 deren Sperrast 10 in oben beschriebenen Art und Weise lösbar einsetzen I den Wirkbereich des Sperrnockens 9 od. dgL gelangt ist läßt
i§ und der Flügel relativ zum feststehenden Rahmen in 50 In den Fig.5 und 6 der Zeichnung ist ein Teilab-
tj> eine Öffnungsstellung bewegt wird. Durch die Fehlbe- schnitt eines Treibstangenbeschlages gezeigt, der eine
Ij dienungssperre 4 wird daher die Treibstange 2 relativ Stulpschiene 21, eine an deren Rückseite längsschiebbar J zur Stulpschiene 1 selbsttätig gegen unerwünschtes geführte Treibstange 22 sowie ein Betätigungsgetriebe
§ Verschieben blockiert 23 umfaßt Das Gehäuse des Betätigungsgetriebes 23 ist
§ Wird der Flügel des Fensters oder der Tür relativ zum 55 dabei fest mit der Stulpschiene 21 verbunden und um-
feststehenden Rahmen in Schließstellung bewegt, dann faßt die Treibstange 22. Es dient zur Lagerung eines
I läuft die Fehlbedienungssperre mit dem als Betätigungs- Drehantriebsgliedes, beispielsweise eines Ritzels, wel-
5 glied dienenden Hebelarm 6 des zweiarmigen Hebels 5 ches mit der Treibstange 22 in Eingriff steht und bei
6 gegen einen rahmenseitigen Anschlag an und wird dabei seiner Drehung durch einen Bedienungshebel die I entgegen der Wirkung des Kraftspeichers 15 aus der in so Längsverschiebung der Treibstange 22 relativ zur I F i g. 1 gezeigten Sperrstellung in die aus F i g. 2 ersieht- Stulpschiene 21 bewirkt
H liehe Freigabestellung verschwenkt und zwar um die Die Treibstange 22 läßt sich relativ zur Stulpschiene
j| die Stulpschiene 1 am einen Ende des Längsschlitzes 11 21 in mehrere, beispielsweise drei, verschiedene Schie-
jg untergreifende Hakennase 12. Hierdurch gelangt dann bestellungen bewegen, von denen jede einer ganz be-
'g der Sperrnocken S od. dgL aus der Sperrast 10 in der es stimmten Schaltstellung des TreibstangenbeschJages
g Treibstange 2 und gibt diese damit für eine Längsver- entspricht Bei einem Treibstangenbeschlag, der bei-
M Schiebung relativ zur Stulpschiene 1 frei, die durch das spielsweise zur Betätigung eines Drehkippfensters oder
i Betätigungsgetriebe 3 bewirkt werden kann. einer Drehkipptür benutzt wird, entspricht die erste
Schaltsteilung vorzugsweise der VerschluBstellung für den Flügel, die zweite Schaltsteltong ist der Drehöffnungsfunktion für den Flügel zugeordnet, während die dritte Schaltstellung die Kippöffnungsfunktion für den Flügel bestimmt.
Außerdem ist eine Fehlbedienungssperre 24 vorgesehen.
Als Träger für diese Fehlbedienungssperre 24 wird beim Ausführungsbeispiel nach der Zeichnung die Stulpschiene 21 des Treibstangenbeschlages benutzt.
Die Fehlbedienungssperre 24 besteht aus einem parallel zur Flügelebene verschwenkbar an der Stuipschiene 21 gelagerten, zweiarmigen Hebel 25, dessen einer Hebelarm 26 das mit dem feststehenden Rahmen zusammenwirkende Betätigungselement bildet, während sein anderer Hebelarm 27 an seiner Unterseite, und zwar in Verlängerung eines schmalen Längssteges 28, einen Sperrnocken 29 oder dgl. trägt, dem mindestens eine Sperrast 30 in der Treibstange 22 zugeordnet ist.
Mit seinem Längssteg 28 durchgreift der Hebelarm 27 des zweiarmigen Hebels 25 einen schmalen Längsschlitz 31, der vorzugsweise auf der Längsmittellinie der Stulpschiene 21 angeordnet ist.
An seinem dem Hebelarm 26 des zweiarmigen Hebels
25 unmittelbar benachbarten Ende ist der Längssteg 28 des Hebelarms 27 mit einer in Richtung des Hebelarms
26 vorspringenden Hakennase 32 versehen, welche durch den Längsschlitz 31 mit der Rückseite der Stulpschiene 21 in Stütz- und Halteeitigriff gebracht werden kann, wobei sie zugleich als Schwenklager für den zweiarmigen Hebel 25 dient.
