DE338451C - Viertaktexplosionskraftmaschine - Google Patents

Viertaktexplosionskraftmaschine

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DE338451C
DE338451C DE1919338451D DE338451DD DE338451C DE 338451 C DE338451 C DE 338451C DE 1919338451 D DE1919338451 D DE 1919338451D DE 338451D D DE338451D D DE 338451DD DE 338451 C DE338451 C DE 338451C
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DE
Germany
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piston
cylinder
air
mixture
compressed air
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DE1919338451D
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AUGUSTE GRETEN
FRANCOIS MUSMANN
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AUGUSTE GRETEN
FRANCOIS MUSMANN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B1/00Engines characterised by fuel-air mixture compression
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/12Four stroke engines with ignition device

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Viertaktexplosionskraftmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine Viertaktexplosionskraftmaschine, bei welcher zwecks Steuerung der Maschine ein mit übereinanderliegenden Kanälen versehener Rohrschieber zwischen Kolben und Zylinder sich bewegt.
  • Derartige Kraftmaschinen sind an sich bekannt. Es ist auch nicht neu, mit Hilfe eines Flachschiebers oder mittels von Ventilen Preßluft am Ende des Arbeitshubes in den Arbeitszylinder einzuführen, um die verbrannten Gase auszutreiben. Ebenso ist es nicht neu, in den Arbeitszylinder zur zeitweiligen Erhöhung der Leistung Preßluft einzuführen. Ferner sind Viertaktexplosionskraftmaschinen bekannt, bei denen zunächst Luft durch das Auspuffventil in den Arbeitszylinder gesaugt wird, wobei die verbrannten Gase des Kompressionsraumes im Arbeitszylinder zurückbleiben und hierauf nach Erzeugung eines Unterdruckes Brennstoffluftgemisch aus dem Kurbelgehäuse durch mittels vom Kolben gesteuerter Üffnungen am unteren Zylinderende einströmt.
  • Schließlich ist noch darauf hinzuweisen, daß die Steuerung von am oberen Zylinderende angebrachten Kühlschlitzen durch einen Rohrschieber bei Zweitaktexplosionskraftmaschinen bereits Anwendung gefunden hat.
  • Von den bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen dadurch, daß in der untersten Kolbenstellung nach dem Auspuffen die verbrannten Gase durch Druckluft ausgespült werden, bei Aufwärtsgang des Kolbens zunächst die verbrannten Gase, darauf die Kühlluft in die Auspuffleitung geschoben und aus dieser zurückgesaugt'wird, worauf beim Abwärtsgang des Kolbens nach Erzeugung eines Unterdruckes Gemisch und endlich zur Vervollständigung der Ladung weitere Druckluft in den Zylinder strömt. Infolge dieser Vorgänge ist nach dem zweiten Abwärtsgang des Kolbens das Gemisch während der Verdichtung zwischen zwei Luftschichten gelagert. Die Steuerung der Maschine erfolgt beim Erfindungsgegenstand in bekannter Weise durch einen zwischen dem Kolben und dem Zylinder sich auf und ab bewegenden Rohrschieber, in welchem drei übereinander geordnete Kanalreihen vorgesehen sind. Die Luft wird hierbei nicht auf einmal, sondern zu drei verschiedenen Zeiten in den Arbeitszylinder durch den Rohrschieber hindurch eingelassen. Es erfolgt: i. Einströmen von Preßluft am Ende des Arbeitshubes, mit welcher der Zylinderraum angefüllt wird; 2. Rücksaugen von angewärmter Luft aus der Auspuffleitung beim Beginn des Saughubes, und 3. Einströmung von Preßluft am Ende des Saughubes.
  • Das Gemisch wird hierdurch zwischen zwei Luftschichten gelagert. Es wird mit der im Aibeitszylinder befindlichen warmen und durch die Bewegung des Kolbens ausgedehnten Luft gemischt, um das explosive Gemisch zu bilden. Die zuletzt eingeströmte Preßluft dient zur Abkühlung des Kolbens und zur Auffüllung des Raumes über dem Kolben sowie zur Ladung des Arbeitszylinders unter Druck. Das zwischen den beiden Luftschichten gelagerte Gemisch vermischt sich beim Kompressionshub noch inniger mit der oberen erwärmten Luftschicht, während die untere Luftschicht während der Explosion den zu einer vollständigen Verbrennung der Gase benötigten Überschuß an Sauerstoff liefert.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. = bis g die verschiedenen Stellungen des Robrschiebers und des Zylinderkolbens in den neun Perioden eines vollständigen Kreislaufes.
  • In Fig. i bezeichnet n die Auspuffleitung, o die Zuleitung für das neue Gemisch und die Druckluftleitung.
