DE1048234B - Lade- und Transportfahrzeug fuer festes Ladegut, insbesondere zum Buendeln, Aufladen, Transportieren und Abladen von Rundholz, Knueppeln, Stangen od. dgl. - Google Patents

Lade- und Transportfahrzeug fuer festes Ladegut, insbesondere zum Buendeln, Aufladen, Transportieren und Abladen von Rundholz, Knueppeln, Stangen od. dgl.

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DE1048234B
DE1048234B DEC12747A DEC0012747A DE1048234B DE 1048234 B DE1048234 B DE 1048234B DE C12747 A DEC12747 A DE C12747A DE C0012747 A DEC0012747 A DE C0012747A DE 1048234 B DE1048234 B DE 1048234B
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Bruce J Mccoll
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Clark Equipment Co
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Clark Equipment Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/40Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for carrying long loads, e.g. with separate wheeled load supporting elements
    • B60P3/41Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for carrying long loads, e.g. with separate wheeled load supporting elements for log transport

Description

  • Lade- und Transportfahrzeug für festes Ladegut, insbesondere zum Bündeln, Aufladen, Transportieren und Abladen von Rundholz, Knüppeln, Stangen od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Lade- und Transportfahrzeug für festes Ladegut, insbesondere zum Bündeln, Aufladen, Transportieren und Abladen von Rundholz, Knüppeln, Stangen od. dgl., mit an einem Ladearm angebrachten Spann- und Hubmitteln, um einen prismatischen Stapel mittels eines Zugorganes derart zu spannen, daß der Stapel beim Anbeben eine im wesentlichen zylindrische Form annimmt, in welcher er aufgeladen und transportiert wird.
  • Die Entwicklung wirtschaftlich und technisch befriedigender Einrichtungen zum Transportieren von Holz von der Stelle, wo es im Wald geschlagen, von Ästen, Zweigen u. dgl. befreit und dann gestapelt wurde, bis zu einer tragfähigen, für größere Fahrzeuge geeigneten Straße ist ein schwieriges Problem.
  • Zum Stapeln des geschlagenen Holzes dienen vielfach parallel verlaufende Stangen oder Kufen, die an beiden Enden mit aufwärts gerichteten Stützen versehen sind. Die Schlepper, welche bisher für den Transport derartiger Stapel von der Schneise bzw. dem Waldweg zur Straße benutzt wurden, haben den Nachteil, viel Zeit zur Beladung zu benötigen, kostspielig in der Anschaffung zu sein und das Holz nicht sicher zu halten, so daß die Ladung oft ganz oder teilweise herunterfällt, bevor die Straße erreicht ist und viel Zeit zum Wiederaufladen verlorengeht.
  • Man ist daher dazu übergegangen, das gestapelte Holz vor dem Transport derart mittels eines Zugorgans zusammenzuziehen, daß ein Bündel entsteht. Eine bekannte, diesem Zweck dienende Vorrichtung besteht aus einem beweglichen Kran mit zwei voneinander unabhängigen Winden sowie den zugehörigen Seilen, Zug- und Lastaufnahmemitteln. Der Holzstapel wird zunächst durch ein erstes Zugseil und die zugehörigen Zugmittel zu einem Bündel zusammengezogen und angehoben. Anschließend werden weitere Seile oder Ketten, die über ein Joch mit einem zweiten Zugseil verbunden sind, um das Bündel gelegt und festgezogen. Nach weiterem Anheben des Bündels werden die zuerst angebrachten biegsamen Zugmittel abgenommen, worauf das nun seine Form behaltende Bündel fertig zum Verladen und zum Transport mit normalen Lastfahrzeugen ist. Ein derartiges Verfahren setzt ausreichend breite Wege bzw. Straßen sowie entsprechenden Platz für den Kran voraus und ist nur für große Umschlagleistungen, z. B. auf einem Lagerplatz, anwendbar.
