DE340765C - Gelaendemesser - Google Patents

Gelaendemesser

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DE340765C
DE340765C DE1920340765D DE340765DD DE340765C DE 340765 C DE340765 C DE 340765C DE 1920340765 D DE1920340765 D DE 1920340765D DE 340765D D DE340765D D DE 340765DD DE 340765 C DE340765 C DE 340765C
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DE
Germany
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terrain
pen
knife
sleeve
gear
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DE1920340765D
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English (en)
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ANTOINE FRANCOIS BENOIT
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ANTOINE FRANCOIS BENOIT
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/10Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
    • G01C3/12Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with monocular observation at a single point, e.g. coincidence type
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders

Description

  • Geländemesser. Die Erfindung betrifft einen Geländemesser,. mit dem das Gelände ajufgenommen und eine genaue Karte mit Höhenlinien aufgezeichnet werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Geländemesser nach der Erfindung in einem Auisführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. i, a und 3 sind eine Ansicht von vorn, von der Seite und eine Draufsicht auf dien Geländemesser. Fig. q, zeigt schematisch den Gedanken, auf dem sich die Vorrichtung aufbaut.
  • Unter Bezugnahme auf . Fig. q. sei angenommen, daß man einen Punkt A des Erdbodens betrachte, der auf einer Höhe H über der durch die Mitte 0 des Geländemessers gelegten Horizontalebene liegt. Wenn nun der Geländemesser einen Arm OB hat, der bei 0 in der Weise angelenkt ist, daß er nach 0A ausgerichtet werden kann, wobei eine ausziehbare Stange CD in der Weise 'angebracht ist, daß sie stets senkrecht bleibt; wenn; man ferner die Länge 0C iri ein bestimmtes Verhältnis` zur Strecke 0A bringt, so ist klar, daß unter allen Umständen 0D zu, 0A,. und CD zu H in demselben Verhältnis zueinander stehen. Wenn nun die Stange CD in D eine Bleistiftspitze hat, so zeichnet dnese einen Punkt auf, der die wagerechte Projektion von C ist. Auf diese Weise können beliebig viele Geläridepunkte aufgezeichnet werden; die Karte hat dann den Maßstab 0C : 0A. Es sei nun eine Höhenkurve zu; zeichnen, beispielsweise die für die Höhe H über der durch die Mitte 0 des Geländemessers gehenden wagerechten Ebene.
  • Da die Karte den Maßstab 0C : 0A hat, wählt man CD - H # Wenn man nun OB auf die verschiedenen Geländepunkte Al, A2, As usw. richtet, wobei CD stets gleich bleibt, und 0C zu' OAS, 0A2, OAs us'w. proportional macht, so kann man natürlich nur die in der Höhe H, d. h. .auf derselben Höhenlinie liegenden Punkte aufzeichnen, weil CD stets proportional H ist .und die Strecke CD konstant gewählt wurde.
  • Durch Änderung der Länge CD kann auf gleiche Weise eine neue Höhenkurve aufgezeichnet werden.
  • Bei der Ausführungsform. nach Fig. i bis 3 enthält die Vorrichtung einen Entfernungsmesser i, der beliebiger Bauart sein kann, vorzugsweise aber stereoskopisch isst. Der Entfernungsmesser i ist in Lagern a drehbar, die durch eine Gabel 3 untereinander verbunden s'indl. Die Gabel 3 enthält in ihrer Mitte einen Zapfen q. (Fig.. z), der mit leichter Reibung in einer Hülse 5 ruht. Die Hülse 5 ist auf beliebige Weise an einem Brett 33 befestigt, das mit einem geeigneten i Fuß versehen ist.
