DE3408488C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Deckeln mit Aufreißlaschen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Deckeln mit AufreißlaschenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen eckiger, mit an den Deckelenden Aufreißlaschen aufweisender Deckel aus einer Folienbahn mit einer Schneidanordnung zum Einschneiden eines randoffenen Einschnitts in die Folienbahn, einem Umfaltteil zum Umfalten der beidseitig der Schneidebene der Schneidanordnung angeordneten Folienbereiche auf sich selbst zurück zur Bildung der Aufreißlaschen und einer Trennanordnung zum Ablängen der Folienbahn zwecks Deckelbildung. Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß sowohl mit konstruktiv als auch mit verfahrensmäßig geringem Aufwand die Deckel ohne Beeinträchtigung ihrer Aufreißeigenschaften hergestellt werden können. Dies wird dadurch erreicht, daß das Umfaltteil zwei in Richtung zur Folienbahnmitte unter einem Winkel in einer sich in der Schneidebene der Schneidanordnung befindlichen Spitze zusammenlaufende Umfaltkanten aufweist, und daß die Trennanordnung zum Ablängen der Folienbahn entlang und in Fortsetzung des Einschnittes ausgebildet ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eckiger, mit an den Deckelenden Aufreißlaschen
aufweisender Deckel aus einer Folienbahn, welche an mindestens einem ersten ihrer beiden Längsränder
zur Bildung wenigstens eines randoffenen Einschnittes eingeschnitten wird, worauf zur Bildung der Aufreißlaschen
die beidseitig des Einschnittes angeordneten Folienbereiche entlang je einer Faltlinie auf sich selbst
zurückgefaltet werden und die Folienbahn zur Bildung der Deckel abgelängt wird.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum Herstellen eckiger, an den Deckelecken Aufreißlaschen
aufweisender Deckel aus einer Folienbahn mit einem die Folienbahn haltenden Rahmen, wenigstens einer
Schneidanordnung zum Einschneiden eines randoffenen Einschnitts in die Folienbahn an wenigstens einem ersten
ihrer beiden Folienbahn-Längsränder, sowie mit einer Umfaltanordnung mit einem Umfaltteil und eine
Trennanordnung zum Ablängen der Folienbahn zur Bildung der Deckel, wobei der Umfaltteil von einer auf
einer Seite der Folienbahnebene befindlichen Ausgangsstellung unter Umfalten der beidseitig der
Schneidebene angeordneten Folienbereiche auf sich selbst zurück zur Bildung der Aufreißlaschen in eine auf
der anderen Seite der Folienbahn befindliche, die Aufreißlaschen zumindest teilweise niederhaltende Endstellung
und zurückbewegbar ist
Aus der DE-PS 15 86 221 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art bekannt Es
handelt sich dabei um eine Maschine zum Verschließen von gefüllten Behältern, wie beispielsweise Menüschalen,
mit Deckeln, die ebenfalls mit dieser Maschine hergestellt werden. Zu diesem Zweck durchläuft von einer
Vorratsrolle eine Folienbahn, die beispielsweise aus Aluminium oder Kunststoffmaterial bestehen kann,
schrittweise eine Vorrichtung zum Herstellen der DekkeL Sie besteht aufeinanderfolgend aus einer Schneidstation,
einer Umfaltstation und einer Trennstation zum Abtrennen der Deckel. Die Deckel werden anschließend
einer Verschließstation zum Verschließen der Behälter zugeführt Jeder Behälter ist mit einem sich nach
außen erstreckenden Flansch versehen. Der Deckel wird nach dem Auflegen auf den Behälter um diesen
Flansch herum nach unten umgefaltet Dabei sind die Abmessungen der Aufreißlaschen derart, daß ihre freien
Endbereiche nach dem Umfalten des Deckels auf dessen Oberseite angeordnet und somit leicht ergreifbar sind.
Jeder Deckel ist über die Gesamtlänge einer seiner von den Folienbahn-Längsrändern gebildeten Stirnseiten
parallel zu dieser umgefaltet und mit zwei mit gegenseitigem Abstand angeordneten randoffenen Einschnitten
versehen. Der Deckel weist somit drei Aufreißlaschen
auf, mittels derer er in drei Teilabschnitten leicht und vollständig über die Gesamtabmessung der
Stirnseite vom Behälter gelöst werden kann.
Die Einschnitte werden in der Schneidanordnung während der Stillstandsphase zwischen zwei Vorschubschritten
der Folienbahn mittels zweier mit entsprechendem gegenseitigem Abstand angeordneter Schneidanordnungen
in Form von Messerpaaren eingeschnitten. Der Vorschub zwischen zwei Stillstandsphasen entspricht
der Länge der drei Aufreißlaschen.
Die so eingeschnittene Folienbahn wird mit dem
Die so eingeschnittene Folienbahn wird mit dem
ίο nächsten Vorschubschritt der Umfaltstation zugeführt,
in welcher mittels des Umfaltteils entsprechender Länge die Folienbereiche zwischen den drei Einschnitten
umgefaltet werden.
In der folgenden Trennstation erfolgt das Abtrennen je eines Folienbabschnittes mittig zwischen zwei Einschnitten, so daß ein Deckel mit zwei den Deckelecken zugeordneten Aufreißlaschen und einer dazwischen befindlichen Aufreißlaschen entsteht.
Die Deckelherstellung nach diesem bekannten Verfahren erfordert relativ aufwendige, präzise zueinander eingestellte Einrichtungen mit großem Platzbedarf. Es sind zwei im Abstand voneinander angeordnete Messer und eine in ihren Funktionselementen exakt darauf abgestimmte separate Umfaltstation allein zur Bildung der Aufreißlasche erforderlich, zusätzlich noch eine Trennstation. Für jede der Stationen wird als Baulänge die Länge eines Deckelzuschnitts beansprucht.
In der folgenden Trennstation erfolgt das Abtrennen je eines Folienbabschnittes mittig zwischen zwei Einschnitten, so daß ein Deckel mit zwei den Deckelecken zugeordneten Aufreißlaschen und einer dazwischen befindlichen Aufreißlaschen entsteht.
Die Deckelherstellung nach diesem bekannten Verfahren erfordert relativ aufwendige, präzise zueinander eingestellte Einrichtungen mit großem Platzbedarf. Es sind zwei im Abstand voneinander angeordnete Messer und eine in ihren Funktionselementen exakt darauf abgestimmte separate Umfaltstation allein zur Bildung der Aufreißlasche erforderlich, zusätzlich noch eine Trennstation. Für jede der Stationen wird als Baulänge die Länge eines Deckelzuschnitts beansprucht.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß eine verhältnismäßig große Anzahl von Einschnitten pro Deckel
eingeschnitten und die entsprechenden Folienbereiche umgefaltet werden müssen. Entsprechend groß ist auch
im Vergleich zur Deckelfläche der Mehraufwand an Folienmaterial.
