DE336259C - Saugvorrichtung fuer Haertepruefer - Google Patents

Saugvorrichtung fuer Haertepruefer

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DE336259C
DE336259C DE1919336259D DE336259DD DE336259C DE 336259 C DE336259 C DE 336259C DE 1919336259 D DE1919336259 D DE 1919336259D DE 336259D D DE336259D D DE 336259DD DE 336259 C DE336259 C DE 336259C
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piston
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/48Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under impulsive load by indentors, e.g. falling ball

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Description

  • Saugvorrichtung für Härteprüfer. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Saugvorrichtung für Härteprüfer, und zwar besteht das Wesen der Erfindung darin, daß der den Innenkonus zum Zusammendrücken der zangenartigen Greifer für den Fallhammer aufweisende Kolben in die Bahn eines Ventils hineinreicht, dessen Sitz in dem mit der Außenluft in Verbindung stehenden Dom einer über den Kopf der Vorrichtung gestülpten Kappe angeordnet ist, so daß durch Niedergehen der Kappe der Kolben gesenkt, die Greifer zur Freigabe des Hammers gezwungen und gleichzeitig das Ventil geöffnet wird, während beim Hochgehen der unter Federwirkung stehenden Kappe das federbelastete Ventil sofort geschlossen und durch die Kappe eine Saugwirkung auf das Fallrohr ausgeübt wird, nachdem die Greifer vorher in bekannter Weise in die Bereitschaftsstellung zurückgeführt worden sind.
  • Erfindungsgemäß steht die das Vakuum erzeugende Kappe mit einem Handhebel in Verbindung, der an einer bequem zugänglichen Stelle vorgesehen ist, wobei .durch Niederdrücken des Hebels die Kappe gesenkt wird und die Freigabe des Fallhammers erfolgt, während beim Loslassen durch die Kappe das Überführen der Greifer in die Bereitschaftsstellung und das Emporsaugen des Hammers veranlaßt wird.
  • Ferner ist der die Greifer zur Freigabe des Fallhammers zwingende Innenkonus unmittelbar an dem von dem Ventil beeinflußten Kolben vorgesehen, wobei dieser Kolben in bekannter Weise zur Aufnahme und Führung eines die Greifer in die gespreizte Stellung überführenden kleinen Kolbens eingerichtet ist.
  • Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Konstruktion von Härteprüfern zu vereinfachen und eine durchaus zuverlässige Saugwirkung herbeizuführen.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch den Härteprüfer, wobei sich die Greifer in der Bereitschaftsstellung befinden und die emporgehende Kappe ein Vakuum erzeugt hat, Fig. 2 einen Längsschnitt, um go° verdreht, wobei die Kappe -niedergedrückt ist und die Greifer den Fallhammer freigegeben haben, und Fig. 3 einen Querschnitt nach x-x der Fig. i. In der Zeichnung bezeichnet i das Fallrohr, in welches die Greifer 2, 3 mit ihren zangenartigen Unterteilen q., 5 hineinragen, die in eine Auskesselung 6 des Fallhammers 7 hineinpassen. Die oberen Teile der Greifer besitzen in bekannter Weise aufstehende Nasen 8, g und seitlich ausladende Teile io, ix. Über den Greifern ist ein Kolben 12 in dem Kopf 13 der Vorrichtung gelagert, der durch die Feder 14 hochgehalten wird. Der Kolben i2 besitzt einen Innenkonus 15 und eine Bohrung 16 zur Aufnahme eines kleinen Kolbens 17, der einen Innenkonus i8 besitzt und der durch die Feder ig beeinfiußt wird. Der Kolben 12 ragt mit einem Zapfen 2o durch den Kopf 13 hindurch in einen Raum hinein, der durch Überstülpen der Kappe 21 gebildet wird. Diese Kappe 21 besitzt einen Dom 22, der einen Ventilsitz 23 aufweist, auf den ein Ventil 24 durch die Feder 25 niedergehalten wird. Der Dom 22 steht durch die Öffnungen 26 mit der Außenluft in Verbindung. Das Ventil 24 besitzt einen Zapfen 27, der ebenfalls in den Raum hineinragt, den die unter der Wirkung der Feder 28 stehende Kappe bildet. In dein Kopf 13 sind Öffnungen 29 zum Durchtreten der angesaugten Luft vorgesehen.
