DE335174C - In einen Heuwender umwandelbarer Schwadenrechen - Google Patents

In einen Heuwender umwandelbarer Schwadenrechen

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DE335174C
DE335174C DE1914335174D DE335174DD DE335174C DE 335174 C DE335174 C DE 335174C DE 1914335174 D DE1914335174 D DE 1914335174D DE 335174D D DE335174D D DE 335174DD DE 335174 C DE335174 C DE 335174C
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drum
drawbar
travel
frame
support rollers
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/02Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

fir
BiBLIOTHEEK^
-1I
AUSGEGEBEN AM 29. MÄRZ 1921
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 335174 KLASSE 45 c GRUPPE 36
Firma WiIh. Stoll in Torgau, Elbe.
In einen Heuwender umwandelbarer Schwadenrechen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1914 ab.
Bei den bisher bekannten, in Heuwender umwandelbaren Schwadenrechen wurden die beim Schwadenrechen zur Trommeistützung nötigen Stützrollen auch beim Wenden zurTrommelstützung verwendet. Da nun die Trommel das Gut beim Wenden etwa entgegengesetzt zu der Fahrrichtung wirft, wird das gerade gewendete Heu festgefahren, wenn die Stützrolle innerhalb der Arbeitsbahn der Trommel läuft, ίο während die Stützrolle das neben der Maschine liegende gewendete Heu wieder festfährt, wenn sie außerhalb der Arbeitsbahn der Maschine angeordnet ist.
Diesem Übelstand soll gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß die Stützrollen beim Arbeiten der Maschine als Wender außer Betrieb gesetzt, d. h. vom Boden entfernt werden, wobei das Trommelgewicht durch das auf der vorderen Seite der Laufradachse befindliche Übergewicht vorteilhaft annähernd ausgeglichen wird. Die Trommel kann dabei durch eine Stellvorrichtung eingestellt werden. Die Erfindung ist auf der Zeichnung in drei Ausführungsformen dargestellt. =■ 25 Die Fig. 1 bis 5 zeigen eine Ausführungsform, bei der die Trommel beim Umstellen aus der Schwadenrechen- in die Heuwenderstellun um mehr als 90" um eine Gelenkstanse dreht wird.
Die Laufräder ax, a2 tragen den Maschinenrahmen δ1. Die in Schwadenrechenstellung dargestellte Trommel erhält ihre Drehbewegung vermittels der Zahnräder δ2, b3, δ4 und b5 von der Achse der Laufräder a1 und a- aus. Die Trommel ist in einem Gestell c1 gelagert, das an seinem linken Ende durch eine Gabel c'1
(Fig. i, 2 und 3) mit der feststehenden Achse des Zahnrades δ4 gelenkig verbunden und duri einen Vorstecker d1 gesichert ist.
In einem Bock d2 (Fig. 1 und 3) ist a
einem Bolzen^3 eine senkrechtstehende Hülse
gelagert, die an ihren Enden zu Lagerstellen
für einen nach unten gerichteten Schenk
einer U-förmigen Stange ds ausgebildet is
Der andere ebenfalls nach unten gerichte
Schenkel e1 der Stange d6 ist in einem a
dem vorderen Teil des Maschinenrahmens
angeordneten Lager e2 geführt. Das hinte
Ende der Stange de ruht noch auf einem m
dem Rahmen δ1 fest verbundenen U-förmig<
Bügel e3. Das hintere (rechte) Ende des d
Trommel tragenden Gestells c1 stützt si<
einerseits auf eine Rolle ei und ist durch eil
gebogene Stange bei e5 gelenkig mit de:
Rahmen δ1 verbunden. An letzterem ist bei j
ein die Deichsel g3 und den Führersitz ;
tragender Rahmen f1 und bei f3 eine Kurbe
welle f* drehbar gelagert. Die Kurbeln diesi
Welle stehen durch Gelenkstangen f 3 mit de:
Rahmen f1 in Verbindung. Durch Verstelle
eines mit der einen KurbeJ der Welle f 4 ve
bundenen Hebels g1 an einem Stellbogen j
werden das Gestell b1 und die Deichsel g3 1
die gewünschte Schräglage eingestellt ur.
die Trommel gehoben. Wenn die Maschine a
Schwadt-nrechen arbeitet, so ruht die Tromm
mit ihrem hinterenEnde auf der Stützrolle e4 au
Soll die Maschine als Wender arbeiten, ζ
welchem Zweck die Trommel rechtwinklig zi
Fahrrichtung liegen muß, so wird die Tromme
nachdem der Vorstecker d1 (Fig. 3) und d
gelenkige Verbindung s5 (Fig. 1 und 2) gelü:
sind, um den vorderen Schenkel der Stange de so geschwenkt, daß die Stange und die Trommel in die strichpunktierte Lage h3, Λ4 kommen. Bei dieser Lage der Trommel umgreift eine Gabel h5 (Fig. ι und 4) der letzteren die Achse c3 des Zahrades δ4 und eine Gabel /i6 den verlängerten Seitenteil h2 des Maschinenrahmens bx, wobei die Gabel die Stellung m1 einnimmt. Die Trommel ist also auf ihrer einen Seite vermittels der Gabel h5 auf dem Bolzene3 und vermittels der Gabel/;6 auf dem Gestell b1 aufgehängt. Auf der anderen Seite hängt die Trommel hingegen an der Stange de, die die Lage Λ3 hat. Das Zahnrad m1 der Trommel nimmt ferner die Stellung mz ein und steht in Eingriff mit dem Zahnrad δ3, und die in die Stellung A4 gelangte Stützrolle e4 wird vermittels ihrer Stellvorrichtung hochgestellt, hochgeklappt oder von der Maschine entfernt.
Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Maschine wird die Trommel beim Umstellen von der Heuwender- in die Schwadenrechenstellung um einen spitzen Winkel verschwenkt. Die Laufräder a1 und a- übertragen, wie bekannt, durch ihre im Maschinenrahmen δ1 gelagerte Achse Z"3 und die Kegelräder δ2, δ3 ihre Bewegung auf eine Vorgelegewelle δ4, die durch Kegelräder δ5 und kx die Trommelwelle k2 antreibt, wenn sich die Trommel in der Wenderstellung befindet. Am Rahmen δ1 ist ein die Deichsel g1 tragender Rahmen g2 mittels eines Hebels hs einstellbar. Die Trommel ist in der Wenderstellung auf ihrer einen Seite durch einen Bolzen c3 und auf der anderen Seite durch eine Stange d2, die bei d3 an dem Rahmen δ1 lösbar befestigt ist, mit letzterem verbunden. Dicht bei der Trommel ruht die Stange d2 auf einer Stütze (Ζ4, die bei ds und ^6 ; mit dem Rahmen δ1 verbunden ist. Die beim Schwadenrechen erforderlichen Stützrollen ex und e- sind hochgestellt, so daß sie den Boden nicht berühren. Diese Stützrollen können auch nach Losen ihrer Verbindung mx um e3 geschwungen werden, so daß sie die Lage f1 (Fig. 7) einnehmen. Wird der Drehpunkt e3 näher an die Laufradachse gelegt, so können die Rollen in der hochgeklappten Stellung so liegen, daß ihr Gewicht zur Entlastung der Trommel beiträgt.
Soll die Trommel aus der Wenderstellung in die Schwadenrechenstellung gebracht werden, so werden zuerst die Stützrollen so eingestellt, daß sie den Boden berühren. Alsdann wird die Verbindung der Stange rf·3 mit dem Rahmen ö1 bei if3 gelöst, die Trommel in die Rechenstellung gedreht und die Stange d2 bei c5 mit dem Rahmen verbunden. Bei der Rechenstellung der Trommel ist das Kegelrad j«2 der letzteren mit dem Kegelrad b6 in Eingriff, durch das die Trommel in entgegengesetzter Richtung gedreht wird. Die Maschine wird durch die Laufräder a1, a* und die Stützrollen e1, er getragen. Die Deichsel kann fest mit dem Rahmen g'1 verbunden bleiben, sie kann jedoch auch durch Entfernen des Bolzens m3 (Fig. 7) um Bolzen m4· schwingbar mit dem Rahmen verbunden werden.
Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Maschine, bei der zwecks Umänderung des Heuwenders in den Schwadenrechen der Winkel, den die Trommelarme d1, d- mit den Zinkenirägern d* bilden, sowie die Fahrrichtung geändert wird. Die auf der Achse δ1 befestigteir Laufräder u1, a2 treiben die Trommel vermittels einer doppelten Kupplung δ2, ein Kegelrad δ3 oder δ4, eine VorgelegeweUe δ5, Kegelräder δ6, δ7, δ" und Kettenräder c1, c2.
Die Trommel ist in Armen c3, c4 gelagert, die bei c6 und c7 in wagerechter Richtung drehbar mit dem Rahmen cä verbunden sind, und von denen der Arm c3 durch eine Stange gelenkig mit einem Handhebel I1 verbunden ist, der am Maschinenrahmen drehbar gelagert ist. In den Trommelarmen d1, d2 sind Bolzen gelagert, mit denen die Zinkenträger d* bei cx bis e4 in gelenkiger Verbindung stehen. Die Deichsel f1 ist bei f2 am Teil f3 des Rahmens in senkrechter Richtung schwingbar und kann vermittels einer Stellvorrichtung h1, h-, gs in verschiedenen Höhenlagen zum Rahmen c3 eingestellt werden. Der Teil f& ist um einen senkrechten Zapfen f4 des Rahmens drehbar und wird durch Streben g1, g·'2 so mit dem Rahmen verbunden, daß er sich nicht drehen kann. Die Stützrolle/)3 ist um einen Bolzen i1 drehbar und kann in Pfeilrichtung B (Fig. 9) in die Stellung i2 (Fig. 8) geschwungen werden. Wenn die Maschine als Heuwender arbeitet, ruht sie nur auf den beiden Laufrädern auf, so daß die Trommel durch das vor der Laufradachse befindliche Gewicht getragen wirel. Soll die Maschine in die Schwadenrcchenst ellung gebracht werden, so wird die Deichsel/"1, nachdem die Stangen gx, g2 gelöst sind, um den senkrechten Zapfen f4 in die Stellung k1 ■gedreht und mit den ebenfalls he>rumgesch\venkten Stangen g1, g2 verbunden. Darauf wird der Hebel I1 in Pfeilrichtung C in die Stellung I2 gedreht, wobei die Trommelarme d1, dä in eine schräge Lage zur Fahrrichtung gebracht und die Zinkenstangen seitlich verschoben werden, so daß ihre Gelenke cx bis e* in die Stellung o2, n\ o3, n2 kommen. Alsdann wird durch den Ausrückhebel px die Klauenkupplung mit dem Zahnrad p" gekuppelt, so daß trotz der entgegengesetzten Fahrrichtung die Drehrichtung der Trommel dieselbe bleibt. Endlich wird die Stützrolle· ium den Bolzen i1 in Richtung des Pfeiles B in die Lage p3 geschwenkt, so daß der Maschinenrahmen auf der Rolle ruht. Ziehen

