DE332884C - Einrichtung zum Richten eines Geschuetzes mit einem Entfernungsmesser - Google Patents

Einrichtung zum Richten eines Geschuetzes mit einem Entfernungsmesser

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DE332884C
DE332884C DE1917332884D DE332884DD DE332884C DE 332884 C DE332884 C DE 332884C DE 1917332884 D DE1917332884 D DE 1917332884D DE 332884D D DE332884D D DE 332884DD DE 332884 C DE332884 C DE 332884C
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    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/06Aiming or laying means with rangefinder
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00Elevating or traversing control systems for guns
    • F41G5/06Elevating or traversing control systems for guns using electric means for remote control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Richten eines Geschützes mit einem Entfernungsmesser. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Steuerung des Entfernungsmessers durch das Geschütz nach Patent 3oo633 in der Weise, daß an Stelle eines vernachlässigbaren Abstandes der Geschützstellung und des Entfernungsmessers ein beliebiger Abstand tritt.
  • Der Grundgedanke der Einrichtung soll an Hand von Fig, i erläutert werden. Die Figur zeigt nach Kartenart ein -Stück Meeresfläche kI und ein Stück Land L, durch eine Küstenstrecke K, K voneinander geschieden. @ i ist ein an Land aufgestelltes Geschütz auf einer drehbaren Plattform a; G ist der Drehpunkt. Das Zielgerät ist ein Entfernungsmesser. Um die Beschreibung möglichst anschaulich zu machen, ist ein Entfernungsmesser mit zwei Fernrohren 3 und4 vorausgesetzt; es sind also auch zwei Beobachter, die sich miteinander verständigen, anzunehmen. Dieser Entfernungsmesser ist in folgender Weise aufgebaut: In einem Punkt A ist, um eine lotrechte Achse schwenkbar, ein Arm 5 gelagert; mit diesem Arm ist das Fernrohr 3 so verbunden, daß seine optische Achse mit dem Arm parallel ist oder wenigstens. in der durch den Arm und seine lotrechte Drehachse bestimmten lotrechten Ebene bleiben mufi. Mit dem Arm 5 ist ein Arm 6 starr verbunden. Diese Verbindung wird durch den Bogen bei 7 angedeutet; der Arm 6 möge auf dem Arm 5 senkrecht stehen. Am Ende des Armes 6 ist, um einen Punkt B schwenkbar, ein Arm -8 gelagert; er ist mit dem Fernrohr q. so verbunden, daß die optische Achse des Fernrohres ihm parallel bleibt oder wenigstens in die durch ihn und seine Drehachse in B bestimmte lotrechte 'Ebene fällt. An dem -Arm 6 ist ferner in .dem Punkte B' ein Arm 9, um eine lotrechte Achse schwenkbar, gelagert; durch eine Kuppelstange io wird die Parallelführung dieses Armes und des Armes 8 erreicht.
  • In einem Punkte G', der auf der Verbindungslinie des Geschützdrehpunktes G und des Entfernungsmesserdrehpunktes A in der Nähe des letzteren Punktes liegt, ist, um eine lotrechte Achse schwenkbar, ein Arm i i gelagert; entlang diesem Arin ist ein Schlitten 12 verschieblich. An dem Schlitten befindet sich eine Führung 13 für die Arme 5 und 9 des Entfernungsmessers. Die Teile 5 bis i I denke man sich in mehreren wagrechten Ebenen übereinander angeordnet; beispielsweise mögen die Teile 8, 9, 1o in der höchsten Ebene liegen, die Teile 5, 6, 7 in einer Ebene darunter, der Arm i i in einer dritten noch tiefer liegenden Ebene. Die Arme 5, 9; i i können dann bei Entfernung der Führung 13 frei übereinander wegspielen. Die Führung 13 ist nun so gemacht, daß die geometrischen Achsen der Arme 5, - 9 und i i eine und dieselbe lotrechte Gerade schneiden, deren Projektion in der Zeichnung durch den PunktZ' angegeben ist. Der Punkt B' ist so auf -dem Arm 6 gewählt, daß AB' : AB==--IG': AG.
  • Der arm i r wird synchron mit dein Geschütz geschwenkt, so daß er also die seitliche Bewegung des Geschützes genau nachahmt. Der Schlitten 1-2 wird auf .dem Arm i i mittels einer im Prinzip gleichen Einrichtung verschoben. Seine Bewegung wird von der Erhebung s des Geschützes abhängig gemacht, und zwar so, daß der Abstand f der Punkte Z' und G' sich zu der Schußweite F, die zii der Erhebung e - gehört, ebenso verhält wie die Strecke .1 G' zur Strecke AG.
