DE34101C - Vorrichtung zum Einschneiden und Nähen von Knopflöchern - Google Patents

Vorrichtung zum Einschneiden und Nähen von Knopflöchern

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DE34101C
DE34101C DENDAT34101D DE34101DA DE34101C DE 34101 C DE34101 C DE 34101C DE NDAT34101 D DENDAT34101 D DE NDAT34101D DE 34101D A DE34101D A DE 34101DA DE 34101 C DE34101 C DE 34101C
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DE
Germany
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shuttle
shaft
plate
buttonhole
rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34101D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. BROWNING in Cottage-Dalumir, Grfsch. Dumbarton, Nordbritannien
Publication of DE34101C publication Critical patent/DE34101C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/02Slitting or grooving devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachbeschriebenen Neuerungen an Knopflochna'hmaschinen beziehen sich einerseits auf die Anwendung eines oscillirenden Schiffchens für den Unterfaden des Knopflochstiches (Steppstich) , sowie andererseits auf die Vorrichtung zum Einschlagen des Knopflochschlitzes in das Arbeitsstück.
Die Vorrichtung zum Bewegen des Schiffchens besteht aus einer horizontalen, auf einer verticalen, von der Hauptwelle aus bewegten Welle sitzenden Scheibe, welche mittelst einer Curvennuth auf das eine Ende eines Winkelhebels wirkt, dessen anderes Ende mit einer Zahnstange verbunden ist, die mit einem auf der Welle des Schiffchentreibers aufgekeilten Trieb in Eingriff steht und also ersteren und das Schiffchen durch ihre Hin- und Herbewegung in schwingende Bewegung versetzt.
Die Neuerung am Mechanismus zum Einschlagen des Knopflochschlitzes in das Arbeitsstück besteht darin, das Messer direct mittelst eines Fufstrittes in Bewegung zu setzen' und den Block, auf Welchem dasselbe das Arbeitsstück durchschlägt, mittelst eines horizontal darunter zu schiebenden Stückes durch denselben Druck auf den Fufstritt in die Arbeitsposition einzustellen.
Fig. ι veranschaulicht theilweise in Seitenansicht und theilweise im Verticalschnitt einen Theil einer mit diesen Neuerungen versehenen Knopflochnähmaschine.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Fufstrittes zur Bewegung der Knopflochschneidevorrichtung.
Fig. 3 giebt die Unteransicht von Fig. 1 und
Fig. 4 zum Theil eine Endansicht und zum Theil einen Querschnitt derselben.
Fig. 5 , 6 und 7 sind Oberansicht, Querschnitt und Unteransicht einer an der vorliegenden Maschine zu benutzenden, im übrigen bekannten Curvenscheibe e2 zur Stoffrückung beim Knopflochnähen.
Fig. 8 und 9 sind Grundrifs und Seitenansicht einer in Verbindung mit der vorliegenden Maschine zu benutzenden, ebenfalls bekannten Vorrichtung zum Halten des Arbeitsstückes.
Fig. 11 bis 16 geben Unteransichten vom Schiffchenträger und der zur directen Bewegung des Schiffchens dienenden Theile.
Fig. 17. ist eine Seitenansicht des Blockes h \ auf welchem der Hammer k 1 mit Messer /\ den Knopflochschlitz durch das Arbeitsstück schlägt.
Fig. 18 bis 21 geben verschiedene Ansichten von den die Maschinenplatte stützenden Trägern ql und r1, welche gleichzeitig auch als Auflager und Führung für die Vorrichtung zur Bewegung des Blockes hl dienen.
Auf der von der Hauptwelle aus bewegten verticalen Welle b ist eine auf ihrer Ober- und Unterseite mit Curvennuthen c bezw. e versehene Scheibe α aufgekeilt. Die Curvennuth c dient zur Bewegung des oscillirenden Schiffchens d, Fig. 14, diejenige e zur Bewegung der Stoffrückervorrichtung.
