DE339709C - Kontrollapparat fuer oeffentliche Fahrzeuge, dessen Einschaltung durch die Belastung federnder Sitze erfolgt - Google Patents

Kontrollapparat fuer oeffentliche Fahrzeuge, dessen Einschaltung durch die Belastung federnder Sitze erfolgt

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DE339709C
DE339709C DE1919339709D DE339709DD DE339709C DE 339709 C DE339709 C DE 339709C DE 1919339709 D DE1919339709 D DE 1919339709D DE 339709D D DE339709D D DE 339709DD DE 339709 C DE339709 C DE 339709C
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Description

  • Kontrollapparat für öffentliche Fahrzeuge, dessen Einschaltung durch die, Belastung federnder Sitze erfolgt. Gegenstand der Erfindung ist ein Kontrollapparat für öffentliche Fahrzeuge (TaDzameterdroschken usw.), dessen Einschaltung durch die Belastung federnder Sitze erfolgt. Das Neue besteht darin, daß bei der Belastung eines oder mehrerer Sitze durch Bowdenzüge und Seilrollengetriebe bekannter Art eine Seiltrommel um ein der Zahl der belasteten Sitzplätze entsprechendes Maß gedreht wird, die einerseits eine Anzeigescheibe zum Anzeigen der Anzahl der Fahrgäste verstellt, anderseits mittels eines Schiebers die Übersetzung zwischen der- vöm Fahrzeug angetriebenen Welle und dem Fahrpreisanzeiger, - sowie dem Fahrpreisaddieiwerk regelt.
  • Beim Niedersetzen des Fahrgastes oder der Fahrgäste, stellt "sich der Kontrollapparat in an sich bekannter Weise selbsttätig auf eine ,der Anzahl der Gäste entsprechende Taxe ein. Beim Anfahren wird der Antrieb selbsttätig eingerückt, die Öffnung zum Preisanzeiger mittels eines Schiebers freigegeben, der Preisanzeiger, das h`ahrpreisaddierwerk sowie die beiden Kilometerzähler (kni mit Fahrgast und km der insgesamt zurückgelegten Kilometer) in Tätigkeit gesetzt und die Zeituhr mit dem Preisanzeiger und dem Preisaddierwerk gekuppelt. Bei Untert)rechung der Fahrt zählt die Zeituhr die entsprechende Taxe der Wartezeit hinzu.
  • Wenn die Fahrt beendet ist und der Fahrgast bezahlt hat, ist eine Führerkontrolle nicht mehr erforderlich, bis auf die Zählung der insgesamt durchfahrenen Kilometer durch den Kilometerzähler, welcher dauernd mit dem Wagen gekuppelt bleibt.
  • Um sich vor persönlichem Schaden zu bewahren (denn, nachdem der Fahrgast den Wagen verlassen hat, würde die Zeituhr selbsttätig weiter zählen) hat der Führer sofort nach beendeter Besetztfahrt ein an der Uhr angebrachtes Organ zu schalten, wodurch der Fahrtenzähler um eine Zahl vorgeschoben, der Preisanzeiger auf seine Anfangstaxe zurückgedreht, .die Zeituhr von dem Preisanzeiger und dem Preisaddierwerk losgekuppelt und die Öffnung zum Preisanzeiger geschlossen wird. Beim Fahren ohne Fahrgast bleiben Preisanzeiger, Preisaddierwerk, sowie der Kilometerzähler (km mit) ausgeschaltet und die Öffnung zum Preisanzeiger geschlossen.
  • Die Zeituhr schaltet von selbst den Anzeiger für Tag- und Nachttaxe um und stellt ferner eine um einen gewissen Prozentsatz höhere, bzw. niedrigere Taxe ein.
  • Der Schieber zum Schließen der Zähleröffnungen ist so eingerichtet, daß wenn er die Preisanzeigeröffnung freigibt, er die öffnungen des Fahrtenzählers, des Prejsaddierwerkes, sowie der beidenKilometerzähler schließt.
