DE482189C - Zelle fuer die Elektrolyse von Wasser - Google Patents

Zelle fuer die Elektrolyse von Wasser

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DE482189C DEST40973D DEST040973D DE482189C DE 482189 C DE482189 C DE 482189C DE ST40973 D DEST40973 D DE ST40973D DE ST040973 D DEST040973 D DE ST040973D DE 482189 C DE482189 C DE 482189C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B9/00Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
    • C25B9/17Cells comprising dimensionally-stable non-movable electrodes; Assemblies of constructional parts thereof

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Description

  • Zelle für die Elektrolyse von Wasser Gegenstand der Erfindung ist eine Zelle zur Elektrolyse von Wasser, deren Elektroden aus Metallblechplatten bestehen, die, Kante gegen Kante gestellt, mit ihren größeren Oberflächen in: der gleichen Richtung liegen, in der der Strom über die Zwischenspalten geht. Die Elektroden besitzen abwechselnde Polarität, und es fließen Ströme von gleicher Intensität an entgegengesetzten Kanten jeder Zwischenelektrode in entgegengesetzten Richtungen, so daß entgegengesetzte Kanten ihrer größeren Oberfläche gleichartig wirken, wenn die Elektrode mit seitlichem Abstande - zwischen zwei andere Elektroden von entgegengesetzter Polarität gestellt wird. Auf diese Weise werden in einer einzigen Zelle von verhältnismäßig kleinen räumlichen Abmessungen in so enger Beziehung zueinander stehende große Elektrodenoberflächen geschaffen, daß sie bei. niedriger Spannung wirksam arbeiten und eine Höchstproduktion und dadurch ein höchster Wirkungsgrad der Zelle bei geringen Betriebskosten erhalten wird.
  • Der im vorstehenden gebrauchte Ausdruck »größere Oberfläche« bezieht sich auf die äußere Oberfläche eines einzigen Elektro,dengliedes, im Gegensatz zur Querschnittsoberfläche einer Gruppe derartiger Glieder. Die ebenfalls verwendete Bezeichnung »entgegengesetzte Kanten< soll sich auf die Begrenzungen beziehen, die entsprechenden Begrenzungen der benachbarten Elektroeden gegenüberstehen.
  • Wird zwecks Schaffung großer aktiver Elektrodenoberlächen jede Elektrode aus einer Gruppe miteinander verbundener Metallblechplatten hergestellt, die im Abstand in paralleler Beziehung angeordnet sind, und die Platten jeder Gruppe Kante gegen Kante den Platten der angrenzenden Gruppen gegenübergestellt, wobei sie mit ihren größeren Oberflächen in derselben Richtung liegen, in der der Strom über die Zwischenspalten geht, so wird eine solche Gruppe mit bestimmter Polarität mit Abstand zwischen zwei andere Elektroden entgegengesetzter Polarität eingebaut, so daß die Elektroden abwechselnde Polarität besitzen. Es können zwei oder mehr solcher Gruppen in der Zelle untergebracht werden, wobei die größeren Oberflächen der Elektroden jeder Grüppe Kante gegen Kante und vorzugsweise in gleiche Linie mit den größeren Oberflächen der entsprechenden Elektroden der benachbarten Gruppe oder Gruppen gesetzt sind, und die Enden der Elektrodenoberflächen jeder Gruppe von den Enden der Elektrodenoberflächen der benachbarten Gruppe oder Gruppen durch Zwischenräume zum Einschalten einer Zwischenwand und zur Verhinderung von Kurzschlüssen getrennt werden können.
