DE334932C - Selbsttaetiger Umschalter fuer Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Flugzeugmotoren, bei Anordnung mehrerer unter Druck stehender Brennstoffbehaelter und eines Fallbrennstoffbehaelters - Google Patents

Selbsttaetiger Umschalter fuer Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Flugzeugmotoren, bei Anordnung mehrerer unter Druck stehender Brennstoffbehaelter und eines Fallbrennstoffbehaelters

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DE334932C
DE334932C DE1919334932D DE334932DD DE334932C DE 334932 C DE334932 C DE 334932C DE 1919334932 D DE1919334932 D DE 1919334932D DE 334932D D DE334932D D DE 334932DD DE 334932 C DE334932 C DE 334932C
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DE1919334932D
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OSCAR LIPFFERT DR
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OSCAR LIPFFERT DR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D37/00Arrangements in connection with fuel supply for power plant
    • B64D37/02Tanks
    • B64D37/14Filling or emptying
    • B64D37/20Emptying systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Umschalter für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Flugzeugmotoren, bei Anordnung mehrerer unter Druck stehender Brennstoffbehälter und eines Fallbrennstoffbehälters. Vorläufige Erfindung betrifft eine selbsttätige Regelung des Brennstoffzuflusses, die besonders für Flugzeugmotoren bestimmt ist, doch auch für Verbrennungskraftmaschinen aller Art, z. B. bei Automobilen, Motorbooten u. dgl. verwendet werden kann, wenn bei diesen die Anordnung mehrerer Brennstoffquellen notwendig ist, bzw. diese oder deren Leitungen äußerlichen Beschädigungen ausgesetzt sind.
  • - Eine der hauptsächlichsten Ursachen der gefährlichen Notlandungen bei Flugzeugen waren bisher Störungen im Benzinzufluß, wie Beschädigung der Behälter oder deren Leitungen. Es wurde versucht, diesen Übelständen entgegenzuwirken, indem mehrere Benzinquellen angeordnet wurden, die bei einer eventuellen Beschädigung der einen der Reihe nach mittels einer von Hand zu betätigenden Vorrichtung eingeschaltet werden konnten. Diese Einrichtung erfüllte aber ihren Zweck insofern nicht ganz, als es für den Flugzeugführer sehr schwer ist, die Druckmanometer und Benzinuhren dauernd zu beobachten und bei einer Beschädigung eines Behälters den richtigen Moment herauszufinden, den Benzinzufluß umzuschalten; zudem erlaubt die ohnehin schon voll und ganz in Anspruch genommene Aufmerksamkeit des Fliegers die Anbringung weiterer Einstell- und TJ:mschaltorgane nicht. Überdies sind- diese Umschaltvorrichtungen schon an und für sich viel zu verwickelt, weisen doch manche Flugzeugmotoren allein .zwölf -Benzinumschalthähne auf.
  • Vorliegende Erfindung beseitigt nun diese Übelstände durch eine selbsttätige-Regelung und Umschaltung einer beliebigen Anzahl von Benzintanks und zeichnet sich ganz besonders durch ihre unbedingt zuverlässige Betriebssicherheit aus. Sie besteht im wesentlichen darin, daB die an sich bekannten unter Druck stehenden Benzintanks durch Steigröbren mit einem Regelbehälter in Verbindung stehen und daß die Steigröhren durch Ventile abgeschlossen werden; welche mittels dehnbarer, mit der Luftdruckleitung in Verbindung stehender Hohlkörper gesteuert werden. Je nachdem bei den Hohlkörpern der innere oder äußere Druck überwiegt, dehnen sie sich aus oder sie werden zusammengedrückt, und damit werden die Ventile geschlossen bzw. geöffnet.
  • Durch: beiliegende Zeichnung wird der Gegenstand -vorliegender Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung schematisch näher erläutert. Es zeigen Fig: x in schematischer Darstellung die neue Anlage mit zwei unter Druck -stehenden Benzintanks und einem Fallbenzintank, Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht -eines Hohlkörpers,. .
  • Fig: 3 die Ausführung eines glnlaßventi'ls, Fig- q., 5 und ,6 - stark vergrößerte-Ansichten' des Umschalthahnes: . - - - -° -- - - Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht aus dem Regelbehälter =, welcher mit den unter Druck stehenden Benzintanks 2 und 3 durch Steigröhren 4 und 5 und mit dem Fallbenzintank 6 durch die Rohrleitung 7 in Verbindung steht. Die beiden unter Dru,:k stehenden Benzintanks 2 und 3 sind durch Rohre 8 und g und Ventile io und il mit einer kleinen (z. B. von der Nockenwelle des Motors betriebenen) Luftpumpe in Verbindung.