  • Es lassen sich die Taxen .durch ein auswechselbares Zahnrad noch um die Hälfte vermindern und um das Doppelte steigern, so daB jede beliebige Taxe in der Uhr justiert werden kann.
  • Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Fig. z ein Schema des, Mechanismus von vorn gesehen in einer Ebene, Fig. 2 die Seitenansicht und Zusammenstellung des Mechanismus, teilweise -im Schnitt, Fig. 3 den Antrieb von der Zeituhr und den Mechanismus zum Umschalten -und Anzeigen der Tag- und Nachttaxe, Fig. 4 den Mechanismus zum Zurückdrehen der Zählerrollen des Preisanzeigers auf die Anfangstaxe, Fig.5 den Mechanismus zum Heben des Schiebers vor der Preisanzeigeröffnung und zum Abschalten der Zeituhr von dem Fahrpreisanzeiger und dem Preisaddierwerk; Fig. 6 den Grundriß von Fig. 5, Fig. 7 die Übersetzungsverhältnisse des auswechselbaren Zahnrades 16, mit welchem der Kontrollapparat auf jeden beliebigen Fahrpreis per Kilometer justiert werden kann, Fig. 8 das federnde Sitzkissen im Schnitt_ und Grundriß, Fig.9 den Antrieb des Gesamtkilometerzählers und die Kupplung für den Kilometerzähler (km mit) für die Fahrt mit Fahrgästen, - ' Fig. 1o den Kontrollapparat von außen gesehen, Fig. i r die Aussparungen im Schieber für die Anzeigeöffnungen. -Der Antrieb des Kontrollapparates erfolgt wie bisher durch eine biegsame Welle W, welche mit einem Rade des Wagens gekuppelt ist. Durch die Kegelräder i (Fig. i) wird -der Antrieb auf die Welle :2 übertragen. Auf derselben befinden sich, fest .mit der Welle -- verbunden, die Übersetzungsräder 3 der verschiedenen Taxen. Im Eingriff mit letzteren stehen die auf -der Welle 4 lose sitzenden und nur -_ durch den Keil 5 gekuppelten Übersetzungsräder 6. Mit der Welle ¢ sind fest verbunden die ÜbersetzungsräcIer 7 für Tag-und Nachttaxe, und diese stehen, im Eingriff mit den ebenfalls lose auf der Welle 8 sitzenden und nur durch den von der Zeituhr gesteuerten Keil 9 gekuppelten Übersetzungsrädern 1o.
  • Auf der Welle8 befindet sich lose das Zahnrad i i, welches einerseits durch die fest auf der Welle 8 sitzende Sperrklinke 12, anderseits durch die mittel,5 Kupplung 13 mit dem von der Zeituhr angetriebenen Zahnrad 14 verbundene Sperrklinke 15 angetrieben wird. Mit Zahnrad i i im Eingriff steht mittels des auswechselbaren Zahnrades 16 das lose auf der Welle 17 sitzende Zahnrad 18 des Preisanzeigers. Fest verbunden mit-dem Zahnrad 18-ist glas Zahnradsegment 19, welches bei jeder Umdrehung das Zahnrad' 2o um zwei Zähne vorwärts dreht. Letzteres steht mit der Zählerrolle a1 im Eingriff und schiebt diese um eine Zahl vorwärts. An der rechten Seite der Zählerrollen befindet sich ein voller Zahnkranz, während an der linken Seite sich nur zwei Zähne befinden. Bei jeder vollen Umdrehung der Zählerrollen werden die nächst links liegenden Zählerrollen durch die Zahnräder 2o um eine Zahl vorwärts geschoben.
  • Im Eingriff mit dem- Zahnrad22, welches auch fest mit dem Zahnrad 18 verbunden ist, steht das fest auf der Welle 23 sitzende Zahnrad-24 des Preisaddierwerkes.