  • Die Gabel 3 hat eine Schr@aube 6 mit' einem Griffrad 7 für die Seitenrichtung. Die Schraube greift in ein an der Hülse 5 gelagertes Schrawbenrad 8 ein.
  • Am Entfernungsmesser i ist ein 7ahnrad 9 gelagert, das .mit leichter Reibung darauf drehbar ist und eigen Ansatz io hat, der zwischen zwei Stellschrauben i z liegt. Die Schrauben- ii .sind in Augen 12 der Gabel 3 gelagert.
  • Ein am Entfernungsmesser i sitzender Träger 13 ist mit einem nach unten offenen, senkrecht zur Grundlinie des Entfernungsmessers verlaufenden, die Visierlinie verkörpernden Führungsrohr 14 verbunden, an dem eine Zahnstange 15 sitzt. In dem Führungsrohr 14 ist mit leichter Reibung ein Schieber 16 beweglich, der mit einer quer zum Führungsrohr verlaufenden Hülse 17 versehen ist. In dieser Hülse ist mittels eines Lagers 18 eine Stange i9 gelagert, die mit einem Griffrad 2i versehen ist, mittels dessen ein Zahnrädchen 2o bewegt werden kann.
  • Der Schieber 16 ist ferner mit einem Arm 22 verbunden, der die Verschiebungen eines Zahnrades 23 bewirkt. das auf einer parallel zum Führungsrohr verlaufenden Führungsschiene 24 verschiebbar, aber infolge der Anordnung eines in eine Nut 25 der Führungsschiene 24 eingreifenden Stiftes 26 gegen Drehung gesichert ist. Die Achse 24 trägt an einem Ende ein Zahnrad 41 (Fig. 3), das mit dem pose auf dem Entfernungsmesser i gelagerten Zahnrad 9 in Eingriff steht.
  • In der Hülse 17 ist mit leichter Reibung eine Stange :27 drehbar, die an ihrem einen Ende mit einer senkrechten Hülse 28 versehen ist. Die Hülse 28 umfaßt ein mit Gradeinteilung versehenes senkrechtes Rohr 29, das einen Schreibstift 3o enthält. Am anderen Ende der Hülse 17 ist ein. Zahnsektor 3 i gelagert, der mit dem auf der Achse 24 sitzenden Rnde 23 in Eingriff steht. Das Übersetzungsverhältnis zwischen Sektor 3 i und Rad :23 ist das gleiche wie zwischen den Rädern 9 und 41.
  • Das Rohr 29 ist an seinem unteren Ende mit einer Rollte 32 versehen und kann in der geschlitzten Hülse 28 durch eine Klemmschraube 34 in jeder Lage festgestellt werden. An dem Schieber 16 sitzt oben. eine Mutter 35, die die im Führungsrohr 14 drehbare Gewindespindel 36 mit hoher Gewindesteigung (Fig. 3) umfaßt. Infolge der hohen Steigung wird die Stange 36 durch die Längsverschiebung'der Mutter 35 in Umdrehung versetzt. Wird also der Knopf 21 gedreht, so dreht sich die Stange i9 und das in die Zahnstange 15 eingreifende Rädchen 2o, wodurch der Schieber 16 und alle mit ihm verbundenen Stücke, d. h. die Teile 17 bis 23, 26 bis 32, 34, 35 längsverschoben werden. Die Verschiebung der Mutter 35 bewirkt die Drehung der Spindel 36,und damit eines auf deren Ende sitzenden Zahnrades 37, das in ein an der Achse 39 einer Kurvenscheibe 40 sitzendes Zahnrad 38 eingreift.
  • Der Umfang der Scheibe 40 wird durch den Maßstab bedingt, in dem die Geländeaufnahme ausgeführt werden soll, und zwar in der Weise, daß für die der Entfernung 0C nach Fig.4 entsprechende Stellung des den Schreibstift 30 haltenden Rohrs 29 die Einstellvorrichtung des Entfernungsmessers in der Stellung ist, die der Entfernung 0A nach dieser Figur von dein unter Beobachtung genammenen Geländepunkte entspricht.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Meßvorrichtung aus einem Meßkeil 42, der an einem mit Rollen 44 versehenen Schieber 43 sitzt. Die Rollen 44 sind in einem Rahmen 45 geführt. Der Schieber 43 ist mit -einer Stange 46 versehen, die an ihrem Ende eine gegen die Scheibe 4o anliegende Rolle 47 trägt. Eine Feder 48 (Fig.3) dient zur Aufrechterhaltung einer sicheren Berührung zwischen Rolle 47 und Scheibe 4o.
