DE339404C - Trommelfilter mit umlaufender Vorkammer - Google Patents
Trommelfilter mit umlaufender VorkammerInfo
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Classifications
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-
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Description
- Trommelfilter mit umlaufender Vorkammer.
- Zusatz zum Patent 329059.
- Die Erfindung betrifft Abänderungen des durch Patent 329059 geschützten Trommelfilters für den Fall, daß die Breite der filtrierenden Flächen im Verhältnis zum Trommeldurchmesser klein ist, und begründet teils neuartige Wirkungen, teils Ausgestaltungen der Durchbildung von Trommelfiltern.
- In der ein Beispiel der Ausführungsform von Filtern nach dieser Erfindung darstellenden Zeichnung veranschaulicht Fig. t solches Filter im Schnitt längs seiner Drehachse, Fig. 2 im Querschnitt; hierbei bedeutet a die mit filtrierenden Mantelflächen b ausgestattete umlaufende Trommel, von deren Unfang eine Schicht angesaugter Masse beispielsweise mittels Abstreifer c abgehoben wird, während die in das Trommelinnere eingesaugten Stoffe durch Hohlräume d in eine Vorkammer e gelangen.
- Es ist zunächst eine kennzeichnende Eigentümlichkeit von Vorrichtungen nach dieser Erfindung, daß in den Raum e aus achsial entgegengesetzten Richtungen ruhende Leitungen zur getrennten Weiterförderung eingesaugter Stoffe einmünden, von denen die Leitung f mit tiefer reichendem Saugstutzen vornehmlich flüssige Stoffe weiterfördern soll, während die Leitung g mit kürzerem Saugstutzen vorwiegend für Ableitung gasförmiger Stoffe bestimmt ist.
- Dadurch, daß auch letztere Leitung einen nach unten geführten Saugstutzen besitzt, läßt sich mit besonderer Sicherheit dem schädlichen Zurücktreten von Flüssigkeit in tiefliegende Mündungen der Trommelhohlräume d entgegenwirken; solches Zurücktreten ist besonders gegeben, sobald bei DPuckschwankungen oder Undichtigkeiten der Filterflächen stark wechselnde Flüssigkeitsmengen in die Vorkammer gelangen und durch eine Flüssigkeitsleitung bekannter Anordnung nicht entsprechend schnell weiterzuleiten sind. Bei der Anordnung nach dieser Erfindung drosselt in solchem Falle die in der Vorkammer steigende Flüssigkeit die Mündung des kürzeren Saugstutzens allmählich derart, daß bei Vorhandensein einer Verbindung der an beide Saugstutzen anschließenden Leitungen mit einem gemeinschaftlichen, unter innerem Unterdruck zu haltenden Behälter k ein der Drosselung entsprechendes Steigen des Unterdruckes jeweils auf entsprechend höhere Abflußgeschwindigkeit in der Flüssigkeitsleistung hinwirkt.
- Eine weitere Besonderheit von Trommelfiltern nach dieser Erfindung ergibt sich durch die Art der Trommelstützung mittels eines tunlichst an den Trommelschwerpunkt heranzurückenden Hauptlagers und Eines Außenlagers oder mehrerer Außenlager zur Führung einer mit der Filtertrommel verbundenen Hohlwelle. Bei bekannt gewordenen Ausführungen von grundsätzlich gleichartig gelagerten Trommelfiltern haben sich Anstände dadurch ergeben, daß umlaufende Trommelteile gegen die sie durchsetzende ruhende Leitung nahe dem Hauptlager durch eine schwer zugängliche Stopfbüchse abgedichtet werden, wobei außerdem zur vorzeitigen Abnutzung der letzteren beiträgt, daß die Stopfbüchse die Stützung gleitend geführter Einrichtungen zur Zuleitung eines Spülmittels vermittelt. Nach dieser Erfindung wird Schwierigkeiten der angedeuteten Art kennzeichnend einfach dadurch begegnet, daß die mit der Filtertrommel umlaufende Hohlwelle gegen die sie durchsetzende ruhende Leitung mittels einer neben einem Aussenlager anzuordnenden, demnach auch besonders leicht zugänglichen Stopfbüchse i abgedichtet wird.
