DE339262C - Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Schlusszeichengebung in Fernsprechzentralen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Schlusszeichengebung in Fernsprechzentralen

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DE339262C
DE339262C DE1919339262D DE339262DD DE339262C DE 339262 C DE339262 C DE 339262C DE 1919339262 D DE1919339262 D DE 1919339262D DE 339262D D DE339262D D DE 339262DD DE 339262 C DE339262 C DE 339262C
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RUDOLF HAHNHOLD
Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
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RUDOLF HAHNHOLD
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C Lorenz AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/08Manual exchanges using connecting means other than cords

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltung zur selbsttätigen Schlußzeichengabe des Gespräches zwischen zwei Teilnehmern, die über eine Reihe von Fernzentralen verbunden sind. Hierbei wird allen Zentralen das Schlußzeichen gleichzeitig und selbsttätig gegeben, wenn einer der Teilnehmer seinen Hörer anhängt.
Bei den bekannten Einrichtungen ist dies nicht möglich, da durch Anhängen des Hörers
ίο nur die nächstliegende Fernzentrale selbsttätig das Schlußzeichen erhält. Erst durch mechanisches Trennen, durch Herausziehen des Stöpsels aus der Fernklinke, wird das Schlußzeichen zur nächsten Zentrale weitergegeben, wo wieder erst getrennt werden muß usf. bis zur letzten Zentrale.
Derartige Anlagen haben demnach den Nachteil, daß die Trennung aller Zentralen von der Aufmerksamkeit der davorliegenden Zentralen abhängig ist, was zu unliebsamen Verzögerungen führt und die Fernleitungen über das notwendige Maß hinaus besetzt hält.
Durch die Erfindung wird dieser Übelstand beseitigt, indem ckirch Auflegen des Hörers eines Teilnehmers das Schlußzeichen sofort auf allen Zentralen erscheint, wodurch jede Zentrale unabhängig von den anderen die Trennung vornehmen kann und für weitere Gespräche frei ist.
Die Erfindung sei an Hand einer beispielsweisen Schaltung gemäß Fig. 1 erläutert, in welcher zur Vereinfachung zwei Teilnehmer gezeichnet sind, die nur über zwei Zentralen verbunden sind. Die Wirkungsweise wird dadurch nicht beeinflußt und ist, wie aus Fig. 1 ersieh tuch, die gleiche wie für jede zwischen den Teilnehmern liegende Anzahl von Fernzentralen. Fig. ι zeigt die Schaltung, in welcher beide Teilnehmer verbunden, sind. Der Vorgang der Schlußzeichengabe vollzieht sich wie folgt.
Hängt beispielsweise der Teilnehmer A seinen Hörer an, so wird Kontakt t seines Apparates geöffnet; dadurch wird der Stromlauf Pluspol, rechte Wicklung des Speiserelais OR1, Kontakt t, Induktionsspule /, linke Wicklung des Speiserelais OR1, Minuspol unterbrochen. Das Relais OR1 wird stromlos, der Anker fällt ab und schließt Kontakt K1. Dadurch fließt ein Strom vom Pluspol des Relais OR1 über Kontakt UT1, Klinkenhülse OK1, Abfragestöpsel ^S1, C-Ader, Schlußlampe Si1 zum Minuspol. Die Schlußlampe SZ1 leuchtet auf. Gleichzeitig fließt der Strom über den Widerstand PFS1, Verbindungsstöpsel VS1, Klinkenhülse FK1, Kontakt 2 des Speisefernrelais FR1, Wicklung des Schlußrelais SR1 zum Minuspol. Die Schlußlampe SL2, über die ebenfalls Strom fließt, kann nicht leuchten, weil der Widerstand PFS1 zu groß ist. Das Schlußrelais SR1 bekommt aber noch genügend Strom und zieht an. Dadurch wird Kontakt 1 desselben geschlossen und Kontakt 2 geöffnet. Das hat zur Folge, daß die Hilfsfernschlußlampe FSL1, wie bisher üblich, Strom erhält und leuchtet, des weiteren aber, daß der Speisestrom des Fernrelais durch Öffnen von Kontakt 2 des Relais SR1 unterbrochen wird. Hierdurch wird
das Fernrelais FR2 der Zentrale II ebenfalls stromlos, denn es erhält seinen Strom über das Fernrelais FRx der Zentrale I, Der Anker des Fernrelais FR2 in Zentrale II fällt ab und schließt seinen Kontakt i. Dadurch fließt Strom vom Pluspol über Kontakt ι des Relais FR2, Klinkenhülse FK2. Stöpsel 4S2, C-Ader des SchnurpaaresSiV2, SchlußlampeSi3 zum Minuspol. Die Schlußlampe SL3 leuchtet ίο auf, und der Beamte der Zentrale II kann trennen, ohne auf die Trennung der Zentrale I zu warten.
