DE342124C - Hebelzange zum Einpressen von Nuten in einen elektrischen Fahrdraht zur Anbringung der Befestigungsklammern fuer die Verspannung - Google Patents

Hebelzange zum Einpressen von Nuten in einen elektrischen Fahrdraht zur Anbringung der Befestigungsklammern fuer die Verspannung

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DE342124C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/13Trolley wires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Hebelzange zum Einpressen von Nuten in einen elektrischen Fahrdraht zur Anbringung der Befestigungsklammern für die Verspannung. Elektrische Fahrdrähte werden an ihre Verspannung in der Regel durch Klammern angeschlossen, die in Nuten des Drahtes eingreifen. -Die Nuten sind durchlaufend und werden beim Ziehen des Drahtes mit hergestellt. Um einen genügenden Abnutzungsquerschnitt unterhalb der Klammern zu erhalten, gibt man den Drähten langrunden oder elliptischen Querschnitt. Man hat nun die Erfahrung gemacht, daß derartige Drähte dem Wind einen großen Widerstand bieten, so daß -sie reißen. Will man zur Abhilfe runden Draht verwenden, so muß man die Klammern über die Mittelebene des Drahtes hinausgreifen lassen, so daß der Abnutzungsquerschnitt klein wird. Die Verwendung von rundem Draht ohne Beeinträchtigung des Abnutzungsquerschnittes wird jedoch dadurch möglich, daß nur an den Befestigungsstellen für die Klammern oberhalb der horizontalen Mittelebene des Drahtes Nuten eingepreßt werden, in welche die Klammern nach dem bisher geübten Befestigungsverfahren eingelegt werden. Die Erfindung gibt nun ein Werkzeug an, das die Einbringung dieser Nuten gestattet. Es besteht aus einer Hebelzange, deren Maul mit einem Läger für den Draht ausgerüstet ist,- das die Schneidbacken oberhalb der horizontalen Mittelebene des Drahtes zum Angriff bringt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Hebelzange dargestellt.
  • Abb. r ist eine Vorderansicht, Abb. z eine Seitenansicht.
  • Die beiden Zangenschenkel a sind durch einen Bolzen b aneinandergelenkt. Das Zangenmaul wird durch die meißelförmigen Schneidbacken c gebildet, die in Ausfräsungen der oberen kurzen Hebelenden der Zangenschenkel eingelegt werden. Sie sind auswechselbar und können durch Hinterlegplatten o. dgl. eingestellt werden. Gegenseitliches Herausfallen sind sie durch Platten d gesichert, die nach außen je in ein Lager d' für den Draht e auslaufen. Die Lager sind so angeordnet, daß bei von unten gegen den Draht angelegter Zange die Schneidbacken c etwas oberhalb der horizontalen Mittelebene des Drahtes zu liegen kommen. Die Lagerplatten d, dl werden einerseits durch den Gelenkbolzen b, anderseits durch Schrauben f an den Zangenschenkeln festgehalten. Um die Bewegung der Schenkel gegenüber den feststehenden Lagerplatten nicht zu hindern, sind die Schraubenlöcher in der Lagerplatte als Langlöcher ausgebildet. Wenn auch das -untere Lager d, d1 ausreicht, um die richtige Lage der Zange zum Draht e zu sichern, so ist doch zur Vereinfachung der Handhabung der schweren Zange ,ein geschlbssenes Lager für den Draht vorzuziehen.' Zu diesem Zwecke werden die Lagerplatten d, dl mit Nuten versehen, in die ein Lagerdeckel g eingeschoben werden kann. Die Nuten erhalten zweckmäßig einen ganz leichten Anzug, um die Lagerdeckel festzuhalten. Dieses so geschlossene Lager gestattet die Zange am Draht aufzuhängen, so daß die Zange bequem von einem Mann bedient werden kann.