Die aus den F i g. 4 und 5 ersichtliche Einrückstellung der Hakennase 32 wird durch die von ihr abgewendete Kante 33 des Sperrnockens 29 od. dgl. im Zusammenwirken mit dem dieser benachbarten Ende 34 des Längsschlitzes 31 gesichert, und zwar dadurch, daß der Schwenkwinkei des zweiarmigen Hebels 25 relativ zur Stulpschiene 21 durch eine Schraube 35 begrenzt wird, die in den Hebelarm 26 des zweiarmigen Hebe<">rms 25 eindrehbar ist Das aus der Unterseite des He·- ms 26 vorstehende Ende der Schraube 35 wirkt nän,,.~n in der Ausrückstellung der Fehlbedienungssperre gemäß F i g. 5 mit der Außenseite der Stulpschiene bzw. dem diese übergreifenden Gehäuseteil des Betätigungsgetriebes 23 als Anschlagglied zusammen, welches dun Schwenkwinkel des zweiarmigen Hebels 25 so eingrenzt, daß die Kante 33 des Sperrnockens 29 od. dgl. nicht völlig aus dem Längsschlitz 31 der Stulpschiene 21 herausgehoben werden kann, sondern vor dem Ende 34 des Längsschlitzes 31 verbleibt
An der Unterseite des den Längssteg 28 mit dem Sperrnocken 29 od. dgl. und der Hakennase 32 tragenden Hebelarms 27 ist als Kraftspeicher eine Blattfeder 36 befestigt, die eine etwa Z-förmig gekröpfte Gestalt mit dem Befestigungsschenkel 36', dem freien Federschenkel 36" und dem diese miteinander verbindenden Steg 36'" aufweist Der freie Federschenkel 36" ragt dabei in Richtung des das Betätigungselement bildenden Hebelarms 26 über die Hakennase 32 hinaus und stützt sich auf der Außenseite der Stulpschiene 21 bzw. dem diese umgreifenden Gehäuseteil des Betätigungsgetriebes 23 mit Vorspannung ab, wie das deutlich den F i g. 4 und 5 entnommen werden kann.
Dabei sucht die Blattfeder 36 den zweiarmigen Hebel 25 der Fehlbedienungssperre 24 in der aus F i g. 4 ersichtlichen Lage zu halten. Durch die Wirkung der Blattfeder 36 wird dabei der Sperrnocken 29 od. dgL an der Unterseite des Hebelarms 27 mit der Sperrast 30 der Treibstange 22 selbsttätig in Eingriff gebracht und gehalten, sobald durch entsprechende Verschiebung der Treibstange 22 deren Sperrast 30 in den Wirkbereich des Sperrnockens 29 od. dgl. gelangt ist und der Flügel
relativ zum feststehenden Rahmen in eine Öffnungsste!- lung bewegt wird. Durch die Fehlbedienungsspern? 24 wird daher die Treibstange 22 relativ zur Stulpschiene 21 selbsttätig gegen unerwünschtes Verschieben blokkiert.
ίο Wird der Flügel des Fensters oder der Tür relativ zum feststehenden Rahmen in Schließstellung bewegt, dann läuft die Fehlbedienungssperre 24 mit dem als Betätigungsglied dienenden Hebelarm 26 des zweiarmigen Hebels 25 gegen einen rahmenseitigen Anschlag an und wird dabei entgegen der Wirkung der Blattfeder 36 rus der in F i g. 4 gezeigten Sperrstellung in die aus F i g. 5 ersichtliche Freigabestellung verschwenkt, und zwar um die die Stulpschiene 21 am einen Ende des Längsschützes 31 untergreifende Hakennase 32. Hierdurch gelangt dann der Sperrnocken 29 od. dgl. aus der Sperrast 30 in der Treibstange 22 und gibt diese damit für eine Längsverschiebung relativ zur Stulpschiene 21 frei, die durch das Betätigungsgetriebe 23 bewirkt werden kann. Auf der Oberseite des zweiarmigen Hebels 25 ist eine Blattfeder 37 an ihrem einen Ende befestigt, beispielsweise vernietet Ihr anderes Ende ragt über den das Betätigungselement bildenden Hebelarm 26 um ein beträchtliches Maß hinaus, wie dies deutlich den F i g. 4 und 5 entnommen werden kann. Der den Hebelarm 26 überragende Längenabschnitt der Blattfeder 37 trägt an seinem freien Ende ein seitwärts gerichtetes Druckstück 38, welches als Auflauffläche mit dem am feststehenden Rahmen angeordneten oder hiervon gebildeten Betätigungsanschlag zusammenwirkt.
Damit sich die das Druckstück 38 für wahlweisen Rechts- und Linksanschlag der Fehlbedienungssperre 24 auf das freie Ende der Blattfeder 37 in zwei um 180° gewendeten Lagen aufstecken läßt, ist es mit einer eingeformtei? Führung 39 versehen, die beispielsweise eine nach unten offene T-Querschnittsform aufweist. An der der Öffnungsseite gegenüberliegenden Fläche hat die Führung 39 eine eingeformte Rastmulde 40, die mit einer Rastwarze 41 der Blattfeder 37 zusammenwirken kann.