  • Eine gemäß der Erfindung gebaute .Zelle kann irgendeine beliebige Anzahl von Elektroden oder Elektrodengruppen enthalten, die z. B. aus Metallblech von etwa o; 5 mm Dicke bestehen, das in Streifen von etwa 37 mm Breite und etwa i-5 ao mm Höhe gaschmitten und alsdann geprägt worden ist, uni als Abstandhalter dienende Buckel von etwa 2,5 mm Höhe zu bilden. Jeder Streifen kann oben und zwischen seinen Seitenkanten an einer Klemme von etwa 2,5 bis i 2 mm Querschnitt befestigt werden, und an diesen Klemmen lassen sich die Streifen in dem Elektrolyten senkrecht aufhängen. Beim Aufbau der Zellen können Gruppen dieser Elektrodenoberlächen in beliebiger Zahl angewendet werden, und zur Erläuterung der Erfindung sowie als Grundlage für die Berechnungen ist im nachstehenden als Beispiel eine Zelle angenommen worden, die 13 Gruppen solcher Elektroden enthält. Die Elektroden ,jeder Gruppe können seitlich etwa 2,5 mm voneinander entfernt sein, bei. einem Abstande von 2,5 mm zwischen den Gruppen.. jede Gruppe möge 60o Streifen enthalten, was bei 13 Gruppen einer Gesamtzahl von 7 800 Elektroden entspricht. In einer etwa 0,6m breiten, 1,8 m langen und i,8 m hohen Zelle beträgt die Gesamtoberffache der Zwischenwände zwischen den Gruppen bei zwölf Zwischenwänden etwa 28 qm, während die Gesaxutelektrodenoberfläche etwa 886 qm oder das 3i,5fache der Oberfläche der Zwischenwände beträgt. Außer diesen billigenElektroden undden'zurTrennung der Gase nötigen Zwischenwänden hängt nichts in dem Elektrolyten, so daß letzterer. vollkommen frei umlaufen kann. In einer Wasserzersetzungszelle vermindert diese Elektrodenanordnung den inneren Widerstand auf ein Mindestmaß, und die großen Oberflächen beseitigen in Verbindung mit dem freien Umlauf des Elektrolyten praktisch die Polarisation durch Gasblasen, während die Zwischenräume zwischen den Streifen den raschen Austritt der Gase zulassen und die hebende Wirkung des Gases eine wirksame Zirkulation des Elektrolyten an den Oberflächen der Elektroden empor aufrechterhält.
  • Eine zu einer Batterie vereinigte Anzahl dieser Zellern kann gemeinsam untergebracht werden, um die Wärme zusammenzuhalten, so daß durch geeignete Regelung der Luftströmungen zwischen den Zellen deren Temperatur auf irgendeiner gewünschten Höhe gehalten werden kann. Es hat sich als praktisch erwiesen, die Zellen bei ungefähr 65° C zu betreiben. Bei dieser Temperatur wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
    Wirkuris- Am p. pro cbm Gas pro Stunde auf
    Volt pro grad g cbm pro qcm d r i qm Scheidewandfläche
    Zelle i kWh Zwischen- zusammen
    wandfläche H O H und O
    1,6 93,75 0,122 0,022 0,0091 0,0046 0,0137
    1,7 88,89 o,116 0,045 0,0182 0,0091 - 0,0273
    1,8 8333 0,=o8 0,090 0,0364 0,o182 0,0546
    =.9 78,95 0103 0,121 0,0502 0;0310 0,08I1
    2,0 75,00 0,o98 o;183 0,0755 00375 0,1130
    2,1 7443 0093 0239 0,0975 0,0488 0,1463
    Bei einer firn der beschriebenen Weise aufgebauten Zelle sind die Kosten für einen Quadratmeter Oberfläche der Scheidewand so herabgemindert, daß sie tragbar werden, wenn elektrische Kraft kostspielig ist, um diese Zellen bei 1,6 Volt oder einem elektrischen Wirkungsgrad von 93,75 0,l0 zu betreiben, wobei sich eine Erzeugung bis zu o, 12 2 cbm Gas pro verbrauchte i Kilowattstunde und eine beträchtliche Gaserzeugung pro Quadratmeter der Zwischenwandoberfläche ergibt. Die vorstehend beschriebene Zelle finit einer Zwischenwandoberfläche von 28 qm wird daher folgende Werte ergeben: Bei 1,6 Volt 6,0o0 Amp. gesamte Gaserzeugung pra Stunde q.,08 cbm, bei 47 Volt i2,ooo Amp. gesamte Gaserzeugung .pro Stunde 8,i6@cbm.
  • Sowohl wegen der Herstellungskosten als auch wegen der geringen Gaserzeugungsfähigkeit bei niedriger Spannung war es bisher wirtschaftlich nicht möglich, Zellen bei weniger :als 2,2 Volt Spannung oder mit einem höheren Wirkungsgrad als 68,2 % und mit einer Gesamterzeugung von mehr als 0,3 i cbm pro Kilowattstunde zu betreiben.
