DE33607C - Sich selbst Schienen legendes Rad für Fuhrwerke aller Art - Google Patents

Sich selbst Schienen legendes Rad für Fuhrwerke aller Art

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DE33607C
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DE
Germany
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wheel
rail
elastic
self
wagons
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33607D
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English (en)
Original Assignee
Dr. L. MAUTNER RITTER VON MARKHOF in Wien
Publication of DE33607C publication Critical patent/DE33607C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/06Endless track vehicles with tracks without ground wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbaü.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 24. März 1885 ab.
Um ein oder mehrere Räder läuft eine endlose, mehr oder weniger elliptisch geformte, elastische Schiene, welche von einer oder mehreren Rollen r geführt wird, Fig. 1, 2, 3, 4 und 5; in diesen Figuren bedeutet R das Rad, E die elastische, elliptische Schiene und r die Rollen, welche innerhalb oder aufserhalb der Schiene laufen und dieselbe in ihrer elliptischen Form erhalten und gegen seitliche Abweichung bei der Bewegung sichern. Bei den in Fig. 2 und 5 gezeigten Constructionen kann das Rad R verschiedene Durchmesser, wie durch die punktirten Linien R'-R" in Fig. 2 angedeutet, haben. Die Achsen A der Räder tragen den gröfsten Theil der Last des Fuhrwerks; kleinere Theile davon werden auf die kleinen Rollen übertragen. Dadurch, dafs die elastische Schiene mittelst der Rollen in die elliptische Form gezwängt wird, plattet sie sich unten ab und bildet so eine flache Unterlage für das Rad. .Fig. 6 stellt die Ausführung eines zweirädrigen Wagens dar. Die Rollen r sind mit dem Wagenkasten durch das Verbindungsstück B und die eingeschaltete Feder F derart verbunden, dafs sie einen Theil des Wagengewichtes aufnehmen und auf die Schiene übertragen.
Wie in Fig. 3 durch punktirte Linien gezeigt, kann die Spannrolle r verstellbar sein, so dafs für solche Fälle, wo aufsergewöhnliche Hindernisse zu überwinden sind, der vorspringende Theil der Schiene weiter weg vom Boden gehoben oder nach rückwärts gestellt werden kann.
Die Schiene wird je nach der Art des Fuhrwerks als elastisches Band angeordnet. Dieselben können von verschiedenem Querschnitt sein, Fig. 7, 8, 9, 10, 11 und 12. Die in den Fig. 7, 8 und g, dann 11 und 12 dargestellten Stahlschienen sind eigenthümlich gewundene Stahlfedern, welche bei grofser Elasticität eine ansehnliche Last zu tragen geeignet sind. Die Inanspruchnahme dieser Tragfähigkeit tritt dann ein, wenn sich Hindernisse auf der Strafse vor die Schiene legen, welche überschritten werden müssen; in diesem Falle legt sich die Last des Fuhrwerks auf dasjenige Stück der Schiene, welches zwischen dem tiefsten Punkte des Rades und dem Hindernisse liegt. Kommt jedoch eine Vertiefung auf der Strafse vor, so legt sich die Schiene wie eine Brücke darüber und mufs wieder wie eine solche die Last des Wagens tragen können. Um in beiden Fällen die Durchbiegung der Schiene zu -verhindern, sind die Rollen r durch ein Verbindungsstück D mit der Achse steif verbunden, und wird somit die Belastung des in Anspruch genommenen Schienentheiles wieder auf die Achse übertragen. Das Rad R kann, wie in Fig. 9 gezeigt, mit einem Spurkranz versehen sein, welcher .die Schiene aufnimmt und sie bei Vorwärtsbewegung wie bei Wendungen sicher führt.
Wie in Fig. 6 angedeutet, kann ein Besen b angebracht sein, um Hindernisse aus dem Wege zu räumen.
Für Fälle, wo ein schweres Führwerk einen Graben zu durchfahren hätte und eine Verletzung der Schiene zu befürchten wäre, kann eine lose Schiene so angebracht werden, dafs beim Einfahren in den Graben sich das Gewicht auf diese lose tragfähige Schiene legt,
welche nicht in sich geschlossen ist, so dafs sie sich ablöst, bevor das Rad eine volle Umdrehung gemacht hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    • Ein Rad mit elastischer Fahrschiene, bestehend aus einem gewöhnlichen Rade (R), um welches herum eine elastische endlose Schiene (E) derartig angeordnet und durch eine oder mehrere Rollen (r) theils gegen das Rad (R) hin, theils von dem Rade (R) weg geprefst ist, dafs beim Fahren die elastische Schiene (E) um das Rad (R) herum gleitet und dabei auf dem Fahrwege eine elastische Lagerfläche bildet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33607D Sich selbst Schienen legendes Rad für Fuhrwerke aller Art Expired - Lifetime DE33607C (de)

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