Die Eigenelastizität des frei auskragenden Teilstücks der Blattfeder 37 bietet den Vorteil, daß ein und dieselbe Ausführungsform einer Fehlbedienungssperre 24 auch beträchtlich unterschiedliche Abstandsdifferenzen zwischen den Falzumfangsflächen von Flügel und feststehendem Rahmen ohne weiteres überbrücken kann, ohne daß die Funktionsfähigkeit und Funktionssicherheit der Fehlbedienungssperre 24 beeinträchtigt wird. Einer übermäßigen Erhöhung der Vorspannung in der Blattfeder 37 kann dabei dadurch vorgebeugt werden, daß der das Betätigungselement bildende Hebelarm 26 gegenüber der Unterseite der Blattfeder 37 einen sich zum freien Ende hin etwa keilförmig erweiternden Spalt 42 bildet, wenn sich die Blattfeder 37 in völlig entspanntem Zustand befindet (F i g. 4).
Damit die Schraube 35 ohne Behinderung durch die Blattfeder 37 jederzeit zugänglich ist, weist die Blattfeder 37 an der betreffenden Stelle — im Bereich des keilförmigen Spaltes 42 — einen Durchbruch 43 auf. Abschließend sei noch erwähnt, daß der den Sperrnocken 29 od. dgL und die Hakennase 32 einstückig aufweisende Längssteg 28 noch mit einem Quersteg 44 versehen ist der den Befestigungsschenkel 36' der Blattfeder 36, den zweiarmigen Hebel 25 und auch die auf
13 14
dessen Oberseite anliegende Blattfeder 37 im Bereich kann, wobei sie zugleich als Schwenklager für den zwei-
von seinem Querschnitt angepaßten Durchbrüchen armigen Hebel 55 dient
durchgreift und an der Oberseite der Blattfeder 37 Die aus den F i g. 7 und 8 ersichtliche Einrückstellun§
durch Vernietung festgelegt ist der Hakennase 62 wird durch die von ihr abgewendet«
Auf diese Art mti Weise läßt sich ein besonders einfa- 5 Kante 63 des Sperrnockens 59 od. dgL im Zusammen-
eher Zusammenbau der Fehlbedienungssperre 24 errei- wirken mit dem dieser benachbarten Ende 64 des
ehen. Längsschlitzes 61 gesichert, und zwar dadurch, daß dei
Anstelle der Schraube 35 läßt sich als Anschlagglied Schwenkwinkel des zweiarmigen HebeU 55 relativ zui zur Sicherung der Kupplungsstellung zwischen der Stulpschiene durch einen Anschlag 65 begrenzt wird Fehlbedienungssperre 24 und der Stulpschiene 21 ggf. io wie das deutlich die F i g. 2 erkennen läßt auch ein lediglich drehbar gelagerter Feststellbolzen be- An der Unterseite des den Längssteg 58 mit dem nutzen, der über einen seitlich zu seiner Längsachse Sperrnocken 59 od. dgL und der Hakennase 62 tragenversetzten Sperransatz in einer vorbestimmten Dreh- den Hebelarms 57 ist als Kraftspeicher eine Blattfedei stellung gegen die Oberseite der Stulpschiene 21 stößt, 66 befestigt, die eine etwa Z-förmig gekröpfte Gestall während er in einer anderen vorbestimmten Drehstel- 15 mit dem Befestigungsschenkel 66', dem freien Federlung mit dem Sperransatz in einen Durchbruch der schenkel 66" und dem diese miteinander verbindenden Stulpschiene 21 unbehindert eintauchen kann. Im letzte- Steg 66'" aufweist Der freie Federschenkel 66" ragt ren Falle gelangt dann die Anschlagkante 33 des Sperr- dabei in Richtung des das Betätigungselement bildennockens 29 od. dgL aus dem Bereich der Endkante 34 den Hebelarms 56 über die Hakennase 62 hinaus und des Längsschlitzes 31 und macht dadurch das Ausrflk- 20 stützt sich auf der Außenseite der Stulpschiene 51 bzw. ken der Hakennase 32 möglich. dem diese umgreifenden Gehäuseteil des Betätigungs-
Die F i g. 7 und 8 der Zeichnung zeigen einen Tiilab- getriebes 53 mit Vorspannung ab, wie das deutlich den
schnitt eines Treibstangenbeschlages, welcher eine F i g. 1 und 2 entnommen werden kann. Dabei sucht die
Stulpschiene 51, eine an deren Rückseite Iängsschiebbar Blattfeder 66 den zweiarmigen Hebel 55 der Fehlbedie-
geführte Treibstange 52 sowie ein Betätigungsgetriebe 25 nungssperre 54 in der aus F i g. 1 ersichtlichen Lage zu
