DE3333435C2 - Sämaschine - Google Patents
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Classifications
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- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C1/00—Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting
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-
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Abstract
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine, mit einer Beizanordnung versehene Sämaschine, in der im Zusammenhang mit dem Saatgutbehälter (1) eine Beizanordnung (5, 6) für Saatgut und eine Dosieranordnung (3) für Saatgut angeordnet sind, aus der das Saatgut (19) in eine Saatleitung (11) herabfällt. Nach Beendigung der Saat ist bisher im Saatgutbehälter (1) gewöhnlich gebeiztes Saatgut zurückgeblieben, welches Umweltschutzprobleme verursacht und den Saatgutbehälter verschmutzt. Dieses Problem ist durch Anordnung der Beizanordnung (5, 6) am oberen Ende der Saatleitungen (11), unter der Dosieranordnung (3) und im Abstand davon, gelöst worden.
Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Sämaschine mit einem Saatgutbehälter, einer Beizvorrichtung, Särädern
einer Dosiervorrichtung für das Saatgut und mit an der Unterseite des Saatgutbehälters angeordneten Saatleitungen,
an deren unteren Enden Säschare befestigt sind.
Es ist bekannt, daß durch Beizen des Saatgutes von Getreide und anderen Nutzpflanzen mehrere verschiedene
Pflanzenkrankheiten und/oder Schädlinge effektiv bekämpft werden können und somit die Menge und
Qualität der Ernte verbessert werden kann. Es ist üblich, in einem separaten Arbeitsgang entweder unmittelbar
nach der Klassifizierung des Saatgutes oder kurz vor dem Säen zu beizen. Als Trockenbeizanordnung dient
meistens ein rotierender Behälter, oder ein Behälter mit einem Mischer für die gleichmäßige Einstreuung des
Beizmittels in das Saatgut. Bei einer Naßbeizanordnung wird das Beizmittel üblicherweise in den Materialstrom
eingespritzt, wonach das Saatgut noch umgerührt werden kann. Bei diesen gesonderten Beizvorgängen wird
das gebeizte Saatgut mehrmals behandelt und auch gespeichert. Weil die Beizmittel giftig sind, muß das gebeizte
Saatgut von Brot- und Futtergetreide separiert gespeichert werden, und Säcke, Silos, Transporteure
und Fahrzeuge, welche für ein gebeiztes Saatgut benutzt wurden, dürfen nicht ohne gründliche Reinigung
für anderes Saatgut benutzt werden. Das Beizen und die Behandlung von gebeiztem Saatgut verursachen auch
arbeitshygienische Probleme. Beim Beizen von Saatgut μ
in einem separaten Arbeitsgang ist es im übrigen schwierig, die erforderliche Saatgutmenge im voraus
genau zu berechnen. Weil die Benutzung von ungeheiztem Saatgut selbst auf nur einem Teil des Ackerarcales
schwere Ernteverluste verursachen kann, wird vorsorglich mehr Saatgut als benötigt gebeizt Das beim Säen
übrig bleibende Saatgut verursacht hierbei auch Umweitschutzprobleme.
Es ist eine Beizanordnung zur Behandlung des Saalgutes außerhalb des Sävorganges bekannt (GB-PS
13 01 112), die aus zwei an dem unteren Ende des Saatgutbehälters
angeordneten rotierenden Walzen mit elastischer und poröser Oberflächenschicht besteht in deren
Walzenspalt das zu beizende Saatgut fließt Die Oberflächen der Walzen werden mit dem flüssigen Beizmittel
angefeuchtet Diese Beizanordnung vereint in sich alle geschilderten Nachteile.
Eine andere bekannte Beizvorrichtung (DE-PS 4 65 659), die mit zwei nebeneinanderliegenden rotierenden
Hohlwalzen arbeitet die beim Durchtritt des Saatgutes durch den Walzenspalt Beizflüssigkeit auf
dieses übertragen, ist auf einem aufstellbaren Rahmen vorgesehen, der auch einen Saatgutbehälter mit einer
Dosiervorrichtung trägt Saatgutbehälter und Dosiervorrichtung befinden sich über der Beizvorrichtung, und
unter der Beizvorrichtung ist eine nach unten verengte offene Sammelrutsche angebracht Da die Beizvorrichtung
außerhalb des Saatgutbehälters vorgesehen ist, kommen dieser und das in ihm befindliche Saatgut mit
dem giftigen Beizmittel nicht in Berührung, jedoch ist der Raum unterhalb des Hohlwalzenspaltes ungeschützt
wodurch arbeitshygienische Probleme entstehen und nicht ausgeschlossen ist daß Brot- und Futtergetreide,
das im gleichen Raum untergebracht ist wie die Beizvorrichtung, von dem giftigen Beizmittel verseucht
wird.