Eine Umrüstung auf Deckel oder Aufreißlaschen anderer Abmessungen ist zeitaufwendig, da nicht nur die Messer in der Schneidstation und das Umfaltblech in der Umfaltstation auf die geänderten Maße neu eingestellt, sondern auch beide Stationen zueinander und zur Trennstation auf den neuen Taktabstand eingerichtet werden müssen.
Eine Umrüstung auf Deckel oder Aufreißlaschen anderer Abmessungen ist zeitaufwendig, da nicht nur die Messer in der Schneidstation und das Umfaltblech in der Umfaltstation auf die geänderten Maße neu eingestellt, sondern auch beide Stationen zueinander und zur Trennstation auf den neuen Taktabstand eingerichtet werden müssen.
Aus der DE-OS 30 18 876 ist ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung eines Deckels aus Folienmaterial für
rechteckige Behälter bekannt, bei dem zunächst ein im wesentlichen rechteckiger Folienzuschnitt hergestellt
wird, dessen vier Ecken anschließend auf die Oberseite des Folienzuschnittes umgefaltet werden.
Auch dieses Verfahren hat den Nachteil, daß es relativ aufwendig ist und Einrichtungen mit einem großen
Platzbedarf erfordert
so Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine zugehörige Vorrichtung derart auszubilden, daß auf einfache Weise und bei geringem Platzbedarf
Deckel mit oben auf dem Deckel aufliegenden Eckaufreißlaschen hergestellt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen zwei Folienbahn-Vorschubschritten an einer
einzigen Bearbeitungsstation die Einschnitte eingeschnitten und die dabei erhaltenen beidseitig der Einschnitte
angeordneten Folienbereiche um jeweils eine vom ersten Längsrand schräg bis zum Einschnitt verlaufende
Faltlinie umgefaltet werden und daß nachfolgend die Folienbahn entlang und in Fortsetzung des Einschnittes
abgelängt wird.
Somit sind zwei benachbarte Deckel an ihren einander zugewandten Deckelecken an einer Folienbahnseite mit je einer schrägen Aufreißlasche versehen. Zur Herstellung beider Aufreißlaschen ist lediglich ein einziger Einschnitt erforderlich. Das Umrüsten auf Deckel ande-
Somit sind zwei benachbarte Deckel an ihren einander zugewandten Deckelecken an einer Folienbahnseite mit je einer schrägen Aufreißlasche versehen. Zur Herstellung beider Aufreißlaschen ist lediglich ein einziger Einschnitt erforderlich. Das Umrüsten auf Deckel ande-
7 8
rer Abmessungen kann infolgedessen mit geringerem sowohl das Einschneiden der Einschnitte als auch das
Zeitaufwand und höherer Genauigkeit durchgeführt Umfalten der zugeordneten Folienbereiche erfolgt. Es
werden, da es lediglich erforderlich ist, den Vorschub entfallen somit nicht nur die kostenaufwendigen Steue-
der Folienbahn zwischen zwei Stillstandsphasen und ge- rungseinrichtungen zur präszisen Ausrichtung der Ein-
gebenenfalls den Abstand zwischen einer Schneidan- 5 schnitte auf das Umfaltteil sondern es wird darüber hin-
ordnung zum Einschneiden des Einschnittes und einer aus der Platzbedarf in Folienbahn-Längsrichtung ent-
Trennanordnung zum Ablängen der Folienbahn auf die scheidend verringert. Eine weitere Verringerung des
neuen Deckelmaße abzustimmen. Dies kann beispiels- Platzbedarfes ergibt sich daraus, daß nunmehr lediglich
weise durch Erhöhung der Vorschubgeschwindigkeit eine einzige Schneidanordnung anstelle der im Stand
bei gleicher Taktzeit und Verschieben der Trennanord- io der Technik notwendigen zwei Schneidanordnungen er-
nung geschehen. Ein Wechsel von Werkzeugen ist nicht forderlich ist. Auch die entsprechenden Abmessungen
erforderlich. Die Abstandsveränderung bei Umstellung des V-förmigen Umfaltteils sind wesentlich geringer als
auf andere Deckelmaße entfällt völlig, wenn z. B. das die des aus dem Stand der Technik bekannten rechtecki-
Ablängen der Folienbahn in Fortsetzung des Einschnei- gen Umfaltteils.
dens erfolgt, beispielsweise miteis der dafür angepaßten 15 Vorzugsweise ist die Schneidanordnung als ein mit
Schneidanordnung. seiner Schneidkante auf der der Ausgangstellung des
Durch Ausbildung der Aufreißlaschen als schräge La- Umfaltteils gegenüberliegenden Seite der Folienbahn
sehen an den Deckelenden kann der Deckel diagonal angeordnetes und relativ zur Folienbahn bewegbares
leicht und über die Gesamtfläche des Behälters abgezo- Messer ausgebildet
gen werden, so daß die günstigen Aufreißeigenschaften 20 Vorteilhafterweise ist das Umfaltteil als ein im weder
mit dem bekannten Verfahren und der bekannten sentlichen dreiecksförmiger Plattenteil mit zwei seiner
Vorrichtung hergestellten Deckel zumindest erhalten Stirnkanten die Faltkanten darstellend ausgebildet
bleiben. Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich daraus, daß Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann das
der Deckel während des Ablösens vom Behälter nicht Umfaltteil einen zumindest an seiner Spitze randoffezerstört
wird und dadurch leichter gehandhabt werden 25 nen, in der Schneidebene des Messers verlaufenden
kann. Auch der Materialaufwand für den Deckel ist ge- Schlitz aufweisen, dessen Breitenabmessung größer als
ringer, da seine Abmessungen nicht größer sein müssen die Dickenabmessung zumindest des der Messerschneials
für die Ausführung eines sicheren Verschlusses des de zugeordneten Bereichs der Messerklinge ist Da-Behälters
erforderlich ist Der zusätzliche Folienbedarf durch ist es möglich, während der Bewegung des Umder
Aufreißlaschen nach dem Stand der Technik entfällt 30 faltteils von seiner Ausgangs- in seine Endstellung, d. h.