53 umfaßt Das Gehäuse des Betätigungsgetriebes 53 ist halten. Durch die Wirkung der Blattfeder 66 wird dabei
dabei fest mit der Stulpschiene 51 verbunden und um- der Sperrnocken 59 od. dgL an der Unterseite des He-
fafH die Treibstange 52. Es dient zur Lagerung eines belarms 57 mit der Sperrast 60 der Treibstange 52
(nicht dargestellten) Drehantriebsgliedes, beispielsweise selbsttätig in Eingriff gebracht und gehalten, sobald
eines Ritzels, welches mit der Treibstange 52 in Eingriff 30 durch entsprechende Verschiebung der Treibstange 52
steht und bei seiner Drehung durch einen Bedienungs- deren Sperrast 60 in den Wirkbereich des Sperrnockens
hebel die Längsverschiebung der Treibstange 52 relativ 55'od. dgL gelangt ist und der Flügel relativ zum festste-
zur Stulpschiene 51 bewirkt henden Rahmen in eine Öffnungsstellung bewegt wird
Die Treibstange 52 läßt sich relativ zur Stulpschiene Durch die Fehlbedienungssperre 54 wird daher die
51 in mehrere, beispielsweise drei, verschiedene Schie- 35 Treibstange 52 relativ zur Stulpschiene 51 selbsttätig
bestellungen bewegen, von denen jede einer ganz be- gegen unerwünschtes Verschieben blockiert
stimmten Schahstellung des Treibstangenbeschlages Wird der Flügel des Fensters oder der Tür relativ zum
entspricht Elei einem Treibstangenbeschlag, der bei- feststehenden Rahmen in Schließstellung bewegt dann
spielsweise zur Betätigung eines Drehkippfensters oder läuft die Fehlbedienungssperre 54 mit dem als Betäti-
einer Drehkipptür benutzt wird, entspricht die erste 40 gungsglied dienenden Hebelarm 56 des zweiarmigen
Schaltstellung vorzugsweise der Verschlußstellung für Hebels 55 gegen einen rahmenseitigen Anschlag an und
den Flügel, die zweite Schaltstellung ist der Drehöff- wird dabei entgegen der Wirkung der Blattfeder 66 aus
nungsfunktion für den Flügel zugeordnet, während die der in F i g. 1 gezeigten Sperrstellung in die aus F i g. 2
dritte Schaltstellung die Kippöffnungsfunktion für den ersichtliche Freigabestellung verschwenkt, und zwar um
Flügel bestimmt 45 die die Stulpschiene 51 am einen Ende des Längsschiit- Ferner ist eine Fehlbedicnungssperre 54 vorgesehen. zes61 untergreifende Hakennase 62. Hierdurch gelangt Als Träger für diese Fehlbedienungssperre 54 wird dann der Sperrnocken 59 od. dgl. aus der Sperrast 60 in
beim Ausführungsbeispiel nach der Zeichnung die der Treibstange 52 und gibt diese für eine Längsver-
Stulpschiene 51 des Treibstangenbeschlages benutzt Schiebung relativ zur Stulpschiene 51 frei, die durch das Die Fehlbedienungssperre 54 besteht aus einem par- 50 Betätigungsgetriebe 53 bewirkt werden kann.
alle! zur Flügelebene verschwenkbar an der Stulpschie- Auf der Oberseite des zweiarmigen Hebels 55 ist eine
ne 51 gelagerten, zweiarmigen Hebel 55, dessen einer Blattfeder 67 an ihrem freien Ende befestigt beispiels-
Hebelarm 56 das mit dem feststehenden Rahmen zu- weise vernietet. Ihr anderes Ende ragt über den das
sammenwirkende Betätigungselement bildet während Betätigungselement bildenden Hebelarm 56 um ein be-
sein anderer Hebelarm 57 an seiner Unterseite, und 55 trächtliches Maß hinaus, wie dies deutlich den F i g. 1
zwar in Verlängerung eines schmalen Längssteges 58, und 2 entnommen werden kann. Der den Hebelarm 56
einen Sperrnocken 59 od. dgl. trägt, dem mindestens ei- überragende Längenabschnitt der Blattfeder 67 trägt an
ne Sperrast 60 in der Treibstange 52 zugeordnet ist seinem freien Ende ein seitwärts gerichtetes Druckstück
Mit seinem .Längssteg 58 durchgreift der Hebelarm 68, welches als Auflauffläche mit dem am feststehenden
57 des zweiarmigen Hebels 55 einen schmalen Längs- μ Rahmen angeordneten oder hiervon gebildeten Betäti-
schlitz 61, der vorzugsweise auf der Längsmittellinie der gungsanschlag zusammenwirkt.
