DE33754C - Neuerung an der unter Nr. 27834 patentirten Einrichtung zur Rückführung des Maschinen-Abdampfes in den Kessel - Google Patents

Neuerung an der unter Nr. 27834 patentirten Einrichtung zur Rückführung des Maschinen-Abdampfes in den Kessel

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DE33754C
DE33754C DENDAT33754D DE33754DA DE33754C DE 33754 C DE33754 C DE 33754C DE NDAT33754 D DENDAT33754 D DE NDAT33754D DE 33754D A DE33754D A DE 33754DA DE 33754 C DE33754 C DE 33754C
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DE
Germany
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steam
pump
air
valve
arrangement
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33754D
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English (en)
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R. M. MAR-CHANT in London
Publication of DE33754C publication Critical patent/DE33754C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K9/00Plants characterised by condensers arranged or modified to co-operate with the engines
    • F01K9/02Arrangements or modifications of condensate or air pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
In der Patentschrift No. 27834 ist ein Verfahren nebst Vorrichtungen beschrieben, durch welche nahezu der gesammte in einem oder mehreren Dampfmaschinencylindern benutzte Dampf zurückgehalten und theils als Dampf, theils als condensates Wasser nach dem Kessel zurückgeführt wird. Durch vorliegende Neuerungen an den Vorrichtungen soll das Verfahren besser und richtiger zur Ausführung kommen.
Die Neuerungen sind folgende:
1. Es wird die erste Pumpe der in oben genannter Patentschrift erwähnten Pumpengruppe nur für den Dampf statt wie vorher für Dampf, Dampfwasser und Luft verwendet und das Dampfwasser und die Luft unmittelbar über dem Druckventil dieser Pumpe zugeführt, so dafs die Bestandteile der Dampf-, Wasser- und Luftmischung bei dem Rückgang des Pumpenkolbenhubes und nach Oeffnung dieses Druckventils bei dem Rückgang des Kolbens, aber zu keinem anderen Zeitpunkt, zur Wirkung gelangen. Hierdurch soll der expandirte Dampf in der ersten Pumpe richtig zur Wirkung gelangen.
2. Es wird der Dampf, das Dampfwasser und die Luft dergestalt in ein das Druckventil der ersten Pumpe mit der zweiten Pumpe verbindendes Rohr geleitet, dafs sich das Dampfventil vor dem Dampfwasserventil und dieses vor dem Luftventil bewegt.
3. Es gelangt eine besondere Pumpe zur Verwendung, welche das Dampfwasser weiter führt, statt dieses durch die die Luft transportirende Pumpe weiter zu leiten.
4. Auch wird eine kleine zusätzliche Luftpumpe verwendet, um etwaigen Verlust der ursprünglichen Luftmenge in den Pumpen wieder zu ersetzen; diese Pumpe giebt ihre Luft in das oben genannte, zwischen der ersten und zweiten Pumpe der Gruppe liegende Rohr ab.
5. Der Dampfzutritt nach dem Hochdruckcylinder wird vor vollendetem Hub des Kolbens abgesperrt, um zwischen dem Uebertritt von Dampf aus genanntem Cylinder nach der ersten Pumpe und dem Oeffnen desjenigen Ventils, welches den übrig bleibenden Dampf an den Niederdruckcylinder abgiebt, einen Zeitraum zu gewinnen.
6. Zwischen dem Dampfkessel und dem Ventil des Hochdruckcylinders ist ein Absperrventil eingesetzt, welches durch Schrauben oder auf andere Weise regulirt werden kann, um den Zutritt von Kesseldampf nach dem Cylinderventil in einem beliebigen Punkte des Kolbenhubes abzusperren.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine doppeltwirkende Maschine, an welcher die Neuerungen angebracht sind.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Stirnansicht der Maschine, während Fig. 4 den Verticalschnitt des einen Cylinderpaares (nach dem Tandem-System angeordnet), sowie der daran sitzenden Kolbenschieber in gröfserem Mafsstabe zeigt. α α sind die kleinen oder Hochdruckcylinder,
b b die grofsen oder Niederdruckcylinder der Maschine. Die Kolben jedes Cylinderpaares sitzen auf gemeinsamer Kolbenstange c, an die sich Pleuelstange d der Kurbelwelle e anschliefst, f ist das vom Kessel kommende Dampfzutrittsrohr, g das Ventil zum Anlassen der Maschine; hh sind die für die Cylinder a a vorgesehenen Zweigrohre, von denen ein jedes den Dampf nach einem Absperrschieber i, Fig. 4, leitet; derselbe wird wegen einer durch den Kolben hindurchgehenden Bohrung stets im Gleichgewicht gehalten.
