DE335073C - Kartoffel-Sortiermaschine - Google Patents

Kartoffel-Sortiermaschine

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DE335073C
DE335073C DE1920335073D DE335073DD DE335073C DE 335073 C DE335073 C DE 335073C DE 1920335073 D DE1920335073 D DE 1920335073D DE 335073D D DE335073D D DE 335073DD DE 335073 C DE335073 C DE 335073C
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Germany
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drum
machine
sorting machine
potatoes
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DE1920335073D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens
    • B07B1/22Revolving drums

Landscapes

  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • Kartoffel-Sortiermaschine. Eine aus einer umlaufenden Siebtrommel bestehende Kartoffelsortiermaschine bedarf erklärlicherweise einer erheblichen Länge, soll sich ein befriedigendes Sortierergebnis in bezug auf die Menge der Kartoffeln ergeben. Wenn nun letzteres zwecks Erzielung einer wirtschaftlich guten Arbeitsweise im allgeeinen schon wünschenswert ist, ist das aber ganz besonders nötig, wenn z. B. die Kartoffeln schon während der Ernte auf dem Felde schnell hintereinander körbe- oder säckeweise, oder im Keller, wie sie vom Wagen durch die KellerItike gelangen, gleich in die Maschine gefördert und sortiert werden sollen. Die dadurch bedingte_ große Länge der Trommel hat jedoch den - Nachteil, daß die Maschine zur Aufbewahrung viel Platz beansprucht und eine Beförderung derselben besonders durch enge Kellertüren und -treppen fast unmöglich wird, so daß häufig die Kartoffeln aus dem Keller zum Sortieren nach dem Hofe oder der Scheunentenne undnach dem Sortieren gegebenenfalls wieder in die Aufbewahrungsräume getragen werde'n müssen.
  • Diesem Übelstande abzuhelfen und obigen Forderungen gerecht zu werden, ist der Zweck vorliegender Erfindung. Sie besteht darin, daß die Längsversteifung der Siebtrommel am Trommelgerüst so zusammenklappbar angeordnet ist, daß die langgestreckte Trommel bei Nichtgebrauch entspannt und somit zusammengeschoben werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, undzwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht der im Gebrauch befindlichen Maschine; Fig. 2 zeigt eine Hinteransicht, Fig. 3 eine Seitenansicht der außer Gebrauch befindlichen, zusammengeschobenen Maschine; Fig. 4 zeigt eine Einzelheit.
  • Soll die außer Gebrauch gegebenenfalls zusammengeschobene Trommel b (Fig. 3) zwecks Gebrauchnahme ausgestreckt werden, so wird durch eine Zugbewegung der Gestellteil a" vom Gestellteil a entfernt; da die äußersten Versteifungsringe i vermittels der an den Drehachsen c befestigten Stäbe d mit den Gestellteilen a, al- verbunden sind, wird die Zugbewegung auf die untereinander durch Streben k verbundenen Ringe i übertragen, so daß diese sich ebenfalls voneinander entfernen; dadurch wird das zwischen den Ringen zusammengedrückte Drahtgeflecht (Fig. 3) auseinandergezogen. Die die Ringe i verbindenden vor.lem im spitzen Winkel zueinander stehenden Streben k nähern sich dabei allmählich der Strecklage, wobei sich gegen die Drehpunkte zu verjüngende Erhöhungen m immer mehr unter die übereinandergreifenden Enden 1 der Streben gelangen. Die vordem leicht um ihre Drehachsen beweglichen Streben sind, je weiter die Erhöhungen mit ihren stärkeren Enden unter die überlagernden Enden 1 kommen, immer schwerer zu bewegen bzw. zu strecken, so daß die erforderliche Zugkraft immer größer wird. Wie das vom bekannten feststellbaren Metermaßstab, der die gleiche Einrichtung besitzt, geläufig ist, überführt man nun gegebenenfalls mittels Hand die Streben unmittelbar in die eigentliche Strecklage, in der sie nun, da die Erhöhungen it in den Vertiefungen m lagern, unverrückbar fest verbleiben. Das Drahtgeflecht wurde dabei vollends ausgezogen und geäpannt, so daß die Maschine, in der Querrichtung durch die Ringei, in der Längsrichtung durch die Streben k versteift, nunmehr gebrauchsfertig ist.