  • Auf der Zeichnung ist nur der Mittelteil des Entfernungsmessers veranschaulicht, während die übrigen optischen Teile, die jede beliebige Ausführung erhalten können, nicht dargestellt sind.
  • Für den Gebrauch des beschriebenen Gefändemes'sers wird zunächst das Brett 33 mittels einer üblichen Einstellvorrichtung wagerecht gestellt. Da der Zapfen 4 so ausgebildet und angeordnet ist, daß er aaf diesem Brett senkrecht steht, s-o@ hat er infolgedessen eine vollkommen senkrechte Lage. Zielt man nun mit dem. Entfernungsmesser einen entfernten Geländepunkt an, der in der' durch die Achse gelegten wagerechten Ebene liegt, so muß das mit Gradeinteilung versehen Rohr 29 ,auf Null stehen, wobei die Stellung der Leitrolle 32 entsprechend bestimmt worden ist. Das Rohr 29 muß auch senkrecht stehen, was durch Befestigung des Rades 41 auf der Stange 24 in der erforderlichen Stellung bedingt isst. Die kleinen Unterschiede werden durch die Stellschrauben i i ausgeglichen.
  • Man kann ialso das die Visierlinie verkörpernde',Führungsrohr 14 nach den verschiedenen Bodenpunkten hin richten. Infolge des Eingriffs der Räder 23, 41, des Sektors 31, und des Zahnrades 9 bleibt, auch wenn dabei die Richtung des Führungsrohres 14 von der Wagerechten abweicht, der Schreibstift 30 stets senkrecht gerichtet. Die Entfernung der seinen Drehpunkt bildenden Hülse 28 vom Drehzapfen 4 des Entfernungsmessers entspricht den .auf den Visierlimen gemessenen Entfernungen 0A, 0A2, während seine Spitze die dem eingestellten Maßstab entsprechende Lage der Lotpunkte Al, Az aufzeichnet.
  • Wird der Schreibstift mittels der Klemmschraube 34 auf eine bestimmte Höhe CD eingestellt, so macht er das Anzielen von Punkten, die tiefer gelegen sind, ummöglich und wird beim Anzielen von höher gelegenen Punkten von der Zeichenfläche abgehoben. Er tritt also nur in Wirksamkeit, wenn mit dem Gerät Punkte gleicher Höhe abgefahren werden und zeichnet dann die betreffende .Schichtlinie unmittelbar auf.
  • Bei der Entfernungseinstellung kann die Drehung des Meßkeils .auch durch eine von der Kurvenscheibe 4o geführte Zahnstange erfolgen, die ihrerseits mit einem gleichzeitig in die beiden Zahnreihen 37, 38 eingreifenden Zahnrad in Eingriff steht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geländemesser, dadurch gekennzeichnet, daß ein Basisentfernungsmesser (i) mit einer Führungsschiene (24) verbunden ist, auf der ein mit Gradeinteilung versehenes Glied, z. B. eine Hülse (28), verschiebbar ist, die dauernd senkrecht ,gehalten wird und einen mit dem Meßkeil 42) in Verbindung stehenden Schreibstift (30) trägt.
  2. 2. Geländemesser, nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwi#s-chen dem Meßkeil (42) und dem Schreibstift (30) in der Weise hergestellt ist, daß ein Griffrad (21), das durch eine Mutter (35), eine Stange (36) und durch Zahnräder (37, 38) mit einer die Verschiebungen des Meßkeils steuernden Kurvenscheibe (40) in Verbindung steht, an dem Schieber (16) des Schreibstiftträgers (29, 3o) angebracht ist und ein Zahnrad (2o) trägt, das in eine an einem Führungsrohr (14) sitzende Zahnstange (15) eingreift, so daß bei jeder Bewegung des Meßkeils eine Verschiebung des Schreibstiftes (30) gesichert ist.
DE1920340765D 1919-04-09 1920-02-26 Gelaendemesser Expired DE340765C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR340765X 1919-04-09

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DE1920340765D Expired DE340765C (de) 1919-04-09 1920-02-26 Gelaendemesser

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