  • Nenn diese Bedingung neben den bereits angegebenen Voraussetzungen erfüllt ist, so wird jedesmal, wenn die beiden Beobachter dasselbe Ziel, z. B. den Fuß Z des mittleren Schornsteines eines Schiffes 14., gleichzeitig vor den Fadenkreuzen ihrer Fernrohre haben, auch das Geschütz die Seiten- und Höhenrichtung nach dein Ziele Z haben. Dies läß t sich durch eine einfache geometrische Betrachtung an der Figur erweisen, in der die Schußweite F als Länge der Strecke G Z erscheint.
  • Durch die Fig. 3 und 4. wird eine Einrichtung veranschaulicht, durch die der eben angegebene Zusammenhang zwischen den Größen. f und F hergestellt werden kann. Dabei ist vorausgesetzt, daß der Erhebungswinkel e des Geschützrohres dem Drehwinkel des Hubmotors proportional ist; dies ist dann der Fall, wenn zwischen dem Hubmotor und dem Geschützrohr eine einfache Zahnradübersetzung vorhanden ist. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in Draufsicht, Fig..:l. zeigt einen Schnitt nach der Linie x, .i von Fig. 3.
  • Der Arm i i von Fig. i ist in der Hauptsache gebildet aus zwei Schienen i i', i i" mit U-förmigem Profil. Sie sind an ihren Enden durch Querstücke 15, 16 und in der Nähe des einen Endes durch eine Platte 17 mit einem Zapfen 18 miteinander verbunden. Dieser Zapfen: steckt mit lotrechter Achse in einem Lager i9, das man sich auf einem wagerechten Tisch, dessen Ebene die Zeichnungsebene von Fig.3 ist, angebracht denken mag. Konzentrisch mit dein Zapfen 18 ist auf dein Tisch eine Bahn2o für einen Schlitten (oderWagen) 21 angebracht, auf dem das andere Ende des Armes ii aufruht. Durch Verschiebung des .Schlittens auf seiner Bahn wird der Arm um den Zapfen 18 in einer wagrechten Ebene geschwenkt; der Mittelpunkt G' des Zapfens 18 entspricht deshalb dem gleichbezeichneten Punkt in Fig. i.
  • Für die Schwenkung des Armes ist auf dein, Schlitten 21 ein Motor 22 aufgesetzt, der durch Schnecke 23 und Schneckenrad 24. eine am Schlitten'2i gelagerte Achse 25 in Unidrehung versetzt.* Am unteren Ende dieser Achse befindet sich ein Trieb 26, das in einen mit der Bahn 2o verbundenen Zahnkranz 27 eingreift.
  • Die Bewegung des Schlittens 12 entlang dem Arm i i wird zum Teil direkt durch eine in dem Arm gelagerte Schraubenspinde128 hervorgebracht, zum andern Teil durch einen Kurvenschub mittels einer unrunden Scheibe 29, die allerdings ihre Drehbewegung mittelbar auch durch die Spindel ?-8 erhält. Zur Erläuterung dieser Einrichtung wird auf die Fig.2 Bezug genommen. Die Kurve .dieser Figur stellt die Schußweite F in Abhängigkeit von dein Erhebungswinkel s dar. Der Einfachheit halber ist die für den luftleeren Raum gültige Beziehung F= F°#sin2e angenommen, wo F° die maximale zu e gleich 4.5° gehörige Schußweite ist. In die Figur ist eine Gerade eingezeichnet, .die sich der Kurve anschmiegt; die Ordinate H dieser Geraden ist Bezeichnet man nun mit .,#, den von e ab. hängigen Ordinatenabschnitt zwischen der Kurve und der Geraden, so kann F in Abhängigkeit von e ausgedrückt werden durch die Gleichung wozu man sich die zu den einzelnen Werten von a gehörigen Werte von '-,'# noch unter Voraussetzung eines bestimmten Wertes für F° naeh Art der folgenden Tabelle zusammenstellt, in der für F° - 12 km und für j e um 5 ° steigende Werte von e die Werte von #A in Kilometern angegeben sind. Die Vorrichtung zur Bewegung 11e8 Schlittens 12 in Fig, 3, d: ist nun so eingerichtet, daß dem Schlitten eine dem Glied F°$ der letzten Gleichung ent sprechende Bewegung unmittelbar durch -die Spindel 28 und eine dem Glied !\ entsprechende Zusatzbewegung durch den Kurvenschub erteilt wird. Dabei möge für jeden Kilometer Schußweite i dm Verschiebung. des Schlittens i2 angenommen sein.