Vorzugsweise erfolgt das Umfalten der Folienberei- während des Umfaltens, den Einschnitt einzuschneiden,
ehe während des kontinuierlichen Einschneidens des Vorzugsweise ist zumindest während des Umfaltens
Einschnittes. Durch diese Gleichzeitigkeit des Schneid- ein Gegenhalter mit zwei Gegenhalterkanten auf der
und Umfaltvorganges ergibt sich eine Vereinfachung der Ausgangsstellung des Umfaltteils gegenüberliegendes
Verfahrensablaufes. Es entfällt unter anderem die 35 den Seite der Folienbahn angeordnet, wobei die Gegenim
Stand der Technik notwendige präzise Steuerung der halterkanten eine Durchtrittsöffnung für den Durchtritt
Folienbahn zur Sicherung der genauen Ausrichtung der des Umfaltteils während des Umfaltens definieren,
in der Schneidstation eingeschnittenen Einschnitte auf In diesem Zusammenhang ist es günstig, das Umfaltdas
Umfaltblech in der nachfolgenden Umfaltstation. teil in seiner Endstellung oberhalb des in der Arbeits-
Die Gleichzeitigkeit des Schneid- und Umfaltvorgan- 40 Stellung befindlichen Gegenhalters anzuordnen. Der
ges wird vorzugsweise dadurch erreicht, daß die umzu- Gegenhalter ist dann vorzugsweise nach dem Umfaltfaltenden
Folienbereiche beidseitig der Schneidebene Vorgang aus seiner Arbeitsstellung in eine von der Endeiner
stationären Schneidanordnung zum Einschneiden Stellung des Umfaltteils entfernten Ruhestellung bedes
Einschnitts gehalten und unter kontinuierlichem ein- wegbar.
schneiden an der Schneidanordnung in Faltrichtung 45 Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann das
vorbeibewegt und weiter umgefaltet werden. Umfaltteil von seiner Ausgangsstellung, in der die Um-
Gemäß einer anderen Verfahrensweise ist es möglich, faltkanten parallel zur Ebene der Folienbahn angeorddie
umzufaltenden Folienbereiche beidseitig der net sind, translatorisch in seiner Endstellung und zurück
Schneidebene einer beweglich angeordneten Schneid- bewegbar ausgebildet sein. Hierbei ist es vorteilhaft das
anordnung zu ergreifen, die Schneidanordnung unter 50 Umfaltteil von der Ausgangsstellung zur Endstellung
Einschneiden des Einschnitts gegen die Folienbahn zu entlang einer den Folienbahnlängsrand schneidenden
bewegen und die Folienbereiche umzufalten. Kreisbahn bewegbar auszubilden. Auch der Gegenhai-Gemäßeiner
Weiterbildung der Erfindung ist es mög- ter kann translatorisch und/oder entlang einer Kreislich,
an beiden Folienbahn-Längsrändern miteinander bahn bewegbar sein, die vorzugsweise in der Ebene der
fluchtende Einschnitte einzuschneiden und die Folien- 55 Kreisbahn des Umfaltteils angeordnet ist
bahn entlang und in Fortsetzung dieser Einschnitte ab- Die Funktionselemente zur Bewegung des Umfaltzulängen.
teils und des Gegenhalters sind vorzugsweise mecha-
Die Aufgabe wird hinsichtlich der Vorrichtung da- nisch miteinander gekoppelt und relativ zueinander
durch gelöst, daß das Umfaltteil zwei in Richtung zur zwangsgesteuert
Folienbahnmitte unter einem Winkel V-förmig in einer 60 Zur Erzielung einer besonders kurzen Bauweise ist es
Spitze zusammenlaufende Umfaltkanten aufweist, daß vorteilhaft, die Trennanordnung in die Schneid- und
die Spitze sich in der Schneidebene der Schneidanord- Umfaltanordnung zu integrieren,
nung befindet, und daß die Trennanordnung zum Ablän- Nachstehend ist die Erfindung anhand eines Ausfüh-
gen der Folienbahn entlang und in Fortsetzung des Ein- rungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung nä-
schnittes ausgebildet ist 65 her beschrieben. Es zeigt
Die im Stand der Technik bekannten zwei Stationen, Fig. 1 eine Draufsicht einer Vorrichtung zum Hernämlich die Schneidstation und die Umfaltstation, sind stellen von Deckeln in schematischer Darstellung,
nunmehr durch eine einzige Station ersetzt, in welcher Fig.2 eine teilgeschnittene Seitenansicht der in
ίο
■■:''■
F i g. 1 angedeuteten Schneid- und Umfaltanordnung in einer ersten Ausführung vor Beginn des Schneid- und
Umfaltvorganges,
F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in F i g. 2,
Fig.4 eine teilgeschnittene Seitenansicht der in F i g. 2 dargestellten Schneid- und Umfaltanordnung bei
beendigtem Schneid- und Umfaltvorgang,
F i g. 5 eine vergrößerte Darstellung des in F i g. 2 mit »X« bezeichneten Ausschnitts,
Fig.6 bis 10 jeweils eine der Fig.5 entsprechende
Darstellung der Schneid- und Umfaltanordnung in aufeinanderfolgenden Phasen des Schneid- und Umfaltvorganges,
F i g. 11 eine der F i g. 5 entsprechende Darstellung
einer zweiten Ausführung der Schneid- und Umfaltanordnung, und
Fig. 12 eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung
einer dritten Ausführung der Schneid- und Umfaltanordnung.
In der in F i g. 1 schematisch dargestellten Vorrichtung wird eine Folienbahn 1 schrittweise von einer Vorratsrolle 2 mittels eines nicht dargestellten Antriebs in
einer horizontalen Ebene abgezogen. Die Folienbahn 1 durchläuft in Förderrichtung F nacheinander eine
Schneid- und Umfaltstation und eine Trennstation 3, in welcher die Folienbahn 1 zwecks Herstellung von Dekkeln 4 abgelängt wird. Anschließend können die Deckel
4 einer nicht dargestellten Verschließstation zum Verschließen von gefüllten Behältern zugeführt werden.
Die Schneid- und Umfaltstation besteht aus zwei Schneid- und Umfaltanordnungen 5,6, deren eine einem
ersten Folienbahn-Längsrand 7 und deren andere dem gegenüberliegenden zweiten Folien-Längsrand 8 zugeordnet ist Beide Anordnungen 5,6 sind einander gleich.