  • Bisweilen sind die Kosten elektrischer Energie von geringer Bedeutung, so z. B. bei der Ausnutzung von Wasserkraftanlagen, oder bei Verwendung der elektrischen Energie am Orte der Afilage. In solchen. Fällen ist es nicht nötig, die Zellen bei hohen Wirkungsgraden 'zu betreiben, und es kann, um die Anlagekosten zu vermindern, wünschenswert sein, Zellen zu benutzen, die vielleicht nur eine Zwischenwandoberfläche von 4,7 qm besitzen und ebenso-viel Gas wie die beschriebene größere Zelle erzeugen, jedoch bei niedrigeren Wirkungsgraden. Eine solche Zelle mit 4,7 qm Zwischenwandoberfläche arbeitet folgendermaßen:
    Bei 1,8 Volt 4,ooo Amp. 2,72 cbm gesamte Gaserzeugung pro Stunde
    - z,9 - 5,500 - 3,74 - - - - -
    - 2,0 - 8,250 - 5,6 - - - - -
    - 2,1 - 10,750 - 7,31 - - - - -
    Bisher bestand eine große Schwierigkeit für den Betrieb von Zellen in dem Zerfressen der Elektroden, und es war nicht nur nötig, den kostspieligen Ersatz der Anoden in regelmäßigen Zeitzwischenräumen vorzunehmen. sondern das zerstörte Material verursachte auch Kurzschlüsse und andere Störungen. Beim Erfindungsgegenstand werden alle Störungen in dieser Richtung durch das Arbeiten bei niedriger Spannung in der beschriebenen Weise und durch die besondere Elektrodenanordnung vermieden.
  • Der Vorteil vorliegender Bauart, Lagerung und elektrischen Verbindung der Elektrode besteht darin, daß in einer einzelnen Zelle von verhältnismäßig kleinen kubischen Abmessungen große Flächen der Elektrodenoberflächen in so enger Beziehung zueinander zusammengebaut werden können, daß alle diese Oberflächen an dem Prozeß aktiv teilnehmen und die oben beschriebenen Ergebnisse liefern. Gegenüber allen bekannten Elektrodenanordnungen können hier weit höhere elektrische Wirkungsgrade und größere Kapazitäten bei niedrigeren Anlagekosten erreicht werden, und zwar dadurch, daß Elektrodenoberflächen von entgegengesetzter Polarität abwechselndKante gegenüber Kante mit ihren größeren Oberflächen in die gleiche Richtung gestellt werden, in der der Strom über die Zwischenräume geht, wobei beide Kanten, jeder Elektrodenoberfläche in gleicher Weise wirken.
  • Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i zeigt einen schematischen Grundriß von drei Elektroden, die mit ihren größeren Oberflächen in der gleichen Richtung angeordnet sind, in der der Strom über die Zwischenräume geht, wobei gegenüberliegende Enden der zwischenliegenden Elektrodenoberfiäche in: gleicher Weise arbeiten.
  • Abb. z ist eine schematische Seitenansicht der in Abb. i veranschaulichten Anordnung. Abb. 3 ist ein schematischer Grundriß einer Mehrzahl- von Elektrodengruppen.
  • Abb. 4 stellt einen der Abb. 3 entsprechenden schematischen Grundriß dar, mit zwischen den Seitenkanten benachbarter Gruppen angeordneten Zwischenwänden. Abb.5 zeigt einen schematischen Grundriß einer Vielheit von, Gruppen paralleler Elektroden, wobei die Elektroden nicht benachbarter Gruppen mit dem einen Pol und die Elektroden der anderen Gruppen mit dem anderen Pol elektrisch verbunden sind.
  • Abb.6 entspricht der Abb.5 und veranschaulicht, wie die Gruppen einer Polarität von Scheidewänden eingeschlossen sein können.
  • Abb.7 zeigt in Sonderansicht einen senkrechten Schnitt einer Einheits-S:auerstoff-Wasserstoff-Zelle und veranschaulicht die hier bevorzugte Art des Zusammenbaues. Der Schnitt ist nach Linie 7-7 der Abb. 8 geführt.
  • Abb. $ zeigt einen wagerechten Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. 7 in Sonderansicht, und Abb.9 ist ein Grundriß des Zellendeckels, aus dem die Anordnung der Klemmen ersichtlich ist.