  • Gemäß vorliegender Erfindung sind nun in dem Regelbehälter i besonders ausgestaltete Hohlkörper 12, 13, 14 (s. auch Fig. 2) angeordnet, welch erstere durch Abzweigventil 15 und Rohre 16, 17 mit den' Druckleitungen 8 und g in Verbindung gebracht werden können. Die Schäfte 18 der Hohlkörper 12 und 13 dienen zur Führung der Ventile ig und 20, welche den Einfluß des Benzins in den Behälter i regulieren. Der Hohlkörper 14 ist durch eine Leitung 21 mit dem Fallbenzintank 6 in Verbindung und steuert das mit ihm fest verbundene Ventil 22 der Leitung 7, in welcher auch noch ein Rückscblagventii z3 angeordnet ist. Durch die Rohrleitung 24 kann die Anlage vor dem Anlassen des Motors mittels einer kleinen Handpumpe durch Umstellen der Ventile io und ix unter Druck gebracht werden, während dies, nachdem der Motor in Bewegung ist, durch die Luftpumpe geschieht. Die Leitungen z5 Eiihren zu .den Vergasern.
  • Die Arbeitsweise des Umschalters ist nun folgende Nach Umstellung der Hähne 1o und ii derart, daß die Rohrleitung 24 mit den Rohren 8 und 9 in Verbindung tritt, wird durch die Handpumpe der erforderliche Druck (etwa $/" Atm.) in Tank 2 und 3 hergestellt. Da der Druck durch- das Ventil 15 und Rohr 17 sich in den Hohlkörper 13 fortsetzt, wird das Ventil 2o auf seinen Sitz gepreßt und das Rohr 5 geschlossen,. da ja in demselben sowie Tank g und Behälter i der gleiche Druck herrscht. Der Druck in Tank 2 pflanzt sich durch das Steigrohr 4 fort und hebt Ventil i9, somit kann hier Benzin in den Behälter i einströmen. Das einströmende Benzin erhöht den Druck im Behälter i, wodurch der mittels Ventil 15 mit der Außenluft in Verbindung stehende Hohlkörper 12, in dessen Innerem nur gewöhnlicher Luftdruck herrscht, sowie Hohlkörper 14, dessen Druck dem der Fallbenzinsäule (etwa ioo bis i5o cm Höhe) entspricht, beide zusammengepreßt werden, so daß das Ventil i9 dem in der Röhre q. herrschenden Druck folgen kann und Ventil 22 festgeschlossen wird. Sollte vorher Benzin eingedrungen sein durch Ventil 2z, so wird dies durch Rückschlagventil 23 verhindert, in den Fallbenzintank .6 abzufließen. Ist 'der erforderliche an den Manometern 26 sichtbare Druck erreicht, so werden die Ventile io und ii umgestellt, wie Fig. x zeigt, und der Motor angeworfen. Die Moto-luft. pumpe unterhält den Druck auf gleicher Höhe. Geht % nun infolge irgendeines Umstandes in Tank 2 oder dessen Zuleitung 8 der Druck zurück, so schließt sich Ventil i9 durch sein eigenes Gewicht. Das Sinken des Druckes teilt sich sofort durch die Rohrleitung 17 dem Hohlkörper 13 mit, dieser wird durch den an Ventil 2o angreifenden Druck _ der Leitung 5 zusammengedrückt und der Einlaß 5 geöffnet. Tank 3 ist automatisch eingeschaltet.
  • Fällt auch in Tank 3 der Druck, so schließt sich Ventil 2o. von selbst und da nun in dem Behälter i fast gar kein Druck mehr herrscht, wird das Ventil 22 durch den im Innern des Hohlkörpers 14 herrschenden Druck der Benzinsäule geöffnet. Somit ist der Fallbenzintank eingeschaltet.
  • Der Umschalthahn 15 ist mit einer halben, mit der Außenluft kommunizierenden, und drei durchgehenden, sämtlich nicht miteinander in Verbindung stehenden Bohrungen so ausgestaltet, daß der Flugzeugführer durch die Umstellung dieses jederzeit auch von Hand einen beliebigen Benzintank einschalten kann. Bei der in Fig. i dargestellten Stellung ist z. B. Tank 2, bei der in Fig. 4 dargestellten Stellung der Fallbenzintank 6 und in der in Fig. 5 gezeichneten Stellung Tank 3 eingeschaltet; Fig. 6 zeigt den Umschalthahn 15 mit sämtlichen Durchbohrungen. Die Ventile ig und 2o sind auf ihren Schäften frei gleitend und so angeordnet, daß bei Ruhestellung der Hohlkörper 12 und =3 die Schaftenden 27 den Boden 28 ihrer Führung in den Ventilen nicht ganz berühren (vgl. Fig. 4).
  • Die Anzahl der unter Druck stehenden Tanks ist beliebig, als letzter kann immer ein Fallbenzintank eingeschaltet werden, nur erfordert das Umschaltventil eine andere Bauart.
  • Die Ausführung der Hohlkörper ist ganz beliebig. Sie bestehen bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus ineinandergeschobenen Schalen aus dünnem Blech, welches zur Ver= größerung der Angriffsfläche gewellt ist; doch i ist ihre Ausgestaltung für .das Wesen -der Erfindung sowie die Art des Materials ganz beliebig.

