DE339262C - Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Schlusszeichengebung in Fernsprechzentralen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Schlusszeichengebung in FernsprechzentralenInfo
- Publication number
- DE339262C DE339262C DE1919339262D DE339262DD DE339262C DE 339262 C DE339262 C DE 339262C DE 1919339262 D DE1919339262 D DE 1919339262D DE 339262D D DE339262D D DE 339262DD DE 339262 C DE339262 C DE 339262C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- relay
- circuit arrangement
- remote
- feed
- contact
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000011664 signaling Effects 0.000 title claims description 4
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 4
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 101000878595 Arabidopsis thaliana Squalene synthase 1 Proteins 0.000 description 1
- 101100227322 Caenorhabditis elegans fli-1 gene Proteins 0.000 description 1
- 101100281205 Mus musculus Fli1 gene Proteins 0.000 description 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M5/00—Manual exchanges
- H04M5/08—Manual exchanges using connecting means other than cords
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltung zur selbsttätigen Schlußzeichengabe des Gespräches
zwischen zwei Teilnehmern, die über eine Reihe von Fernzentralen verbunden sind.
Hierbei wird allen Zentralen das Schlußzeichen gleichzeitig und selbsttätig gegeben, wenn einer
der Teilnehmer seinen Hörer anhängt.
Bei den bekannten Einrichtungen ist dies nicht möglich, da durch Anhängen des Hörers
ίο nur die nächstliegende Fernzentrale selbsttätig
das Schlußzeichen erhält. Erst durch mechanisches Trennen, durch Herausziehen des Stöpsels aus der Fernklinke, wird das
Schlußzeichen zur nächsten Zentrale weitergegeben, wo wieder erst getrennt werden muß
usf. bis zur letzten Zentrale.
Derartige Anlagen haben demnach den Nachteil, daß die Trennung aller Zentralen von
der Aufmerksamkeit der davorliegenden Zentralen abhängig ist, was zu unliebsamen Verzögerungen
führt und die Fernleitungen über das notwendige Maß hinaus besetzt hält.
Durch die Erfindung wird dieser Übelstand beseitigt, indem ckirch Auflegen des Hörers
eines Teilnehmers das Schlußzeichen sofort auf allen Zentralen erscheint, wodurch jede
Zentrale unabhängig von den anderen die Trennung vornehmen kann und für weitere Gespräche frei ist.
Die Erfindung sei an Hand einer beispielsweisen Schaltung gemäß Fig. 1 erläutert, in
welcher zur Vereinfachung zwei Teilnehmer gezeichnet sind, die nur über zwei Zentralen
verbunden sind. Die Wirkungsweise wird dadurch nicht beeinflußt und ist, wie aus Fig. 1
ersieh tuch, die gleiche wie für jede zwischen den Teilnehmern liegende Anzahl von Fernzentralen.
Fig. ι zeigt die Schaltung, in welcher beide Teilnehmer verbunden, sind.
Der Vorgang der Schlußzeichengabe vollzieht sich wie folgt.
Hängt beispielsweise der Teilnehmer A seinen Hörer an, so wird Kontakt t seines Apparates
geöffnet; dadurch wird der Stromlauf Pluspol, rechte Wicklung des Speiserelais OR1,
Kontakt t, Induktionsspule /, linke Wicklung des Speiserelais OR1, Minuspol unterbrochen.
Das Relais OR1 wird stromlos, der Anker fällt ab und schließt Kontakt K1. Dadurch fließt
ein Strom vom Pluspol des Relais OR1 über Kontakt UT1, Klinkenhülse OK1, Abfragestöpsel
^S1, C-Ader, Schlußlampe Si1 zum Minuspol.
Die Schlußlampe SZ1 leuchtet auf. Gleichzeitig fließt der Strom über den Widerstand
PFS1, Verbindungsstöpsel VS1, Klinkenhülse
FK1, Kontakt 2 des Speisefernrelais FR1,
Wicklung des Schlußrelais SR1 zum Minuspol. Die Schlußlampe SL2, über die ebenfalls Strom
fließt, kann nicht leuchten, weil der Widerstand PFS1 zu groß ist. Das Schlußrelais SR1
bekommt aber noch genügend Strom und zieht an. Dadurch wird Kontakt 1 desselben geschlossen
und Kontakt 2 geöffnet. Das hat zur Folge, daß die Hilfsfernschlußlampe FSL1,
wie bisher üblich, Strom erhält und leuchtet, des weiteren aber, daß der Speisestrom des
Fernrelais durch Öffnen von Kontakt 2 des Relais SR1 unterbrochen wird. Hierdurch wird
das Fernrelais FR2 der Zentrale II ebenfalls
stromlos, denn es erhält seinen Strom über das Fernrelais FRx der Zentrale I, Der Anker
des Fernrelais FR2 in Zentrale II fällt ab und schließt seinen Kontakt i. Dadurch fließt
Strom vom Pluspol über Kontakt ι des Relais FR2, Klinkenhülse FK2. Stöpsel 4S2,
C-Ader des SchnurpaaresSiV2, SchlußlampeSi3
zum Minuspol. Die Schlußlampe SL3 leuchtet ίο auf, und der Beamte der Zentrale II kann
trennen, ohne auf die Trennung der Zentrale I zu warten.