Geht die Verbindung über weitere Zentralen (III und IV), so ist der Vorgang wie bei Zentrale I anfangs geschildert, da dann der Strom weiter über Widerstand TFS2, Stöpsel VS2, Fernklinke der nächsten Zentrale, Schlußrelais und Minuspol derselben läuft. Dieses zieht an, bringt die Hilfsfernschlußlampe zum Aufleuchten und unterbricht den Speisestrom des Fernrelais der Zentrale III, wodurch die Schlußlampe der Zentrale IV zum Aufleuchten kommt usf.
Die Schlußzeichengabe vollzieht sich in der gleichen Weise, wenn Teilnehmer B das Gespräch durch Anhängen des Hörers beendet. Bei der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung werden nach Beendigung eines Gespräches die Schlußlampen der einzelnen Zentralen automatisch periodisch derart eingeschaltet, daß sie flackern und erst dann gleichmäßig· brennen, wenn in der entsprechenden Zentrale die Trennung erfolgt ist.
Das Flackern der Schlußlampen geschieht dadurch, daß die beiden Relais SS1 und FR1 in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander stehen. Zieht beispielsweise, wie oben beschrieben, Schlußrelais SR1 seinen Anker an, so wird Kontakt 1 desselben geschlossen, Lampe FSL1 leuchtet, Kontakt 2 aber wird geöffnet und Relais FR1 stromlos. Hierbei fällt sein Anker ab, öffnet seinen Kontakt 2 und schließt Kontakt 1. Schlußlampe SL2 leuchtet ebenfalls, während Relais SR1 stromlos wird. Dadurch fällt sein Anker ab, öffnet Kontakt 1 und schließt Kontakt 2. Nun erlischt Lampe FSi1 und Relais FR1 erhält Strom, schließt seinen Kontakt 2 und öffnet Kontakt ι (gezeichnete Stellung). Lampe Si2 erlischt, und Relais SR1 erhält Strom, dadurch leuchtet Lampe FSL1, von neuem auf, danach Lampe SL2 und so fort, bis von Zentrale I oder II durch Herausziehen des Stöpsels getrennt wird. Geschieht dies beispielsweise zuerst von Zentrale II durch Herausnahme des Stöpsels ^tS2 aus Klinke FK2, dann erlischt Lampe Si3, während die Schlußlampen SL2 und FSL1 der Zentrale I gleichmäßig brennen, bis auch hier eine Trennung durch Entfernung des Stöpsels FS1 aus der KlinkeFi^ erfolgt. Der eben beschriebene Vorgang ist sinngemäß auf allen zwischen zwei Teilnehmeril in Frage kommenden Fernzentralen der gleiche."
Die Erfindung läßt sich ferner derart ausführen, daß nach Beendigung eines Gespräches auch die Schlußlampen in allen Zentralen gleichmäßig brennen, bevor in den zugehörigen Zentralen die Trennung vorgenommen ist. Zu diesem Zweck wird die Schaltungsanordnung derart getroffen, wie sie beispielsweise in Fig. 2 angedeutet ist.
Zur Übersichtlichkeit und Einfachheit geht die Sprechverbindung nur über zwei Zentralen. Aus gleichen Gründen sind nur die Organe gezeichnet, die mittel- oder unmittelbar zur Schlußzeichengabe beitragen.