Claims (4)

  1. PATENT-ANsPRÜC$E: _. Selbsttätiger Umschalter für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere - Flugzeugmotoren, bei Anordnung mehrerer unter Druck stehender Brennstoffbehälter und eines Fallbrennstoffbehälters, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleitungen (4 und 5) der unter Druck stehenden Brennstoffbehälter (2 und 3) und des Fallbrennstoffbehälters (6) in einen Regelbehälter (1) münden und daß an diesen Mündungsstellen Einläßventile (1g, 2o, 22) angeordnet sind, welche je nach Bedarf selbsttätig gesteuert werden.
  2. 2. Selbsttätiger Umschalter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der auf ihren Schäften frei gleitend angeordneten Einlaßventile (1g, 2o) durch Hohlkörper geschieht, welche sich unter dem Einfluß der Druckduft ausdehnen.
  3. 3. Selbsttätiger Umscbalter nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffbehälter einzeln mittels eines Schaltorganes (15) von Hand eingeschaltet werden können.
  4. 4. Selbsttätiger Umschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung des Fallbrennstoffbehälters ein Rückschlagventil (23) ein-" geschaltet ist.
DE1919334932D 1919-03-04 1919-03-04 Selbsttaetiger Umschalter fuer Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Flugzeugmotoren, bei Anordnung mehrerer unter Druck stehender Brennstoffbehaelter und eines Fallbrennstoffbehaelters Expired DE334932C (de)

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DE334932C true DE334932C (de) 1921-03-21

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DE1919334932D Expired DE334932C (de) 1919-03-04 1919-03-04 Selbsttaetiger Umschalter fuer Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Flugzeugmotoren, bei Anordnung mehrerer unter Druck stehender Brennstoffbehaelter und eines Fallbrennstoffbehaelters

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DE (1) DE334932C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949138C (de) * 1952-11-22 1956-09-13 Daimler Benz Ag Kraftstoffumschalthahn fuer Kraftstofbehaelter, insnbesondere von Diesel-Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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