  • Die Einerrolle 25 ist fest mit der Welle 23 verbunden und schiebt so bei einer Umdrehung die Zehnerrolle 26 um eine Zahl vorwärts usw.
  • Der Antrieb durch die Zeituhr auf den Preisanzeiger und den Preisaddierer erfolgt von der Welle ä7 (Fig. g) des Sekundenrades aus, welche durch Kegelräder 28 mit der vertikalen Welle 29 verbunden ist. Am unteren Ende der Welle 29 befindet sich wiederum ein Kegelräderpaar 30, welches die Welle 3 r in Drehung versetzt. Auf der Welle 31 befindet sich das Stirnrad 32 (Fig. i), welches mit dem lose auf der Welle 8 sitzenden Zahnrad 14 und durch die schon erwähnte Kupplung 13 und Sperrklinke 15 mit dem Zahnrad 1 i verbunden ist.
  • Die Sperrklinken 12 und, 15: beiderseits haben den Zweck, daß, wenn .das Zahnrad i r durch die mit der Welle 8 fest in Verbindung stehende Sperrklinke 12 angetrieben wird, die mit der Zeituhr in Verbindung stehende Sperrklinke 15 nacheilt, und, sobald der Wagen hält und .die Sperrklinke 12 zum Stehen gebracht wird, die Sperrklinke 15 das Zahnrad i r in Drehung hält. Hierdurch wird der Preis der Wartezeit angezeigt.
  • Der Antrieb der Kilometerzähler erfolgt durch die auf den Wellen 2 (Fig: 9) und 33 festsitzenden, im Verhältnis 2:1 übersetzten Kegelräder 34. Durch die Schnecke 35 und das fest auf Welle 36 sitzende Schneckenrad 37 wird der mit der Welle 36 in Verbindung stehende Kilometerzähler (km gesamt) angetrieben. Auf der Welle 36 sitzen noch. lose und nur durch die Kupplung 38 fest verbunden die Zählerrollen 39 des andern Kilometerzählers (km .mit Fahrgast)-.
  • Das Umschalten von Tag- auf Nachttaxe wird durch zwei _Kurvenscheiben 40 (Fig. 3), welche mit dem Stundenrad 41 in; Verbindung stehen, besorgt. Die auf *den Kurven 40 gleitenden Hebel 43 gleiten! zur bestimmten Zeit von -der äußeren Bahn ab und schieben, durch die Feder 44 gespannt, den Keil 9 -(Fig, i) mittels-- des--Keilbolzens-4s- abwechselnd in die Übersetzungsräder io der Tag-und Nachttaxe. Durch einfaches Versetzen der Zähne der Zahnräder 4.2 (Fig. 3) ineinander, kann jeder beliebige Zeitwechsel erreicht werden.-An dem Flansch des Keilbolzens 45 (Fig.3) greift auch die Steuerung des Anzeigers für Tag- und Nachttaxe an. Durch den an dem Flansch 45 angreifenden Winkelhebel 47 wird die Zugstange 48 abwechselnd nach oben und unten geschoben. Diese bewegt das Zahnradsegment 49, welches in das Zahnrad 50 (Fig. 2) eingreift, mit dem das mit der Aufschrift Tagtaxe und Nachttaxe versehene Anzeigesegment 51 fest verbunden ist.
  • Das Zurückstellen und Ausschalten der Taxameteruhr erfolgt durch eine Dritteldrehung der Flügelschraube 52 (Fig. i und 1o). Hierbei gerät das Zahnrad 53, durch die Sperrklinke 54 (s. auch Fig. 4) mitgenommen, in Drehung. Das Zahnrad 53 greift in das 1:3 übersetzte und fest auf der Welle 17 (Fig. i) sitzende Zahnrad 55. Auf der Weile 17 sitzen außerdem noch fest die Hebel 56 (s. noch Fig. 4), welche sich zwischen den Zählerrollen befinden und je eine Sperrklinke 57 tragen. In den Zählerrollen befinden sich unter jeder Zahl Gewinde zur Aufnahme eines Anschlagstiftes 58 für die Sperrklinken 57. Es mögen vor dem Ausschalten die Zählerrollen stehen wie sie wollen,@bei einer vollen Umdrehung der Welle 17 werden die Anschlagstifte 58 (es befindet sich auf jeder Zählerrolle nur einer) auf eine bestimmte Stellung gebracht. Es ist gleich, welche Anfangstaxe gewählt wird, unter die betreffenden Zahlen sind nur die Anschlagstifte zu setzen. Die Zählerrollen werden durch die auf den Zahnrädern 2o aufliegenden Federn 59 in ihren Stellungen gehalten.
