DE337142C - Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betriebe von Kathodenstrahlroehren bzw. traegheitslosen Relais - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betriebe von Kathodenstrahlroehren bzw. traegheitslosen RelaisInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
- H03B5/08—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
- H03B5/10—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element in amplifier being vacuum tube
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- Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
Description
Kathodenstrahlröhren bzw. trägheitslose Relais benutzt man bekanntlich für die
Zwecke der drahtlosen, Nachrichtenübermittlung als Überlagerungsempfänger,,als Relais,
als Verstärker und als Generator zur Erzeugung ungedämpfter' elektrischer Schwingungen.
·
Für letztere Betriebsart ist der Verwendungsmöglichkeit eine Grenze gezogen, da
ίο mit derartigen Röhren nur eine verhältnismäßig
geringe Energie in hochfrequente elektrische Schwingungen umgeformt werden kann, und es bisher praktisch nicht möglich
war, durch Parallelschaltung mehrerer dieser Röhren eine wesentliche Ecnergiesteigerung zu
erzielen, denn praktisch ist lediglich die Parallelschaltung zweier Röhren noch von Bedeutung,
da diurchi Verwendung· von mehr als zwei parallel geschalteten Röhren eine Leistumgssteigerung
in der Antenne überhaupt, nicht erreichbar ist. Dies liegt zum Teil
offenbar daran, daß durch Verwendung mehrerer parallel geschalteter Röhren ihre Eigenkapazität
als Parallelkapazität zur Äntennen-Selbstinduktionsspule eingeht und infolgedessen
das Strahlungsdekrement der Antenne abnimmt. Es wird daher lediglich ein Teil der gesammten Energie im Strahlkreis (Antenne)
ausgenutzt, während1 der andere Teil in den einzelnem Zweigen der Röhrenkreise
verbraucht wird. Tatsache ist, daß bei Verwendung von mehr als zwei parallel geschalteten
Röhren — konstante Anodenspannung vorausgesetzt — der Strom zwar im Röhrenkreise
steigt, aber nicht in der Antenne. Infolgedessen war durch die Parallelschaltung
von mehr als zwei Röhren einie Steigerung der Sendeenengie und Erhöhung des Wirkungsgrades
bisher nicht möglich.
Der Gegenstand der Erfindung besteht in einem Verfahren zum Betriebe von Kathodenstrahlröhren
bzw. trägheitslosen Relais, bei welchem durch Parallelschalten von weiteren
Röhren eine Energiesteigerung· entsprechend der Anzahl der Röhren erzielt wird. Eine
größere Energieaufnahme der Antenne wird erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß
man beim Hinzuschalten von Röhren eine Spannungserhöhung an der Antennenselbstinduktion
tnansformatorischi herbeiführt.
Die Anwendung dieser Maßnahme ist mit einer Schaltungsanordnung, wie sie beispielsweise
in Fig. ι in bekannter Ausführung· dargestellt ist, nicht möglich, da.der Röhrenkreis
von den Punkten maximaler Spanniungsdifferenz der Antennenselhstinduktion abgezweigt
ist, so daß eine Spannungssteigerung durch Transformation bei dieser Schaltung nicht
möglich ist. Schaltet man deshalb zu der Röhre g weitere Röhren parallel, so kann man
zwar innerhalb des Röbrenkreises (Amperemeter <i) ein Ansteigen des Stromes feststellen,
nicht aber in der Antenne (Amperemeter e). Infolgedessen hat bei dieser Schaltung
die Verwendung von mehr als zwei Röhren keine Energiesteigerung zur Folge.
Die Möglichkeit, eine Erhöhung der Spannung an der. Antennenselbstinduktion nach
der Erfindung durchzuführen und damit eine
Energiesteigerung auch, durch Parallelschaltung von mehr als zwei Röhren zu erzielen, ist
durch Verwendung der in Fig·. 2 dargestellten
beispielsweisen Schaltungsanordnung gegeben.
Bei dieser Anordnung ist der Röhrenkreis mit drei oder mehr parallel geschalteten Röhren
g induktiv mit der Antennenselbstinduktion α gekoppelt, so daß die Energie dies
Röhrenkreises durch die beiden Kopplungsspulen S1 (Anode — Glühfaden) und S2 (Gitter—Glühfaden)
auf den Antennenkreis übertragen wird. Hierdurch kann die Spannung
an der Antennenselbstinduktion durch Änderung des Traosforniationsverhältnisses beliebig
hoch getrieben werden, so daß die Antenne auch den durch die Parallelschaltung
von mehr als zwei Röhren im Röhrenkreise ao erzieltem Strom aufnimmt und ausstrahlt. Die ,
Anordnung wird vervollständigt diurch den Antennenkondensator c, die Hochspannungsbatterie
mit Schiutzkondensator f und die Taste, die gemäß Fig. 1 beispielsweise in der
Leitung zu den Gittern vorgesehen werden kann.
Bei der dargestellten Schaltungsanordnung wird eine zusätzliche Kapazität zur Antennenselbstinduktion,
hervorgerufen durch die Eiigenkapazität der Röhre, vermieden.
Eine besonders vorteilhafte Schaltungsanordinuinig,
mit der der beschriebene Effekt erreichbar ist, ist in Fig. 3 dargestellt. Hier ist der Kreis Gitter — Glühfaden galvanisch
mit der Antenneniselbstinduktion gekoppelt, während der Kreis Anode—Glühfaden induktiv
(Spule s) an die Antennenselbstinduktion angeschlossen ist. Im übrigen gelten die gleicheni
Bezugszeichen wie in den ersten Figuren.
Die Erfindung läßt sich insbesondere auch in einer Spartrainsformatorschaltung verwirklichen,
indem gegenüber der Schaltung nach Fig. 3 die Antenne mit dem Röhrenkreis (einschließlich.
Kreis Anode — Glühfaden) galvanisch
gekoppelt ist.
Claims (5)
1. Verfahren zum Betrieb von Kathodenstrahlröhren bzw. trägheitslosen Relais,
dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Energiesteigerung durch mehr als zwei parallel geschaltete Röhren eine transformatorische
Spannungseriiöhung an der Antennenselbstinduktion bewirkt wird, so
daß -die Antenne den entsprechend der Anzahl der parallel geschalteten Röhren
im Röhrenkreis auftretenden Strom aufnimmt.
2. Schaltungsanordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Röhrenkreis mit der Antennenselbstinduktion derart induktiv gekoppelt ist, daß allen
Röhren die zugehörigen Kopplungsspulen gemeinsam sind.
3. Schaltungsanordnung ziur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Teil der Antennenselbstindüktion als Kopplungsspule
für die Gitter der Röhren dient, so daß dieser Teil der Antennenspule dem
Antennenkreis und dem Kreis Gitter— Glühfaden gemeinsam ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspnuch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kopplungsspule des Kreises Anode — Glühfaden mit der Antennenselbstinduktion
induktiv gekoppelt ist.
5. Schaltungsanordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Röhrenkreis mit der Antenne in Spartransformatorschaltung
gekoppelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337142T | 1917-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337142C true DE337142C (de) | 1921-05-25 |
Family
ID=6221136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917337142D Expired DE337142C (de) | 1917-11-13 | 1917-11-13 | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betriebe von Kathodenstrahlroehren bzw. traegheitslosen Relais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337142C (de) |
-
1917
- 1917-11-13 DE DE1917337142D patent/DE337142C/de not_active Expired
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