DE3409C - Greifvorrichtung mit beweglichen Klauen zum Staaken des Heues - Google Patents
Greifvorrichtung mit beweglichen Klauen zum Staaken des HeuesInfo
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- DE3409C DE3409C DE18773409D DE3409DD DE3409C DE 3409 C DE3409 C DE 3409C DE 18773409 D DE18773409 D DE 18773409D DE 3409D D DE3409D D DE 3409DD DE 3409 C DE3409 C DE 3409C
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- Germany
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- winch
- staking
- hay
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F25/00—Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
- A01F25/04—Stacks, ricks or the like
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
1877.
Klasse 45.
W. DÜHRING in GREVENHAGEN. Greifvorrichtung mit beweglichen Klauen zum Staaken des Heues.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1877 ab.
Die auf Wagen geladenen Getreide- oder Futter-Fuder werden in der Scheune durch Pferdekraft
vom Wagen abgeladen und mittelst derselben Kraft unter Zuhülfenahme von Stangen und Flaschenzügen zur Stelle gebracht, so dafs
ein Fuder neben dem anderen hingelegt wird. Das Verfahren ist folgendes:
Man legt zwei Stricke, die auf einem Ende mit Ringen versehen sind, auf den leeren, zu
beladenden Wagen, und zwar nach der Länge des Wagens.
Sobald das Fuder auf den Wagen geladen, werden die Stricke mittelst einer ähnlichen
Winde, wie man zum Festbinden des Futters braucht, zusammengewunden, so dafs das Fuder
einen grofsen festen Ballen bildet. Fig. 3 zeigt die Stricke mit den Ringen und der Futterwinde
an einem Ende. Sollen die Fuder in Scheunen von alter Bauart, bei denen sich alle
3 m ein Balken befindet, eingebracht werden, so ist nothwendig, die Fuder auf dem Wagen
in zwei Hälften zu binden, wozu also dann vier Stricke nothwendig wären. Sobald der auf
diese Weise beladene Wagen in die Scheunendiele gelangt ist," werden zwei Greifvorrichtungen,
vom Erfinder Harpunen genannt, von oben in das Futter gestofsen. Diese Harpunen haben
den Zweck, das Fuder zu fassen und so für die Windekette, mit der das Fuder gehoben
werden soll, einen festen Angriffspunkt zu bieten. Es sind demnach, wie weiter unten beschrieben,
.an den Harpunen Einrichtungen getroffen,
welche ein Herausgleiten derselben aus dem Fuder, so lange letzteres gehoben und zur
Stelle gebracht wird, . verhindern, welche andererseits das Herausziehen gestatten, sobald das
Fuder zur Stelle ist. Fig. 7 und 8 zeigen diese Harpunen. Sobald also die Harpunen von oben
in das Futter gestofsen sind, wird die Windekette b, Fig. i, in die aus dem Fuder herausstehenden
Enden der Harpunen eingehakt. Die Windekette ist zu dem Zwecke am Ende in je
1,50 m lange Arme getheilt, welche durch einen 2,60 m langen Baum auseinander gehalten werden.
Vom Ende der Windekette ausgehend, wo sie mit den Harpunen verbunden ist, läuft diese Kette über zwei im Dach angebrachte
Rollen, dann über eine Rolle, welche, unter der Scheunenwand befindlich, in dem Balkengestell
einer aufserhalb der Scheune stehenden Göpelwinde sitzt, und wickelt sich endlich auf
die Windewalze auf. Sobald also die Harpunen und somit auch das Fuder mit der Kette verbunden
sind, wird die Göpelwinde durch zwei an einer Deichsel ziehende Pferde gedreht und
die Kette wird aufgewunden. Zum Herauswinden der Stricke nebst Futterwinde befindet
sich noch an den beiden Enden der Kette aufser den zwei Haken zum Fassen der Harpunen
noch ein dritter Haken, welcher die Stricke nebst Winde herauszieht.
Die Göpelwinde ist in Fig. ia in der Seitenansicht,
Fig. 2 im Grundrifs, Fig. 5 im Längsschnitt und Fig. 6 in der Hinteransicht dargestellt.
Sie besteht aus der Winde walze a (Fig. 5), der Hemmscheibe b, dem Hemmschuh c, der
Deichsel d, der Rolle e und dem Gestell //. Die Hemmscheibe ist fest auf die Axe der
,Windewelle aufgekeilt und mit Löchern versehen (Fig. '4), in welche der Hemmschuh durch
einen Bolzen eingreift. Der Hemmschuh ist an der Deichsel befestigt und vor- und rückwärts
an derselben beweglich, und hat den Zweck, das bereits hochgehobene Fuder an zu schnellem Heruntergleiten zu hindern. Aufserdem
befindet sich an der Deichsel noch ein Sperrbaum, um das Rückwärtsgehen der Maschine
zu hindern (g, Fig. 5).
Die Harpunen (Fig. 7 und 8) haben am oberen Ende drei Oehre, ein gröfseres in der
Mitte und zwei kleinere seitwärts, unten eine Spitze und zwei Widerhaken, die um einen
Zapfen um 270"Drehung beweglich sind. An der Spitze der Widerhaken befindet sich ein
Scharnier mit einem Loch, durch welches ein Strick gebunden wird; beide Stricke gehen durch
ein am unteren Ende der Stange befindliches Loch und durch die am oberen Ende der
Harpune befindlichen zwei kleineren Nebenöhre, wo sie an den Enden mit Ringen versehen
sind. Will man die Harpunen in das Fuder stofsen, so zieht man die beiden Stricke
straff, wodurch die Widerhaken sich an die Stange anlegen, sobald sie hineingestofsen,
lockert man die Stricke, und die Widerhaken werden durch Federkraft auseinander getrieben
und das Herausziehen ist verhindert. Sobald das Fuder zur Stelle, wird der Haken der
Kette in die Reifenringe eingehakt, die Widerhaken legen sich an die Stange fest an und auf
diese Weise wird die Harpune durch die Kette herausgewunden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3409T | 1877-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3409C true DE3409C (de) |
Family
ID=34398386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE18773409D Expired - Lifetime DE3409C (de) | 1877-07-02 | 1877-07-02 | Greifvorrichtung mit beweglichen Klauen zum Staaken des Heues |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3409C (de) |
-
1877
- 1877-07-02 DE DE18773409D patent/DE3409C/de not_active Expired - Lifetime
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