  • Im Eingriff mit dem Zahnrad 55 (Fis. i) steht das Zahnrad 6o des Fahrterzählers und dieser wird bei einer Drehung der Welle 17 um eine Zahl vorgeschoben.
  • Auf der Welle 61 sitzt noch fest die Anschlagscheibe 62 (Fig. i), welche nur eine Dritteldrehung der Flügelschraube 52 gestattet. Letztere wird .durch die Feder 63 in ihre Anfangsstellung zurückgebracht. Außerdem befinden sich noch fest auf der Welle 61 die Kurven 64 und 65 (Fig. 5) ; die Kurve 65 dient zum Heben des Schiebers 66 (s. auch Fig. i i) vor der Preisanzeigeröffnung. Es wird vermittelt durch das Zahnradsegment 67 (Fig. 5), welches lose auf der Welle 17 angeordnet ist. Dieses Zahnradsegment 67 greift mit seinem um die Zählerrollen geführten Bügel in den Sperrhaken 68 ein und wird beim Zurückgehen der Kurve 65 von demselben gehalten.
  • .Zugleich mit - dem- Drehen der Flügel schraube 52 wird auch die Zeituhr von dem Preisanzeiger losgekuppelt. Dieses wird durch d'ie Kurve 64. bewerkstelligt. Auf der Kurve gleitet der durch die Welle 69 (Fig. 6) mit dem Hebel 70 fest verbundene Hebel 71. Der Hebel 70 greift unter den Winkelhebel 72 (Fig. i) und hebt denselben. Der Winkelhebel 72 greift ebenfalls beim Aufwärtsheber in den Sperrhaken 68 (Fig. 5) und wird gleichfalls beim Zurückgehen der Kurve 64 von demselben gehalten. Damit ist die Zeituhr von den Zählern mittels der Kupplung 13 (Fig. i) entkuppelt. Erst beim besetzten Anfahren gibt der Sperrhaken 68 (Fig. 5) durch Anheben desselben mittels des Anschlaghebels 73 (Fig. 5)..die beiden Teile 67 unk 72 wieder frei. , Der Schieber 66 (Fig.ii) ist außerdem so eingerichtet, daß, wenn er die Preisanzeigeröffnung freigibt, er die anderen vier Zähleröffnungen schließt.
  • Das Einschalten und Einstellen der verschiedenen Taxen wird automatisch durch das Niedersetzen der Fahrgäste auf die federnde Sitzpolsterung bewerkstelligt. Jeder Sitz steht finit der Uhr mittels Bowdenzuges 75 in Verbindung. Die Zahl der Anschlüsse richtet sich nach der Anzahl der Sitzplätze (ausschließlich des Führersitzes)..
