AT339103B - Sicherheitseinrichtung fur offenbare abschlussorgane von unter uberdruck stehenden raumen - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fur offenbare abschlussorgane von unter uberdruck stehenden raumen

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AT339103B
AT339103B AT509875A AT509875A AT339103B AT 339103 B AT339103 B AT 339103B AT 509875 A AT509875 A AT 509875A AT 509875 A AT509875 A AT 509875A AT 339103 B AT339103 B AT 339103B
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Rudi Ing Hanke
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Oemv Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/24Covers or similar closure members for pressure vessels in general with safety devices, e.g. to prevent opening prior to pressure release

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 Räumen dürfen nicht geöffnet werden, bevor der betreffende Raum vom Überdruck entlastet ist. Es werden daher Sicherheitsmassnahmen vorgesehen, welche eine Offnung des Abschlussorgans verhindern sollen, solange der Überdruck nicht abgebaut ist. Bei bekannten Sicherheitseinrichtungen dieser Art, muss vor Offnen des Abschlussdeckel ein Entlastungsventil geöffnet werden, wobei das Geräusch des durch die Öffnung des Entlastungsventils ausströmenden Gases das Bedienungspersonal davor warnen soll, den Deckel zu öffnen. Eine solche Ausbildung ist beispielsweise bei Dampfdruckkochtöpfen bekannt.

   Bei einer weiteren bekannten Sicherheitseinrichtung dieser Art ist von zwei bei einer Öffnung des Abschlussorgans relativ zueinander verdrehbaren Teilen ein Teil gegen Verdrehung gesichert und es weist einer der beiden Teile einen Stutzen, dessen Bohrung mit dem unter Überdruck stehenden Raum in ständiger Verbindung steht und der durch eine Abschlusskappe abgeschlossen ist und der jeweils andere Teil einen Anschlag auf, mit welchem die Abschlusskappe bei der   Offnungsbewegung   des Abschlussorgans kollidiert, wodurch die Öffnung des Abschlussorgans bei auf den Stutzen aufgesetzter Abschlusskappe verhindert ist. Bei einer solchen Sicherheitseinrichtung muss somit die Abschlusskappe des Stutzens abgenommen werden, bevor das Abschlussorgan geöffnet werden kann, da bei geschlossener Abschlusskappe die Öffnungsbewegung des Abschlussorgans blockiert ist.

   Wenn bei Abnahme der Abschlusskappe der durch das Abschlussorgan abgeschlossene Raum noch unter Überdruck steht, wird dies durch die durch den Stutzen ausströmenden Gase angezeigt. Das Ausströmen der Gase ist auch akustisch feststellbar, so dass die Bedienungsperson gewarnt wird und mit der Öffnung des   Ab schluss organs   erst beginnt, wenn kein Gas mehr aus dem Stutzen ausströmt. Damit ist eine Warnung der Bedienungsperson erreicht, jedoch ist, wenn die Bedienungsperson diese Warnung ausser 
 EMI1.2 
 des noch vorhandenen überdruckes geöffnet wird, so ist es bei entsprechendem Überdruck kaum mehr möglich, diesen Deckel wieder in die Schliessstellung zu bringen, ganz abgesehen davon, dass der Überdruck auch den
Deckel wegschleudern und damit Unfälle verursachen kann.

   Wenn es sich um brennbare oder giftige Gase handelt, so stellt das ausströmende Gas überdies noch eine schwere Gefährdung dar. Die Erfindung bezieht sich nun auf eine solche vorstehend beschriebene Sicherheitseinrichtung und zielt darauf ab, eine solche
Sicherheitseinrichtung zu vervollkommnen.

   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass in der Bohrung des
Stutzens ein vom Druck in dem unter überdruck stehenden Raum beaufschlagter in Achsrichtung der Bohrung begrenzt verschiebbarer Schieber angeordnet ist, der bei geschlossener Stellung der Abschlusskappe an dieser anliegt und in der Bohrung derselben gehaltert ist und bei abgenommener Abschlusskappe durch den Druck im unter Überdruck stehenden Raum in eine Stellung verschoben ist, in welcher er mit dem Anschlag kollidiert und den Durchtritt von Gas aus dem gasgefüllten Raum an die Atmosphäre freigibt, wobei der Schieber bei Drucklosigkeit den Anschlag und damit die Öffnungsbewegung des Abschlussorgans freigibt.