  • Zum Anstellen der Zange dient eine Spindel h, die durch ein Handrad i gedreht werden kann. Auf der Spindel läuft eine Mutter k, an der mittels zweier Platten l Hebel m angelenkt sind, deren ''freie Enden sich in Pfannen n der Zangenschenkel a einlegen. Die Sicherung der Hebel m in den Pfannen n gegen Abrutschen senkrecht zur Schenkelebene wird durch Scheiben o gebildet. Dagegen lassen diese Scheiben ein Abgleiten der Stützhebel m aus den Pfannen n in der Ebene der Schenkel zu, wenn die Mutter k entsprechend hoch geschraubt wird. Die Hebel m können dann frei herunterklappen. Zur Hubbegrenzung der Mutter k beim Anstellen der Zange dient eine Stellmutter Bei den großen zu übertragenden Kräften ist für ein kräftiges Widerlager für die Anstellspindel Bedacht zu nehmen. 'Dieses Widerlager wird durch ein Drucklager q gebildet; in dem die Spindel frei drehbar ist. Das Drucklager liegt mit zwei zylindrischen Flächen an Druckschienen v der Zangenschenkel a an und wird gegen Drehung auf der einen Seite durch eine Platte s, auf der anderen Seite durch eine Winkeleisenschiene t gesichert, die an dem Drucklager q befestigt sind und die Schenkel der Zange zwischen sich fassen. Die Schiene t gestattet das Auflegen einer Libelle, so 'daß die Zange beim Anstellen genau horizontal gehalten werden kann.
  • Die Ausbildung der Spannvorrichtung gestattet die Spindel samt ihrem Drucklager bei niedergeklappten Hebeln m ganz aus der Zange herauszunehmen.
  • Die Handhabung der Zange ist nach dem Vorstehenden ohne weiteres klar. Die Zange wird ohne die Spannvorrichtung bei herausgenommenen Lagerdeckeln g an den Draht e angelegt und die Lagerdeckel g dann eingesetzt. Die Zange bleibt jetzt an dem Draht hängen; sodann wird die Spannvorrichtung zwischen die Schenkel a gebracht und die Mutter k durch Drehen des Handrades i so eingestellt, daß die Hebel m in Stützlage in den Pfannen n aufruhen. Durch Anziehen des Handrades i wird dann das Zangenmaul geschlossen, bis die Mutter k sich an die Stellmutter p anlegt. Dabei drücken sich die Schneidbacken c in den Draht e ein und erzeugen die Befestigungsnut.
  • Zum Abspannen wird die Spindel zurückgedreht, bis die Hebel »t ihre Stütze in den Pfannen n verlieren . und herunterklappen. Die Spannvorrichtung wird herausgenommen und die Zange zur nächsten Stelle verschoben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.- Hebelzange zum Einpressen von Nuten in einen elektrischen Fahrdraht zur Anbringung der Befestigungsklammern für die Verspannung, dadurch gekennzeichnet, daß das Zangenmaul mit einem Lager für den Draht (e) ausgerüstet ist, das die Schneidbacken (c) oberhalb der horizontälen Mittelebene des Drahtes zum Angriff bringt.
  2. 2. Hebelzange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager als Halblager oder Ganzlager ausgebildet ist.
  3. 3. Hebelzange nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern für die Schneidbacken (c) seitlich durch Platten (d) begrenzt sind, .die nach außen in ein unteres Halblager (dl) für den Draht (e) auslaufen und zur Aufnahme eines Lagerdeckels (g) zur Bildung eines Ganzlagers eingerichtet sind. q..
  4. Hebelzange nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anstellen der Zangenschenkel (a) -eine Spannspindel (h) vorgesehen ist, - an deren Mutter (k) zwei Hebel (m) angelenkt sind, deren freie Enden sich auf Pfannen (st) der Zangenschenkel (a) stützen, so daß bei einer entsprechenden Verschraubung der Mutter (k) die Hebel ihren Stützpunkt verlieren und herunterklappen.
  5. 5. Hebelzange nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Spannspindel (h) beim Anstellen der Zange ihr Widerlager am oberen Ende der Schenkel (a) in einem Drucklager (q) findet, in dem die Spindel (h) frei drehbar ist, und Glas seinerseits mittels einer Zylinderfläche an Druckschienen (r) der Zangenschenkel (a) anliegt und mit seitlichen Schienen (s) die Zangenschenkel (a) umfaßt.
  6. 6. Hebelzange nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Schienen (s) als Tragschiene (t) für eine Libelle ausgebildet ist.
DE1920342124D 1920-03-20 1920-03-20 Hebelzange zum Einpressen von Nuten in einen elektrischen Fahrdraht zur Anbringung der Befestigungsklammern fuer die Verspannung Expired DE342124C (de)

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