DE3429178C2 - - Google Patents

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DE3429178C2
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Germany
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compressed gas
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longitudinal axis
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DE19843429178
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DE3429178A1 (de
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Josef 4815 Schloss Holte-Stukenbrock De Fortmeier
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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C2/00Fire prevention or containment
    • A62C2/06Physical fire-barriers
    • A62C2/24Operating or controlling mechanisms
    • A62C2/246Operating or controlling mechanisms having non-mechanical actuators
    • A62C2/248Operating or controlling mechanisms having non-mechanical actuators pneumatic

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Öffnungsvorrich­ tung für Rauch- und Wärmeabzugsklappen, bestehend aus min­ destens einer an einer Aufnahmeeinrichtung befestigten Druckgaspatrone, einem in der Aufnahmeeinrichtung in Rich­ tung der Längsachse der Druckgaspatrone längsverschiebba­ ren, federbelasteten und mit einer Einstechnadel zum Öff­ nen der Druckgaspatrone versehenen Öffnungskolben, der durch eine quer zu seiner Längsachse verlaufende Sperrein­ richtung mit einem bei einer vorbestimmten Temperatur ber­ stenden Glaskolben gesichert ist.
Eine Öffnungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art ist bei­ spielsweise aus der DE-OS 24 34 049 bekannt.
Derartige Öffnungsvorrichtungen sollen sicherstellen, daß in einem Brandfalle eine Rauch- und Wärmeabzugs­ klappe oder mehrere Rauch- oder Wärmeabzugsklappen automatisch geöffnet werden.
Zu diesem Zweck hat man im Bereich der Sperreinrich­ tungen Glaskolben eingesetzt, die bei einer vorbestimm­ ten Temperatur bersten.
Bei den bekannten Konstruktionen sind die Glaskolben sehr dicht an der Aufnahmeeinrichtung angeschlossen, um die gesamte Sperreinrichtung relativ klein zu hal­ ten.
Die eingesetzten Glaskolben sind so beschaffen, daß dieselben bei einem vorbestimmten Temperaturanstieg innerhalb einer vorbestimmten Zeit bersten.
Es hat sich nun gezeigt, daß diese vorgeschriebenen Werte bei Öffnungsvorrichtungen herkömmlicher Bauart nicht erreicht werden, das heißt, daß die zulässige Zeitspanne, innerhalb derer die Glaskolben bersten sollen, beträchtlich überschritten wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Öffnungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art so zu gestalten, daß der Glaskolben innerhalb der zuläs­ sigen Zeitdifferenz bei entsprechendem Temperaturan­ stieg zuverlässig zerstört wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Abstand des Glaskolbens zur Längsachse der Druckgas­ patrone und des Öffnungskolbens etwa 50 bis 100 mm beträgt.
Durch diese konstruktive Maßnahme wird sichergestellt, daß der Glaskolben bei einem Temperaturanstieg in einem Brandfalle innerhalb zulässiger Zeitspannen sicher zer­ stört wird, da durch seinen relativ großen Abstand zur Druckgaspatrone und zur Aufnahmeeinrichtung für die Druckgaspatrone erreicht wird, daß an den zuletzt ge­ nannten Bauteilen entstehende Luftverwirbelungen nicht zu einer Kühlwirkung am Glaskolben führen.
Dies ist nämlich bei den vorbekannten Konstruktionen der Fall, bei denen die Glaskolben nur in geringem Ab­ stand zur Längsachse der Druckgaspatrone angeordnet sind. Im Bereich der Druckgaspatrone und der Aufnahme­ einrichtung entsteht bei Erwärmung eine relativ starke Luftverwirbelung, die bei vorbekannten Konstruktionen den Bereich des Glaskolbens umschließt. Durch diese Luftverwirbelung und durch die von der Druckgaspatrone und der Aufnahmeeinrichtung selbst aufgenommene Wärme­ energie und damit verbundene zusätzliche Kühlwirkung wird bei vorbekannten Konstruktionen der Glaskolben nicht schnell genug erwärmt, um innerhalb der vorbestimmten Zeit zu bersten.
Durch die vorliegende Erfindung wird dieser Übelstand be­ seitigt dadurch, daß in einem Brandfalle der jeweils ver­ wendete Glaskolben von kühlenden Einflüssen in seinem Um­ gebungsbereich weitgehend freigehalten wird und somit sichergestellt ist, daß der Glaskolben entsprechend sei­ nen spezifischen Eigenschaften nicht nur bei Erreichen einer vorbestimmten Temperatur, sondern auch innerhalb einer vorbestimmten Zeit bei entsprechendem Temperaturan­ stieg zerbirst.
Die erfindungsgemäße Maßnahme ist dem vorausgesetzten Stand der Technik nicht zu entnehmen und durch diesen vorausgesetzten Stand der Technik auch nicht nahegelegt. Dies gilt auch bezüglich des DE-GM 81 02 639, welches ebenfalls eine Öffnungsvorrichtung für Rauch- und Wärme­ abzugsklappen der gattungsgemäßen Art zeigt. Auch dieser Literaturstelle ist ein Hinweis entnehmbar, daß dem Ab­ stand des Glaskolbens von der Längsachse der Druckgas­ patrone irgendeine Bedeutung zukommt oder daß damit das Ansprechverhalten des Glaskolbens beeinflußt werden kann.
Bei einer Öffnungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art mit zwei an der Aufnahmeeinrichtung befestigten Druckgaspa­ tronen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Abstand der Längsachsen der Druckgaspatronen zueinander etwa 100 bis 140 mm beträgt.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß in einem Brand­ falle die im Umgebungsbereich der Druckgaspatrone ent­ stehenden Luftverwirbelungen nicht zu einer Kühlwirkung auf den Glaskolben führen können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch eine Öff­ nungsvorrichtung für Rauch- und Wärmeabzugs­ klappen,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf die Öffnungsvorrichtung gemäß den Fig. 1 und 2.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte und insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 versehene Öffnungsvorrich­ tung für Rauch- und Wärmeabzugsklappen ist mit zwei andeutungsweise gezeigten Druckgaspatronen 11 ausge­ stattet. Diese beiden Druckgaspatronen 11 sind an einer Aufnahmeeinrichtung 12 befestigt.
Innerhalb der Aufnahmeeinrichtung 12 sind zwei Öff­ nungskolben 13 angeordnet, die durch Federn 14 be­ lastet und mit Einstechnadeln 15 zum Öffnen der Druck­ gaspatronen 11 ausgestattet sind. Die Öffnungskolben 13 verlaufen in Richtung der Längsachsen der Druckgas­ patronen 11.
Die Öffnungskolben 13 sind durch eine Sperreinrich­ tung 16 gesichert, die, was aus Fig. 2 deutlich hervor­ geht, einen Glaskolben 17 einschließt.
Die Sperreinrichtung 16 verläuft quer zur Längsachse der Öffnungskolben 13.
Wie Fig. 2 deutlich zeigt, ist der Glaskolben 17 ver­ gleichsweise weit von der Längsachse der Druckgaspatro­ nen 11 und der Öffnungskolben 13 entfernt, und zwar etwa 50 bis 100 mm.
Zwischen der Aufnahmeeinrichtung 12 für die Druckgas­ patronen 11 und der Halterung 18, innerhalb derer der Glaskolben 17 angeordnet ist, ist ein Distanzstück 19 angeordnet, welches an seiner Unterseite abgerundet ist, was aus Fig. 3 deutlich hervorgeht.
Insbesondere aus Fig. 4 geht hervor, daß unabhängig von der Lage des Glaskolbens 17 zu den Druckgaspatro­ nen 11 der Abstand des Glaskolbens 17, der in Fig. 4 mit a angegeben ist, immer im Bereich von etwa 50 bis 100 mm liegt.
Der Abstand der Längsachsen der beiden Druckgaspatro­ nen 11 zueinander, der in Fig. 4 mit b angegeben ist, liegt im Bereich von etwa 100 bis 140 mm.
Wie Fig. 1 deutlich macht, ist die Aufnahmeeinrichtung 12 mit einem Zwischenstück 20 ausgestattet, welches zwischen denjenigen Bauteilen liegt, die die Druckgas­ patronen 11 aufnehmen. Das Zwischenstück 20 ist, was Fig. 2 deutlich macht, an seiner Unterseite abgerundet, ebenso wie das Distanzstück 19.
Es ist auch möglich, das Zwischenstück 20 zylindrisch zu gestalten.
Bezugszeichenliste
10 Öffnungsvorrichtung
11 Druckgaspatrone
12 Aufnahmeeinrichtung
13 Öffnungskolben
14 Federn
15 Einstechnadel
16 Sperreinrichtung
17 Glaskolben
18 Halterung
19 Distanzstück
20 Zwischenstück