  • Noch ist es aber nötig, die außer Gebrauch gegebenenfalls abgenommene Kartoffelfangvorrichtung o an der Maschine anzubringen. Siekommt unter den hinteren Teil der Trommel und wird, nachdem die Rinne v vor das offene untere Trommelende befestigt ist, vermittels Haken p in die Querleiste des Hintergestelles al eingehängt. Das vordere Ende wird beiderseits vermittels einer Ketter in dem Haken s des vorderen Gestellteiles a so ,eingehängt, daß die Vorrichtung frei unter der Trommel hängt.
  • -Wenn nun vermittels des Trichters w Kartoffeln in die Trommel gebracht werden, wobei der Gestellteil a durch eine Wand das offene Trommelende abdeckt, so ein Herausfallen der Kartoffeln verhindernd, gelangen dieselben vorerst in den Trommelteil f. Derselbe hat'die engsten Drahtmaschen und ist nicht zum Sortieren der Kartoffeln bestimmt, sondern dient außer zu Reinigungszwecken lediglich zum Aufstapeln der Kartoffeln, damit die Maschine gegebenenfalls auch von einer einzelnen Person bedient werden kann. Diese kann so vorerst den Trommelteil f mit Kartoffeln füllen, um dann ununterbrochen die Trommel drehen zu können.
  • Wird nun die Trommel von der Kurbel e gedreht, so erfolgt in bekannter Weise die Förderung der gesäuberten Kartoffeln vom Trommelteil f auf der schräg abwärts gerichteten Bahn selbsttätig in die Sortierabteilungen g, h, aus denen sie nach ihrer Größe sortiert in die Fangvorrichtung o fallen, über deren Boden sie zu den Auslauföffnungen u und in die Behälter rollen. Die dritte Kartoffelgröße, welche nicht durch die Maschen der Trommel fällt, rollt am Ende der Tromniel aus dieser hinaus. Die Fangvorrichtung o hat eine Scheidewand t, die verhindert, daß die sortierten Kartoffeln verschiedener Größen zusammengelangen.
  • Soll die langgestreckte Trommel bei Nichtgebratich zusammengeschoben werden, so wird durch das Lösen der Ketter und Aushängen der Haken p die Fangvorrichtung von der Maschine losgelöst; nach Ausheben des Hintergestellteiles werden die in der Strecklage be:findlichen Streben k eingeknickt, wie dies vom Metermaßstab her bekannt ist, wobei die Erhöhungen n aus den Vertiefungen in heraustreten. Alsdann werden die Gestellteile a, al zusammengeschoben, wobei sich die Trommel b zusammenlegt (Fig. 3), bis die Maschine die gewünschte Verkleinerung erreicht hat, in der sie auch durch enge Kellertüren und -treppen in die Keller getragen werden kann.

Claims (2)

  1. PATEN T-- AN spRüc-iir, - i. l#,'-artoffel-Sortiermascliiiie init einer drehbar gelagerten, aus Drahtgeflecht gebildeten und durch Ringe versteiften Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsringe (i) der Trommel durch zusammenklappbar angeordnete Versteifungsmittel (k) so miteinander verbunden sind, daß die Trommel zusammengeschoben werden kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß die die Versteifungsringe (i) verbindenden Versteifungsmittel (k) in bekannter Weise so mit einer Vertiefung (m) und einer Erhöhung (n) versehen sind, daß sie in der Strecklage verriegelt sind.
DE1920335073D 1920-04-21 1920-04-21 Kartoffel-Sortiermaschine Expired DE335073C (de)

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