Zur Lösung der Rationalisierungsprobleme wurde die Beizanordnung in dem Saatgutbehälter einer Sämaschine
angeordnet die eine Dosiervorrichtung für Saatgut aufweist (US-PS 38 48 772 und 40 37 759). Hierbei wird
in dem Saatgutbehälter flüssiges Beizmittel auf das Saatgut getröpfelt das dann von als Dosiervorrichtung
arbeitenden Särädern aus dem Saatgutbehälter in Saatleitungen gefördert wird. Das Beizen geschieht in diesem
Falle zusammen mit dem Säen, wodurch separate Beizarbeitsgänge gespart werden. Bei diesen kombinierten
Sämaschinen bleibt jedoch nach der Aussaat auf dem Boden des Saatgutbehälters gebeiztes Saatgut zurück,
so daß die Umweltschutzprobleme ungelöst bleiben. Außerdem bleibt etwas Beizmittel im unteren Teil
des Saatgutbehälters haften.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sämaschine der zuletzt erwähnten Art so auszubilden, daß
das Beizmittel weder das Innere des Saatgutbehälters erreicht noch die Umgebung außerhalb der Sämaschine
während des Sävorganges, des Straßentransportes oder im abgestellten Zustand belastet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die aus zwei nebeneinanderliegenden rotierenden Walzen, denen aus
einem Behälter Beizmittel zugeführt wird, bestehende Beizvorrichtung in einer quer zur Fahrtrichtung der Sämaschine
verlaufenden, oben offenen Rinne zwischen der Dosiervorrichtung und den oberen Enden der Saatleitungen
angeordnet ist, die jeweils in eine umgekehrt pyramidenstumpfförmige Vertiefung im Boden der Rinne
münden.
Bei der erfindungsgemäßen Sämaschine können weder der Saatgutbehälter noch die äußere I Imgcbung der
Sämaschine mit dem Beizmittel vergiftet werden, weil die Beizvorrichtung mit Abstand unterhalb des Saaiguibchälters
angeordnet ist und ihre untere Partie vollkom-
men nach außen abgeschirmt ist Die dosiert in den Walzenspalt der Walzen der Beizvorrichtung eintretenden
Saatkörner werden in dem Walzenspalt gebeizt und gelangen unter vollständigem Abschluß vcr. der Umgebung
durch die pyramidenstumpfförmigen Vertiefungen und die Saatleitungen in das Erdreich. In keiner Phase
des Betriebes der Sämaschine, ihres Straßentransportes oder ihrer Abstellung auf einem Hofgelände oder in
einem Schuppen, besteht die Gefahr, daß giftiges Beizmittel nach außen dringt Dies bedeutet eine beträcntliche
Entlastung der Umwelt und es gelingt erstmalig, gleichzeitig mit dem Sävorgang das Sägut zu beizen,
ohne dabei Vergiftungen von in dem Saatgutbehälter zurückbleibendem Saatgut oder der Umgebung in Kauf
nehmen zu müssen.