  • Der Schlitten 12 - bewegt sich nicht unmittelbar auf den Schienen i i'; i i ", sondern auf einem Schlitten 3o, der auf den Schienen gleitet.- Mit .diesem Schlitten ist die Mutter 31 der Spindel 28 fest verbunden. Die Spindel ist in den Querstücken 15, 16 des Armes i i gelagert; gegen Längsverschiebung ist sie gesichert einerseits durch einen Stellring 32, anderseits durch den Bund 33 eines auf die Spindel aufgekeilten Schneckenrades 34. Dieses Schneckenrad steht in Eingriff mit der Schnecke 35 auf der Achse eines Motors 36, der gleich dem Motor 22 auf dem Schlitten 21 angebracht ist.
  • Der Schlitten 30 trägt eine Lagersäule 37. An dieser Säule sind zunächst drehbar gelagert die fest miteinander verbundenen Zahnräder 38, 39 und über ihnen, an einem verjünghen Teil der Säule 37, ein Zahnrad 40, mit dem die Kurvenscheibe 29 fest verbunden ist. Die Zahnräder 39 und 4o sind durch die fest miteinander verbundenen Vorgelegeräder 41, 42 miteinander gekuppelt; diese Räder sind an einem ausladenden Teil 43 des Schlittens 30 gelagert. Das Rad 38 steht in Eingriff mit einer Zahnstange.., die an der Schiene i i' angebracht ist. Der Schlitten 12 legt sich mit einer Nase 45 gegen den Umfang der Kurvenscheibe 29 unter dem Zug einer Feder 46, von deren Enden eines mit dem Schlitten 12, das andere (bei 47, Fig. 4) mit dem Schlitten 30 verbunden ist.
  • In den Fig. 3 und 4 ist auch noch die Führung 13 für die Arme 5, 9 (Fig, i) in einfacher Weise angedeutet durch zwei mit Bohrungen für den Durchtritt der Arme 5, 9 versehenen Teile13' und i3", die um-konaxiale Zapfen 48 und 49 aufeinander bzw. auf einer vom Schlitten 12 getragenen Lagersäule 50 drehbar sind.
  • Wenn man den Schlitten 3o kurz bauen will, so kann man den Schlitten 12, auch auf den Schienen i i', i i" laufen lassen.
  • Die Umrißlinie der Kurvenscheibe 29 ist mit Hilfe der oben angegebenen Tabelle für J und unter Annahme von 8° Zentriwink et für jeden Grad des Erhebungswinkels e in folgender Weise ermittelt. Ein Kreis mit 2 dm Halbmesser, der auch in Fig. 3 strichpunktiert eingezeichnet ist, ist in neun Teile eingeteilt. Auf den zu den Teilpunkten gehörigen Radien sind die Werte von .A von dem Kreisumfang aus abgetragen, und zwar negative Werte von _# nach innen, positive Werte nach außen.
  • Bei Drehung der Spindel -28 verschiebt sich der Schlitten 30 auf dem Arin i i ; dabei rollt sich das Zahnrad. 38 an der Zahnstange 44 ab und setzt über .das Vorgelege <11, 42 das Zahnrad 4o und :damit die Kurvenscheibe 29 in Umdrehung. Die Kurvenscheibe verschiebt dabei durch ihren Druck auf die Nase 45 den Schlitten i2 entgegen dem Zug der Feder 46.
  • Für die richtige Wirkung der Einrichtung müssen dabei folgende Bedingungen erfüllt sein. Die 1`hersetzung zwischen den Rädern 38 und 40 muß so groß sein, (1a13 bei Verschiebung des- Schlittens 30 um 12 din die Scheibe 29 gerade eine Volldrehung ausführt. Die Scheibe 29 muß so mit dein Rade 40 verbunden sein, daß die Nase 45 am Schlitten i 2 den tiefsten Punkt der Einkerbung der Kurvenscheibe 29 berührt, wenn der Schuttei. 30 so weit gegen (las Ende des Armes i i mit dein Querstück 15 hingeschoben ist, - daß die Achse der -Führung 13 am Schlitten i2 mit der Achse .des Zapfens 18 zusammenfällt, um den sich der Arm ii dreht, wenn also in der Darstellungsweise der Fig. 3 der Punkt Z' am Schlitten 12 mit dem Punkt G' an der Lagerstelle des Armes zusammenfällt. Endlich muß die Scheibe so aufgesetzt sein, daß bei Verschiebung des Schlittens 3o aus der zuletzt angedeuteten -Stellung gegen dass Ende des Armes ii am Schlitten 2 1 hin die zu der kleinen Werten von s gehörigen Teile des Scheibenumfanges mit der Nase 45 am Schlitten i2 in Berührung bleiben. -Die beiden letzten Bedingungen sind bei der gezeichneten Einrichtung erfüllt unter der Voraussetzung, daß die erste erfüllt -ist. Der Antriebsmotor 36 der Spindel 28 muß mit dem Hubmotor des Geschützrohres svnchron laufen und die >Jbersetzungen zwischen diesem Motor und dein Geschützrohr einerseits, dem Motor 36 un' der Spindel 28 anderseits müssen so zusammengestimmt sein, daß die Spindel ihre Mutter 31 und damit den Schlitten 30 um 12 dm verschiebt, wenn :der Hubmotor das -Geschützrohr um 45° dreht.
