DE34176C - Neuerungen an galvanischen Batterien - Google Patents

Neuerungen an galvanischen Batterien

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DE34176C
DE34176C DENDAT34176D DE34176DA DE34176C DE 34176 C DE34176 C DE 34176C DE NDAT34176 D DENDAT34176 D DE NDAT34176D DE 34176D A DE34176D A DE 34176DA DE 34176 C DE34176 C DE 34176C
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Application number
DENDAT34176D
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English (en)
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M. MÜTHEL in Berlin N., Invalidenstr. 115
Publication of DE34176C publication Critical patent/DE34176C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/70Arrangements for stirring or circulating the electrolyte
    • H01M50/77Arrangements for stirring or circulating the electrolyte with external circulating path
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Hybrid Cells (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1885 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf galvanische Trogapparate oder Batteriekasten und besteht im wesentlichen in einer Verbindung der einzelnen Abtheilungen des Troges derart, dafs eine Circulation der in diesen Abtheilungen befindlichen Erregungsflüssigkeiten stattfinden kann, ohne dafs ein Uebertritt des elektrischen Stromes zwischen den Elektroden benachbarter Abtheilungen in nachtheiliger Weise erfolgt. Zur Herbeiführung dieser Verbindung ist es am zweckmäfsigsten, die aus isolirendem Material hergestellten Zwischenwände des Troges kanalartig auszubilden, was in verschiedenartiger Weise erfolgen kann, wie in beiliegender Zeichnung veranschaulicht ist.
Wie Fig. ι im Horizontalschnitt unter Weglassung· der Elektroden zeigt, besteht jede Zwischenwand aus Platten abcd aus isolirendem Material, welche zwischen sich einen kanalartigen Raum einschliefsen. Die Platten reichen entweder mit einem Ende nicht ganz bis an die Seitenwandungen des Trogapparates oder sind an dieser Stelle mit Oeffnungen versehen, so dafs die erregende Flüssigkeit, wie durch Pfeilstriche angedeutet, aus einer Abtheilung des Kastens in die andere gelangen kann. In der Regel wird es genügen, nur zwei solcher Platten anzuwenden, wie bei I angedeutet, man könnte indessen auch drei, vier oder mehr Platten anordnen, wie bei II und III angedeutet, wenn es erforderlich erscheint, den Weg der Flüssigkeit zwischen den einzelnen Abtheilungen des Apparates zu verlängern. Dasselbe Resultat kann bei Anwendung zweier Platten dadurch erzielt werden, dafs man zwischen dieselben noch horizontale oder verticale Scheidewände (dl bezw. dF) anordnet, wie Fig. 2 und 3 in perspectivischer Ansicht darstellen. Auch könnte man, wie Fig. 4 im Verticalschnitt unter Weglassung der Elektroden darstellt, die eine Platte α etwas vom Boden des Troges abstehen lassen oder hier mit Oeffnungen versehen, und die zweite Platte b etwas niedriger halten oder an ihrem oberen Ende mit Oeffnungen ausstatten; oder man füllt den Zwischenraum zwischen den Platten mit Stücken isolirenden Materials aus, welche zwar der Circulation der Flüssigkeit kein Hindernifs bieten, den Durchgang des elektrischen Stromes aber erschweren, wie dies beispielsweise bei dem in Fig. 5 und 6 dargestellten Trogapparat angedeutet ist. Der Raum zwischen den Platten ab... kann auch dazu . verwendet werden, um bei Benutzung von Salzlösungen als erregende Flüssigkeit Krystalle der betreffenden Salze aufzunehmen, welche dann den richtigen Concentrationsgrad der Flüssigkeit sichern. Füllt man eine der Abtheilungen mit der erregenden Flüssigkeit, so gelangt letztere nach und nach in die übrigen Abtheilungen des Apparates und man kann somit dadurch,' dafs man an einem Ende des Troges, Fig. 5, oder auch an irgend einer anderen Stelle durch ein Rohry beständig Flüssigkeit zuführt und am anderen durch ein Rohr g ableitet, eine Circulation der Flüssigkeit erzielen, sei es. zum Zwecke der Depolarisation oder um den Concentrationsgrad der Flüssigkeit constant zu erhalten. Die kanalartige Verbindung der einzelnen Abtheilungen des Troges könnte auch durch Rohrleitungen bewerkstelligt werden, welche innerhalb oder aufserhalb des Kastens angebracht sind, wie dies beispielsweise
in den Fig. 7 und 8 angedeutet ist. In, beiden Figuren'bezeichnet r die betreffenden, zur .Verbindung der Abtheilungen dienenden Rohre. Selbstverständlich kann die Anordnung und specielle Ausbildung dieser Rohre sehr verschieden sein, wenn nur die Bedingung erfüllt ist, dafs die Rohre eine Communication ermöglichen und den Uebertritt des Stromes verhindern.
In manchen Fällen wird es auch genügen, in der Zwischenwand eine oder mehrere Oeffnungen anzubringen, welche auch, wie Fig. 9 zeigt, kanalartig ausgebildet sein können. Die beschriebenen Einrichtungen eignen sich sowohl für Batterien mit einer Flüssigkeit, als auch für solche mit zwei Flüssigkeiten.
Fig. 5 und 6 veranschaulichen beispielsweise einen Trogapparat für zwei Flüssigkeiten. Die Zinkeiektroden Z sind zweckmäfsig in schmale, poröse, unten geschlossene Diaphragmen S eingehängt, welche von den U-förmigen Kupferelektroden K umgeben werden. Jede Zwischenwand trägt oben eine isolirende Platte J, auf welcher mit den Elektroden K und Z verbundene Contactplättchen i z1 angebracht sind. Durch Contactfedern v, die an einer Schiene L aus isolirendem Material befestigt sind, kann man eine elektrische Verbindung zwischen den Plättchen iil herstellen und auf diese Weise die Elemente der Batterie mit einander verbinden. Entfernt man dann die Schiene, so wird die Verbindung zwischen den einzelnen. Elementen unterbrochen, ohne dafs selbst bei hochgespannten Strömen erhebliche Funken gebildet werden. Die V-förmige Ausbildung der Contactfedern ν sichert die beständige Reinhaltung der Contactflächen.
Die Schiene L kann auch zweckmäfsig mit dem Deckel des Apparates verbunden werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Bei galvanischen Trogapparaten oder Batteriekasten die Verbindung der neben einander liegenden Zellen entweder durch Ausbildung der Zwischenwände selbst als Kanäle oder durch Anbringung der Kanalverbindung nach Fig. 1 bis 4 und 9 oder durch Anbringung von Rohrverbindungen nach Fig. 7 und 8, zum Zwecke, eine Strömung der erregenden Flüssigkeit zu bewirken, ohne dafs ein Uebertritt des Stromes in nachtheiliger Weise eintritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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