  • Zum Auf- und Abladen von bereits gebündeltem Holz ist eine aus einem verfahrbaren A-förmigen Mast bestehende Vorrichtung entwickelt worden, bei welcher ein besonderes Zugfahrzeug mit Seilwinde erforderlich ist. Zum Durchführen des Ladevorganges muß sowohl der Mast hydraulisch bewegt als auch die Seilwinde in Tätigkeit gesetzt werden. Der A-förmige Mast nimmt die Ladung zwischen bzw. hinter seinen Schenkeln auf und besitzt infolgedessen eine unverhältnismäßig große Höhe. Ein Bündeln von gestapeltem Holz ist mit dieser Einrichtung nicht möglich. Hierzu ist also eine zusätzliche Vorrichtung erforderlich, da die Ladeeinridhtung nur Holz in bereits gebündelter Form aufnehmen kann.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung, welche außer dem Transportieren des Holzes auch ein Zusammenziehen eines Stapels ermöglicht, besitzt einen festen, nicht schwenkbaren Hubarm, der gleichzeitig einen wesentlichen Bestandteil des Rahmens der an einen Raupenschlepper anzuhängenden Vorrichtung bildet und an Stützen mit Raupenketten versehene Räder trägt. Zum Zusammenziehen des Stapels und zum Anheben desselben dient eine Motorwinde, die auf dem zugehörigen Schlepper angeordnet ist. Dieser Schlepper stellt somit auch in diesem Fall einen unentbehrlichen Teil der Vorrichtung dar. Nach dem Anheben des Bündels wird dieses von dem Seil einer von zwei handbetätigten Hilfswinden übernommen. Ebenso wird mit einem weiteren Stapel verfahren. Bei beladener Vorrichtung sind sämtliche Seile belastet. Die an der Rückseite des Anhängers vorgesehene Platte dient nur als Anlagefläche für die gebündelten Stapel und erfüllt nicht die Funktion einer Ladefläche, auf welcher die Bündel bei entlasteten Seilen ruhen. Bei einem Transport über weichen, nachgiebigen Boden, bei welchem die Gefahr des Einsinkens und Steckenbleibens besteht, .ist es sogar vorgesehen, den bzw. die an dem Hauptseil hängenden Stapel abzulassen. so daß diese über den Boden schleifen.
  • Das Problem, Holz von der Stelle, an der es geschlagen und gestapelt wurde, leicht und schnell wegzuschaffen, ist durch die bisherigen Entwicklungen nicht befriedigend gelöst worden. Die bekannten Vorrichtungen weisen entweder den Nachteil auf, daß mit ihnen nicht alle erforderlichen Arbeiten durchgeführt werden können oder daß sie zu groß und schwer gebaut sind, ihre Verwendung auf schmalen, unbefestigten Wegen daher nicht möglich ist.
  • Die Erfindung hat es sieh zur Aufgabe gemacht, die bestehenden Schwierigkeiten zu beheben und ein Lade- und Transportfahrzeug zu schaffen, welches alle bei der Abfuhr von Holz od. dgl. erforderlichen Arbeitsgänge, wie Bündeln des gestapelten Holzes, Aufladen, Transportieren und Abladen, in einfacher Weise bewältigt und sich durch geringe Bauhöhe und niedrige Schwerpunktlage auszeichnet. Diese für den praktischen Betrieb so wichtigen Eigenschaften lassen sich bei Verwendung von- üblichen kranartigen Auslegern od. dgl. nicht erzielen. Das Fahrzeug gemäß der Erfindung ist besonders für den Einsatz unter schwierigen Arbeitsbedingungen, so z. B. auf schmalen Waldwegen mit überhängenden Ästen und Zweigen, auf unebenem und unwegsamem Gelände usw., geeignet. Es besitzt weiterhin den Vorteil eines einfachen und robusten Aufbaues.
  • Nach der Erfindung ist auf einem Fahrzeuggestell eine um eine horizontale Achse aus der waagerechten bis in eine im wesentlichen senkrechte Lage hydraulisch schwenkbare Stützplatte und an deren oberem Ende ein um eine zur Schwenkachse der Platte parallele Achse schwenkbarer Ladearm mit Spann-und Hubeinrichtungen angeordnet.
  • Der Ladearm trägt hintereinander zwei Lasthaken mit zugehörigen Hubmitteln. Deren Zugorgane sind derart über parallelachsige Seilrollen des Ladearmes geführt, daß eine den Holzstapel umschlingende Kette durch Anziehen der in voneinander entfernten Kettengliedern eingehängten Lasthaken unter Anheben des :Stapels gespannt wird. Hierauf kann die den Ladearm tragende Stützplatte mit dem am Ladearm hängenden Stapel unter Bildung einer Ladefläche für diesen auf dem Fahrzeuggestell umgelegt werden.
