DE335737C - Geldueberweisungsformular - Google Patents

Geldueberweisungsformular

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DE335737C DE1920335737D DE335737DD DE335737C DE 335737 C DE335737 C DE 335737C DE 1920335737 D DE1920335737 D DE 1920335737D DE 335737D D DE335737D D DE 335737DD DE 335737 C DE335737 C DE 335737C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D5/00Sheets united without binding to form pads or blocks
    • B42D5/02Form sets
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D25/00Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof
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    • B42D25/29Securities; Bank notes

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description

  • Geldüberweisungsformular. Der Geldüberweisungsverkehr in seiner jetzi-, gen Form zeigt in technischer Hinsicht in den meisten Fällen eine gewissermaßen primitive Ausgestaltung und geht in der Regel in brieflicher Form ohne Verwendung von Formularen vor sich. Im allgemeinen spielt sich zur Zeit der Überweisungsverkehr folgendermaßen ab i. Der Auftraggeber gibt seinem Geldinstitut mittels eines Briefes den Auftrag, dem Empfänger eine Geldsumme zu überweisen; 2. der Auftraggeber zeigt dem Empfänger an, daß er ihm durch das Geldinstitut eine bestimmte Geldsumme überweisen läßt; 3. das Geldinstitut- prüft den brieflichen Überweisungsauftrag auf Unterschrift und Guthaben des Kunden; q.. es führt die Überweisung an den Empfänger aus; 5. es verbucht die Überweisung und erteilt dem Kunden briefliche Belastungsaufgabe; 6. es benachrichtigt den Empfänger über das Eintreffen einer Geldüberweisung.
  • Dieser ganze Vorgang ist außerordentlich zeitraubend, mit Kosten verknüpft und schützt keineswegs vor Fälschungen. Einige Geldinstitute geben ihren Kunden ein Überweisungsheft einfacher Form in die Hand. Auf höherer Stufe stehend, können die dreiteiligen Formulare im Postscheckverkehr bezeichnet werden. Diese dürften auch als Grundlage für das Überweisungsformular anzusehen sein. Für den Bankverkehr sind dreiteilige Formulare wenig geeignet, da es hier als ausgeschlossen gilt, das Original eines erhaltenen Auftrages weiterzugeben. Im Fernverkehr besonders kann nur ein vierteiliges Formular Anwendung finden. Die Fernüberweisung gelangt vom Aussteller über seine Kontostelle und das am anderen Ort befindliche empfangende Geldinstitut an den Empfänger der Zahlung. Als vollkommenster Zustand muß daher gefordert werden, daß jede dieser vier Stellen einen Beleg als Unterlage behält, besonders das beauftragte Geldinstitut den Originalauftrag.
  • Das nachstehend beschriebene vierteilige Überweisungsformular gemäß vorliegender Erfindung hat die Aufgabe, Mängel und Schwächen des bisherigen Verfahrens zu beseitigen. Großer Wert ist dabei darauf gelegt worden, dem Publikum ein klares, leichtverständliches Formular zu bieten, das durch seine äußere Gestaltung durch Anwendung zweier Klappen keinerlei Mehraufwendung von Schreibarbeit erfordert.
  • Das Überweisungsverfahren mit Hilfe des Formulares gemäß vorliegender Erfindung hat mithin gegenüber dem jetzt üblichen, nachstehend beschriebene neue besondere Vorteile, die in seiner äußeren Gestaltung zum Ausdruck kommen und somit einen gewerblichen Fortschritt darstellen. Seine allgemeine Einführung würde eine völlige Umwälzung des Geldüberweisungsverkehrs mit sich bringen.
  • Das Formular gemäß vorliegender Erfindung besteht aus vier 'feilen A, B, C, D, wie Fig. i zeigt, die nur ein Ausführungsbeispiel darstellt.