Stulpschiene 51 angeordnet ist Damit sich das Druckstück 68 lösbar auf das freie An seinem dem Hebelarm 56 des zweiarmigen Hebels Ende der Blattfeder 67 aufstecken läßt, ist es mit einer
55 unmittelbar benachbarten Ende ist der Längssteg 58 eingeformten Führung 69 versehen, die beispielsweise des Hebelarms 57 mit einer in Richtung des Hebelarms 65 eine nach unten offene T-Querschnittsform aufweisen
56 vorspringenden Hakennase 62 versehen, welche kann.
durch den Längsschlitz 61 mit der Rückseite der Stülp- Das Druckstück 68 hat an seinem dem Hebelarm 56
schiene 51 in Stütz- und Halteeingriff gebracht werden des zweiarmigen Hebels 55 zugewendeten Ende eine
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armartige Verlängerung 73, die an ihrer Oberseite einen Rastwulst 70 trägt, der entgegen der Rückstellkraft der Blattfeder 67 in eine Rastkerbe 71 an der Unterseite des Hebelarms 56 selbsttätig einrücken kann, wenn das Druckstück 61 mit seiner Führung 69 in Längsrichtung auf die Blattfeder 67 aufgeschoben wird
Die Eigenelastizität des freiauskragenden Teilstücks der Blattfeder 67 hält dabei nicht nur die Rastwulst 70 des Druckstücks 68 mit der Rastkerbe 71 im Hebelarm 56 in Sicherungseingriff, sondern sie bietet zugleich noch den Vorteil, daß ein und dieselbe Ausführungsform einer Fehlbedienungssperre 54 auch beträchtlich unterschiedliche Abstandsdifferenzen zwischen den Falzumfangsflächen von Flügel und feststehendem Rahmen problemlos überbrücken kann, ohne daß die Funktionsfähigkeit und Funktionssicherheit der Fehlbedienungssperre 54 beeinträchtigt wäre.
Einer übermäßigen Erhöhung der Vorspannung in der Blattfeder 67 kann dabei auf einfache Weise dadurch vorgebeugt werden, daß der das Betätigungsele- ment bildende Hebelarm 56 gegenüber der Unterseite der Blattfeder 67 einen sich zum freien Ende hin etwa keilförmig erweiterndes! Spalt 72 bildet, wenn sich die Blattfeder 67 in völlig entspanntem Zustand befindet (Fig.1).
Vorteilhaft ist, daß der Rastwulst 70 mit der Rastkerbe 71 durch die Eigenelastizität der Blattfeder 67 in kippgelenkartigem Eingriff gehalten wird, und zwar in jeder möglichen Funktionsstellung der Fehlbedienungssperrw 54, wie das ein Vergleich der F i g. 1 und 2 deut- lieh macht Hierdurch wird nämlich auf einfache Art und Weise sichergestellt, daß sich das Druckstück 68 nicht unbeabsichtigt von der Blattfeder 67 lösen kann. In der Ausrückstellung der Fehlbedienungssperre 54 gemäß F i g. 2 wirkt dann nämlich die Unterseite 65 des Druck-Stücks €8 als Anschlag mit der Oberseite der Siulpschiene 21 bzw. dem diese übergreifenden Teil des Betätigungsgetriebes 53 zusammen, und begrenzt dadurch den maximalen Schwenkwinkel für den zweiarmigen Hebel 55. Solange also das Druckstück 68 auf der Blattfeder 67 sitzt und mit seiner armartigen Verlängerung
73 den Hebelarm 56 des zweiarmigen Hebels 55 untergreift, kann die Kante 63 des Sperrnockens 59 od. dgl. nicht völlig aus dem Längsschlitz 61 der Stulpschiene 51 herausgehoben werden, sondern verbleibt sperrend vor dem Ende 64 des Längsschlitzes 61.
Zum Lösen der Fehlbedienungssperre 54 von der Stulpschiene 51 muß also zunächst das Druckstück 68 entgegen der Wirkung der ineinandergreifenden Rastmittel 70 und 71 von der Blattfeder 67 abgezogen wer- den, damit sich der das Betätigungselement bildende Hebelarm 56 des zweiarmigen Hebels 55 genügend weit entgegen der Wirkung der Blattfeder 67 herunterdrükken läßt, um die Kante 63 des Sperrnockens 59 od. dgl. völlig aus dem Längsschlitz 61 der Stulpschiene 51 herauszuheben. Erst dann läßt sich nämlich die Hakennase 62 mit der Stulpschiene 51 außer Halteeingriff bringen.