Geht die Verbindung über weitere Zentralen (III und IV), so ist der Vorgang wie bei Zentrale
I anfangs geschildert, da dann der Strom weiter über Widerstand TFS2, Stöpsel VS2,
Fernklinke der nächsten Zentrale, Schlußrelais und Minuspol derselben läuft. Dieses zieht
an, bringt die Hilfsfernschlußlampe zum Aufleuchten
und unterbricht den Speisestrom des Fernrelais der Zentrale III, wodurch die Schlußlampe
der Zentrale IV zum Aufleuchten kommt usf.
Die Schlußzeichengabe vollzieht sich in der gleichen Weise, wenn Teilnehmer B das Gespräch
durch Anhängen des Hörers beendet. Bei der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung
werden nach Beendigung eines Gespräches die Schlußlampen der einzelnen Zentralen
automatisch periodisch derart eingeschaltet, daß sie flackern und erst dann gleichmäßig·
brennen, wenn in der entsprechenden Zentrale die Trennung erfolgt ist.
Das Flackern der Schlußlampen geschieht dadurch, daß die beiden Relais SS1 und FR1
in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander stehen. Zieht beispielsweise, wie oben beschrieben,
Schlußrelais SR1 seinen Anker an, so wird Kontakt 1 desselben geschlossen,
Lampe FSL1 leuchtet, Kontakt 2 aber wird
geöffnet und Relais FR1 stromlos. Hierbei fällt sein Anker ab, öffnet seinen Kontakt 2
und schließt Kontakt 1. Schlußlampe SL2
leuchtet ebenfalls, während Relais SR1 stromlos wird. Dadurch fällt sein Anker ab, öffnet
Kontakt 1 und schließt Kontakt 2. Nun erlischt Lampe FSi1 und Relais FR1 erhält
Strom, schließt seinen Kontakt 2 und öffnet Kontakt ι (gezeichnete Stellung). Lampe Si2
erlischt, und Relais SR1 erhält Strom, dadurch
leuchtet Lampe FSL1, von neuem auf, danach Lampe SL2 und so fort, bis von Zentrale I
oder II durch Herausziehen des Stöpsels getrennt wird. Geschieht dies beispielsweise
zuerst von Zentrale II durch Herausnahme des Stöpsels ^tS2 aus Klinke FK2, dann erlischt
Lampe Si3, während die Schlußlampen SL2 und FSL1 der Zentrale I gleichmäßig
brennen, bis auch hier eine Trennung durch Entfernung des Stöpsels FS1 aus der KlinkeFi^
erfolgt. Der eben beschriebene Vorgang ist sinngemäß auf allen zwischen zwei Teilnehmeril
in Frage kommenden Fernzentralen der gleiche."
Die Erfindung läßt sich ferner derart ausführen, daß nach Beendigung eines Gespräches
auch die Schlußlampen in allen Zentralen gleichmäßig brennen, bevor in den zugehörigen
Zentralen die Trennung vorgenommen ist. Zu diesem Zweck wird die Schaltungsanordnung
derart getroffen, wie sie beispielsweise in Fig. 2 angedeutet ist.
Zur Übersichtlichkeit und Einfachheit geht die Sprechverbindung nur über zwei Zentralen.
Aus gleichen Gründen sind nur die Organe gezeichnet, die mittel- oder unmittelbar zur
Schlußzeichengabe beitragen.
Hängt beispielsweise der Teilnehmer A seinen Hörer an, so wird Kontakt t geöffnet, wodurch
das Relais OR1 auf Zentrale I stromlos wird, da von Plus nach Minus über Relais OR1 ein
Strom nicht fließen kann, weil dieser einmal durch den Kontakt t beim Teilnehmer A und
das andere Mal durch die Kondensatoren C im Schnurpaar SN1 der Zentrale I gesperrt
wird. Der Anker des Relais 0.R1 fällt ab und
schließt Kontakt K1 ; dadurch fließt ein Strom
vom Pluspol über Kontakt K1, Klinkenhülse OK1, Ader C des Stöpsels .4S1, Schlußlampe
SL1 zum Minuspol. Die Schlußlampe SL1
leuchtet auf. Schlußlampe SL2 kann nicht aufleuchten, da der vorliegende Widerstand
WS1 zu hoch ist. Jedoch fließt der vom Pluspol kommende Strom weiter über Widerstand
WS1, C-Ader am Stöpsel VS1, Klinkenhülse
FLi1, Kontakt 1 des Speisefernrelais FR1,
Windung des Schlußrelais SS1 zum Minuspol.