Die Bewegung des Schiffchens d wird vermittelt durch die Schubstange h, Fig. 3 und 15,
welche einerseits an den mit einem Röllchen in die Nuth c der Scheibe α fassenden , bei i drehbar an der Maschinenplatte j befestigten Winkelhebel g geschlossen und andererseits starr mit einer ' Zahnstange k verbunden ist, welche in Eingriff steht mit. dem auf der Welle m des Schiffchentreibers η aufgekeilten Triebe Z. Die Welle m läuft in den mit der Platte q aus einem Stück hergestellten Lagern ο und ρ (s. auch Fig. ii, 12 und 13), von denen dasjenige 0 mittelst der Arme t den die Schiffchenbahn bildenden Ring S trägt, Fig. 14. Die Platte q ist an die Maschinenplatte _/' angeschraubt. An der Unterseite der Lager 0 und ρ ist eine Platte «, Fig. 12 und 16, mittelst Schrauben befestigt. Die Platte 11 besitzt auf der Oberseite eine Quernuth n>, in welcher sich die Schubstange h mit ihrer Unterseite führt. Sobald die Hauptwelle der Maschine in Be7 wegung gesetzt wird, treibt dieselbe durch die Welle b auch die Scheibe a, welche nun mittelst-ihrer Curvennuth c den Winkelhebel g in Schwingungen versetzt, wodurch die Stange h mit Zahnstange k horizontal hin- Und herbewegt und damit die Schiffchentreiberwelle m und das Schiffchen d selbst in schwingende Bewegung gesetzt werden.
' Da das Schiffchen d und die dasselbe direct bewegenden Theile von derselben Platte q getragen werden, so lassen sich dieselben als Ganzes in ihrer Stellung zur Nadel adjustiren, ohne dafs eine Störung in der Beziehung der einzelnen Theile zu einander eintritt.
In Fig. 14 ist mit 1 die Stellung der Nadel zur Greiferspitze χ des Schiffchens in dem Moment angedeutet, wo sich die Nadel durch den in das Arbeitsstück geschlagenen Knopflochschlitz nach unten bewegt; 2 bezeichnet die Stellung der Nadel zur Greiferspitze x, nachdem sie sich aus dem Schlitz herausbewegt und durch das Arbeitsstück durchgestochen hat. Wann die Nadel in der mit 2 bezeichneten Stellung niedergeht, beginnt das Schiffchen - seine Vorwärtsbewegung, d. h. zu einer Zeit wo seine Spitze x, von der Nadelstellung ι sich in der angegebenen Entfernung befindet. Diese Adjustirung und Zeitfolge der Bewegung soll das Auslassen von Stichen verhüten., und ist zu ihrer Herbeiführung der Theil y der Curvennuth c um ein Geringes weiter von der Achse der Welle b entfernt, als der Theil f. Man könnte jedoch dasselbe Resultat auch durch andere Hülfsmittel herbeiführen.
Die Knopflochschneidevorrichtung besteht aus dem Hammer kl mit Messer Z \ dem Ambos oder Block h1 und einer Vorrichtung, vermittelst deren beide Theile zugleich in die Schneidestellung bewegt werden.
Der Ambos oder Block h \ auf welchem das Arbeitsstück während des. Aufschlages des Messers Z1. ruht, sitzt auf dem freien Ende des Hebels i :, welcher mit seinem anderen gabelförmig ' gestalteten' Ende bei jljl drehbar an der Maschinenplatte j befestigt ist. Der Block h ' ist als Vierkant ausgebildet und mittelst einer Mutter a3 an dem Hebel i J befestigt, so dafs nach Abnutzung der Arbeitsseite und -Lösen der Mutter α 3 der Block gedreht werden kann, um dem Messer eine noch gute Arbeitsseite gegenüber zu bringen. Auf diese Weise wird es möglich, den Block auf allen Seiten vollständig abzunutzen.
Beim jedesmaligen Einschlagen eines Knopflochschlitzes wird der für gewöhnlich in der punktirten Lage Fig. 4 liegende Block hl nach oben in die in vollen Linien dargestellte horizontale Arbeitsstellung gehoben, zu welchem Ende die Platte/ daselbst mit einer entsprechenden Oeffnung versehen ist. Diese Aufwärtsbewegung wird gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung des Hammers k 1 durch folgende Vorrichtung bewirkt. Um an den Armen jr1 der Maschinenplatte j sitzenden Körnerspitzen ist vermittelst ihrer konisch vertieften Enden ^1^1 eine quer liegende Welle x1, Fig. 10 und 1, drehbar. Ein an dieser Welle fester Arm c2 fafst in das Maul ii2 einer horizontal geführten Stange 0J, deren anderes Ende die Daumen Ot1W1 trägt, welche sich bei Drehung der Welle χx unter den Block h 1 schieben und denselben unter Drehung um j * in die Arbeitsstellung bringen, in. welcher er vom Daumen η * gestützt wird. Die Stange 0* bewegt sich in Führungen ρ' auf den Trägern q l und rl, in denen - bei t1 die Maschinenplatte j mittelst der Zapfen sl .scharnierartig eingehängt' ist und in der Arbeitsstellung auf den Blöcken ul der beiden Träger aufsitzt. Eine Fede'r s2 verhindert jede Aufwärtsbewegung der Stange 0 '. Der Träger q x kann mit einer Platte v1 ausgerüstet werden, welche so dimensionirt ist, dafs sie den Daumen ml n1 als Gleitfläche dient; sie nimmt gleichzeitig auch einen Theil der beim Einschlagen des Knopflochschlitzes erfolgenden Erschütterungen auf. Auch trägt sie im Falle ihrer Anwendung die dem Träger q J angehörige Führung ρl, sowie die Feder s2.