Es sei noch erwähnt, daß der den Sperrnocken 59 -..
od. dgl. und die Hakennase 62 einstückig aufweisende '\
Längssteg 58 mit einem Quersteg 74 versehen ist, der eo $
den Befestigungsschenkel 66' der Blattfeder 66, den f.
zweiarmigen Hebel 55 und auch die auf dessen Obersei- ji
te anliegende Blattfeder 67 im Bereich von seinem ft
Querschnitt angepaßten Durchbrüchen durchgreift. An der Oberseite der Blattfeder 67 ist dabei der Quersteg
74 durch Vernietung festgelegt. Auf diese Art und Weise
läßt sich ein besonders einfacher Zusammenbau der |J
Fehlbedienungssperre 54 erreichen. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen φ

Claims (19)

Patentansprüche:
1. Fehlbedienungssperre für Treibstangenbeschläge mit in mehrere Schaltstellungen verschiebbaren Treibstangen, insbesondere für Drehkippbeschläge, bestehend aus einem parallel zur Flügelebene verschwenkbar am Flügel gelagerten Hebel, der einen Sperrnocken od. dgl. trägt, dem mindestens eine Sperrast an der Treibstange zugeordnet ist, in die der Sperrnocken o&dgL bei einer vorbestimmten Schaltstellung der Treibstange sowie bei geöffnetem Flügel durch einen am Hebel angreifenden Kraftspeicher, ζ. B. eine Feder, einrückbar ist, während in der Schließlage des Flügels der Hebel entgegen der Wirkung des Kraftspeichers durch einen rahmenseitigen Anschlag verstellbar und sein Sperrnocken od. dgl. aus der Sperrast der Treibstange ausrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel als zweiarmiger Hebel (5,25,55) ausgebildet ist, dessen einer Hebeiarm (6,26,56) das Betätigungselement bildet, während der andere Hebelarm (7,27,57) an seiner Unterseite den Sperrnocken (9, 29, 59) od. dgl. trägt, daß die Lagerung des zweiarmigen Hebels (5, 25, 55) aus einem Haken (12, 32, 62) besteht, der in einen Schlitz (1131,61) eines am Flügel sitzenden Trägers (1, 21, 51) lösbar eingerückt ist, und daß die Einrückstellung des Hakens (12,32,62) durch ein dem Träger (1, 21,51) zugeordnetes Anschlagglied (13,35,73) sowie einen der Eingriffsrich- tung des H.kens (12, 32, 62) entgegengerichteten Gegenanschlag (15,34 64) geschert ist
2. Fehlbedienungssperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der "rager (1,21,51) für den zweiarmigen Hebel (5, 25, 35) aus einer Stülpschiene (1,2i, 51) besteht, hinter der die die Sperrest (10, 30, 60) enthaltenden Treibstange (2, 22, 52) gehalten und geführt ist
3. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (12,32,62) und der Sperrnocken (9,29,59) des zweiarmigen Hebels(5,25,55) an einem von der Unterseite des zweiten Hebelarms (7,27,57) abstehenden Längssteg (8) ausgebildet sind, der den Längsschlitz (11,31,61) im Träger bzw. in der Stulpschiene (1,21, 51) durchgreift
4. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das am Träger bzw. an der Stulpschiene (1) befestigbare Anschlagglied (13) aus einer Schraube besteht, die ne- ben dem einen Ende des Längsschlitzes (11) in ein Loch (14) des Trägers bzw. der Stulpschiene (1) einsetzbar ist und mit ihrem Kopf vor das freie Ende (15) des zweiten Hebelarms (7) greift
5. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüehe 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite des zweiarmigen Hebels (5) eine Platte (17) aus elastisch nachgiebigem Werkstoff, z. B. Federstahlband oder Kunststoff, befestigt ist, die über das freie Ende des das Betätigungsglied bildenden, ersten Hebelarms (6) hinausragt und dort mit einem seitwärts gerichteten Lappen (18) eine Auflaufschräge für den rahmenseitigen Anschlag bildet.
6. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüche t bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Platte (17) und dem das Betätigungsglied bildenden Hebelarm (6) des zweiarmigen Hebels (5) eine zusätzliche Stützfeder (19) angeordnet ist.
7. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel (5, 25, 55) auf der dem Betätigungsgetriebe (3,23,53) des Treibstangenbeschlages gegenüberliegenden Seite am Träger bzw. an der Stulpschiene (1,21,51) befestigt ist (F i g. 1 bis 8).
8. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrückstellung des Hakens (12) durch ein am Träger (1) befestigbares Anschlagglied (13) gesichert ist, welches vor einen der Eingriffsrichtung des Hakens (12) entgegengerichteten Gegenanschlag (15) am Hebel (7) greift
9. Fehlbedienungsspenre nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrückstellung der Hakennase (32) durch die von ihr abgewendeten Kante (33) des Sperrnockens (29) od. dgl., das diesem benachbarte Ende (34) des Schlitzes (31) im Träger (21) sowie durch ein den Schwenkwinkel des Hebels (25) relativ zum Träger (21) begrenzendes Anschlagglied (35) gesichert ist
10. Fehlbedienungssperre nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagglied (35) aus einer in dem das Betätigungselement bildenden Hebelarm (26) des zweiarmigen Hebels (25) sitzenden Stellschraube; besteht
11. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet daß der Kraftspeicher aus einer Blattfeder (36) besteht, deren einer Schenkel (36') mit dem den Sperrnocken (29) od. dgL tragenden Hebelarm (7) verbunden ist, während ihr anderer Schenkel (36") in Richtung des das Betätigungselement bildenden Hebelarm (26) über die Hakennase (32) hinausragt und auf der Oberseite des Trägers (21) mit Vorspannung absiüizbar ist
12. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite des zweiarmigen Hebels (25, 55) eine Blattfeder (37, 67) befestigt ist (44, 74), die über den das Betätigungselement bildenden Hebelarm (26,56) hinausragt und an ihrem freien Ende ein seitwärts gerichtetes Druckstück (38, 68) mit einer Auflaufschräge für den rahmenseitigen Anschlag trägt
13. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der das Betätigungselement bildende Hebelarm (26,56) des zweiarmigen Hebels (25, 56) gegenüber der Unterseite der Blattfeder (37, 67) einen sich zum freien Ende hin etwa keilförmig erweiternden Spalt (42,72) bildet
14. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück (38,68) mit einer eingeformten Führung (39, 69) auf das freie Ende der Blattfeder (37, 67) in zwei um 180° gewendeten Lagen aufsteckbar und jeweils mit dieser verrastbar ist (40,41,70,71).
15. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrnocken (29,59) od. dgl. mit der Hakennase (32,62) sowie einem Längssteg (28,58) und einem Quersteg (44, 74) einstückig ausgebildet ist und dabei der Quersteg (44, 74) die den Kraftspeicher bildende Blattfeder (36, 66), den zweiarmigen Hebel (25, 55) sowie die auf dessen Oberseite anliegenden Blattfeder (37, 67) durchgreift und dort durch Vernietung festgelegt ist
16. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprü-
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ehe 1 bis 3 sowie 7,9 und 11 bis 15, dadurch gekenn- kannt, wie beispielsweise das DE-GM 19 15 834 auszeichnet, daß das Druckstück (68) mit seiner Unter- weist Sie haben eine relativ aufwendige Ausbildung, seite (63) das den Schwenkwinkel des zweiarmigen weil der den Sperrnocken oder dgl. tragende Hebel über Hebels (55) relativ zum Träger (51) begrenzende An- einen Gelenkbolzen verschwenkbar an einer Platte aufschlagglied bildet 5 gehängt ist die wiederum durch Schrauben an dem mit
17. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprü- dem Treibstangenbeschlag versehenen Flügel befestigt ehe 1 bis 3 sowie 9 und !1 bis 16, dadurch gekenn- werden muß.
zeichnet daß das Druckstück (68) an seinem dem Bekannt ist durch die DE-AS 20 28 695 auch schon Hebelarm (56) des zweiarmigen Hebels (55) züge- eine Fehlbedienungssperre mit einem um einen Gelenkwendeten Ende eine armartige Verlängerung (73) 10 bolzen verschwenkbaren zweiarmigen Hebel, der in aufweist die an ihrer Oberseite einen Rastwulst (70) Richtung seiner Sperrlage durch eine Feder belastet ist trägt, der entgegen der Rückstellkraft der Blattfeder Abgesehen davon, daß hierbei die Bewegungsrich-(67) in eine Rastkertxj (71) an der Unterseite des tung des zweiarmigen Hebels quer zur Flügelebene geHebelarms (56) lösbar eingerückt ist richtet ist liegt auch noch der Nachteil vor, daß der
18. Fehlbedienungssperre nach einem der Ansprü- 15 Gelenkbolzen an der verschiebbaren Treibstange sitzt ehe 16 und 17, dadurch gekennzeichnet daß der Der hierauf gelagerte Hebel der Fehl'aedienungssperre Rastwalst (70) kippgelenkartig mit der Rastkerbe macht daher jeweils die Verschiebebewegung der (71) in Eingriff steht und dabei zwischen dem freien Treibstange mit und erfordert deshalb einen beträchtli-Ende des das Betätigungselement des Hebels (55) chen Bewegungsfreiraum zwischen d·.-: Falzflächen von bildenden Hebelarms (56) und der Unterseite der 20 Flüge! and Rahmen, der nicht ir. jedem FsIIc zur Verfü-Blattfeder (67) ein sich zum freien Ende >jn etwa gung steht weil dort auch noch andere Beschlagteile keilförmig erweiternden Spalt (72) vorgesehen ist untergebracht werden müssen.
