DE336016C - Ventil fuer schlammige Fluessigkeiten u. dgl. - Google Patents

Ventil fuer schlammige Fluessigkeiten u. dgl.

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DE336016C
DE336016C DE1916336016D DE336016DD DE336016C DE 336016 C DE336016 C DE 336016C DE 1916336016 D DE1916336016 D DE 1916336016D DE 336016D D DE336016D D DE 336016DD DE 336016 C DE336016 C DE 336016C
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valve
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wedge
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DE1916336016D
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Hammelrath & Schwenzer
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Hammelrath & Schwenzer
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/04Check valves with guided rigid valve members shaped as balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description

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AUSGEGEBEN AM 20. APRIL 1921
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PATENTSCHRIFT
KLASSE 47g GRUPPE
Hammelrath & Schwenzer in Düsseldorf.
Ventil für schlammige Flüssigkeiten u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1916 ab.
Die zur Förderung stark verunreinigter Flüssigkeiten, Schlamm u. dgl. dienenden Pumpen werden meist mit Ventilen versehen, die mit Kugelverschlüssen und elastischen Ventilsitzen ausgerüstet sind, welch letztere infolge des unvermeidlichen Verschleißes leicht auswechselbar und doch gut abschließend im Ventilgehäuse befestigt sein müssen. Dies ist hauptsächlich deshalb schwierig, weil der Verschleiß beson-ο ders auf die Sitzbefestigung ungünstig einwirkt, indem er durch Zerstörung der Schichten usw. oder durch Strukturveränderungen des elastischen oder nachgiebigen Materials allmählich ein Lösen des Sitzes hervorruft, was zum Ver-
>5 sagen der Pumpe führt. Es müssen derartige Ventilsitze also so angeordnet sein, daß sie geeignet sind, die Einwirkung der Abnutzung
. auf die Befestigung auszuschalten bzw. auszugleichen. Da als Material für derartige Sitze die verschiedensten Stoffe, wie Gummi, Leder, Papier, Holzstoff, Asbest, Kautschuk, Weichblei o. dgl., in Frage kommen, ist es — da es sich hierbei um Handelswaren handelt — von größter Wichtigkeit, daß für alle in Betracht kommenden Materialien eine bestimmte Form des Sitzes und eine für alle. Materialien brauchbare Befestigungseinrichtung gewählt wird, damit die botreffende Pumpe an Ort und Stelle, ohne verändert zu werden, mit einem dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechenden Sitz vorsehen werden kann. Allen diesen Forderungen trägt die neue Erfindung Rechnung.
Der neue elastische Sitz zeichnet sich hosonders dadurch aus, daß er so gestaltet und beschaffen ist, daß er mit jedem Aufsetzen des Ventilverschlußkörpc-rs von neuem angezogen und abgedichtet wird.
Der Sitz ist durch einen ringförmigen harten Kern zweckmäßig aus Metall gebildet, welcher mit einem elastischen oder nachgiebigen Überzug aus einem Stück versehen ist. Solche Ventilsitze sind zwar schon bekannt geworden, die Erfindung kennzeichnet sich aber dadurch, daß einerseits der, wie erwähnt, überzogene 4"> harte Sitzkern einen doppeikeilförmigen Querschnitt besitzt, der mit der verjüngten Kante nach unten gerichtet ist. und daß anderseits der Sitz in einer keilförmigen Nut des Ventilbodens angebracht ist, über den er derart hervorragt, daß er auch für kugelige Verschlußkörper dienen kann. Das Xeue besteht also hauptsächlich darin, daß der bekannte, mit hartem Kern und nachgiebigem Überzug versehene Ventilsitz einen doppelkeilförmigen Querschnitt hat und daß er in einer seinem Querschnitt entsprechend gestalteten Nut des Ventilbodens sitzt, den er überragt. Er wird mit Hilfe eines Schraubringes o. dgl. gehalten. Die obere Fläche des nachgiebigen Überzugs Oo dient als Auflage und Abdichtung für den Ventilkörper, während gleichzeitig die seitlichen überzogenen Flächen ;:ur Befestigung und Abdichtung im Gehäuse dienen.
Infolge der Keilform des Metallkems wird «5 der Sitz bei jedem Ventilschlag erneut an die Nutenwände angedrückt, und r-> findet also immerfort ein selbsttätiges Nachziehen statt. Es werden aber auch gleichzeitig durch das wiederholte Aufschlagen alle durch Abnutzung auf der Ventildichtungsiiäche hervorgerufenen Strukturveränderungen ausgeglichen, und weder

Claims (1)

  1. beim Verschleiß der Ventildichtungsflächc noch beim Nachlassen der Elastizität des Materials infolge Alters, hoher Temperatur o. dgl. kann sich der so ausgebildete Sitz lösen, und er bleibt bis zur völligen. Abnutzung brauchbar: er läßt sich aber doch im Gegensatz zu den bekannten schwer lösbaren konischen Metallsitzen nach Losen des Schraubringes leicht entfernen und ebenso leicht aber auch anbringen, ohne daß es hierbei fachmännischer Kenntnisse noch besonderer Einrichtungen, wie Drehbänke, Pressen oder anderer grossen Druck und Zugkräfte erzeugender Vorrichtungen, bedarf, sondern es ist zum Einsetzen nur ein einfacher Schlüssel erforderlich, und zum Nachziehen genügt der Ventilschlag. Ein Eintreiben oder Einpressen kommt aber nicht in, Frage.
    In beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch ein vollständiges Kugelventil und Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt durch den Sitz, Schraubring und die Gehäusewand; Fig. 3 stellt dagegen eine etwas andere Ausbildung des Sitzes dar.
    Der elastische Überzug α mit dem metallischen Kern b von keilförmigem Querschnitt ist mit Hilfe des Schraubringes c in einer ringförmigen Nut des Gehäuses d gehalten.
    Paten τ-Anspruch:
    Ventil für schlammige Flüssigkeiten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz, Welcher in bekannter Weise aus einem harten Kern mit nachgiebigem Überzug aus einem Stück besteht, einen doppelkeilförmig nach unten verjüngten Querschnitt hat und in einer entsprechend gestalteten Nut des Ventilbodens sitzt, den er so überragt, daß' er für einen kugeligen Verschlußkörper dienen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1916336016D 1916-12-01 1916-12-01 Ventil fuer schlammige Fluessigkeiten u. dgl. Expired DE336016C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091390B (de) * 1955-01-15 1960-10-20 Jean Mercier Ventil mit Druckmittelkreislauf
DE1105674B (de) * 1953-02-03 1961-04-27 Jean Louis Gratzmuller Ventil, insbesondere selbsttaetiges Ventil fuer Pumpen u. dgl.
DE9312095U1 (de) * 1993-08-13 1993-10-28 Rheinauer Maschinen und Armaturenbau Faulhaber & Truttenbach KG, 77866 Rheinau Absperreinrichtung für eine gasführende Leitung

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DE1105674B (de) * 1953-02-03 1961-04-27 Jean Louis Gratzmuller Ventil, insbesondere selbsttaetiges Ventil fuer Pumpen u. dgl.
DE1091390B (de) * 1955-01-15 1960-10-20 Jean Mercier Ventil mit Druckmittelkreislauf
DE9312095U1 (de) * 1993-08-13 1993-10-28 Rheinauer Maschinen und Armaturenbau Faulhaber & Truttenbach KG, 77866 Rheinau Absperreinrichtung für eine gasführende Leitung

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