Hängt beispielsweise der Teilnehmer A seinen Hörer an, so wird Kontakt t geöffnet, wodurch das Relais OR1 auf Zentrale I stromlos wird, da von Plus nach Minus über Relais OR1 ein Strom nicht fließen kann, weil dieser einmal durch den Kontakt t beim Teilnehmer A und das andere Mal durch die Kondensatoren C im Schnurpaar SN1 der Zentrale I gesperrt wird. Der Anker des Relais 0.R1 fällt ab und schließt Kontakt K1 ; dadurch fließt ein Strom vom Pluspol über Kontakt K1, Klinkenhülse OK1, Ader C des Stöpsels .4S1, Schlußlampe SL1 zum Minuspol. Die Schlußlampe SL1 leuchtet auf. Schlußlampe SL2 kann nicht aufleuchten, da der vorliegende Widerstand WS1 zu hoch ist. Jedoch fließt der vom Pluspol kommende Strom weiter über Widerstand WS1, C-Ader am Stöpsel VS1, Klinkenhülse FLi1, Kontakt 1 des Speisefernrelais FR1, Windung des Schlußrelais SS1 zum Minuspol. Der durch die Windungen SR1 fließende Strom ist hoch genug, um das .Relais zum Ansprechen zu bringen. Dieses zieht seinen Anker an, öffnet Kontakt 2 und schließt Kontakt 1. Dadurch wird der vom Pluspol, Fernrelais FR1 kommende Speisestrom für Fernrelais FR2 der Zentrale II unterbrochen. Der Anker von FJS2 fällt ab, öffnet Kontakt 1 und schließt Kontakt 2 und bringt somit die Schlußlampe SL3 der Zentrale 11 zum Aufleuchten. Der Stromlauf ist hierbei: vom Minuspol über Kontakt 1, von SR1, linke Windung des Relais FR1, zum Pluspol. Dadurch bleibt der Anker von FR1 trotz der Unterbrechung von Kontakt 2 am Relais SS1 angezogen, wodurch vermieden wird, daß SA1 stromlos wird, ein Zentrale II verläuft der Strom vom Pluspol über Kontakt 2 des Relais FR2, Klinkenhülse FZ2, Ader C des Stöpsels ^S2, Schlußlampe Si3 zum Minuspol.
Liegen zwischen beiden Teilnehmern mehr als zwei Zentralen, so ist der Vorgang durch alle Zentralen der gleiche, und es leuchten, wenn der Teilnehmer A anhängt, auf allen zwischenliegenden Zentralen die Schlußlampen SL1, SLS, SL5, SL7 usw. Hängt dagegen 4er Teilnehmer B seinen Hörer an, 4ann leuchten
die zugehörigen Schlußlampen, beispielsweise Si8, SL6, S£4 und SL2 usf.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Schlußzeichengebung in Fernsprechzentralen bei Verbindungen, die über mehrere Zentralen verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anhängen des Hörers seitens eines Teilnehmers der Speisestrom der Fernrelais sämtlicher Zentralen · unterbrochen und dadurch für alle zwischenliegenden Zentralen gleichzeitig das Schlußzeichen gegeben wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung des Speisefernrelais (FR) durch Einwirkung eines Relais (SR) erfolgt, das mittel- oder unmittelbar beim Anhängen des Hörers durch den Teilnehmer eingeschaltet wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Speisefemrelais (FR) und Abschaltrelais (SR) sich gegenseitig derart steuern, daß die Schlußlampen (SL) nach Beendigung des Gespräches bis zur Trennung auf den zugehörigen Zentralen flackern.
4. Abänderung der Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung zwischen Speisefemrelais (FR) und Abschaltrelais (Si?) derart bewirkt wird, daß das Abschaltrelais (SR) über den Anker des Speiserelais (FR) dauernd Strom erhält, zum Zweck, das Flackern der Schlußlampen in den anderen Zentralen nach Gesprächsbeendigung und vor der Trennung in den Zentralen zu vermeiden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919339262D 1919-12-24 1919-12-24 Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Schlusszeichengebung in Fernsprechzentralen Expired DE339262C (de)

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