Ihre einander entsprechenden Bauelemente sind deshalb mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet Jede
Schneid- und Umfaltanordnung 5, 6 weist je eine Schneidanordnung 9 und je ein Umfaltteil 10 auf. Beide
Messer 9 schneiden in einer noch zu beschreibenden Weise je einen hier nicht dargestellten randoffenen Einschnitt in die Folienbahn 2 ein. Beide Einschnitte liegen
auf einer zu den Folienbahn-Längrändern 7,8 normalen,
d.h. diese rechtwinkelig schneidenden Geraden. Die beidseitig jedes Einschnittes angeordneten Folienbereiche 11 werden in ebenfalls noch zu beschreibender Weise mittels der Umfaltteile 10 auf sich selbst zurück nach
oben umgefaltet, wobei die Faltlinien vom jeweiligen Folienbahn-Längsrand 7 bzw. 8 schräg bis zum folienbahninneren Ende des jeweiligen Einschnittes verlaufen,
wie in F i g. 1 dargestellt In der Trennstation 3 wird die Folienbahn 1 entlang und in Fortsetzung der Einschnitte, d. h. entlang ihrer Verbindungsgeraden, abgelängt, so
daß jeder Deckel an jedem seiner Ecken mit einer dreieckigen Aufreißlasche versehen ist
In F i g. 2 und 3 sind die Schneid- und Umfaltanordnungen 5, 6 detailliert dargestellt Da beide einander
gleich sind, ist im folgenden die dem ersten Folienbahn-Längsrand 7 (links in F i g. 2 und 3) zugeordnete Anordnung 5 beschrieben. In einem Rahmen 12 der gesamten
Vorrichtung ist ein Stützblech 13 zur Abstützung der Folienbahn 1 unterhalb derselben und mit deren Breite
angeordnet Die Schneidanordnung 9 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Messer, genauer gesagt als
Messerklinge, ausgebildet welche in einer am Rahmen 12 befestigten Klemmhalterung 14 aufgenommen ist
Beide Messer 9 sind in einer gemeinsamen Messer- bzw. Schneidebene MEoberhalb der Folienbahn 1 und diese
etwa zur Hälfte überragend angeordnet Die Messerebene ME verläuft senkrecht zur Folienbahn 1.
Das Umfaltteil 10 ist plattenförmig ausgebildet und weist an seinem der Folienbahn 1 zugewandten Ende
einen gleichschenkligen Dreiecksansatz auf, dessen eine Spitze in der Messerebene ME angeordnet ist und dessen in Richtung zur Spitze V-förmig zueinander verlaufende Stirnkanten die Umfaltkanten 15 des Umfaltteils
10 darstellen. Das Umfaltteil 10 ist über seine Gesamtlänge durch einen Schlitz 16 in zwei symmetrische Um-
faltteil-Hälften 17 geteilt. Die Breite des Schlitzes 16 ist etwas größer als die Dicke der Messerklinge 9.
Das Umfaltteil 10 ist von einer in F i g. 2 und 5 dargestellten Ausgangsstellung A in eine in F i g. 4 und 9 gezeigten Endstellung E bewegbar. In der Ausgangsstel-
ls lung A befindet sich das Umfaltteil 10 parallel zur Folienbahn 1 unterhalb derselben.
Die Bewegung des Umfaltteils 10 von der Ausgangsstellung A in die Endstellung E erfolgt in Richtung zur
Folienbahnmitte schräg nach oben. Dabei unterfassen
die beiden Umfaltteil-Hälften 17 die zugeordneten Folienbereiche 11 und falten diese nach oben um, wobei
das in den Schlitz 16 eintauchende Messer 9 nach Maßgabe des Fortschreitens des Umfaltvorganges den Einschnitt einschneidet Genau genommen, läuft der Ein-
schnitt immer etwas dem Umfaltvorgang voraus, da andernfalls die Folienbahn 1 nicht eingeschnitten sondern
eingerissen werden würde. In der Endstellung E befindet sich das Umfaltteil in einer der Folienbahnmitte näheren Position parallel zur Folienbahn 1 oberhalb der-
selben und hält die umgefalteten Folienbereiche 11 nieder. Das Stützblech 13 weist einen randoffenen dreiecksförmigen Einschnitt 18 auf, welcher den Durchtritt
des Umfaltteils 10 während des Umfaltvorganges ermöglicht
Um den Umfaltvorgang zu unterstützen, ist jeder Schneid- und Umfaltanordnung 5,6 ein plattenförmiger
Gegenhalter 19 zugeordnet Dieser befindet sich während des Umfaltens in seiner Arbeitsstellung AR parallel zur Folienbahn 1 oberhalb derselben, jedoch unter-
halb des Messers 9. Er ist an seiner der Folienbahnmitte abgewandten Seite mit einem als Durchtrittsöffnung 20
bezeichneten randoffenen dreiecksförmigen Einschnitt versehen, dessen Spitze oder Scheitelstelle 21 in der
Messerebene ME angeordnet ist Die Durchtrittsöff
nung 20 definierenden und in der Scheitelstelle 21 zu
sammenlaufenden Stirnkanten des Gegenhalters 19 stellen dessen Gegenhalterkanten 22 dar, welche in Zusammenwirken mit dem Umfaltteil 10 die Faltlinien der
Aufreißlaschen 11 bestimmen. Mit anderen Worten, das
so Umfaltteil 10 faltet die umzufaltenden Folienbereiche
11 um die Gegenhalterkanten 22 herum. Zu diesem Zwecke befindet sich die Scheitelstelle 21 des Gegenhalters 19 in der Arbeitsstellung AR unterhalb des folienbahninneren Endes des Messers 9 und die Gegenhal-
terkanten 22 verlaufen unter dem gleichen Winkel wie die Umfaltkanten 15 des Umfaltteils 10 bis wenigstens
zum jeweiligen Folienbahn-Längsrand 7 bzw. 8. Das Umfaltteil 10 tritt mit einem mindestens der Dicke der
Folienbahn entsprechenden Spiel durch die Durchtritts-
Öffnung 20 während des Umfaltens hindurch und ist
nach beendetem Umfaltvorgang oberhalb des Gegenhalters 19 angeordnet Nach dem Umfalten wird, um
den schrittweisen Vorschub der Folienbahn 1 in Förderrichtung F zu ermöglichen, der Gegenhalter 19 aus sei-
ner Arbeitsstellung AR (siehe F i g. 4 und 9) in eine Ruhestellung R (siehe F i g. 2 und 5) bewegt.