Der durch die Windungen SR1 fließende Strom ist hoch genug, um das .Relais zum Ansprechen
zu bringen. Dieses zieht seinen Anker an, öffnet Kontakt 2 und schließt Kontakt 1.
Dadurch wird der vom Pluspol, Fernrelais FR1 kommende Speisestrom für Fernrelais FR2 der
Zentrale II unterbrochen. Der Anker von FJS2
fällt ab, öffnet Kontakt 1 und schließt Kontakt 2 und bringt somit die Schlußlampe SL3
der Zentrale 11 zum Aufleuchten. Der Stromlauf ist hierbei: vom Minuspol über Kontakt 1,
von SR1, linke Windung des Relais FR1, zum
Pluspol. Dadurch bleibt der Anker von FR1
trotz der Unterbrechung von Kontakt 2 am Relais SS1 angezogen, wodurch vermieden wird,
daß SA1 stromlos wird, ein Zentrale II verläuft
der Strom vom Pluspol über Kontakt 2 des Relais FR2, Klinkenhülse FZ2, Ader C des
Stöpsels ^S2, Schlußlampe Si3 zum Minuspol.
Liegen zwischen beiden Teilnehmern mehr als zwei Zentralen, so ist der Vorgang durch
alle Zentralen der gleiche, und es leuchten, wenn der Teilnehmer A anhängt, auf allen
zwischenliegenden Zentralen die Schlußlampen SL1, SLS, SL5, SL7 usw. Hängt dagegen 4er
Teilnehmer B seinen Hörer an, 4ann leuchten
die zugehörigen Schlußlampen, beispielsweise Si8, SL6, S£4 und SL2 usf.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Schlußzeichengebung in Fernsprechzentralen
bei Verbindungen, die über mehrere Zentralen verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anhängen des Hörers seitens
eines Teilnehmers der Speisestrom der Fernrelais sämtlicher Zentralen · unterbrochen
und dadurch für alle zwischenliegenden Zentralen gleichzeitig das Schlußzeichen gegeben wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung
des Speisefernrelais (FR) durch Einwirkung eines Relais (SR) erfolgt, das
mittel- oder unmittelbar beim Anhängen des Hörers durch den Teilnehmer eingeschaltet
wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
Speisefemrelais (FR) und Abschaltrelais (SR) sich gegenseitig derart steuern, daß
die Schlußlampen (SL) nach Beendigung des Gespräches bis zur Trennung auf den
zugehörigen Zentralen flackern.
4. Abänderung der Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung zwischen Speisefemrelais (FR) und Abschaltrelais (Si?) derart bewirkt
wird, daß das Abschaltrelais (SR) über den Anker des Speiserelais (FR) dauernd Strom
erhält, zum Zweck, das Flackern der Schlußlampen in den anderen Zentralen nach Gesprächsbeendigung und vor der
Trennung in den Zentralen zu vermeiden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE339262T | 1919-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE339262C true DE339262C (de) | 1921-07-18 |
Family
ID=6223460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919339262D Expired DE339262C (de) | 1919-12-24 | 1919-12-24 | Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Schlusszeichengebung in Fernsprechzentralen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE339262C (de) |
-
1919
- 1919-12-24 DE DE1919339262D patent/DE339262C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE339262C (de) | Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Schlusszeichengebung in Fernsprechzentralen | |
| DE303642C (de) | ||
| DE159826C (de) | ||
| DE234687C (de) | ||
| DE683633C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetig anschaltbaren Sprechstromverstaerkern | |
| DE721906C (de) | Schaltungsanordnung zur Ausnutzung von Teilnehmerleitungen einer Fernsprechanlage fuer die UEbermittlung von Meldungen | |
| DE185898C (de) | ||
| DE503152C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Nebenstellen | |
| DE543573C (de) | Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Signalgabe ueber zweiadrige Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen | |
| DE636513C (de) | Schaltungsanordnung fuer Konferenzanlagen | |
| DE308166C (de) | ||
| DE430493C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Nebenstellen | |
| DE167704C (de) | ||
| DE257961C (de) | ||
| DE153394C (de) | ||
| DE193894C (de) | ||
| DE264372C (de) | ||
| DE354791C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen | |
| DE143668C (de) | ||
| DE257960C (de) | Schaltung für dreiadrige Fernspechämter mit Zentralbatteriebetrieb und Ein- und Abschaltung des Abfrageapparates sowie der Rufeinrichtung mittels selbsttätig wirkender Relais, welche bei Stöpselung der Abfrage- und Verbindungsstöpsel in Tätigkeit treten. | |
| AT111153B (de) | Schaltungsanordnung zur Steuerung von Signaleinrichtungen, insbesondere in Fernsprechanlagen. | |
| DE680314C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen | |
| DE323196C (de) | ||
| DE162139C (de) | ||
| DE256884C (de) |