DE333198C - Kniegelenkverschluss fuer selbsttaetige Feuerwaffen mit festem Lauf - Google Patents
Kniegelenkverschluss fuer selbsttaetige Feuerwaffen mit festem LaufInfo
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- 210000000629 knee joint Anatomy 0.000 title claims description 13
- 206010061258 Joint lock Diseases 0.000 title claims description 5
- 230000002688 persistence Effects 0.000 claims description 3
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/12—Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
- F41A3/36—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
- F41A3/50—Toggle-joint locks, e.g. crank-operated
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- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
Description
flTBLiOTHEEK
AUSGEGEBEN AM 19. FEBRUAR 1921
Es sind bereits Kniegelenkverschlüsse für selbsttätige Feuerwaffen mit festem Lauf bekannt,
bei denen der Kiiickpunkt flic Totpunktlage
nicht überschreitet. Die Erfindung betrifft einen Kniegelenkverschluß dieser Art.
bei dem eier Knickpunkt von einem im Gehäuse
beweglichen federbelasteten Trägheitsschieber gestützt wird, der beim Rückstoß der
Waffe und infolge seines Beharrungsvermögens den Knickpunkt des Kniegelenkes freigibt,
so daß. sich der Verschluß öffnen kann. Dieser Stützschieber macht bis zum eintretenden
Rückstoß ein Ausweichen des Knickpunktes unmöglich, bewirkt also so lange
einen starren Verschluß, bis er beim Rückstoß der Waffe infolge seines Beharrungsvermögens
unter dem sich mit der Waffe nach rückwärts bewegenden Knickpunkt hinweggleitet,
so daß der \*erschluß ohne weiteres aufzuspringen
vermag. Während bei den bekannten Kniegelenkverschlüssen gewisser
maßen ein Friktionsverschluß vorhanden ist. ist bei vorliegendem Kniehebelverschluß ein
starrer \rerschluß durch den Stützschieber
vorhanden. Dieser starre Verschluß ermöglicht infolge seiner Konstruktion, daß der
Verschluß erst geöffnet wird, wenn das Geschoß (Kugel oder Schrote) den Lauf sicher
verlassen hat, so daß die ganze Energie der
Ladung auf das Geschoß einwirken kann. Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand
der Erfindung in einem Attsführungs beispiel.
I7IST- ι zeigt unter Fortlassung aller für
das Wesen der Erfindung belanglosen Teile das betreffende Ausführungsbeispiel in verschlossener
Stellung.' während Fig. _' die Warft* bei geöffnetem Verschluß
und bei gesperrtem Stützschieber veranschaulicht.
Hei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel
sind (i und /> die beiden bei c miteinander
verbundenen Kniegelenkhebel, von denen der Hebel α bei d am Verschließkopf e, der
Hebel b dagegen bei / im Gehäuse des Schlosses
drehbar angreift. Die Einrichtung des Kniegeleukverschlusses ist erfindungsgemäl,!
derart getroffen, daß der Kiiickpunkt c des
Gelenkes nicht über die Achse der Drehpunkte (/ und f herübertritt, sondern — wie
aus Fig. ι ersichtlich — unterhalb dieser Achse verbleibt. Um nun dieses Kniegelenk
zu einem starren Verschluß zu gestalten, ist unterhalb des Knickpunkes c ein im Gehäuse
beweglicher Schieber «j· angeordnet, der bei
der in Fig. r veranschaulichten. Stellung den Kiiickpunkt c unterstützt und ein Einknicken
des Kniegelenkes unmöglich macht.
Der Verschlußkopf c steht unter der Einwirkung der nach vorn drückenden Feder Ii,
während der Stützschieber g unter dem Einfluß einer Feder/ steht, die das Bestreben
hat, den Stützschieber g in der Stellung nach Fig. ι zu halten. An dem Stützschieber j;
ist ferner noch ein Sperrhebel k angeordnet, dessen eines Ende unter tier Wirkung einer
kleinen Feder / steht. Der Yerschlußkopf c besitzt einen Anschlagt'1, der auf das aufwärts
gerichtete En dt- de.s Sperrhebds k einzuwirken
vermag.