  • Die Anschlüsse greifen als lose Rollen 76 (Fig. i) auf das durch die Stellschraube 77 fest mit dem Gehäuse verbundene, über feste Rollen 78 geführte Seil 79, welches auf der Seiltrommel 8o (Fig. i und 2) befestigt ist. Beim Niedergehen der losen Rollen 76 wickelt sich das Stil 79 von der Seiltrommel, 8o ab. Durch die Druhung der Seiltrommel 8o wird mittels des Zahnrades 8i die Zahnstange 82 und mit dieser der Keilbolzen 83 hin und her be-,vegt. In der Seiltromme18o befindet sich die Spiralfeder 84. (Fig. 2), welche-bestrebt ist, das Seil79 auf der Seiltrommel aufzuwickeln und. den Keil 5 (Fig. i) in das Übersetzungsrad der fünften Taxe zu schieben. Da aber die Federn 85 (Fig. 8) in den Sitzkissen 74 die doppelte Zugkraft aufweisen gegenüber der in der Seiltrommel 8o befindlichen Spiralfeder 84., werden die losen Rollen 76 (Fig, i) alle nach unten gezogen und das Seil 79 wird von der Trommel abgewickelt. Hierbei schiebt sich der Keil 5 in die für den Ruhestand gegebene Nut des fest auf der Welle sitzenden Übersetzungsrades 7. Erst beim Niederdrücken des Sitzkissens oder besser gesagt, bei Aufhebung der Federkraft im Sitzkissen, wird die Trommelfeder 84. (Fig.2) das Seil 79 um ein: gewisses Stück aufwickeln. Dabei schiebt sich der Keil 5 in das erste Übersetzungsrad 6 und kuppelt somit das lose auf der Welle sitzende Rad mit der Welle 4. Setzen sich zwei oder drei Personen, so zieht die Trommelfeder 94 die -entsprechenden losen Rollen 76 hoch, und der Keils schiebt sich in das der Taxe entsprechende Übersetzungsrad 6.
  • Das Entkuppeln des Kilometerzählers für Fahrten mit besetztem Wagen (km mit) geschieht durch den fest auf der Welle 86 (Fig.2 und 9) sitzenden Anschlaghebel 87, welcher bei der letzten Fünfteldrehung der Welle 86 den in die Muffe der Kupplung 38 eingreifenden Ausrückhebel88 mit herumdreht. Eingerückt wird: die Kupplung durch die Feder 89, sobald der Anschlaghebel 87 durch Einschalten der Uhr den Ausrückhebel 88 wieder freigibt.
  • Das Anzeigen der Anzahl Fahrgäste geschieht durch die fest auf der Welle 86 sitzende, von der Seiltrommel angetriebene und mit Zahlen versehene runde Scheibe 9o (Fig. 2), Die federnden Keile 5 und 9 lagern in einem Schlitz der Keilbolzen45 und 83 (Fig.1). Der Schlitz dient auch zur Aufnahme der Keilfeder 9i. Die Keilbolzen sind verschiebbar in den hohlen, Wellen 4 und B. Letztere weisen ebenfalls inen Schlitz auf zur Aufnahme des Keils. Die Übersetzungsräder 6 und io erhalten je drei Nuten auch zur Aufnahme des Keils. Zwischen den Übersetzungsrädern befinden sich Scheiben 92 ohne Nuten, welche ein unmittelbares Verschieben des Keils von einer Nut des Übersetzungsrades in die Nut des anderen Rades verhindern. Der Keil wird durch die Scheiben 92 bei seitlichem Druck erst aus der Nut gehoben, um dann in die Nut des nächsten Rades einzuspringen.
  • Die losen Rollen 76, die auf das Seil 79 wirken, werden in Kloben 93 (Fig. i) gehalten, die mit ihren als Zapfen ausgebildeten Enden die Anschlagleiste 94 aufnehmen. Durch die am Zapfen des Klobens befindlichen Muttern lassen sich die Hübe genau einstellen. Der Kloben zeigt im Zapfen eine Bohrung zur Aufnahme des Bowdenseils 75.
  • Das. Bowdenseil wird direkt durch einen besonderen Mechanismus an die Federpolsterung angeschlossen.
  • Die Taxen lassen sich durch das auswechselbare Zahnrad 16 (Fig. i und 7) noch auf das Halbe vermindern und um das Doppelte steigern, so daß jede beliebige Taxe in der Uhr justiert werden kann.

