DE340754C - Sendevorrichtung fuer Schnellmorsetelegraphie mit Klaviatur - Google Patents
Sendevorrichtung fuer Schnellmorsetelegraphie mit KlaviaturInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/38—Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
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- H04L25/49—Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
- H04L25/4902—Pulse width modulation; Pulse position modulation
-
- H—ELECTRICITY
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Description
AUSGEGEBEN
AM 16. SEPTEMBER 1921
Zusatz zum Patent 315363.
Die Übermittlung von Morsezeichen auf elektrischem Wege mittels Klaviatur ist bekannt.
Aber bei derartigen Einrichtungen besteht meist der Übelstand, daß Unterbrechungsfunken
auftreten, die zu Störungen Anlaß geben.
Durch.1 vorliegende Einrichtung wird dieser
Übelstand vermieden.
Im Hauptpatent ist eine neue Sendeanordnung für einen Typenferndrudker als
Empfangsapparat beschrieben. Die vorliegende Erfindung betrifft die Anwendung einer dem Wesen nach gleichen Senkeinrichtung
für Morsetelegraphie.
Die Zeichnung; gibt die Hauptzüge eines unter den verschiedenen Sendeorganen, die
sich für die neue Schalteinrichtung eignen, an.
Die Neuerung, sonstigen bekannten Sendevorrichtungen für Morsezeichen gegenüber,
besteht darin, daß zwischen den die Einzelteile des Morsezeichens darstellenden Metallplättchen
je ein metallischer Beleg eingefügt ist, welcher zur Entladung des in der Fernleitung
eingeschalteten Kondensators nach jeder über das vorhergehende Teilzeichen, erfolgten
Ladung in der Weise dient, daß das die genannten Metallplättchen überstreichende
und dem Strom in die Leitung bzw. zu der einen Belegung des Kondensators
übermittelnde Stück dadurch (d. i. mittels des eingefügten gleichfalls seitens desselben
Stückes befahrenen Beleges) sich mit der zweiten ständig mit sämtlichen in die Teilmorsezeichen
eingefügten Belegen verbundenen Belegung des Kondensators verbindet.
Es-sei hlier gleich bemerkt, 'daß bei diesem
Sendeverfahren mit äußerst kurzen, nahezu zeitlosen Impulsen die Striche der Morsezeichen
in bekannter Weise durch· ebenso viele Gruppen von Punkten ersetzt werden müssen.
Die wesentlichen Teile des fraglichen Sendeapparates
sind: a) eine unbewegliche, nichtleitende Scheibe W, versehen mit vier sich
aus Metallplättchen in ringförmiger Anordnung zusammensetzenden Gruppen h,bx...,
ferner mit weiteren vier auf einem Ringe außerhalb letzterer liegenden Sonderplättchen
a, % ... und endlich mit zwischen je
zwei Belegen der Gruppen b, h± ... angeordneten,
untereinander metallisch verbundenen Belegen e; b) ein durch Federwerk oder ähnliche
Einrichtung! gedrehtes, zwei Bürsten x, y führendes! Stromschließstück z, das während
einer Umdrehung sämtliche Metallplättch'en überstreicht und am Ende oder Anfang jedes ganzen Umlaufes ein kurzes Signal erzeugt;
c) eine Tastatur A1B1C... mit der
bekannten Einrichtung, daß jede durch einen Fingerstoß niedergedrückte Taste niedergedrückt
bleibt, bis sie der umlaufende Arm s beim Erreichen der Anfangslage auslöst,
worauf sie, einer Spiralfeder folgend, in die Ruhestellung zurückspringt.
Ein Doppelsystem von je vier mit den vier Gruppen 'b, Jb1... einerseits und mit den vier
einzelnen Plättchen a, CF1... anderseits verbundenen
Drähten ist unter der Klaviatur in bekannter Weise so geschaltet,
die einzelnen Tasten aus den Gruppen b,bt... und
a, Ci1 ... die den zu erzeugenden Morsezeichen
entsprechenden auswählen.
Da der eine Pol der geerdeten Stromquelle ίο LB mit sämtliidhen Tasten über denRahmenm
metallisch verbunden ist und das Niederdrücken einer Taste die Einschaltung von
einem:, zwei, drei oder vier der erwähnten Metallplättchen a, O1..., b, ^1... an der
Wand1 W zur Folge hat, und da ferner die
eine Belegung des Kondensators C mit dem Zeiger ζ und die andere Belegung1 mit der an
der Empfangsstelle geerdeten Leitung L verbunden
ist, und da endlich! sämtliche Metall-
ao belege e, e% ... mit der zuletzt genannten Belegung
des Kondensators C verbunden sind!, so liegt es auf der Hand, daß, wenn eine beliebige
Taste, z. B. B1 während der Drehung des Zeigers Z, und zwar sofort nach Ertönen
as des erwähnten Signals' niedergedrückt wird,
eben so viele Impulse entstehen, als der Zeiger Metallplättchen! befährt, welche mit der
niedergedrückten Taste B in metallischer Berührung stehen. Da diese Impulse das Bild
eines Morsezeichens, abgeben, indem nämlich die dicht aufeinanderfolgenden (von einer
Gruppe b,b1... aus) einem Strich gleichkommen, so ist es ohne weiteres ersichtlich,
daß-, wenn in der Leitung ein Morseempf anger
eingeschlossen ist, derselbe die den niedergedrückten Tasten entsprechenden Morsezeichen
wiedergibt.