  • Der Ladearm ist an einem Ende mit einem rahmenartigen Querstück versehen, in dem eine hydraulische Hubeinrichtung mit einem verschiebbaren, kreuzkopfartigen Seilscheibenträger angeordnet ist.
  • An der Stützplatte sind Anschläge vorgesehen, die den Schwenkbereich des Ladearmes relativ zur Stützplatte begrenzen.
  • Die das Bündel zusammenhaltende Kette wird zweckmäßig durch ein Kettenschloß od. dgl. in ihrer Lage gehalten, so daß sie sich nicht lockern kann.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt das Abheben des Stapels vom Erdboden und ein Zusammenziehen desselben zu einem Bündel mit sehr einfachen Mitteln, ohne daß z. B. eine zusätzliche Winde od. dgl. auf einem Zugfahrzeug erforderlich ist. Das Aufladen des Bündels geschieht durch Schwenken der Stützplatte zusammen mit dem Ladearm, der gegenüber der Stützplatte eine zusätzliche Schwenkbewegung um einen begrenzten Winkelbetrag ausführen kann. Das Abladen erfolgt in umgekehrter Weise, wobei das Bündel in seinem durch das es umschlingende biegsame Zugorgan bewirkten Zusammenhalt verbleiben oder durch Ausklinken des Schlosses wiederum zerlegt werden kann. In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 ein Lade- und Transportfahrzeug gemäß der Erfindung in Seitenansicht vor dem Aufladen eines Holzstapels, wobei einige Teile abgebrochen gezeichnet sind, Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch nach Spannung der um den Holzstapel geschlungenen Kette od. dgl., Fig. 3 das Fahrzeug nach Anheben des gespannten Holzstapels, Fig. 4 das Fahrzeug nach Aufladen des Stapels, Fig. 5 die Ansicht eines Lade- und. Transportfahrzeuges schräg von vorn, Fig. 6 eine Seitenansicht des Fahrzeuges nach Fig. 5 nach Abnehmen der Räder, Fig. 7 ein Kettenschloß in größerem Maßstab in Ansicht und Fig. 8 eine Oberansicht des Querstückes einer anderen Ausführungsform.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 ist in Fig. 1 ein etwa prismatischer Holzstapel von z. B. für die Herstellung von Holzschliff geeigneten Knüppeln 10 auf zwei aus den Bohlen oder Kufen 11 und den Ständern 12 bestehenden Gestellen dargestellt. Die Rundhölzer oder Knüppel werden durch eine Kette 13 oder ein sonst geeignetes biegsames Zugorgan zusammengehalten. Die Kette od. dgl. wird mittels eines vor dem Aufeinanderlegen der Hölzer auf die Kufen daruntergelegten Drahtes oder mittels einer am einen Ende hakenförmigen Stahlstange in ihre richtige Lage unter den Stapel gezogen. An einem Ende 14 der Kette ist ein Kettenschloß 15 befestigt, durch dessen Öffnung das andere Kettenende 16 gezogen wird, so daß ein freier Kettenendteil 17 entsteht. Das in Fig. 7 dargestellte Kettenschloß gestattet es, das Kettenende 16 unter Verspannung des Rundholzstapels hindurchzuziehen, verhindert aber, daß sich die Kette 16 ungewollt in entgegengesetzter Richtung unter Lockern des Stapels löst.
  • Das Lade- und Transportfahrzeug, von dem ein Teil in Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, besitzt eine auf dem Fahrgestell 19 schwenkbar angebrachte Stützplatte 18, an deren oberem Ende ein Ladearm 20 schwenkbar befestigt ist. Am rückwärtigen Ende des Ladearmes 20 ist ein rahmenartiges Querstück 21 vorgesehen, in dem Rollen 22, 23 angeordnet sind. Über die Rollen 22 bzw. 23 sind Drahtseile 24 und 25 gelegt. Der am Ende des Seiles 25 vorgesehene offene Haken 26 greift in das Kettenschloß 15, der am Seil 24 vorgesehene Greiferhaken 27 an dem Kettenteil 16 in einem gewissen Abstand vom Kettenschloß an. Wie im nachfolgenden noch näher erläutert wird, sind dem Querstück 21 Mittel zum Spannen der Seile 24, 25 zugeordnet, um die Haken 26 und 27 gegeneinanderzuziehen. Gegebenenfalls können an den Seilen oberhall) der Haken Kugeln od. dgl. vorgesehen werden, die ein ungewolltes Durchlaufen der Seile durch die Rollen verhindern.