Ein zweiter Arm η>λ der Welle x1 trägt den Hammer k1 mit Messer Z1. An der Unterseite des Armes wl fafst in das Auge α1 eine mit einem Fufstritt M2 verbundene Stange i»2, Fig. 2. Der Fufstritt ist bei v2 in bequemer Höhe am Maschinengestell befestigt. Infolge eines auf diesen Fufstritt ausgeübten Druckes zieht die Stange ö2 den Arm η>λ mit Hammer kl und Messer Z1 herab unter entsprechender Drehung der Welle χ *, so dafs diese mit dem Arme c2 die Stange o1 zurückzieht und die Daumen m1 n1 unter den Block hl schiebt, welcher dadurch in die Arbeitsstellung gehoben wird. Nach dem Aufhören des Druckes auf
den Fufstritt zieht die mit ihrem anderen Ende ■bei i3 an der Maschinenplatte j befestigte Feder f2 den Arm c'2 und damit auch ο l b2 n>x und n2 in die Anfangsstellung zurück.
Die Stoffrückung beim Ausnähen des Knopfloches wird von der Scheibe a, Fig. i, aus vermittelst der Scheibe e2, Fig. 5, 6 und 7, infolgender Weise bewirkt. Die auf der Oberseite der Scheibe u angeordnete Curvennuth e bewegt den um c1 an der Maschinenplatte j drehbaren Winkelhebel b' und dieser wirkt mittelst der Ansätze e1 auf den Hebel d1, welcher mit einem Röllchen in die Curvennuth n% auf die Unterseite der in der Aussparung j 2 der Maschinenplatte j, Fig. 1, beweglichen Scheibe e2 fafst und bei Z"1 drehbar mit der Klaue g1 verbunden ist, welche ebenfalls in eine auf. der Unterseite von e2 vorgesehene Curvennuth m2 fafst. Auf. der Oberseite von e2 greift mit einem Stift g·2 die1 das Arbeitsstück haltende Klemmvorrichtung, Fig. 8 und 9, in die- Curvennuthf'2. Die Klemmvorrichtung vollführt ihre Bewegung unter Mithülfe der Führung Z2, Fig. 1 und 4, auf der die Vertiefung^'2 zur Aufnahme der Scheibe e'2 schliefsenden Platte A·2. Sie kann von irgend einer passenden Construction sein. Scheibe e2 und Platte k'2 sind mit Oeffnungen zum Durchlafs des Blockes h1 und die Klemmvorrichtung mit einer solchen zum Durchlafs des Messers ll versehen.
Die Stoffrückung geschieht derartig, dafs die Klemmvorrichtung sich mit dem Arbeitsstück in der Längsrichtung des Schlitzes bewegt, dann von der Klinke/12 am runden Ende des Schlitzes gedreht und wieder in dessen Längsrichtung zurückgeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Neuerungen, an Knopflochnähmaschinen, welche bestehen aus dem innerhalb der mit der Platte q und dem Lager 0 des Schiffchentreibers η verbundenen Schiffchenbahn s oscillirenden Schiffchen d, welches seine Bewegung von der Curve c der Scheibe α mittelst Hebels g, Stange /?, Zahnstange k und Schiffchentreiber η ml (Fig. 3, 11, 12, 13, 14 und 15) empfängt, in Verbindung mit der von der Curve e der Scheibe α bewegten Stoffrückvorrichtung e2 (Fig. 5 bis 7) und der Knopflochschneidevorrichtung, bestehend aus dem mittelst Trittes u2, Verbindung b2 und Welle x1 bewegten Messers kl ll und dem von derselben Welle xl gleichzeitig mittelst Armes c2 und Stange o1 mit Daumen m1 nl einzustellenden Vierkant -Ambosses h1 (Fig. ι bis 4 und 17 bis 31.), welcher durch den Hebel i1 drehbar an der Maschinenplatte befestigt ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34101D Vorrichtung zum Einschneiden und Nähen von Knopflöchern Expired - Lifetime DE34101C (de)

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