DE334080C - Vorrichtung zur pneumatischen Beeinflussung der Klangfarbe und -fuelle von Sprechapparaten - Google Patents

Vorrichtung zur pneumatischen Beeinflussung der Klangfarbe und -fuelle von Sprechapparaten

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DE334080C
DE334080C DE1917334080D DE334080DD DE334080C DE 334080 C DE334080 C DE 334080C DE 1917334080 D DE1917334080 D DE 1917334080D DE 334080D D DE334080D D DE 334080DD DE 334080 C DE334080 C DE 334080C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R23/00Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur pnenmatischen Beeiniflussäng der Klangfarbe und -fülle von Sprechapparaten. - In den Weg der Schallwellen aus Sprechmaschinen gelegte Vorrichtungen zur Beeinflussung der Klangfarbe und -fülle derselben, bei denen man die Schallwellen gegen eine halbelförmige Kappe führt, welche sie auf eine unter ihr liegende, federnd befestigte Zunge reflektiert, so daß dieselbe sich durch die Energie der Schallwellen mehr oder weniger umbiegt, sind bekannt.
  • Die vorliegende Erfindung besteht im wesentlichen aus einer Vervollkommnung der Nachbildung der menschlichen Zunge und zeigt in bezug auf die bekannten Vorrichtungen unterschiedliche Merkmale.
  • Im Innern einer eiförmigen Schale ist eine elastische Hülle lose ausgespannt. Durch ein in der im Bereich der eiförmigen Schale liegenden Bodenfläche dieser Hälle vorgesehenes Röhrchen wird mittels Luftpumpe oder aus einer mit Druckluft gefüllten Flasche o. dgl. Druckluft erzeugende oder abgebende Vorrichtungen ein Luftstrom in dieselbe geleitet, wodurch die Hülle sich aufbläht. Der die Bodenfläche ausmachende Teil der eiförmigen Schale ist so gehalten, daß die Wölbung der von dem eingeführten Luftstrom aufgeblähten Hülle im Längsschnitt runder und von geringerer Länge ist als die darüberliegende elleptische Krümmung der eiförmigen Schale, im Querschnitt jedoch in der Nähe der Mitte der Längsrichtung sich im Zustand ihrer höchsten Wölbung vollständig an die Schale anschmiegt.
  • Eine -solche Gestaltung ergibt, daß der Kanal zwischen Oberfläche der elastischen Hülle und darüberliegender Wand der eiförmigen Schale in zwei von den Berührungspunkten der Hülle begrenzte Räume geteilt sein kann, einen spitzeren vorderen und einen stumpferen hinteren Schallraum. Bei Verwendung der Vorrichtung für Platten- oder Walzensprechmaschinen verläuft der hintere Schallraum nach hinten zu in einen Anschlußstutzen zur Aufnahme der Schalldose, während eine Ausführungsform für Telephone die Sprechplatte (Membran) direkt in den hinteren SchaUraum gelegt vorsieht. Die Schwingungen der Sprechplatte werden auf einen zweiarmigen Hebel übertragen, dessen kürzerer Arm durch Befestigen im Mittelpunkt zwangläufig mit derselben verbunden ist, während der längere eine Auslaßöffnung in der Bodenfläche der elastischen HüIle von größerem Querschnitt als die Zuleitungsöffnung mittels. Schließklappe oder Ventil oder Steuerschieber o. dgl. in demselben oder im entgegengesetzten Sinne der Schwingungsverschiedenheiten der Sprechplatte öffnet oder schließt.