  • Die Kappe 2x steht durch zweckmäßig zwei Stangen°3o, 31 mit einer Manschette 32 in Verbindung, die wiederum durch eine Stange 33 mit dem Handhebel 34 verbunden ist. Die Stange 33 ist zweckmäßig in einer Längsnut des das Fallrohr = schützenden lfantelrohres 35 angeordnet und geführt.
  • Die zum Auf- und Einstellen der Vorrichtung sowie zum Halten des zu prüfenden Werkstückes dienenden Teile sind nicht neu und sollen deshalb nicht näher beschrieben werden. -Die Handhabung und Wirkungsweise der Saugvorrichtung ist folgende Angenommen, die Teile befinden sich in der Ruhelage, in welcher der Fallhammer 6, 7 von den Greifern 2, 3, 4, 5, 8, 9, io, ii hochgehalten wird. Soll nun die Vorrichtung benutzt werden, und ist das zu prüfende Werkstück unterhalb der das .Fallrohr i abschließenden Kappe niedergelegt, so wird der Hebel 34 niedergedrückt (strichpunktierte Stellung Fig. i und Stellung Fig.2). Der niedergehende Hebel 34 nimmt über die Stangen 33, 30, 31: die Kappe 21 mit, wodurch die Feder 28 gespannt wird. Mit der Kappe 21 geht auch der das Ventil 24 tragende Dom 22 nieder, und der Zapfen 27 des Ventils 2A kommt mit dem Zapfen 2o des Kolbens 12 in Berührung. Es wird nun der Kolben 12 entgegen der Wirkung der Feder 14 . etwas gesenkt, wobei sein Innenkonus 15 die seitlich au_ladenden Teile 1o, ix und somit die Unterenden 4, 5 der Greifer 2, 3 zusammendrückt, so daß der Fallhammer 6, 7 freigegeben wird, und das Ventil 24 entgegen der Wirkung der Feder 25 so weit von seinem Sitz 23 abgehoben, daß der Raum unter dem Ventil und somit der von der Kappe umschlossene Raum über die Öffnungen 26 des Domes 22 mit der Außenluft in Verbindung kommt, so daß die zusammengedrückte Luft entweichen kann.
  • Wird nun, nachdem der Härtegrad des Werkstückes durch die Sprunghöhe des Fallhammers festgestellt worden ist, der Hebel 34 losgelassen, so geht die Kappe 21 unter der Wirkung der Feder 28 wieder empor, wobei sich zuerst das Ventil 24 unter der Wirkung der Feder 25 schli,ßt, so daß die Verbindung des von der Kappe umschlossenen Raumes mit der Außenluft über die Öffnungen 26 aufhört. Gleichzeitig hört auch der Druck des Zapfens 27 auf den Zapfen 2o auf, und der Kolben =2 wird von seiner Feder 14 hochgedrückt, wodurch der kleine Kolben 17 sich so weit senkt, daß sein Innenkonus 18 die aufsteigenden Teile 8, 9 der Greifer zusammendrückt, wodurch die Unterenden gespreizt und in -die Bereitschaftsstellung übergeführt werden. Die noch weiter emporgehende Kappe 21 erzeugt nun in dem von ihr umschlossenen Raum ein Vakuum, welches sich durch die Öffnungen 29 auf den Raum oberhalb der Fallröhre i und auf diese ausdehnt, so daß der Fallhammer 6, 7 emporgesaugt wird, bis er von den Greiferunterenden 4, 5 aufgefangen wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Saugvorrichtung für Härteprüfer, bei welcher der Fallhammer durch eine zangenartige Greifervorrichtung aufgefangen und gehalten wird, deren obere Nasen von zwei konischen Flächen abwechselnd beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Innenkonus (15) aufweisende federbelastete Kolben (12) in die Bahn eines Ventils (24) hineinreicht, dessen Sitz (23) in dem mit der Außenluft in Verbindung stehenden Dom (22) einer über den Saugkopf gestülpten Kappe (21) angeordnet ist, so daß durch Niedergehen der Kappe (2i) der die Greifer (2, 3) beeinflussende Kolben (12) gesenkt und gleichzeitig das Ventil (24) geöffnet wird, während beim Hochgehen der unter Federwirkung stehenden Kappe (21) das federbelastete Ventil (24) sofort geschlossen und die Saugwirkung ausgeübt wird.
  2. 2. Ausführungsform der Saugvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Saugwirkung herbeiführende Kappe (21) mit einem Handhebel (34) in Verbindung steht, so daß durch Niederdrücken desselben der Fallhammer (6, 7) freigegeben und durch Loslassen die zangenartige Greifervorrichtung (2, 3) in die Bereitschaftsstellung übergeführt und die Saugwirkung auf das Fallrohr ausgeübt wird.
DE1919336259D 1919-02-15 1919-02-15 Saugvorrichtung fuer Haertepruefer Expired DE336259C (de)

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