  • I. Der erste Teil A ist die neu hinzugefügte, nach vorn umfaltbare Klappe und stellt den üblichen, im Überweisungsbuche festhaftenden Kontrollabschnitt (Talon) dar, der dem Kunden verbleibt und ihm als Unterlage dient. II. Der zweite, nach vorn umgeklappte Teil B besteht aus einem scheckartigen Auftrage, durch den der Auftraggeber seine Kontostelle anweist, einen bestimmten Geldbetrag von seinem Konto auf ein anderes zu überweisen. Dieser Originalauftrag des Kunden verbleibt der beauftragten Kontostelle als Unterlage.
  • III. Der dritte Teil C enthält den üblichen Wortlaut einer Anzeige an den Zahlungsempfänger bezüglich dessen Kontostelle über die eintreffende Überweisung. Der Vordruck desselben ist so angeordnet, daß er sich, obwohl der Text anders lautend, mit dem Druckbild des darüberliegenden Blattes B räumlich völlig deckt. Auf der Rückseite ist Raum und Liniatur für Angaben über Herkunft und Zweck der Überweisung sowie andere Mitteilungen vorgesehen.
  • IV. Ein vierter kleinerer Kontrollabschnitt D (Allonge) schließt sich an den Formularteil C so an, daß er genau unter dem Teil A liegt und durch Perforierung von ihm getrennt ist. Er enthält die Nummer aller Teile des Gesamtformulares, Raum für Buchungszeichen sowie einen Vordruck für die abgekürzte Wiederholung des Überweisungsauftrages und wird vom Kunden gleichzeitig mit dem Scheckbuchtalon A ausgeschrieben. Dieser Teil D verbleibt der empfangenden Kontostelle als Unterlage.
  • Die oben unter den Punkten x bis 6 aufgcführten Handlungen schmelzen nunmehr zu einer einzigen zusammen und ergeben somit eine bedeutende Vereinfachung bei der Überweisung. Erreicht wird dies durch das Hinzufügen der neuen Klappe A. Der Fortschritt besteht ferner in der' besonderen Anordnung des seitlichen Heftrandes und dem Anbringen der perforierten Linie am unteren Blatteile D dicht am Heftrande. Beide Vorzüge gewährleisten die Herstellung von nicht auftragenden, glattliegenden und bindigen Überweisungsheften - ohne Rücken mit durchgeschossenem Papier (Fig. 2) -. Ein weiterer Fortschritt ist es, daß der Rückseite des unteren Formularteiles C ein besonderes Schema für Mitteilungen sowie Zusammenfassung mehrerer Aufträge aufgedrückt ist, wodurch eine große Anzahl von jetzt notwendigen Benachrichtigungen erspart wird. Die Eigenheit und Neuheit des vierteiligen Überweisungsformulares kommt schließlich bei der Drucklegung zum Ausdruck, insofern als beim Drucke die Teile A, D, C und B nebeneinander liegen und zwar die Teile A und B als Vorderseite, die Teile C und D als Rückseite gedruckt werden und hierbei gleichzeitig die für Mitteilungen bestimmte Rückseite des Abschnittes C mitgedruckt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: -_. Geldüberweisungsformular mit einer nach vorn umfaltbaren, den Überweisungsauftrag bildenden Seitenklappe und einem den Kontrollabschnitt (Allonge) darstellenden, abtrennbaren Teil des Überweisungsformularen, dadurch gekennzeichnet, daß an der freien Seite des Kontrollabschnittes eine zweite überfaltbare Klappe (A) an-. geordnet und mit einem als Talon dienenden Vordruck versehen ist, dessen auszufüllende Lücken sich mit den Barunterliegenden des Kontrollabschnittes decken.
  2. 2. Geldüberweisungsformular nach Anspruch i, dadurch * gekennzeichnet, daß mehrere zusammengelegte Formulare an der einen Seite zu einem gleichmäßigen, nicht auftragenden Buche zusammengeheftet sind.
DE1920335737D 1920-01-21 1920-01-21 Geldueberweisungsformular Expired DE335737C (de)

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