   Dadurch, dass der Schieber unter der Wirkung des Überdruckes nach aussen gedrückt wird, wird, solange der Überdruck nicht abgebaut ist, durch Kollision mit dem Anschlag ein öffnen des Abschlussorgans verhindert. Es wird somit nicht nur eine Warnung durch das Ausströmgeräusch der Gase erreicht, sondern es wird auch die Öffnung des Abschlussorgans mechanisch verhindert, solange der Überdruck in dem betreffenden Raum nicht abgebaut ist. 



  Die erfindungsgemässe Sicherheitseinrichtung ist nicht nur verwendbar für die Sicherung von grossflächigen Abschlussdeckeln, sondern kann auch für lösbare Rohrverbindungen Anwendung finden. Auch bei solchen Rohrverbindungen tritt, falls sie unter Überdruck gelöst werden, die gleiche Gefahr auf, nämlich dass der herrschende Uberdruck ein Wiederverschliessen der Rohrverbindung erschwert oder verhindert und die Gase ausströmen. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Schieber als Ventilkegel ausgebildet, der bei geschlossener Stellung der Abschlusskappe gegen einen in der Bohrung angeordneten Ventilsitz des Stutzens gedrückt ist. Hiebei kann gemäss der Erfindung in einfacher Weise die Anordnung so getroffen sein, dass der Schaft des Ventilkegels einen Bund aufweist und in der Bohrung ein mit dem Bund zusammenwirkender, die Bewegung des Ventilkegels nach aussen begrenzender Anschlag, beispielsweise ein eingeschraubter Ring, vorgesehen ist. Ein solcher Ventilkegel hat den Vorteil, dass er einen dichten Abschluss des Stutzens gewährleistet und daher eine gesonderte Dichtung in der Verschlusskappe überflüssig macht.

   Der Schaft des Ventilkegels ist hiebei zweckmässig hohl ausgebildet und weist Durchbrechungen auf, so dass dieser Ventilkegel mit Sicherheit durch den Überdruck in der Kollisionsstellung mit dem Anschlag gehalten wird. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. Fig. 1 zeigt die Sicherheitseinrichtung in ihrer Anwendung für einen grossflächigen Abschlussdeckel. Die Fig. 2 und 3 zeigen einen Schnitt durch die Sicherheitseinrichtung, wobei Fig. 2 den Stutzen mit aufgesetzter Abschlusskappe und Fig. 3 den Stutzen mit abgenommener Abschlusskappe zeigt. 



   In der Darstellung nach   Fig. 1 ist --1-- ein grossflächiger Abschlussdeckel für   einen unter Überdruck stehenden Raum, welcher beispielsweise von einem   Rohr --2-- mit grossem   Durchmesser gebildet ist. Der   Abschlussdeckel --1-- ist   durch einen   Schraubring--3--,   der einen Bund des   Rohres --2-- übergreift,   festgehalten. Beim Offnen des   Abschlussdeckels-1-muss   daher der   Schraubring --3-- gegenüber   dem   Rohr--2--verdreht   werden. 

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   An den   Abschlussdeckel --1-- ist   ein Stutzen --4-- angeschweisst, dessen Bohrung über eine Bohrung im Deckel mit dem unter Überdruck stehenden Raum in Verbindung steht. Der Stutzen--4--ist durch eine Abschlusskappe --5-- abgeschlossen, welche zwischen zwei Anschlägen --6-- des Schraubringes --3-liegt. Die   Abschlusskappe --5-- liegt   somit im Verdrehweg der   Anschläge --6-- und   kollidiert mit diesen Anschlägen, so dass ein Verdrehen des als Überwurfmutter ausgebildeten   Schraubringes --3-- nur bei   abgenommener   Verschlusskappe --5-- möglich   ist. 



   In den Fig. 2 und 3 ist der   Stutzen --4-- mit   der Schraubkappe --5-- in grösserem Massstab dargestellt. Die   Abschlusskappe --5-- ist   mittels eines   Gewindes --7-- auf   den   Stutzen-4-   aufgeschraubt. In der Bohrung--8--, welche über eine Bohrung --9-- des Abschlussdeckels --1-- mit dem unter Überdruck stehenden Raum bzw. mit dem Innenraum des   Rohres-2-in   Verbindung steht, ist ein   Ventilkegel --10-- mit   seinem Schaft--11--verschiebbar gelagert. Wie Fig. 2 zeigt, wird dieser   Ventilkegel --10-- bei   geschlossener   Abschlusskappe --5-- auf   seinen   Sitz--12-am   Rand des Stutzens 
 EMI2.1 
   gedrückt.Ventilkegels --10-- eingesetzt.    