Beim Niederdrücken der als Beispiel angenommenen Taste B spielen sich folgende
Vorgänge ab.
Der erste Stromlauf gilt dem ersten Plättchen der Gruppe b unid geht folgenden Weg:
Erde, LB, Rahmen m, Taste B, Drahtverbindung Bb, erstes Metallplättchen von b, y, z, c,
Leitung L, Morseempfänger, Erde. Gleich darauf entladet sieh der Kondensator c über
c, e, y, z, C1 worauf sich sofort der zuerst angeführte1 Stromlauf über das zweite Plättchen
von Gruppe b wiederholt usw. Auf die über die erste Gruppe geleiteten Stromstöße,
die auf dem Papierbaind des Morseschreibers nahezu einen Strich hervorbringen, folgt in
einem gewissen Abstand ein Stromstoß über das Plättchen %, wie folgt: Erde, LB, TasteB,
Drahtverbindung Ba1, ax, Z1 c, Morseempfänger,
Erde. Der letztere schreibt dadurch einen Punkt. Zur Entladung dient der nach! O1 befahrene Beilege zwischen den Metallplättchen
von b±. Dem' darauf, wie soeben, folgenden Strom über a2 entspricht ein zweiter
Punkt, endlich! ein dritter über a3, so daß
nunmehr das Zeichen B vollständig übermittelt ist.
Aus Vorstehendem ergibt sich auch, daß man bei der Herstellung des Apparates
darauf bedacht sein muß, daß das Metallplättchen α in radialer Richtung hinter einem
Plättchen von b angebracht wird, dagegen nicht mit einem Belege zusammentrifft.
Im Entladungskreis c, e, y, z, c kann auch
ein Morseempfänger für die Gebestation eingeschaltet sein, welcher dann die nach dem
Fernort übermittelten Zeichen aufschreibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sendevorrichtung für Sehnellmorsetelegraphie mit Klaviatur, bei der ein Stromschlüßarmi über den Punkten und Strichen der Morsezeichen entsprechende leitende Belege streicht, nach! Patent 315363, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die die einzelnen Teile des Morsezeichens darstellenden leitenden Belege {a-3 b) weitere Belege (e) eingefügt sind, über die der die Stromstöße an die Fernleitung abgebende Kondensator (c) nach jedem Stromstoße beim Überstreichen durch den Stromischkißaart (z) in an such bekannter Weise entladen wird,Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC31745D DE393252C (de) | 1922-03-01 | 1922-03-01 | Schaltungsanordnung zum Telegraphieren mit Typenferndruckapparaten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE340754C true DE340754C (de) | 1921-09-16 |
Family
ID=7019986
Family Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DENDAT315363D Active DE315363C (de) | 1922-03-01 | ||
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| DE1920340754D Expired DE340754C (de) | 1922-03-01 | 1920-08-10 | Sendevorrichtung fuer Schnellmorsetelegraphie mit Klaviatur |
| DEC31745D Expired DE393252C (de) | 1922-03-01 | 1922-03-01 | Schaltungsanordnung zum Telegraphieren mit Typenferndruckapparaten |
Family Applications Before (2)
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|---|---|---|---|
| DENDAT315363D Active DE315363C (de) | 1922-03-01 | ||
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Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC31745D Expired DE393252C (de) | 1922-03-01 | 1922-03-01 | Schaltungsanordnung zum Telegraphieren mit Typenferndruckapparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (4) | DE334558C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959655C (de) * | 1952-04-19 | 1957-03-07 | Autelca Ag | Fernschreibmaschinen-Tastatur |
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1920
- 1920-03-06 DE DE1920334558D patent/DE334558C/de not_active Expired
- 1920-08-10 DE DE1920340754D patent/DE340754C/de not_active Expired
-
1922
- 1922-03-01 DE DEC31745D patent/DE393252C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959655C (de) * | 1952-04-19 | 1957-03-07 | Autelca Ag | Fernschreibmaschinen-Tastatur |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE334558C (de) | 1921-03-18 |
| DE393252C (de) | 1924-03-31 |
| DE315363C (de) |
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