- Da die durch einseitige Trommellagerung grundsätzlich bedingte einseitige Belastung des Hauptlagers aus wirtschaftlichen Gründen zu einem verhältnismäßig großen Abstand der Außenlagerung vom Hauptlager zwingt, bedeutet es eine Gewichtsersparnis und erwünschte Raumausnutzung, etwa gemäß Fig. I zur Außenlagerung der Trommel einen Behälter heranzuziehen, der zur Trennung flüssig und gasförmig in die Trommel eingesaugter Stoffe geboten ist.
- Weiter sind Vorteile dadurch zu erzielen, daß dieser Behälter mit der Vorkammer im Sinne des Hauptpatentes durch eine Heberleitung verbunden wird, wobei letztere außerdem in geförderte Flüssigkeit eintauchen kann, so daß nicht wie üblich Gemenge flüssiger und gasförmiger Stoffe in unregelmäßigen Zwischenräumen und mit starken Druckschwankungen im oberen Teil eines ruhenden Behälters ausgestoßen werden.
- Zweckmäßig wird ferner die ruhende Förderleitung für flüssige Stoffe in der Vorkammer so gestützt, daß die dem Verrosten stark ausgesetzte Verbindung dieser Leitung mit ihren stützenden Teilen einfach und rasch lösbar ist.
- In diesem Sinne kennzeichnet Fig. I eine in Richtung der Drehachse bewegliche Führung der Heberleitung f, und zwar mittels eines Zapfens k, der sich in einer Hülse der ruhenden Leitung g mit gewissem Spielraum bewegen kann.
- Mit der Ableitung gasförmiger Stoffe kann die Zuleitung eines Spülmittels für die Filter- -flächen in der in der Hauptpatentschrift grundsätzlich erläuterten Anordnung verbunden sein; ebenso ist die dort vorgesehene getrennte Ableitung von Flüssigkeiten verschiedener Zusammensetzung auch bei dieser Art von Filtern entsprechend zu ermöglichen. Hierbei ist sinngemäß solche Verteilung derFörderleitungen für getrennt weiterzuleitende Stoffe in Verbindung mit der Zuleitung eines Spülmittels geboten, daß sich auf beiden Stirnseiten der Trommel für die Abdichtung umlaufender Teile gegen ruhende Leitungen annähernd gleiche Querschnitte mit tunlichst kleinem Durchmesser ergeben.
Claims (5)
- PATENT-ANSPRÜCHe:, I. Trommelfilter nach Patent 329059, dadurch gekennzeichnet, daß in die Vorkammer der einseitig gelagerten Trommel aus achsial entgegengesetzten Richtungen ruhende Leitungen mit verschieden langen Saugstutzen zur Weiterförderung der eingesaugten Stoffe einmünden.
- 2. Trommelfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Trommel durch ein ihrem Schwerpunkt nahes Hauptlager sowie durch mindestens ein Außenlager so gehalten wird, daß die umlaufenden Teile gegen die sie durchsetzenden ruhenden Leitungsteile neben einem Außenlager abgedichtet werden.
- 3. Trommelfilter nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlagerung der Trommel ganz oder teilweise durch einen Behälter vermittelt wird, in dem sich flüssig und gasförmig eingesaugte Stoffe trennen.
- 4. Trommelfilter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit aus der Vorkammer durch eine die Trommellagerungen durchsetzende, heberartig auszubildende und in der Vorkammer in Richtung der Trommeldrehachse beweglich zu lagernde Leitung weitergefördert wird, wobei der Abflußschenkel der Heberleitung in geförderte Flüssigkeit eintauchen kann, auch gegebenenfalls die Leitung zur Weiterförderung gasförmiger Stoffe ohne nach unten gerichteten Saugstutzen ausgebildet ist.
- 5. Trommelfilter nach Anspruch I, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits flüssige und gasförmige Stoffe, anderseits Flüssigkeiten verschiedener Zusammensetzung aus der Vorkammer getrennt weitergeleitet werden, wobei die Ableitung dieser Stoffe mit - der Zuleitung von Spülmitteln so verteilt ist, daß die Abdichtungsflächen umlaufender Teile gegen ruhende Leitungen auf gegenüberliegenden Stirnseiten der Filtertrommel gleichen oder annähernd gleichen Durchmesser besitzen.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE339404T | 1918-08-27 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE339404C true DE339404C (de) | 1921-07-22 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918339404D Expired DE339404C (de) | 1918-08-27 | 1918-08-27 | Trommelfilter mit umlaufender Vorkammer |
Country Status (1)
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|---|---|
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1918
- 1918-08-27 DE DE1918339404D patent/DE339404C/de not_active Expired
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