   Der   Schaft--11--des   Ventilkegels weist einen angeschweissten   Bund --14-- auf und   in die Bohrung   - g-ist   ein ringförmiger   Anschlag --15-- eingeschraubt,   so dass der   Bund-14-die   Ausschubbewegung des Ventilkegels--10--begrenzt. Der Schaft --11-- des Ventilkegels --10-- ist hohl ausgebildet und weist   Durchbrechungen --16-- auf.   



   In der geschlossenen Stellung der Abschlusskappe nach Fig. 2 wird der   Ventilkegel --10-- dichtend   an seinen   Sitz --12-- gedrückt.   Bei abgenommener   Abschlusskappe--5-- (Fig. 3)   wird der Ventilkegel   --10-- in die Stellung aus   der   Bohrung --8-- herausgedrückt,   soferne in dem Rohr--2--noch Überdruck herrscht. Der   Ventilkegel --10-- gelangt in   die in Fig. 3 dargestellte Stellung--10'--, in welcher er mit den   Anschlägen --6-- kollidiert,   und verhindert daher eine Öffnung des Abschlussdeckel solange der unter Überdruck stehende Raum bzw. das   Rohr--2--nicht   vom Überdruck entlastet ist. 



   Die Abschlusskappe --5-- weist Durchbrechungen --17-- auf, durch welche Gas bereits bei gelockerter Abschlusskappe --5-- ausströmen kann, so dass ein noch vorhandener Überdruck bereits bei 
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 pe --5-- festgestelltRäume abschliessen, wobei von zwei bei der Offnung des Abschlussorgans relativ zueinander verdrehbaren Teilen ein Teil gegen Verdrehung gesichert ist und einer der beiden Teile einen Stutzen aufweist, dessen Bohrung mit dem unter Überdruck stehenden Raum in ständig offener Verbindung steht und der durch eine Abschlusskappe abgeschlossen ist und wobei der jeweils andere Teil einen Anschlag aufweist, mit welchem die Abschlusskappe bei der Öffnungsbewegung des Abschlussorgans kollidiert, wodurch die Offnung des Abschlussorgans bei auf den 
 EMI2.3 
 (8) des Stutzens (4)

   ein vom Druck in dem unter Überdruck stehenden Raum beaufschlagter in Achsrichtung der Bohrung (8) begrenzt verschiebbarer Schieber angeordnet ist, der bei geschlossener Stellung der Abschlusskappe (5) an dieser anliegt und in der Bohrung (8) derselben gehaltert ist und bei abgenommener Abschlusskappe (5) durch den Druck im unter Überdruck stehenden Raum in eine Stellung verschoben ist, in welcher er mit dem Anschlag (6) kollidiert und den Durchtritt von Gas aus dem gasgefüllten Raum an die Atmosphäre freigibt, wobei der Schieber bei Drucklosigkeit den Anschlag (6) und damit die Öffnungsbewegung des Abschlussorgans (3) freigibt. 
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Claims (1)

  1. Ventilkegel (10) ausgebildet ist, der bei geschlossener Stellung der Abschlusskappe (5) gegen einen in der Bohrung (8) angeordneten Ventilsitz (12) des Stutzens (4) gedrückt ist. EMI2.5 (11) des Ventilkegels (10) einen Bund (14) aufweist und in der Bohrung (8) ein mit dem Bund (14) zusammenwirkender, die Bewegung des Ventilkegels (10) nach aussen begrenzender Anschlag (15), beispielsweise ein eingeschraubter Ring, vorgesehen ist.
    4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, d gekennzeichnet, dass der Schaft (11) des Ventilkegels (10) hohl ausgebildet ist und Durchbrechungen (16) aufweist.
    5. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d gekennzeichnet, dass in den Ventilkegel (10) eine Dichtung (13) aus weicherem Material als der Ventilkegel (10) eingesetzt ist.
AT509875A 1975-07-02 1975-07-02 Sicherheitseinrichtung fur offenbare abschlussorgane von unter uberdruck stehenden raumen AT339103B (de)

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ATA509875A ATA509875A (de) 1977-01-15
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