Claims (4)

1. Öffnungsvorrichtung für Rauch- und Wärmeabzugsklappen, bestehend aus mindestens einer an einer Aufnahmeein­ richtung befestigten Druckgaspatrone, einem in der Auf­ nahmeeinrichtung in Richtung der Längsachse der Druck­ gaspatrone längsverschiebbaren, federbelasteten und mit einer Einstechnadel zum Öffnen der Druckgaspatrone ver­ sehenen Öffnungskolben, der durch eine quer zu seiner Längsachse verlaufende Sperreinrichtung mit einem bei einer vorbestimmten Temperatur berstenden Glaskolben gesichert ist, dadurch gekennzeich­ net, daß der Abstand des Glaskolbens (17) zur Längs­ achse der Druckgaspatrone (11) und des Öffnungskolbens (13) etwa 50 bis 100 mm beträgt.
2. Öffnungsvorrichtung nach Anspruch 1 mit zwei an der Auf­ nahmeeinrichtung (12) befestigten Druckgaspatronen (11), dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Längsachse der Druckgaspatronen (11) zueinander etwa 100 bis 140 mm beträgt.
3. Öffnungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwischen einer Halterung (18), in der der Glaskolben (17) angeordnet ist, und der Aufnahme­ einrichtung (12) ein Distanzstück (19) vorgesehen ist, welches zumindest an seiner Unterseite abgerundet ist.
4. Öffnungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (12) im Bereich zwischen den beiden Druckgaspatronen (11) mit einem Zwischenstück (20) versehen ist, welches mindestens an seiner den Druckgaspatronen (11) zugewandten Un­ terseite abgerundet ist.
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