Claims (5)

  1. jetzt die Zugtiere in Richtung D, so wird das Heu infolge der Schrägstellung der Trommelarme zu den Zinkenträgern in bekannter Weise auf die Seite geschafft. Die Deichsel kann sich um den Bolzen f- in senkrechter Richtung frei bewegen.
    Bei den dargestellten Maschinen ist die Laufradachse in einem Rahmen gelagert, zu dem die Trommel bzw. deren Arme verstellt
    to werden. Xatürlich können außerdem auch die Laufräder oder nur die letzteren verstell-
    • bar sein, so daß sie beim fmstellen der Maschine in die andere Arbeitsart verstellt werden.
    Die Zinkenträger, die bei den dargestellten Maschinen beim Wenden rechtwinklig zur Fahrrichtung liegen, können ferner schräg zur Fahrrichtung angeordnet sein, was auch für eine an sich starre Trommel, wie solche z. B.
    die Fig. r, 2 und 6, 7 zeigen, gelten kann." Hierbei ist es fürs Wenden natürlich vorteilhaft, die Trommel nicht allzu schräg zur Laufradachse anzuordnen, um ein möglichst geringes Übergewicht zu haben. Ferner kann die Deichsel, die bei den dargestellten Maschinen am Maschinenrahmen verstellbar ist, fest mit letzterem verbunden und am freien Ende einstellbar ausgebildet sein.
    Endlich' können die Maschinen zu einem ein- oder mehrrädrigen Radgestell verstellt werden, an welchem die Deichsel lose oder fest angelenkt sein kann.
    Patext-Axsprüche:
    i. In einen Heuwender umwandelbarer Schwadenrechen, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Arbeiten als Schwadenrechen von einer oder mehreren Stützrollen getragene Trommel beim Arbeiten als Wender mit etwa entgegengesetzt zur Fahrrichtung werfender Trommel ohne Stützrollen mit der feststehenden Deichsel, dem Gestell usw. einstellbar \'erbunden ist, so daß die Trommel von der Deichsel, den Gestell usw. getragen wird.
  2. 2. In einen Heuwender umwandelbarei Schwadenrechen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Wendel etwa senkrecht zur Fahrrichtung liegende, nicht auf Stützrollen geführte Trommel mit der Deichsel fest und einstellbar verbunden ist, beim Schwadenrechen jedoch schräg zur Fahrrichtung liegend auf ein oder mehreren Stützrollen geführt wird und lose mit der Deichsel verbunden sein kann.
  3. 3. In einen Heuwender umwandelbarer Schwadenrechen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa senkrecht zur Fahrrichtung liegenden Zinkenstangen, die an parallel zur Fahrrichtung eingestellten Trommelböden sitzen, beim Heuwender ohne Stützrollen fest und einstellbar zur Deichsel geführt werden, beim Schwadenrechen jedoch, wo sie an den schräg zur Fahrrichtung gestellten Trommelböden sitzen und die entgegengesetzte Fahrrichtung eingeschlagen werden kann, auf ein oder mehreren Stützrollen bei loser Deichsel geführt werden.
  4. 4. In einen Heuwender unwandelbarer Schwadenrechen nach Anspruch χ bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere beim Schwadenrechen nötige Stützrollen beim Arbeiten als Wender derart zurückgeklappt oder verschoben werden, daß das Hauptgewicht der Rollen in der Nahe der Laufradachse liegt oder zur ! Entlastung des Trommelgewichts dient.
  5. 5. In einen Heuwender umwandelbarer Schwadenrechen nach den Ansprüchen χ bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die das Gestell mit der Trommel verbindende ί Stange (de, Fig. 1, bzw. d2, Fig. 6) bei der Lage, die die Trommel beim Wenden einnimmt, sich auf die Schiene (c:i bzw. dA) des Maschinenrahmens stützt und die Trommel trägt. g
    Hierzu ;,· Blatt Zeichnungen.
DE1914335174D 1914-05-23 1914-05-23 In einen Heuwender umwandelbarer Schwadenrechen Expired DE335174C (de)

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