19. Fehlbedienungssperre für Treibstangenbe- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fehlschläge mit in mehrere Schaltstellungen verschieb- bedienungsperre der eingangs erwähnten Gattung zu baren Treibstangen, insbesondere für Drehkippbe- 25 schaffen, die bei möglichst einfacher Ausbildung eine schlage, bestehend aus einem parallel zur Flügelebe- unkomplizierte Zuordnung zu einer Treibstange des ne verschwenkbar am Flügel gelagerten Hebel, der Treibstangenbeschlages — auch nachträglich noch — einen Sperrnocken od. dgl. trägt dem mindestens ei- ermöglicht und dabei funktionssicher arbeitet Angene Sperrast an der Treibstange zugeordnet ist in die strebt ist auch, für die Fehlbedienungssperre eine Ausleder Sperrnocken od. dgl. bei einer vorbestimmten 30 gung zu finden, mit der problemlos beträchtliche Stell-Schaltstellung der Treibstange sowie bei geöffnetem wegdifferenzen überbrückt werden können, die sich aus Flügel durch einen am Hebel angreifenden Kraft- unterschiedlichen Abständen zwischen den Falzumspeicher, z. B. eine Feder, einrückbar ist während in fangsflächen von Flügel und Rahmen ergeben.
der Schließlage des Flügels der Hebel entgegen der Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Hebel als
Wirkung des Kraftspeichers durch einen rahmensei- 35 zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Hebel-
tigen Anschlag verstellbar und sein Sperrnocken od. arm das Betätigungselement bildet, während der andere
dgl. aus der Sperrast der Treibstange ausrückbar ist Hebelarm an seiner Unterseite den Sperrnocken οΛ dgl.
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel als zweiar- trägt daß die Lagerung des zweiarmigen Hebels aus
miger HeLeI (5, 25, 55) ausgebildet ist, dessen einer einem Haken besteht, der in einen Schlitz eines am Flü-
Hebelarm (6, 26,56) das Betätigungselement bildet, 40 gel s'izenden Trägers lösbar eingerückt ist und daß die
während der andere Hebelarm (7, 27, 57) an seiner Einrückstellung des Hakens durch ein dem Träger zuge-
Unterseite den Sperrnocken (9,29,59) od. dgl. trägt, ordnetes Anschlagglied sowie einen der Eir.griffsrich-
und daß der als Kraftspeicher am Hebel (5, 25, 55) tung des Hakens entgegengerichteten Gegenanschlag
angreifenden Feder (16, 36, 66) ein zusätzliches Fe- gesichert ist
derelement (17, 19; 37; 67) als elastisches Zwischen- 45 Nach Anspruch 2 besteht der Träger für den zweiar-
glied zugeordnet ist migen Hebel aus einer Stulpschiene, hinter der die Sperraste enthaltende Treibstange gehalten und geführt ist. In dieser Stulpschiene ist dabei der zur Lagerung des
zweiarmigen Hebels und zum Durchtritt des Sperrnok-
50 kens od. dgl. dienenden Schlitz bereits von vornherein, beispielsweise als schmaler, auf der Längsmitte der Stulpschiene liegender Längsschlitz vorgesehen, so daß
Die Erfindung betrifft eine Fehlbedienungssperre für sich die Fehlbedienungssperre mit einfachen Handgrif-Treibstangenbeschläge mit in mehrere Schaltstellungen fen jederzeit ein- und ausbauen läßt
verschiebbaren Treibstangen, insbesondere für Dreh- 55 Besonder" bewährt hat es sich, wenn nach Anspruch 3 Kippbeschläge, bestehend aus einem parallel zur Flü- der Haken und der Sperrnocken des zweiarmigen Hegelebene verschwenkbar am Flügel gelagerten Hebel, bels an einem von der Unterseite des zweiten Hebelder einen Sperrnocken od. dgl. trägt, dem mindestens arms abstehenden Längssteg ausgebildet sind, der den eine Sperrast an der Treibstange zugeordnet ist, in die Längsschlitz im Träger bzw. in der Stulpschiene durchder Sperrnocken od. dgl. bei einer vorbestimmten 60 greift Es wird hierdurch eine dauerhaft sichere und ver-Schaltstellung der Treibstange sowie bei geöffnetem kantungsfreie Seitenführung für den zweiarmigen He-Flügel durch einen am Hebel angreifenden Kraftspei- bei gewährleistet.
eher, z. B. eine Feder, einrückbar ist, während in der Im einfachsten Falle kann nach Anspruch 4 das am
Schließlage des Flügels der Hebel entgegen der Wir- Träger bzw. an der Stufjwchieiie befestigbare Anschiag-
kung des Kraftspeichers durch einen rahmenseitigen 65 glied aus einer Schraube bestehen, die neben dem einen
Anschlag verstellbar und siin Sperrnocken od. dgl. aus Ende des Längsschlitzes in ein Loch des Trägers bzw.
der Sperrast der Treibstange ausrückbar ist. der Stulpschiene einsetzbar ist und mit ihrem Kopf vor
Fehlbedienungsperren dieser Art sind bereits be- das freie Ende des zweiten Hebelarms greift. Wenn die
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