Der Rahmen 12 umfaßt beidseitig der Folienbahn 1 je
einen vertikalen Rahmenabschnitt 231,232, die an ihren
11 12
oberen Enden durch einen die Folienbahn 1 Überspan- Achse. Beide Gegenhalterschwingen 37 sind mit je einer
nenden horizontalen Brückenabschnitt 23 und an ihren sich über die Gegenhaltergelenkachse 42 in Richtung
unteren Enden durch eine Rahmenleiste 233 verbunden zur Folienbahn 1 hinaus erstreckenden Verlängerung 43
sind. Der Brückenabschnitt 23 und die Rahmenleiste 233 versehen. An den freien Enden dieser Verlänerungen ist
verlaufen mittig zur Messerebene ME und weisen in 5 der Gegenhalter 19 diese verbindend befestigt Die mittetwa
die gleiche Breite wie das Umfaltteil 10 auf. Sie leren Bereiche der beiden Verlängerungen 43 sind durch
dienen zur Lagerung der Einrichtungen zum Bewegen eine Verstrebung 45 verbunden,
des Umfaltteils 10 und des Gegenhalters 9 von der Aus- Die Gegenhalterkoppel 40 ist über die Gegenhalter-
gangsstellung A bzw. der Ruhestellung R in die Endstel- gelenkachse 42 hinaus mit einer Koppelverlängerung 46
lu?\g E bzw. Arbeitsstellung AR. Diese Bewegungen er- io ausgebildet, die ein Langloch 47 aufweist In diesem
folgen auf Kreisbahnen und sind zwangsgesteuert Da- Langloch ist die in der Ruhestellung R des Gegenhalters
bei ist die Bewegung des Umfaltteils 10 translatorisch. 19 an dem der Folienbahnmitte abgewandten äußeren
Nachstehend ist der Antrieb des Umfaltteils 10 und Langlochende angeordnete Gegenhaltergelenkachse 42
des Gegenhalters 19 der dem ersten Folienbahn-Längs- verschiebbar gelagert Die Verlängerungen 43 sind
rand 7 (links in F i g. 2 bis 4) zugeordneten Schneid- und 15 durch je eine am vertikalen Rahmenabschnitt 231 und
Umfaltanordnung 5 beschrieben. der Verstrebung 45 befestigte Zugfeder 48 mit Vorspan-
Der Antrieb des Umfaltteils 10 geht von einer in Fo- nung in Richtung der Arbeitsstellung AR des Gegenhallienbahnlängsrichtung
verlaufenden, oszillierend ange- ters 19 gehalten.
triebenen Antriebswelle 24 aus, die in einem an dem Zur Bewegung des Umfaltteils 10 und des Gegenhal-
vertikalen Rahmenabschnitt 231 etwa in der Ebene der 20 ters 19 der dem zweiten Folienbahn-Längsrand 8 zuge-Folienbahn
1 befestigten Lagerbock 25 gelagert ist Die ordneten Schneid- und Umfaltanordnung 6 sind gleich-Übertragung
der oszillierenden Bewegung dieser An- falls eine Gegenhalterschwingenanordnung und ein Patriebswelle
24 auf das Umfaltteil 10 erfolgt mittels einer rallelkurbeltrieb vorgesehen. Diese Bauteile einschließgegenläufigen
Umfalt-Doppelschwinge. Diese besteht lieh Gegenhalterlager, Gegenhaltergelenk bzw. -achse,
aus einer an der Antriebswelle 24 befestigten Umfalt- 25 Verlängerungen und Verstrebung bzw. Kurbeln, Um-Antriebsschwinge
26, einem Parallelkurbeltrieb 27 so- faltkoppeln, Kurbelgelenke und Kurbellager sind Komwie
einem beide verbindenden Koppelarm 28. Der Pa- plementär-Elemente zu ihren Gegenstücken in der
rallelkurbeltrieb 27 umfaßt vier Kurbeln 29. Jeweils ein Schneid- und Umfaltanordnung 5. Sie werden aus die-Paar
dieser Kurbeln 29 ist an jeder Längsseite der Rah- sem Grunde mit den gleichen Bezugszeichen, jedoch mit
menleiste 233 im Bereich unterhalb des Folienbahn- 30 einer vorangestellten 9, bezeichnet
Längsrandes 7 mittels Kurbellager 30 an der Rahmen- Zur Übertragung der Bewegung der Gegenhalter-
leiste 233 gelagert Die Kurbellager 30 der einander an schwingen 37 der Schneid- und Umfaltanordnung 5 auf
den Längsseiten der Rahmenleiste 233 gegenüberlie- die Komplementär-Gegenhalterschwingen 937 der
genden folienbahnäußeren und folienbahninneren Kur- Schneid- und Umfaltanordnung 6 ist eine Koppelstange
bein 29 fluchten miteinander. 35 49 vorgesehen, die zur Bildung einer komplementären
Jeweils eine Umfaltkoppel 31 verbindet mittels Kur- gegenläufigen Gegenhalter-Doppelschwinge mit ihrem
beigelenken 32 die oberen freien Enden der Kurbeln 29 einen Ende an der Gegenhalter-Gelenkachse 42 der Gejedes
Kurbelpaares. Hierbei sind die Kurbelgelenke 32 genhalterschwingen 37 und mit ihrem anderen Ende an
der einander gegenüberliegenden Kurbeln 29 als diese der Komplementär-Gegenhaltergelenkachse 942 der
verbindende Achsen ausgebildet Die beiden Umfalt- 40 Komplementär-Gegenhalterschwingen 937 angreift
koppeln 31 sind im Bereich der folienbahnäußeren Kur- Zur Übertragung der Bewegung des Parallelkurbel-
bein 29 durch einen blockartigen Aufsatz 34 verbunden. triebes 27 und damit des Umfaltteils 10 der Schneid- und
An dessen Oberseite ist das Umfaltteil 10 derart befe- Umfaltanordnung 5 auf den Komplementär-Parallelstigt
daß es mit seinem die Umfaltkanten 15 aufweisen- koppeltrieb 927 der Schneid- und Umfaltanordnung 6 ist
den dreiecksförmigen Abschnitt ausreichend weit in 45 eine Übertragungskoppel 50 vorgesehen, die zur BiI-Richtung
zur Folienbahnmitte über den Aufsatz 34 dung einer komplementären gegenläufigen Umfaltübersteht,
um die umzuf altenden Folienbereiche 11 völ- Doppelschwinge mit ihrem einen Ende einer Kurbelver-Hg
umzufalten. Der Koppelarm 28 greift mit seinem längerung 51 einer der folienbahnäußeren Kurbeln 29
einen Ende über ein Koppelanngelenk 33 an der Um- des Parallelkurbelbetriebs 27 und mit ihrem anderen
falt-Antriebsschwinge 26 und mit seinem anderen Ende 50 Ende an der Kurbelgelenkachse 932 der folienbahnäuan
der Kurbelgelenkachse 32 der folienbahnäußeren ßeren Kurbeln 929 des Komplementär-Parallelkurbel-Kurbeln
29 an. triebs 927 angreift
Der Antrieb des Gegenhalters 19 geht ebenfalls von Die Übertragungskoppel 50 und die Koppelstange 49
der Antriebswelle 24 aus. Die Übertragung der oszillie- sind auf der in Förderrichtung F vorlaufend angeordnerenden
Bewegung dieser Welle 24 auf den Gegenhalter 55 ten Längsseite der Rahmenleiste 233 bzw. des horizon-19
erfolgt mittels einer gegenläufigen Gegenhalter- talen Brückenabschnitts 23 angeordnet Auf deren geDoppelschwinge.