  • In der Zeichnung sind die Elektroden i, ja, ia, je , id, je , it abwechselnd als positive und negative Elektroden angeordnet und in der Zelle Kante an Kante gestellt, wobei ihre größeren Oberflächen, in derselben Richtung liegen, in der der Stromlauf durch den Elektrolyten geht. Vermöge dieses Zusammenbaues läuft der Strom über die Zwischenräume oder elektrolytischen Spalten zwischen Elektroden von entgegengesetzter Polarität, und es wirken entgegengesetzte Enden der größeren Oberfläche jeder Elektrode in gleicher Weise, wobei der Strom am einen Ende jeder größeren Oberfläche in, entgegengesetzter Richtung fließt wie der Strom am anderen Ende. Gemäß der Zeichnung besteht jede Elektrode aus einem verhältnismäßig schmalen und dünnen Metallstreifen. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Elektrodenform beschränkt, da auch Elektroden von netzartiger, geriefter, blätteriger oder gerippter Gestalt oder solche mit Vorsprüngen benutzt werden können, wie z. B. leitende Drähte, Gaze, Stäbe, Stangen, Platten, Röhren u. dgl., deren Anordnung in derselben Weise erfolgen kann wie die der dünnen Metallstreifen.
  • Wie aus Abb. i bis 8 ersichtlich, kann eine beliebige Anzahl von Elektroden gleicher Polarität zu einer Gruppe vereinigt werden, und diese Gruppen sind abwechselnd als positive und negative Elektroden angeordnet. Werden Elektroden zu einer Gruppe vereinigt, so werden sie durch Buckel 6 voneinander im Abstand gehalten, die zickzackförmlg angeordnet sein: können. Die Elektroden werden durch Stangen 7 zusammengehalten, die durch Löcher 8 der Elektroden eingeführt werden. Die Elektroden jeder Gruppe sind mit einem Leiter elektrisch verbunden, und zu diesem Zwecke ist jede Elektrode zwischen ihren Kanten mit einem elektrischen Kontakt oder einer Klemme a versehen. Die Klemmen aller positiven Elektroden sind mit Leitern 3 und die Klemmen aller negativen Elektroden sind mit Leitern q. verbunden, die ihrerseits vom Zellendeckel i o mittels Haltern oder Muttern 9 bzw. 9- getragen werden.
  • Vermöge dieser Bauart können die Elektroden unterhalb des Spiegels des Elektrolyten aufgehängt werden. Bei der Benutzung in einer Sauerstoff-Wasserstoff-Zelle wird jede Elektrodengruppe einer Polarität zweckmäßig in geeigneter Weise von einem oben offenen Mantel s umschlossen, der durch den Zwischenraum zwischen benachbarten Gruppen hindurchgeht und diesen ungefähr ausfüllt, um das innerhalb des Mantels bzw. der Zwischenwände erzeugte Gas von dem außerhalb desselben bzw. derselben erzeugten Gase zu sondern. An der Unterseite des Zellendeckels io ist eine Gaskammer i i befestigt, in der mit Flanschen versehene Öffnungen i ia ausgebildet sind, durch die das Gas in die Kammer eintritt. Die Zwischeilwände oder Mäntel 5 hängen von der Unterseite der Gaskammer i i herab und umschließen die mit Flansch versehenen Öffnungen i ia, so daß das innerhalb der Mäntel erzeugte Gas in die Kammer eintreten kann. Zwischen den mit Flanschen versehenen Öffnungen i ia befinden sich wagerechte Kanäle 12, die das außerhalb der Mäntel erzeugte Gas nach den Seiten der Gaskammer ableiten, wo es zum Zellendeckel io emporsteigt.
  • Von den Kammern i i zweigt eine Rohrleitung 13 ab. Von der äußeren Zellenoberfläche der Kammer geht eine Leitung i q. aus. Beide Leitungen führen die Gase zu besonderen Hauptleitungen. Aus dem Behälter 15 können der Zelle der Elektrolyt und Speisewasser zugeführt werden.
  • Ein mittels der Leitung 3 und: der Klemmen a den positiven Gruppen zugeführter elektrischer Strom fließt von jeder Klemme nach außen über den ganzen Körper, und zwar gegen beide Kanten jeder positiven Elektrode, die- zwischen zwei negativen Elektroden liegt, in entgegengesetzter Richtung. Alsdann gelangt er über die elektrolytischen Spalten zu den benachbarten negativen Elektroden. Jede negative, zwischen zwei positiven Elektroden liegende Elektrode nimmt den über die elektrolytischen Spalten fließenden Strom an beiden Kanten auf. Von beiden Kanten fließt der Strom über den -ganzen Körper jeder negativen, Elektrode nach innen in entgegengesetzten Richtungen zu deren zugehöriger Klemme und dem Leiter q..