Claims (7)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Kontrollapparat für öffentliche Fahrzeuge, dessen Einschaltung durch die Belastung federnder Sitze erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß bei derBelastungeines oder mehrerer Sitze .durch Bowdenzüge (75) und Seilrollengetriebe (76 bis 79) bekannter Art eine Seiltrommel (80) um ein der Anzahl der belasteten Sitzplätze entsprechendes Maß gedreht wird, die einerseits eine Anzeigescheibe (9o) zum Anzeigen der Anzahl der .Fahrgäste verstellt, anderseits mittels eines Schiebers (82) die Übersetzung zwischen der vom Fahrzeug angetriebenen Welle (2) und dem Fahrpreisanzeiger sowie dem Fahrpreisaddierwerk regelt.
  2. 2. Kontrollapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschalten und Einstellen der verschiedenen Taxen mittels eines in dem Keilbolzen (83) federnd gelagerten, in die Nut des jeweiligen Übersetzungsrades (6) eingreifenden und von der Seiltrommel (8o) mittels der Zahnstange (82) hin und her verschiebbaren Keils (5) bewirkt wird.
  3. 3. Ik-,ontrollapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung von Tag- und Nachttaxe durch von zwei mit dem Stundenrad (41) in Verbindung stehenden Kurvenscheiben (40) beeinflußte, federbelastete Hebel (43) bewirkt wird, die durch einen verschiebbaren Keilbolzen (45) ein Übersetzungsgetriebe (io) regeln.
  4. 4. Kontrollapparat nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheiben (40) verstellbar auf ihren Achsen angeordnet sind, um ihre Kurvenausschnitte gegeneinander versetzen zu können, so daß das Umschalten der Tag-und Nachttaxen für beliebige Zeitpunkte eingestellt werden kann.
  5. 5. Kontrollapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigen der Tag- und Nachttaxe durch das vom Keilbolzen (45) mittels eines Winkelhebels (47), einer Zugstange (48), eines Zahnsegmentes (49) und eines Zahnrades (50) gesteuerte Anzeigesegment (51) erfolgt.
  6. 6. Kontrollapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßdurch eine Dritteldrehung einer Flügelschraube (52) ein von der auf der Welle (61) festsitzenden Kurve (65) gesteuertes und von dem Sperrhaken (68) in seinen Stellungen festgehaltenes Zahnsegment (67) bewegt wird, welches den Schieber (66) zum jeweiligen Verschließen und Öffnen der Preisanzeigeröffnung und der Schauöffnungen der übrigen Zähler verstellt.
  7. 7. Kontrollapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Dritteldrehung der Flügelschraube (52) durch Vermittlung eines von der Sperrklinke (54) mitgenommenen Zahnrades (53) und des mit diesem kämmenden Zahnrades (55) .die Welle (17) gedreht wird, wodurch je zwei an den fest auf der Welle (i7) sitzenden Hebeln (56) gelagerte Sperrklinken (57) bewegt werden, welche gegen je einen entsprechend der jeweilig einzustellenden Anfangstaxe versetzbaren Anschlagstift (58) der Zählerrollen stoßen und!' den Preisanzeiger auf die Anfangstaxe zurückdrehen. B. Kontrollapparat nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltung des Fahrtenzählers um :eine Zahl durch die Dritteldrehung der Flügelschraube (52) ,mittels der Zahnräder (53, 55 und 6o) erfolgt. g. Kontrollapparat nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkupplung der Zeituhr vom Preisanzeiger und dem Preisaddierwerk durch die Dritteldrehung,der Flügelschraube (52) mittels eines Winkelhebels (72) erfolgt, der durch ein von der Hubscheibe (6q.) gesteuertes Hebelpaar (70, 71) bewegt wird und in Eingriff mit einer Muffenkupplung (r3) des Antriebsrades (1q.) der Zeituhr steht.
DE1919339709D 1919-05-18 1919-05-18 Kontrollapparat fuer oeffentliche Fahrzeuge, dessen Einschaltung durch die Belastung federnder Sitze erfolgt Expired DE339709C (de)

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