  • Fig. 2 zeigt die Wirkung des Gegeneinanderziehens der Haken 26, 27. Der Holzstapel ändert dabei seine Form von der ursprünglich prismatischen (Fg. 1) zu einer etwa zylindrischen oder ovalen Form (Fig. 2). Die Schlinge am Kettenteil 16 lockert sich dabei. Diese Lockerung kann ausgeglichen werden, indem man von Hand mit dem Kettenende 17 ein weiteres Stück der Kettenlänge durch das Schloß hindurchzieht. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, verläuft der Ladearm 20 zu Beginn der Arbeit im wesentlichen waagerecht (Fig. 1), Beim Spannen der Seile (Fig. 2) ist der Ladearm 20 hingegen etwas angehoben, um die Höhenlage des Querstückes 21 so weit zu vergrößern, wie es der durch das Spannen der Seile vergrößerten Höhe des Holzstapels entspricht. Bei der bevorzugten Ausführungsform wird dies durch eine schwenkbare Lagerung des Ladearmes 20 an der plattenförmigen Stütze 18 erreicht. Der Ladearm kann also relativ zur Stützplatte 18 aus der waagerechten Lage gemäß Fig. 1 aufwärts geschwenkt werden, bis er in einem im wesentlichen stumpfen Winkel zur Stützplatte 18 steht. An dem Ladearm 20 sind mit Abstand voneinander nach unten und vorwärts sich erstreckende Hebelarme 28, 29 angebracht. Das untere Ende dieser Hebelarme ist bei 30 miteinander verbunden. An der Stelle 30 ist an den Hebelarmen 28, 29 eine Kette 31 befestigt, die, wie noch näher dargelegt wird, den Ladearm in seine zur Stützplatte geneigte Lage schwenkt. Die Anwendung dieser Kette 31 bewirkt, daß das Querstück 21 frei aufwärts geht, entsprechend der vergrößerten Höhe des Holzstapels 10. Wenn die Kette 31 durch eine starre Verbindung ersetzt wird, kann die Höhenlage des Querstückes 21 durch Umschwenken der Stützplatte 18 nach vorwärts zum Fahrgestell um einen entsprechenden Winkel vergrößert werden.
  • Fig. 3 zeigt den Holzstapel während des Aufladens auf den Transportwagen. Die Stützplatte 18 ist relativ zum Fahrgestell vorwärts geschwenkt. Die dabei eintretende Lockerung der Kette 31 läßt den Ladearm 20 in eine Lage senkrecht zur Stützplatte 18 zurückgehen. Wenn die Stützplatte 18 annähernd waagerecht liegt, wie in Fig. 4 dargestellt, ist die Kette 31 gespannt. Die Hebelarme 28, 29 schwenken dabei den Ladearm 20 in stetiger Bewegung relativ zur Stützplatte bzw. dem Fahrgestell, bis der Ladearm die in Fig. 4 angedeutete Stellung erreicht hat. Diese vorwärts gerichtete Schwenkbewegung des Ladearmes 20, die gleichzeitig mit dem Schwenken der Stützplatte vor sich geht, bringt den Holzstapel 10 in eine Lage, in welcher er sicher auf der nunmehr als Ladefläche des Fahrzeuges dienenden Stützplatte aufliegt. Dadurch, daß die Last weiter nach vorn auf dem Fahrzeug aufgelegt wird, wird zusätzlich eine günstige Verteilung der Last auf dem Fahrzeug erreicht. Da der Stapel im Profil kreisförmig oder oval ist, ergibt sich kein wesentlicher Verlust an Laderaum dadurch, daß Ladearm 20 und Stützplatte 18 schräg zueinander stehen, wenn sie in der Endlage beim Verladevorgang angekommen sind.