Diese Absperrschieber reguliren den Zutritt von Dampf nach den Vertheilungsschiebern k der Cylinder α und können durch Schraube / regulirt werden, so dafs der Zutritt von Dampf nach den Ventilen k an beliebiger Stelle des Kolbenhubes abgesperrt werden kann, m ist der Schieber für den Niederdruckcylinder. Die Schieber sind so angeordnet, dafs der Zutritt von Dampf nach jedem Cylinder a abgesperrt werden kann, ehe sein Kolben am Ende seines Hubes angekommen ist. Hierdurch wird ein Zeitraum zwischen dem Uebertritt des Dampfes aus dem Cylinder α nach der ersten Pumpe und dem Oeffnen des Schiebers m geschaffen, welcher den Rest des Dampfes an den Cylinder b abgiebt. η ist der Auspuffschieber des Niederdruckcylinders, ο das beiden Niederdruckcylindern gemeinsame Dampfaustrittsrohr, welches nach einem Condensator führt, ρ ρ sind Röhren, welche den Hochdruckcylindern Dampf für die erste Pumpe der Gruppe vor oder sogleich nach Beginn der Expansion in genannten Cylindern entnehmen, r r sind von den Rohren pp nach den Ventilen m der Niederdruckcylinder abzweigende Röhren. Die beiden Röhren ρ ρ von den Hochdruckcylindern α α stehen entsprechend mit den beiden Enden der ersten Pumpe q in Verbindung, die dadurch doppeltwirkend wird, s ist die zweite Pumpe, deren beide Enden entsprechend durch Rohre 111 mit den beiden Enden der ersten Pumpe q verbunden sind, indem das innere Ende der ersten Pumpe mit dem äufseren Ende der zweiten Pumpe, und umgekehrt, in Verbindung steht.
An das Rohr t schliefst sich ein Rohr u an, dem durch eine mit dem Condensator durch Rohr w verbundene Pumpe ν Dampfwasser zugeführt wird. Mit Rohr t ist noch ein Rohr χ verbunden, dem durch Pumpej/- Luft zugeführt wird.
Die Rohre t u und χ sind je mit einem Ventil versehen, und die Anordnung dieser Ventile ist eine solche, dafs der Dampf aus der ersten Pumpe q in die zweite Pumpe s vor dem Dampfwasser aus Pumpe w, und dieses Dampfwasser in die Pumpe s vor der Luft aus Rohr χ eintritt. Rohr f1, welches mit dem anderen Ende der Pumpe s verbunden ist, ist in ähnlicher Weise mit dem Dampfwasserzuführungsrohr ul und dem Luftzuführungsrohr χ l verbunden, wobei RohrM1 durch eine mittelst Rohres n>1 mit dem Condensator verbundene Pumpe v1 und Rohr x1 durch Pumpe j-'1 gespeist wird. Pumpe 5 saugt den mit Dampfwasser gesättigten Dampf nach der nächsten Pumpe \ der Gruppe, welche in der dargestellten Anordnung die letzte Pumpe ist; es können aber noch mehr Pumpen vorgesehen werden, so dafs das Pumpen sozusagen stufenweise erfolgen kann, um den Dampf nach und nach auf den gewünschten Druck zu comprimiren. ζ1 ^2 sind die Röhren, welche die beiden Enden der Pumpe s mit den Enden der Pumpe \ entsprechend verbinden. Pumpe \ pumpt den comprimirten gesättigten Dampf durch Rohr ^s in den Kessel zurück, das mit einem selbsttätigen Lüftungsventil versehen ist. ^4 ist ein in Rohr ^3 eingeschalteter Luftbehälter, ^5 eine durch Rohr %ü mit dem Condensator in Verbindung stehende Luftpumpe, um den Condensator von einer etwa angesammelten Luftmenge zu befreien, die sich von dem anwesenden Dampf trennt; diese Luftpumpe läfst die Luft entweder ins Freie oder unter die Roststäbe oder an einen anderen geeigneten Ort der Maschinenfeuerungsanlage entweichen, um die in derselben vor sich gehende Verbrennung zu unterstützen. Sämmtliche Pumpen erhalten von der Kurbelwelle c Antrieb, zu welchem Zwecke zwischen den beiden Cylinderkurbeln eine dritte Kurbel angeordnet ist. Ist die Maschine im Gange und haben die Pumpen 5 und ^ eine genügende Luftmenge erhalten, so dienen die Pumpen yyl nur dazu, den Verlust an dieser ursprünglichen Luftmenge zu ersetzen. Die Austrittsventile für den gesättigten oder nassen Dampf aus den Pumpen s und \ befinden sich :am Boden der letzteren. Die Luft bleibt im wesentlichen in den Pumpenräumen; sie wirkt beim Rückgang der Pumpenkolben als Luftkissen und giebt den auf sie ausgeübten Druck wieder zurück, so dafs nur die überschüssige Luft mit dem Dampf und dem Wasser fortgeführt wird.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: Bei einer nach dem in Anspruch 1. des Patentes No. 27834 angegebenen Verfahren arbeitenden Dampfmaschine:
1. Die Anordnung einer Pumpe (q), welche nur für den Dampf dient, während Dampfwasser und Luft über dem Druckventil dieser Pumpe zugeführt werden.
2. Die Ueberleitung des Dampfes, des Dampfwassers und der Luft in ein Rohrsystem
tux,, welches vom Druckventil der ersten Pumpe (q) nach der zweiten Pumpe (s) führt, wobei sich das Dampfventil vor dem Dampfwasserventil und dieses vor dem Luftventil bewegt.
3. An Stelle der die Luft transportirenden Pumpe die Anordnung einer besonderen Pumpe (\)y welche das Dampfwasser getrennt weiter führt.
4. Die Anordnung einer besonderen Luftpumpe (^5J, um einen etwaigen Verlust an der ursprünglichen Luftmenge in den Pumpen zu ersetzen.
5. Die Anordnung, den Absperrschieber i gegenüber der Bewegung der Schieber k und m in seiner Thätigkeit reguliren zu können, um den Zutritt von Dampf nach dem Hochdruckcylinder vor dem Ende des Kolbenhubes abzuschliefsen und so einen Zeitraum zwischen der Abgabe von Dampf aus dem Cylinder (α) nach der Pumpe (q) und dem Oeffnen des Schiebers m zu schaffen.
Die Verwerthung des ertheilten Patentes ist von der vorgängigen Zustimmung des Inhabers des Patentes No. 27834 abhängig. .
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33754D Neuerung an der unter Nr. 27834 patentirten Einrichtung zur Rückführung des Maschinen-Abdampfes in den Kessel Expired - Lifetime DE33754C (de)

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