Da die Beizvorrichtung hinter der Dosiervorrichtung liegt, wird in der erfindungsgemäßen Sämaschine nur
das Saatgut gebeizt, welches den Saatgutbehälter durch die Dosiervorrichtung verlassen hat Hierdurch wird sichergestellt,
daß in der Sämaschine kein gebeiztes Saatgut nach der Saat zurückbleibt Der erfindungsgemäße
Beizpunkt hat auch zur Folge., daß der Feuchtigkeitsgehalt
der Luft kaum auf die Arbeit der Dosiervorrichtung wirkt weil auf den Oberflächen der durch die Dosiervorrichtung
fließenden Samen kein Beizmittel haftet Der größte Vorteil der Erfindung ist jedoch, daß gebeiztes
Saatgut sich nur in solchen Teilen der Sämaschine befindet aus denen dieses unmittelbar zur Erde fällt
Die Beizvorrichtung hat etwa den in der GB-PS 13 01 112 gezeigten Aufbau und besteht aus zwei nebeneinanderliegenden,
auf der Oberfläche elastischen Walzen, einer Anordnung zur Zuführung von Beizmitteln
zu den Walzen und einer Anordnung zur Drehung der Walzen um ihre Achsen. Eine solche Beizvorrichtung
gewährleistet, daß jeder Samen mit Beizmittel vollständig überzogen wird, ungeachtet dessen, ob es sich
um Trocken- oder Naßbeize handelt Für die Führung des Saatgutes aus der Dosiervorrichtung in die Saatleitungen
durch eine solche Beizvorrichtung ist es vorteilhaft, daß die Walzen in der quer zur Fahrtrichtung der
Sämaschine verlaufenden offenen Rinne liegen, in deren Boden nach unten verjüngte Vertiefungen vorhanden
sind, in die die Saatleitungen münden. In dieser Weise kann das von jedem Särad dosierte Saatgut angesammelt
in die entsprechenden Saatleitungen eingebracht werden, aus denen es zur Erde fällt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Für das Beizergebnis ist es günstig, daß die erste Walze annähernd so unter der Dosieranordnung liegt, daß
das Saatgut entweder auf die Oberfläche dieser ersten Walze oder direkt zwischen die Walzen fällt. Hierbei
liegt die zweite Walze hinter dem Saatgutbehälter, wodurch die Montage der Zuführungsanordnungen für
Beizmittel in Verbindung mit der zweiten Walze erleichtert wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sämaschine wird unter Bezug auf die Zeichnung
beschrieben, in der zeigt
F i g. 1 eine Sämaschine schematisch, von hinten gesehen, und
F i g. 2 eine Beizvorrichtung und Teile der Sämaschine im Querschnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 1 und in
größcrem Format.
In F i g. 1 ist ein Saatgutbehälter 1 für eine Sämaschine
gezeigt, in dessen Unterteil nach hinten mündende, im Absland voneinander befindliche Öffnungen 2 angeordnet
sind, bei denen auf einer gemeinsamen Achse befestigte Säräder 3 einer Dosiervorrichtung vorhanden
sind, welche zum Teil aus den öffnungen 2 herausragen
und deren Rotationsgeschwindigkeit z. B. in bestimmtem Verhältnis zur Fahrgescrwindigkeit der Sämaschine
steht
Unterhalb des SaatgutbehäJters 1 und der in diesem untergebrachten Dosiervorrichtung liegt eine Beizvorrichtung
4, welche aus zwei nebeneinander liegenden Walzen 5 und 6 besteht die parallele Achsen und eine
ίο elastische Oberflächenschicht 7 bzw. 8 aufweisen. Die
Oberflächenschicht der zweiten Walze 5, der eigentlichen Beizwalze, besteht bei einer Nai3beizanordnung
aus einem Feuchtigkeit absorbierenden und diese daraus beim Pressen befreienden Material, während die
Oberflächenschicht der ersten Walze 6, der Gegenwalze, aus einem auf ihrer Oberfläche porösen, aber nur
leicht Feuchtigkeit absorbierenden Material besteht Die Walzen 5,6 werden in entgegengesetzter Richtung
von einer nichtgezeigten Antriebsanordnung im Verhältnis zur Fahrgeschwindigkeit der Sämaschine oder
der Eingabemenge so gedreht daß die Umlaufgeschwindigkeit der Walzen 5,6 eine Differenz von etwa
10% aufweist Die Walzen 5, 6 liegen in einer quer zur Fahrtrichtung der Sämaschine verlaufenden, oben offenen
Rinne 9, deren Boden bei jedem Särad 3 Vertiefungen 10 in Form einer auf den Kopf gestellten, abgestumpften
Pyramide aufweist Die Vertiefungen 10 sind am unteren Ende mit den Saatleitungen 11 verbunden,
an deren unterem Ende ein Schar 12 befestigt ist
An der Flanke des Saatgutbehälters 1 sind ein Behälter 13 für flüssiges Beizmittel und eine Pumpe 14 angebracht,
von der ein Schlauch 15 zu einem auf der Hinterfläche der Rinne 9 befestigten Verteilungsrohr 16 geführt
ist An dieses Verteilungsrohr 16 sind in einer Vertikalebene befindliche Speiseröhre und Düsen einer
Aufgabevorrichtung 17 für das Beizmittel angeschlossen, welche sich über der zweiten Walze 5 befinden.