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausbildungsform zeigen die Fig. 5 und 6. Diese Einrichtung enthält ein Fahrgestell 19, welches Längsträger 32, ein darauf angeordnetes Achsgehäuse 33 und Räder 34 besitzt. Das Fahrzeug kann auf einem Räderpaar angeordnet sein, von dem eine Zugverbindung zu einer Zugmaschine oder einem anderen Fahrzeug ausgeht. Statt dessen kann man aber auch zwei Räderpaare benutzen, oder die Einrichtung bildet, wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, den rückwärtigen Teil eines mit Eigenantrieb versehenen Fahrzeuges. Die Stützplatte 18 ist mittels Gelenkbolzen 35 schwenkbar an den Längsträgern 32 angeordnet. Die Platte 18 besitzt einen Boden 36, der durch einen Rahmen verstärkt ist, welcher von einem mittleren Rahmenteil 37, einem am oberen Rand liegenden Rahmenteil 38, einem unteren Rahmenteil 39 und seitlichen Rahmenteilen 40, 41 gebildet wird. An den Rahmenteilen 40, 41 sind unten Fortsätze 42 angeordnet, mittels deren die Stützplatte schwenkbar gelagert ist. Oben an jedem seitlichen Rahmenteil ist ein vorstehender Teil 43 vorgesehen, welcher in den Bewegungsbereich des Endes des Ladearmes 20 hineinragt und einen die Schwenkbewegung des Ladearmes in der einen Richtung begrenzenden Anschlag bildet, derart, daß der Ladearm in der einen Endstellung senkrecht zur Stützplatte gehalten wird. Die in Fig. 6 gestrichelt angedeutete Schrägfläche 44 begrenzt die Bewegung des Ladearmes in der anderen Richtung, in welche er relativ zur Stützplatte geschwenkt werden kann, bis er mit der Stützplatte einen stumpfen Winkel bildet. An der Platte 18 sind nach unten gerichtete ösenartige Ansätze 45 vorgesehen.
  • Beiderseits des Bereiches des zu verladenden Holzstapels sind Führungsbretter 46 od. dgl. vorgesehen, die ein Berühren der Fahrzeugräder 34 durch das geladene Holz verhindern.
  • An der Platte 18 ist ein Rahmenquersteg 47 vorgesehen. Doppelt wirkende hydraulische Zylinder 48, die bei 49 mit dem Rahmen 32 verbunden sind, dienen unter Vermittlung des Stegteiles 47 zum Schwenken der Stützplatte 18.
  • Die beiden Ladearme 20 sind relativ zur Platte 18 schwenkbar auf Lagerbolzen 50 gelagert. Die Hebelarme 28, 29 sind fest mit den Ladearmen 20 verbunden und vereinigen sich bei 30, wie bereits erwähnt. Die Kette 31 ist an dem Rahmen des Fahrgestells bei 51 befestigt. Soll die Stützplatte 18 vorwärts umgeschwenkt werden, legt sich die Kette 31 um das Achsgehäuse 33. Dadurch wird die Kette 31 gespannt und zieht dabei den Ladearm 20 in die stumpfwinklige Lage relativ zur Platte 18, wie in Fig. 4 angedeutet.
  • Das Querstück 21 besitzt seitliche Holme 52 und Stirnteile 53, 54. Der nach Art eines Kreuzkopfes ausgebildete Teil 55 ist in Nuten 56 verschiebbar, welche sich über die innere Seite der Holme 52 erstrecken. Der hydraulische Zylinder 57 ist an der Stirnseite 54 befestigt und bewirkt eine Verschiebung des Kreuzkopfteiles 55 in Richtung der Stirnseite 53. Die Seile 24, 25 sind mit dem Teil 55 verbunden und werden bei Bewegung des Teiles 55 in Richtung auf die Stirnseite 53 gespannt. Diese Seile laufen über ein Paar Seilscheiben 58, welche in zu den Stirnseiten 53, 54 parallelen Achsen angebracht sind. Die Seile laufen von dort über ein zweites Paar Seilscheiben 59, welche an Tragstücken 60 angebracht sind und deren Achsen zu den Holmen 52 parallel verlaufen. Dies sind die Mittel, um die Lasthaken 26, 27 gegeneinander zu spannen und um die um den Holzstapel geschlungene Kette in der vorgeschriebenen Weise zu ziehen.