Die Wirkungsweise des neuen Kniegelenk Verschlusses ist folgende:
Wie. bereits erwähnt wurde, nimmt der Stützschieber £ unter dem Einiluß der Feder'
Claims (1)
- für gewöhnlich 'lic* ui Fig", ι veranschaulichte Stellung ein. in der er den Knickpunkt c des Kniegelenkes unterstützt und somit einen starren \'erschluß herstellt.Reim Rückstoß der Waffe nimmt nun der Stützschieber infolge seines Beharrungsvermögens an der Rückwärtsbewegung tier Waffv selbst nicht teil, vielmehr verbleibt er an Ort und Stelle, so daß der mit der Waffe riickwärts hew egtc Knickpunkt c hinter die ihn bislang stützende rückwärtige Kante des Schiebers «■ gelangt, also frei wird. Das Knietrelenk kann nunmehr unter Zusammendrücken der Feder/; einknicken und die in Fig. 2 veranschaulichte Stellung einnehmen, während der Stützschieber g durch den Sperrhebel k gesperrt wird. Diese Sperrung wird >o lange aufrecht erhalten, bis tier Verschluß durch die Schließfeder Λ wieder nach vorn geschnellt wird und sich kurz vor seiner Schlußstellung befindet. Alsdann drückt der Anschlagt'1 des Verschlußkopfes c das aufwärts gerichtete Ende des Hebels k entgegen der Wirkung der Feder / nach unten, so daß die Sperrung aufhört und die Feder; sich nunmehr entspannen kanu, was eine Zurückbewegung des Stützschiebers g· in die Stel-• lung nach Fig. [ zur Folge hat. Dadurch wird der Knickpunkt c wiederum unterstützt und der starre Verschluß von neuem wieder hergestellt.Paten t- Axspküc u ic.i. Kniegeieukverschluß für selbsttätige Feuerwaffen mit festem Lauf, bei dem der Knickpunkt die Totpunktlage nichtüberschreitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Knickpunkt ic) von einem im Gehäuse beweglichen federbelasteten Trag' heitsschieber («) gestützt wird, der beim Rückstoß der Waffe und infolge seines Ijeharrungsvermögcns den Knickpunkt (Yi freigibt, so daß >ich der Verschluß öffnen kann.j. Kniegelenkver.-'chluß nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Stützschieber ic,"·) während des Rückstoßes der Waffe und auch während des größten Teils der Sehließbewegung des Verschlusses (ei in seiner vorderen Stellung (Fig. 2) gesperrt ist. um dem Kniegelenk Gelegenheit zum Aus- und Einschwingen zu ijeben. bis der Verschluß fej vor Erreichung ««einer Schließstellung die Sperrung wieder aufhebt und dadurch eine neue l'nterstützung des Knickpunktes ic) ermöglicht.3. Ausiührungsfonn Ίο Kniegleukverschlusses nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Stützschieber 1 Cf / ein unter Federwirkung stehender Sperrhebel / Ic / drehbar angeordnet ist, .lessen eines Ende in den Weg eines am Verschlußkopf Ie) vorgesehenen Ansatzes oder dgl. /cxj hineinreicht, wäh-^ög rend das andere Ende beim Rückstoß der Watte 'π eine Vertiefung des Schloßgehäuses o. dgl. hineingedrückt wird und somit die Sperrung des Siützschiebers (g) entgegen der Wirkung einer den Stützschieber beeinflussenden Feder Ii) bewirkt.Hier/u 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE333198T | 1918-11-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE333198C true DE333198C (de) | 1921-02-19 |
Family
ID=6208271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918333198D Expired DE333198C (de) | 1918-11-22 | 1918-11-22 | Kniegelenkverschluss fuer selbsttaetige Feuerwaffen mit festem Lauf |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE333198C (de) |
| FR (1) | FR518606A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3709091A (en) * | 1970-07-08 | 1973-01-09 | W Perrine | Adjustable hesitation blow back operated gun toggle mechanism |
-
1918
- 1918-11-22 DE DE1918333198D patent/DE333198C/de not_active Expired
-
1919
- 1919-06-11 FR FR518606A patent/FR518606A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3709091A (en) * | 1970-07-08 | 1973-01-09 | W Perrine | Adjustable hesitation blow back operated gun toggle mechanism |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR518606A (fr) | 1921-05-28 |
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