Unter den Walzen 5, 6 sind Reinigungsbürsten oder -scheiben 18 angeordnet, die die Walzen 5, 6 von auf
ihren Oberflächen eventuell haftenden Samen reinigen und diese in die Vertiefungen 10 der Rinne 9 führen, wo
sie sich mit dem durch den Walzenspalt hindurchtretenden Saatgut 19 mischen.
Die Sämaschine arbeitet in folgender Weise. Das von den Särädern 3 der Dosiervorrichtung abgegebene ungebeizte
Saatgut 19 fällt in einer in F i g. 2 gezeigten Weise auf die Oberflächenschicht 8 der ersten Walze 6
herab und wird von der Walze 6 zum Preßpunkt zwischen den Walzen 5 und 6 geführt, wo es beidseitig mit
einer Beizmittelschicht bedeckt wird. Beizmittel wird aus den Speiserohren der Aufgabevorrichtung 17 z. B.
absatzweise auf die Oberflächenschicht 7 der zweiten Walze 5 aufgebracht, von der Oberflächenschicht 7 absorbiert
und von dieser an die Oberflächenschicht 8 der Walze 6 abgegeben. Aus dem Preßpunkt zwischen den
Walzen 5,6 fällt das gebeizte Saatgut 19 durch die Saatleitung
11 und das Schar 12 auf den Boden.
Weil sich die Beizvorrichtung hinter der Dosiervorrichtung der Sämaschine befindet und im Abstand zu
dieser angeordnet ist, wird nur des Saatgut gebeizt, das die Dosiervorrichtung aus dem Saatgutbehälter 1 ausgegeben
hat. Infolgedessen kommt der Saatguibehälter 1 nicht in Berührung mit dem Beizmittel, so daß er nicht
gere-nigt werden muß, wenn er später mit nicht zu beizendem Saatgut gefüllt werden soll. Das in dem Saatgutbehälter
1 zurückgebliebene Getreide ist rein und geeignet, in normaler Weise als Brot- oder Futtergetreide
verwendet zu werden.
Die Beizvorrichtung kann auch für Trockenbeize benutzt werden, wenn die Verteilungs- und Speiserohre
durch einen über der zweiten Walze 5 liegenden Behälter für Trockenbeizmittel ersetzt werden. Der Behälter
weist eine größenveränderliche Bodenöffnung auf, durch die das pulverförmige Trockenbeizmittel auf die
Oberflächenschicht 7 der Walze 5 rieselt. In diesem Falle bestehen die Oberflächenschichten 7, 8 der beiden
Walzen 5,6 aus einem elastischen, ebenen, etwas rauhen Material.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
20
30
35
40
45
50
55
60
65
Claims (4)
1. Sämaschine mit einem Saatgutbehälter, einer Beizvorrichtung, Särädern, einer Dosiervorrichtung
für das Saatgut und mit an der Unterseite des Saatgutbehälters
angeordneten Saatleitungen, an deren unteren Enden Säschare befestigt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die aus zwei nebeneinanderliegenden rotierenden Walzen (5,6), denen aus
einem Behälter (13) Beizmittel zugeführt wird, bestehende Beizvorrichtung in einer quer zur Fahrtrichtung
der Sämaschine verlaufenden, oben offenen Rinne (9) zwischen der Dosiervorrichtung (3) und
den oberen Enden der Saatleitungen (11) angeordnet ist die jeweils in eine umgekehrt pyramidenstumpfförmige
Vertiefung (10) im Boden der Rinne (9) münden.
2. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Walze (6) annähernd unter
der Dosiervorrichtung (3) liegt und daß der zweiten Walze (5) eine Aufgabevorrichtung (17) für Beizmittel
zugeordnet ist
3. Sämaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Oberfläche der zweiten
Walze (5) aus elastischem, Flüssigkeit absorbierendem Material besteht und daß die Oberfläche der
ersten Walze (6) porös und nur geringfügig feuchtigkeitsabsorbierend ausgebildet ist
4. Sämaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Oberflächen der ersten und
der zweiten Walze (5, 6) aus elastischem, ebenem, etwas rauhem Material bestehen.
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