  • Die Elektroden bestehen zweckmäßig aus Metall von solchem Querschnitt, daß der sich dem Fließen des Stromes entgegensetzende Widerstand im Vergleich zu dem Widerstande über die elektrolytischen Spalten vernachlässigt werden kann. Sind in der Zelle positive und negative Elektroden abwechselnd angeordnet und mit gleichförmigen Abständen Kante gegen Kante gestellt, so teilt sich der Strom in der Mittellinie jeder positiven Elektrode und fließt annähernd gleich und gleichförmig nach außen zu deren entgegengesetzten Enden oder Kanten, um über die elektrolytischen: Spalten zu den benachbarten Enden oder Kanten der negativen Elektroden und dann von diesen Kanten nach innen zur Mittellinie jeder zwischenliegenden negativen Elektrode ebenfalls annähernd gleich und gleichförmig zu fließen. Auf diese Weise wirken die einander entgegengesetzten Kanten oder Enden der größeren Oberfläche jeder zwischen zwei negativen Elektroden liegenden positiven Elektrode gleich, und ebenso ist dies bei den entgegengesetzt liegenden Kanten oder Emden der größeren Oberfläche jeder zwischen zwei poeitiven Elektroden liegenden negativen Elektrode der Fall.
  • Da über jede Elektroden$äche nur ein zu vernachlässigender Spannungsabfall stattfindet, und da das Potential über die elektrolytischen Spalten auf die Ausdehnung jeder Elektrodenoberläche nahezu das gleiche ist, so erzeugen entgegengesetzt liegremde Kanten sowohl der positiven als auch der negativen Elektroden. äquivalente Gasmengen.
  • Auf allen positiven Oberflächen wird Sauerstoff erzeugt, jedoch am stärksten an den Kanten und Oberflächen nahe der Zwischenwand. Gemäß der Zeichnung wird der Sauerstoff innerhalb der oben offenen, ummantelnden und die mit Flansch versehenen öffnungen der Sauerstoffkammer umschließenden Zwischenwände erzeugt, während der Wasserstoff an allen negativen Oberflächen entsteht und außerhalb der Sauerstoffkammer gesammelt wird.
  • Infolge der Bauaxt der -Elektroden und der hebenden Wirkung der Gasblasen läuft der Elektrolyt frei um. Der Umlauf erfolgt in den Elektrodenzwischenränmen schnell aufwärts nach denn Flüssigkeitsspiegel, alsdann in beiden Richtungen seitlich nach den Enden der Elektrodengruppen und darauf abwärts und zwischen die Gruppen zu den Zwischenräumen zwischen den Elektroden.
  • Aus vorstehender Beschreibung folgt, daß, da jede Elektrode verhältnismäßig schmal ist, ihre ganze Oberfläche aktiv wirkt, und daß entgegengesetzte Enden jeder Elektrodenoberfiäche einer jeden zwischenliegenden Gruppe gleich wirken, und däß an beiden Enden jeder zwischenliegenden Elektrodenoberfläche gleiche Ströme in entgegengesetzten Richtungen fließen. Infolgedessen kann jede Elektrode doppelt soviel Arbeit leisten, als wenn nur ein. Ende der Elektrodenoberfläche arbeiten würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Zelle für die Elektrolyse von Wasser, deren Elektroden aus Metallblechplatten bestehen, die, Kante gegen Kante gestellt, mit ihren größeren Oberflächen in derselben Richtung liegen, in der der Strom über die Zwischenspalten geht, dadurch- gekennzeichnet, daß die Elektroden abwechselnde Polarität besitzen und Ströme von gleicher Intensität in entgegengesetzten Richtungen an entgegengesetzten Kanten jeder Zwischenelektrode fließen. z. Zelle nach Anspruch i, bei der jede Elektrode aus einer Gruppe elektrischmiteinander verbundener Metallblechplatten besteht, die im Abstand in paralleler Beziehung angeordnet sind, wobei die Platten jeder Gruppe Kante gegen Kante mit den Platten der angrenzenden Gruppen gestellt sind und mit ihren größeren Oberflächen in der gleichen Richtung liegen, in der der Strom über die Zwischenspalten geht, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden abwechselnde Polarität besitzen.
DEST40973D 1925-06-27 1926-05-08 Zelle fuer die Elektrolyse von Wasser Expired DE482189C (de)

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