  • Fig. 7 zeigt die Einzelheiten des Ketten- oder Seilschlosses. Das eine Ende 14 der Kette ist an einem Haken 61 befestigt, der schwenkbar auf dem Hauptkörper 62 des Schlosses mittels eines Lagerbolzens 63 befestigt ist. Dieser Haken wird bei Aufwärtsbewegung des Regelstückes 66a freigegeben. Das letztere ist bei 64 schwenkbar gelagert und wird in der Schließstellung durch die Feder 65 gehalten. Bei einem Schlag mit dem Hammer oder einer Stange gegen das Regelstück 66a wird der Haken 61 freigegeben, wodurch die Kette von dem Rundholzstapel gelöst wird. Ein Kettensperrstück 66 ist so, angeordnet, daß es das Durchziehen der Kette 16 durch das Schloß in der einen Richtung gestattet, jedoch die entgegengesetzte Bewegung der Kette sperrt. Ein Schäkel 67 ist vorgesehen, an dem der offene Greiferhaken 26 angreift. Das dargestellte Kettensah.loß ist, abgesehen von der Anordnung des Schäkels 67, von üblicher Ausführungsform.
  • Fig. 8 zeigt eine andere Ausführungsform des an den Tragarmen vorgesehenen Querstückes. Diese Ausführung ergibt einen Ausgleich der Kettenspannung. Das Querstück nach Fig. 8 umfaßt mit Nuten versehene Seitenholme 52a, die durch die Stirnseiten 53a und Mit verbunden sind. Ein hydraulischer Zylinder 57a wirkt auf einen kreuzkopfartigen Teil 55a, durch welches die Drahtseile 24a, 25a gespannt werden, die über die Seilscheiben 58a, 59a laufen. Bei dieser Ausführungsform sind die Seile 24a und. 25a miteinander verbunden, so daß sie eine kontinuierliche Seillänge bilden anstatt zwei Einzelseile. Das endlose Seil geht durch Öffnungen 68 im Kreuzkopfteil 55 a und über eine Scheibe 69, die in dem. Scheibenkopf 70 an dem Kreuzkopfteil 55 a gelagert ist. Die Seilscheibe 69 ist frei drehbar und gleicht die Spannung zwischen den Seilstücken 24a und 25a während des Spannens oder Längens der Stapelschlinge aus.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Lade- und Transportfahrzeug für festes Ladegut, insbesondere zum Bündeln, Aufladen, Transportieren und Abladen von Rundholz, Knüppeln, Stangen od. dgl., mit an einem Ladearm angebrachten Spann- und Hubmitteln, um einen prismatischen Stapel mittels eines Zugorgans derart zu spannen, daß der Stapel beim Anheben eine im wesentlichen zylindrische Form annimmt, in welcher er aufgeladen und transportiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fahrzeuggestell eine um eine horizontale Achse aus der waagerechten bis in eine im wesentlichen senkrechte Lage hydraulisch schwenkbare Stützplatte (18) und an deren oberem Ende ein um eine zur Schwenkachse der Platte parallele Achse schwenkbarer Ladearm (20) mit Spann- und Hubeinrichtungen angeordnet ist.
  2. 2. Lade- und Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladearm (20) hintereinander zwei Lasthaken (26, 27) mit zugehörigen Hubmitteln trägt, deren Zugorgane (24, 25) über parallelachsige Seilrollen (22, 23) des Ladearmes (20) derart geführt sind, daß eine den Holzstapel umschlingende Kette (16) durch Anziehen der in voneinander entfernten Kettengliedern eingehängten Lasthaken (26, 27) unter Anheben des Stapels gespannt wird, worauf die den Ladearm (20) tragende Stützplatte (18) mit dem am Ladearm (20) hängenden Stapel unter Bildung einer Ladefläche für diesen auf dem Fahrzeuggestell umgelegt werden kann.
  3. 3. Lade- und Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladearm (20) an einem Ende ein rahmenartiges Querstück (21) aufweist, in dem eine hydraulische Hubeinrichtung mit einem verschiebbaren, kreuzkopfartigen Seilscheibenträger (55) angeordnet ist.
  4. 4. Lade- und Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stützplatte (18) Anschläge (43, 44) vorgesehen sind, die den Schwenkbereich des Ladearmes (20) relativ zur Stützplatte (18) begrenzen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 550 185, 2 564 442, 2643012.
DEC12747A 1956-03-17 1956-03-17 Lade- und Transportfahrzeug fuer festes Ladegut, insbesondere zum Buendeln, Aufladen, Transportieren und Abladen von Rundholz, Knueppeln, Stangen od. dgl. Pending DE1048234B (de)

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