Diese besteht aus einer an der An- genüberliegenden, nachlaufend angeordneten Längsseitriebswelle
24 befestigten Gegenhalter-Antriebsschwin- ten sind die Umfalt-Antriebsschwinge 26, der Koppelge
35, einer Anordnung zweier mittels zueinander fluch- arm 28, die Gegenhalter-Antriebsschwinge 35, Gegentender
Gegenhalterlager 36 an beiden Längsseiten des 60 halterkoppel 40 und die Koppelverlängerung 46 angehorizontalen
Brückenabschnitts 23 gelagerten Gegen- ordnet
halterschwingen 37 sowie einer die Gegenhalter-An- Die Mittelpunkte der Parallelkurbeltriebe 27 und
triebsschwinge 35 und die Gegenhalterschwingen 37 sind in etwa vertikal unterhalb des folienbahninneren
verbindenden Gegenhalterkoppel 40. Deren Verbin- Endes des jeweiligen Messers 9 angeordnet
dung mit der Gegenhalter-Antnebsschwinge 35 erfolgt 65 In den Fi g. 5 bis 10 sind das Umfaltteil 10 und der
durch ein Koppelgelenk 41 und mit den Gegenhalter- Gegenhalter 19 der den ersten Folienbahn-Längsrand 7
schwingen 37 durch ein Gegenhaltergelenk 42 in Form zugeordneten Schneid- und Umfaltanordnung 5 in vereiner
beide Gegenhalterschwingen 37 verbindenden schiedenen Phasen des Umfaltvorganges gezeigt Die
14
nicht dargestellten Elemente 10 und 19 der den zweiten Folienbahn-Längsrand 8 zugeordneten Schneid- und
Umfaltanordnung 6 sind in/olge der bereits beschriebenen
Zwangssteuerung in jeweils entsprechend gleicher Position.
F i g. 5 zeigt das Umfaltteil 10 und den Gegenhalter 19
in ihrer bereits in F i g. 2 dargestellten Ausgangsstellung A bzw. Ruhestellung R. Ausgehend von diesen Stellungen
bewegen sich beide Elemente 10,19 in Richtung der mit P bzw. B bezeichneten Pfeile.
F i g. 6 zeigt das Umfaltteil 10 in einer Ebene mit dem
Stützblech 13 innerhalb dessen Einschnitt 18, wobei es die umzufaltenden Folienbereiche 11 gerade unterfaßt
Der Gegenhalter 19 befindet sich in seiner Arbeitsstellung AR parallel oberhalb der Folienbahn 1.
Gemäß F i g. 7 sind die umzufallenden Folienbereiche vom Umfaltteil 10 bereits erfaßt und schräg nach oben
am Messer 9 vorbeigeführt Dabei taucht das Messer 9 in den Schlitz 16 des Umfaltteils 10 unter Einschneiden
des randoffenen Einschnittes in die Folienbahn 1 ein.
Der genaue Ablauf des Einschneid- und Umfaltvorganges wurde bereits weiter oben beschrieben. Rechts in
F i g. 7 ist in einer Draufsicht die Stellung der umzuf altenden Folienbereiche 11 relativ zur Folienbahn 1 dargestellt
Hierbei sind die Faltlinien mit FL bezeichnet F i g. 8 zeigt eine der F i g. 7 nachfolgende Phase, in welcher
die hochgefalteten Folienbereiche 11 senkrecht zur Folienbahn 1 stehea
Gemäß F i g. 9 ist der Umf altvorgang bereits beendet
Die umzufaltenden Folienbereiche 11 sind völlig auf sich selbst zurückgefaltet und werden von dem in der Endstellung
(siehe auch F i g. 4) befindlichen Umfaltteil 10 auf den Gegenhalter 19 niedergehalten.
Gemäß F i g. 10 wird das Umfaltteil 10 bereits wieder
in Richtung PE seiner Ausgangsstellung A bewegt Der
Gegenhalter 19 befindet sich gerade am Beginn der Rückführbewegung in richtung BE seiner Ruhestellung
R. Das gegenüber dem Umfaltteil 10 verzögerte Einsetzen der Rückbewegung des Gegenhalters 19 ist bedingt
durch die Langlochführung des Gegenhaltergelenks 42 in der Koppelverlängerung 46. Erst wenn das folienbahnäußere
Ende des Langlochs 47 an das Gegenhaltergelenk 42 anschlägt erfolgt die Rückbewegung des Gegenhalters
19 gegen die Rückhaltekraft der Zugfeder 48.
F i g. 11 zeigt eine zweite Ausführung der Schneidan-Ordnung.
Diese besteht hier aus einem Messer 52, das in einer Klemmhalterung 521 befestigt ist Die Klemmhalterung
521 selbst ist um eine Achse 53 am Rahmen 12 verschwenkbar gelagert Die Verstrebung 45 der Gegenhalterschwinge
37 weist an seinem unteren Ende eine Rolle 54 auf, die bei der Bewegung des Gegenhalters
19 in seiner Arbeitsstellung AR an einer Schrägfläche 55 der Klemmhalterung 521 enllanggleitet und diese
gegen die Kraftwirkung einer Feder 56 nach unten verschwenkt Dabei schneidet das Messer 52 einen randoffenen
Einschnitt vor Beginn des Unifaltvorganges ein (siehe gestrichelte Linien).
Fig. 12 zeigt eine dritte Ausführung der Schneidanordnung.
Hierbei ist ein Messer 57 an der Verstrebung 45 der Gegenhalterschwingen 37 derart angeordnet,
daß es mit seiner Schneide über den Gegenhalter 19 in Richtung zur Folienbahn 1 hinausragt. Dadurch wird
bewirkt, daß das Messer 57 während der Bewegung des Gegenhaltes 19 von seiner Ruhestellung R in seine Arbeitsstellung
AR (siehe gestrichelte Linien) den randoffenen Einschnitt vor Beginn des Umfaltvorganges in die
Folienbahn 1 einschneidet.