  • . d bezeichnet die Hauptkurbelwelle, welche mittels einer Kurbelstange mit dem Kolben f verbunden ist. Eine Welle c dient zum Antrieb des Rohrschiebers a ; dieselbe wird mittels Kette oder Zahnräder von der Kurbelwelle d angetrieben. Das Verhältnis der Umdrehungen beider Wellen ist wie i zu 2, d. h. die Steuerwelle c des Rohrschiebers a führt eine Umdrehung aus, während die Hauptkurbelwelle d zwei Umdrehungen ausführt. Die auf- und abwärts gehende Bewegung des Rohrschiebers a geschieht durch die kleine Welle c und eine Kurbelstange e. Fig. x bis g zeigen sowohl die Stellungen des Rohrschiebers a und des Kolbens f wie auch die entsprechenden Stellungen der Hauptkurbelwelle d und der Schieberantriebswelle c.
  • Fig. x. Beginn der Auslaßperiode. Wenn. Kolben f und Rohrschieber a sich während der Explosionsperiode dem unteren Totpunkt nähern, öffnen die am oberen Ende des Rohrschiebers a angebrachten Kanalreihen g die oberen Kanalreihen k im Zylinder b. Die im Zylinder b expandierten verbrannten Gase strömen aus und es findet ein Druckausgleich mit der Außenluft statt.
  • Fig. z. Beginn der Ausblaseperiode. Die mittlere Kanalreihe h im Rohrschieber a öffnet die Kanalreihe in im Zylinder b, wenn Kolben f sich seinem unteren Totpunkt nähert. Durch die Kanäle h und m strömt Druckluft, welche durch ein Gebläse, einen Kompressor .oder im Kurbelgehäuse erzeugt wird, in den Zylinder b ein. Dieselbe füllt letzteren an, und die noch im Zylinder und im Kompressionsraum sich befindenden verbrannten Gase werden durch die Kanalreihen g und lt ausgeblasen. Fig. 3. Beginn der Ausschubperiode und der Anfüllung des Zylinders und der Auspuffleitung mit frischer kalter Luft.
  • Der Kolben f bewegt sich vom unteren nach dem oberen Totpunkt und schiebt die gegebenenfalls noch im Zylinder verbliebenen Rückstände mit einem Teil der unterhalb derselben befindlichen Luft durch die Kanalreihen g und k aus dem Zylinder b aus, so daß im Zylinderraum nur noch frische kalte Luft zurückbleibt.
  • Fig. q.. Warmlufteinsaugen.
  • Der Kolben f bewegt sich vom oberen nach dem unteren Totpunkt und saugt durch die Kanalreihen g und k warme Luft aus der Auspuffleitung in den Zylinder b zurück.
  • Fig. g. Beginn des Unterdruckes im Zylinder.
  • Der hochgehende Rohrschieber sperrt die Kanäle k ab. Der Kolben f bewegt sich nach dem unteren Totpunkt und erzeugt einen Unterdruck im Zylinder b, Fig.6. Gemischeinströmung.
  • Der Kolben f bewegt sich weiter nach unten, der Rohrschieber a weiter nach oben. Die Kanalreihen lt im Rohrschieber a öffnen die Kanalreihen l im Zylinder b, durch welche Gemisch vom Vergaser aus in den Zylinder strömt.
  • Fig. 7. Drucklufteinlaß zum Anfüllen des Zylinders unter Druck.
  • Der Kolben f nähert sich seinem unteren Totpunkt, die Kanalreihe l ist .abgeschlossen, worauf die Kanalreihe i im Rohrschieber a die Kanalreihe m im Zylinder b öffnet, durch welche die Druckluft aus Leitung P in den Zylinder strömt. Sie vermehrt dessen Inhalt und füllt den ganzen Zylinderraum unter Druck auf.
  • Fig. B. Beginn der Kompression: Der Kolben f bewegt sich vom unteren nach dem oberen Totpunkt und der Zylinderinhalt wird komprimiert.
  • Fig. g. Beginn der Explosion.
  • Das im Zylinder b enthaltene Gemisch wird im Kompressionsraum verdichtet, worauf die Entzündung erfolgt.
  • Bei dieser Maschine können sich Rohrschieber und Zylinder gleichmäßig ausdehnen. Außerdem können die Gase, Luft und Gemisch durch die großen Kanalreihen während der verschiedenen Perioden ohne Hindernis ein- und ausströmen, wodurch eine vollständige Füllung des Zylinders selbst bei den höchsten Geschwindigkeiten erreicht, der Kompressionsraum von verbrannten Gasen ganz entleert, mit irischer Luft angefüllt und die Ladung weder vorzeitig erwärmt noch mit verbrannten Gasen vermischt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Viertaktexplosionskraftmaschine, bei welcher zwecks Steuerung ein mit übereinanderliegenden Kanälen versehener Rohrschieber zwischen Kolben und Zylinder sich bewegt, dadurch gekennzeichnet, daB in der untersten Kolbenstellung nach dem Auspuffen die verbrannten Gase durch Druckluft ausgespült werden, beim Aufwärtsgang des Kolbens zunächst die verbrannten Gase, darauf die Spülluft in die Auspuffleitung geschoben und aus dieser zurückgesaugt wird, worauf beim Abwärtsgang des Kolbens nach Erzeugung eines Unterdruckes Gemisch und endlich zur Vervollständigung der Ladung. weitere Druckluft in den Zylinder strömt, so daB beim zweiten Aufwärtsgang des Kolbens während der Verdichtung das Gemisch zwischen zwei Luftschichten lagert.
DE1919338451D 1919-10-11 1919-10-11 Viertaktexplosionskraftmaschine Expired DE338451C (de)

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DE1919338451D Expired DE338451C (de) 1919-10-11 1919-10-11 Viertaktexplosionskraftmaschine

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