  • Hierdurch erreicht man, daß die Wölbung der luftgefüllten Hülle in bezug auf die Variationen der schwingenden Sprechplatte sich mehr oder weniger verflacht, mithin also den Verbindungskanal vom hinteren in den vorderen Schallraum verengt oder erweitert. Die Spannung der in die elastische Hülle eingeführten Dzuckluft ist durch Zwischenventile oder entsprechende Verengung des Querschnittes in der Luftzuleitung so reguliert, daß sie, sobald die Lufthülle #sich im -Querschnitt an die -eilärmige Schale anschiniegt, sich mit dem Gegendruck ausgleicht. Beim Öffnen und Schließen der Auslaßöffnung vermittels Schließklappe oder Ventil o. dgl. wird die Regulierung des zugeleiteten Luftstromes dadurch erreicht, daß die Spannung der die Verschlußfläche gegen die Auslaßöffnung drückenden Feder geringer ist als der Gegendruck der aufgeblähten Hülle während ihrer größten Wölbung. Entstehender Überdruck öffnet alsdann automatisch die Auslaßöffnung und läßt die entströmende Luft durch einen Verbindungskanal in den hinteren Schallraum entweichen. Bei nicht schwingender Sprechplatte, das ist, wenn der Schallkanal durch die aufgeblähte Hülle nach vorn zu verschlossen ist, fließt der aus derselben entweichende Überdruck alsdann von dem hinteren Schallraum. durch einen über der eiförmigen Schale angeordneten Nebenkanal vQn in bezug auf den offenen Schallkanal kleinerem Querschnitt, der sich der Länge nach über den letzteren hinzieht und, sich in der Nähe des Auslaufs des vorderen Schallraumes in den Anschlußstutzen für den Tonarm allmählich erweiternd, in denselben mündet. Schwingt nun die Sprechplatte, so wird auch der federnd auf ihr ruhende oder beweglich mit ihr zwangtäufig verbundene. zweiarmige Hebel in Schwingungen versetzt und gibt je nach Schwingungsdauer und -ausschlag die Auslaßöffnung frei, so daß jetzt die Luft aus der gespannten Hülle entweicht, also die konkav gewölbte Oberfläche sich mehr oder weniger verflacht.
  • Der durch das identisch mit den Variationen der schwingenden Sprechplatte erfolgende Entlüften der aufgeblähten Hülle erzeugte variable Luftstrom geht gleichfalls durch den Verbindungskanal von der Auslaßöffnung in den hinteren Schallraum, staut sich dort und strömt, ersi;hüttert von der schwingenden Sprechplatte, in Intervallen, beeinflußt durch die Impulse der Strömungsverschiedenheiten, in den nach vorn sich verjüngenden vorderen Schallraum, von hier aus in den sich anschließenden Tonarm oder Hörteller und weiterhin ins Freie. Bei angeordn.etem Nebenkanal schließt sich derselbe vermittels Klappventil u. dgl. durch das Niedergehen der elastischen Hülle und öffnet beim Aufwärtsgehen derselben, wenn der Schallkanal nach vorn verschlossen ist.
  • Als Bodenfläche der elastischen Hülle kann sowohl ein im Verlauf der Eiform von der elastischen Hülle nach dem Eiinnern, also dem Schallkanal, begrenzter Teil, als auch eine beliebig gestaltete, die eiförrnige Schale unter ,der über ihr befestigten elastischen Hülle nach unten abschließende, am geeignetsten knief&rm-ige Wand vorgesehen sein.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist eine Vorrichtung der beschriebenen Art in zwei Ausführungsformen beispielsweise, echematisch dargestellt, und zwar in Fig. i bis 3 eine solche für Platten- oder Walzensprecbmaschinen, in Fig- 4 bis 6 ein Vorschlag zur Verwendung für Telephone.
  • Fig. i und 5 zeigen je einen Längsschnitt durch die Mitte, Fig. 2 und 4 je eine Ansicht von vorn, Fig. 3 und 6 je eine Draufsicht.