Natürlich ist es auch möglich, anstelle eines Messers einen feinen Draht oder sogar einen Laserstrahl zum
Einschneiden des Einschnitts zu verwenden.
Natürlich ist es auch möglich, anstelle eines Messers einen feinen Draht oder sogar einen Laserstrahl zum
Einschneiden des Einschnitts zu verwenden.
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen
Claims (39)
1. Verfahren zum Herstellen eckiger, mit an den Deckelenden Aufreißlaschen aufweisender Deckel
aus einer Folienbahn, welche an wenigstens einem ersten ihrer beiden Längsränder zur Bildung wenigstens
eines randoffenen Einschnittes eingeschnitten wird, worauf zur Bildung der Aufreißlaschen die
beidseitig des Einschnittes angeordneten Folienbereiche entlang je einer Faltlinie auf sich selbst zurückgefaltet
werden und die Folienbahn zur Bildung der Deckel abgelängt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen zwei Folienbahnvorschubschritten an einer einzigen Bearbeitungsstation
die Einschnitte eingeschnitten und die dabei erhaltenen beidseitig der Einschnitte angeordneten
Fulienbereiche (11) um jeweils eine vom ersten Längsrand (7) schräg bis zum Einschnitt verlaufenden
Faltlinie (FL) umgefaltet werden und daß nachfolgend die Folienbahn (1) entlang und in Fortsetzung
des Einschnittes abgelängt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umfalten der Folienbereiche (11)
während des kontinuierlichen Einschneiden des Einschnittes erfolgt
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die umzufaltenden Folienbereiche
(11) beidseitig der Schneidebene (ME) einer stationären
Schneidanordnung (9) zum Einschneiden des Einschnittes gehalten und unter kontinuierlichem
Einschneiden an der Schneidanordnung (9) in Faltrichtung (P) vorbeibewegt und weiter umgefaltet
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die umzufaltenden Folienbereiche (11) beidseitig der Schneidebene (ME) einer beweglich
angeordneten Schneidancrdnung (52,57) ergriffen werden, die Schneidanordnung (52, 57) unter
Einschneiden des Einschnitts gegen die Folienbahn (1) bewegt wird und die Folienbereiche (11) umgefaltet
werden.
5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschnitt
im wesentlichen normal zur Längsachse der Folienbahn (1) eingeschnitten wird.
6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden
Folienbahn-Längsrändern (7, 8) mit einander fluchtende Einschnitte eingeschnitten werden und die Folienbahn
(1) entlang und in Fortsetzung der Einschnitte abgelängt wird.
7. Vorrichtung zum Herstellen eckiger, an den Deckelecken Aufreißlaschen aufweisender Deckel
aus einer Folienbahn mit einem die Folienbahn haitenden Rahmen, wenigstens einer Schneidanordnung
zum Einschneiden eines randoffenen Einschnittes in die Folienbahn an wenigstens einem ersten
ihrer beiden Folienbahn-Längsränder, sowie mit einer Umfaltanordnung mit einem Umfaltteil und einer
Trennanordnung zum Ablängen der Folienbahn zur Bildung der Deckel, wobei der Umfaltteil von
einer auf einer Seite der Folienbahnebene befindlichen Ausgangsstellung unter Umfalten der beidseitig
der Schneidebene der Schneidanordnung angeordneten Folienbereiche auf sich selbst zurück zur
Bildung der Aufreißlaschen in eine auf der anderen Seite der Folienbahn befindliche, die Aufreißlaschen
zumindest teilweise niederhaltende Endstellung und zurückbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Umfaltteil (10) zwei in Richtung zur Folienbahnmitte unter einem Winkel V-förmig in einer Spitze
zusammenlaufende Umfaltkanten (15) aufweist daß sich die spitze in der Schneidebene (ME) der
Schneidanordnung (9, 52, 57) befindet und daß die Trennanordnung (3) zum Ablängen der Folienbahn
(1) entlang und in Fortsetzung des Einschnittes ausgebildet ist
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet daß die Schneidanordnung (9,52,57) als ein
mit seiner Schneidkante auf der der Ausgangsstellung (A) des Umfaltteils (10) gegenüberliegenden
Seite der Folienbahn (1) angeordnetes und relativ zur Folienbahn (1) bewegbares Messer (9, 52, 57)
ausgebildet ist
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Umfaltteil (10) als ein im
wesentlichen dreiecksförmiger Plattenteii mit zwei
seiner Stirnkanten die Umfaltkanten (15) darstellend ausgebildet ist
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet daß das Umfaltteil (10) einen zumindest
an seiner Spitze randoffenen, in der Schneidebene (ME) des Messers (9, 52, 57) verlaufenden
Schlitz (16) aufweist dessen Breitenabmessung größer als die Dickenabmessung des Messers
(9,52,57) ist
11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest während des Umfaltens ein Gegenhalter
(19) mit zwei Gegenhalterkanten (22) auf der der Ausgangsstellung (A) des Umfalzteils (10) gegenüberliegenden
Seite der Folienbahn (1) in einer folienbahn-randnahen Arbeitsstellung (AR) angeordnet
ist, wobei die Gegenhalterkanten (22) eine Durchtrittsöffnung (20) für den Durchtritt des Umfaltteils
(10) während des Umfaltens definieren.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gegenhaherkanten (22) in der Arbeitsstellung (AR) des Gegenhalters (19) vom ersten
Folienbahn-Längsrand (7) ausgehend schräg bis zur Schneidebene (ME) der Schneidanordnung (9,
52,57) verlaufend ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet daß die Gegenhaltei kanten (22) in einer
Scheitelstelle (21) der Durchtrittsöffnung (20) zusammenlaufend ausgebildet sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet daß in der Arbeitsstellung (AR) des
Gegenhalters (19) die Scheitelstelle (21) im Bereich des folienbahninneren Endes des Schneidbereichs
der Schneidanordnung (9,52,57) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umfaltkanten (15) des Umfaltteils (10) und die Gegenhalterkanten (22)
des Gegenhalters (19) mit gleichem Winkelbetrag schräg zueinander verlaufend ausgebildet sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dall das Umtaltteil (10) mit einem mindestens
der Dicke der Folienbahn (1) entsprechenden Spiel durch die Durchtrittsöffnung (20) hindurchtretbar
ausgebildet ist.
17. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das
Umfaltteil (10) in seiner Endstellung ^oberhalb des in der Arbeitsstellung (AR) befindlichen Gegenhai-
!•.ι
ϊ
10
15
ters (19) angeordnet ist
18. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gegenhalterkanten (22) in der Arbeitssi ellung (AR) im wesentlichen parallel zur Ebene der Folienbahn
(1) verlaufend angeordnet sind.
19. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet daß der
Gegenhalter (19) plattenförmig ausgebildet ist
20. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet daß der
Gegenhalter (19) nach dem Umfaltvorgang aus seiner Arbeitsstellung (AR) in eine von der Endstellung
(E) des Umfaltteils (10) entfernten Ruhestellung (R) bewegbar ist
21. Vorrichtung nach wenigstes einem der Ansprüche 7 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Stützblech (13) für die Folienbahn (1) unterhalb derselben am Rahmen (12,231,233) angeorJnet ist und
einen randoffenen Einschnitt (18) für den Durchtritt des Umfaltteils (10) aufweist
22. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das
Umfaltteil (10) von seiner Ausgangsstellung (A), in der die Umfaltkanten (15) parallel zur Ebene der
Folienbahn (1) angeordnet sind, translatorisch in seine Endstellung (£? und zurück bewegbar ist.
23. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das
Umfaltteil (10) von der Ausgangsstellung (A) zur Endstellung (E) entlang einer den Folienbahn-Längsrand (7,8) schneidenden Kreisbahn bewegbar
ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt der Kreisbahn
des Umfaltteils (10) in etwa vertikal unterhalb des folienbahninneren Endes des Schneidbereichs der
Schneidanordnung (9,52,57) angeordnet ist.
25. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gegenhalter (19) von seiner Ruhestellung (R) translatorisch in seine Arbeitsstellung (AR) und zurück
bewegbar ist.
26. Vorrichtung nach wenigstes einem der Ansprüche 11 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gegenhalter (19) entlang einer Kreisbahn bewegbar ist
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt der Kreisbahn
des Gegenhalters (19) in etwa vertikal oberhalb des folienbahninneren Endes des Schneidbereichs der
Schneidanordnung (9,52,57) angeordnet ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisbahn des Gegenhalters
(19) in der Ebene der Kreisbahn des Umfaltteils (10) angeordnet ist
29. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gegenhalter (19) mittels einer gegenläufigen Gegenhalter-Doppelschwinge antreibbar ist, die eine
angetriebene Uegenhalter-Antriebsschwinge (35), eine im Rahmen (12, 23) gelagerte Gegenhalterschwinge (37) und eine beide verbindende Gegenhalterkoppel (40) aufweist, wobei der Gegenhalter
(19) am freien Ende einer Verlängerung (43) der Gegenhalterschwinge (37) über deren Gegenhaltergelenk (42) hinaus angeordnet ist.
30. Vorrichtung nach wenigstens einem der An-
65
Sprüche 22 bis 29, dadurch gekennzeichnet daß das Umfaltteil (10) mittels einer gegenläufigen Umfalt-Doppelschwinge antreibbar ist die eine angetriebene Umfalt-Antriebsschwinge (26), einen Parallelkurbekrieb (27) mit zwei am Rahmen (12, 233) mittels
Kurbellager (30) gelagerten, durch eine Umfaltkoppel (31) verbundenen Kurbeln (29) sowie einen an
einer Kurbel (29) des ParaUelkurbeJtriebs (27) angreifenden Koppelarm (28) als Verbindung zur Unfalt-Antriebsschwinge (26) aufweist, wobei die Umfaltkoppel (31) des Parallelkurbeltriebs (27) als Halterung (34) für das Umfaltteil (10) ausgebildet ist
31. Vorrichtung nach Anspruch 29 und 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenhalter-Antriebsschwinge (35) und die Umfalt-Antriebsschwinge (26)
ats Arme eines um eine Antriebswelle (24) schwingend angetriebenen doppelarmigen Schwinghebels
ausgebildet sind.
32. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 29 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß eine
von dem Gegenhaltergelenk (42) der Gegenhalterschwinge (37) ausgehende Koppelstange (49) mit einer im Rahmen (12,23) mittels eines Gegenhalterlagers (936) gelagerten Komplementär-Gegenhalterschwinge (937) zur Bildung einer komplementären
gegenläufigen Gegenhalter-Doppelschwinge verbunden ist wobei am freien Ende einer Verlängerung (943) der Komplementär-Gegenhalterschwinge (937) über ihr Gegenhalterlager (936) hinaus ein
dem zweiten Folienbahn-Längsrand (8) zugeordneter Komplementär-Gegenhalter (19) angeordnet ist
33. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 30 bis 32, dadurch gekennzeichnet daß eine
Ubertragungskoppel (50), die mit dem freien Ende einer Kurbelverlängerung (51) einer Kurbel (29) des
Parallelkurbeltriebs (27) über deren Kurbellager (30) hinaus verbunden ist, an einer Kurbel (929) eines
Komplementär-Parallelkurbeltriebs (927) angreift, dessen Umfaltkoppel (931) als Halterung (934) eines
dem zweiten Folienbahn-Längsrand (8) zugeordneten Komplementär-Umfaltteils (10) ausgebildet ist
34. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 29 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gegenhalterkoppel (40) über das Gegenhaltergelenk (42) hinaus mit einer Koppelverlängerung (46)
ausgebildet ist, die ein Langloch (47) aufweist, in welchem das in der Ruhestellung (R) des Gegenhalters
(19) an dem der Folienbahnmitte abgewandten äußeren Langlochende angeordnete Gegenhaltergelenk (42) verschiebbar gelagert ist und daß die Gegenhalterschwinge (37) durch eine an ihrer Verlängerung (43) und am Rahmen (12,231) befestigte Einrichtung (48) unter Vorspannung in Richtung der
Arbeitsstellung (AR)des Gegenhalters (19) gehalten ist.
35. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Messer (9) stationär angeordnet ist.
36. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 34, dadurch gekennzeichnet daß jedes
Messer (52,57) in seiner rviesserebene (ME) beweglich angeordnet ist.
37. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Messer (52) am Rahmen
mittels eines Gelenks (53) angelenkt und durch ein Druckelement (54) am Gegenhalter (19,37) während
dessen Bewegung in die Arbeitsstellung (A R) gegen die Vorspannung einer Feder (56) in Richtung zur
Folienbahn (1) zwecks Einschneiden des Einschnitts verschwenkbar ist.
38. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Messesr (57) am Gegenhalter
(19, 37) über dessen Unterseite in Richtung zur Folienbahn (1) hervorstehend angeordnet ist
39. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennanordnung (3) in die Schneid- und Umfaltanordnung (5,6) integriert ist
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