  • a ist die eiförmige Schale, b die elastische Hülle in nicht aufgeblähtem Zustand mit der Bodenfläche c. P sind Variationen der Wölbung beim Betrieb. d- ist das Zuführungsiöhrchen mit dem Mundstücke, auf dem der Schlauch für den zugeleiteten Luftstrom befestigt wird. f ist der Drehpunkt des in dem Ansatz g der Bodenfläche c gelagerten zweiarmigen Hebels, dessen kürzerer Arm k federnd auf der Schraube 1 ruht, welche die in der Schalldose i sitzende Sprechplatte (Membran) il mit dem schwingenden Schalldosenträger k verbindet, während der längere Arm h' mit der Schließklappe l#2 das Loch in' in dem als Entlüftungsöffnung gedachten Rohrstück in mittels der Blattfeder n geschlossen hält. o ist der vordere, nach vorn in den Anschlußstutzen p für den Tonarm q verlaufende Schallraum, o' der hintere mit dem sich nach hinten anschließenden Aufnahmerahr r für die Schallda#e i. ,ziz2 ist der die Auslaßöffnung in mit dem hinteren Schallraum o' verbindende Luftkarial, Der sich in der Längsrichtung über die eiförmige Schale a erstreckende Nebenkanal s wird geöffnet durch den von der beim Aufblähen aufwärts gehenden Hülle b sich hebenden; längeren Hebelarm ul des in einem Ansatz tu der eiförmigen Schale a bei dem Drehpunkt 21, gelagerten Klappenventils, wobei dessen kürzerer Arm die von seiner Schließfläche r bedeckte Einlaßöffnung w freigibt. - Bei der in Fig. 4 bis 6 da#g.e$teRten Aus,. führungsform für Telephone wird die Sprechplatte il von den magnetischen Eisenkernen kl durch Stromzuführung in bekannter Weise in Schwingungen versetzt. Der mit der Sprechplatte il bei 1 zwangläufig verbundene kürzere Hebelarm h überträgt die Schwingungen auf den längeren Arih kl ' von wo sie durch die an seinem äußeren Ende drehbar befestigte, durch den von der elastischen Hülle b begrenzten Ansatz g der Bodenfläche o gehende Steurungsstange x' auf den in den Leisten Z', 12 geführten Steuerschieber x übertragen werden. Der Sdhieber ist bei x2 mit der Steuerstange, gelenkig verbunden und bedeckt bei nicht schwingender Sprechplatte die Auslaßöffiiung ni genau bis an ihre längeren Begrenzungslinien. Der vordere Schallraum o verläuft in den an der Übergangsstelle nach unten von der Verbindungswand v begrenzten, rAlt einem im Querschnitt V-förmigen Trichtereinsatz -" versehenen Hörteller z. Me Begdgbnungen sind übereinstimmend mit den in Fig. i bis 3 angegebenen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zu pneumatischer Beeinflussung der Klangfarbe und -fülle der Schallwellen von Sprechapparaten, gekennzeichnet durch eine im Innern einer eiförmigen Schale (a) befestigte elastische Hülle (b), deren im Bereich der eiförmigen Schale liegende, dieselbe nach unten verschließende Bodenfläche (c) so bemessen ist, daß ein durch ein Röhrchen (d) in die Hülle (b) eingeführter Luftstrom derselben durch Aufblähen eine im Längsschnitt rundere Wölbung (b1) von geringerer Länge alsdiedarüberliegendeelliptischeKrümmung der eiförrnigen Schale (a) gibt, sie im Querschnitt jedoch in der Nähe der Mitte der Längsrichtung im Zusfand ihrer höchsten Wölbung sich vollständig an die eiförmige Schale anschmiegen läßt, so daß der Kanal zwischen Oberfläche der elastischen Hülle (b.) und Innenfläche der eiförmigen Schale (a) in je einen vorderen spitzeren und hinteren stumpferen, von den Berührungspunkten begrenzten Schallraum (o und o') geteilt sein kann.
  2. 2. Vorrichtung zu pneumatischer Beeinflussung der Klangfarbe und -fülle der Schallwellen von Sprechapparaten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen einer im hinteren Schallraum (o1) oder dessen weiteren Verlauf nach hinten (r) angeordneten Sprechplatte (Membran) (i1) auf einen zweiarnügen Hebel, dessen kürzerer Arm (h) mit ihr zwangläufig verbunden ist, während der längere (Itl) mittels Schließklappe (kg) oder Vuntil oder Steuerschieber (x) o. dgl. eine in der Bodenfläche (c) der elastischen Hülle (b) sich befindliche Öffnung (m) von größerem Querschnitt als die Zuleitungsöffnung für den Luftstrom geschlossen hält, übertragen werden, so daß der identisch mit der Sprechplatte schwingende Hebel je nach Schwingungsdauer und -ausschlag die Auslaßöffnung (m) lüftet und den ent. weichenden Luftstrom durch einen Verbindungskanai (m2) in den hinteren Schallraum (o1-1, von hier aus durch den im Sinne d#r Schwingungsverschiedenheiten mehr oder weniger verengten Zugang zum vorderen Schallraum (o) und weiterhin durch den in bezug auf die Strömung nach vorn sich anschließenden Tonarm (q) oder Hörteller (z) ins Freie strömen läßt.
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