  • Beim Gebrauche der Einrichtung kann man den einen der .beiden Beobachter, z. B. den am Fernrohr 3, sowohl den Regler für den Schwenkmotor, mit dem der 1Iotor -22 synchron läuft, wie auch den Regler für den Hubmotor, mit dem der Motor 36 synchron läuft, jeden mit einer Hand bedienen lassen. Man kann aber auch jedem der Beobachter einen der Regler anvertrauen. Mit den Reglern ist so zu manövrieren, daß die Fäden in beiden Fernrohren sich über .dem vereinbarten Zielpunkte schneiden.
  • Die Erfindung kann auch mit einem Entfernungsmesser gewöhnlicher Bauart ausgeführt -,werden, der das Okular in der Mitte. zwei Objektive an seinen Enden hat und mit drehbaren Spiegeln oder Prismen oder mit verschieblichen Glaskeilen zur Veränderung der Konvergenz der Sehstrahlen ausgestattet ist. Um die Verwendung eines solchen Gerätes an Hand von Fig. i soweit als möglich anschaulich zu .machen, denke man sich die Teile 3, 4, 8, 9, io entfernt und den Entfernungsmesser so -mit dem Arm 6 verbunden, daß sein Okular an die Stelle des Fernrohres 3 -und der eine seiner .firme in Richtung des Armes 6 zti liegen kommt; dann wird dem Entfernungsmesser schon durch den Arm 5 die allgemeine Richtung nach dem Ziel gegeben. Um nun auch die Sehstrahlen gerade nach dein Zielpunkt konvergent zu machen, ist es noch nötig, die Stellung der Spiegel, Prismen oder Keile des Entfernungsmessers von der Lage des Führungsteiles 13' (Fig. d.) auf dem Arm 5, kurz gesagt von der Entfernung AZ', in solcher Weise abhängig zu machen, dall die .Entfernung des Sehstrahlenschnittpunktes von .d sich zii der Strecke .3 Z' ebenso verhält wie die Strecke .d G zur Strecke AG'. Diese Aufgabe ist mit den bekannten Hilfsmitteln der Kinematik immer leicht zu lösen, mit drehbaren Spiegeln oder Prismen in den Objektiven des Entfernungsmessers, z. B. in der aus Fig@5 ersichtlichen Weise. In dieser Figur, die nur für die eine Hälfte des Entfernungsmessers gilt, ist das Gerüst des Entfernungsniessers von Fig. i wiedergegeben. Im Punkte B ist ein um eine lotrechte Achse drehbarer Spiegel 5i angenommen, der mit einem auf der Spiegelfläche senkrecht stehenden Arm 52 fest verbunden wird. Dieser' Arm endet in einer Schleife 53, in der sich ein Stift 54 an der Kuppelstange io führt. Dieser Stift ist so gesetzt, daß sein Abstand vom Gelenk zwischen der Kuppelstange io und dem Arm 8 ebenso groß ist wie die Länge des Armes B.
  • Im Anschluß an die Beschreibung der Vorrichtung nach Fig. 3 und 4. soll noch hervorgehoben werden, daß die dort angenommene Ausführung des Kurvenschubes mit einer ebenen drehbaren Kurvenscheibe nicht die einzig mögliche ist. Man könnte die Werte L in Abhängigkeit von F auch in rechtwinkligen Koordinaten darstellen und eine Platte mit entsprechender Begrenzung als Schubkurve in einer am Schlitten 3o angebrachten Führung senkrecht zur Richtung des Armes i i verschieben. Man könnte ein; solche Platte auch auf einen Zylinder wickeln und diesen Zylinder sich um eine zur Achse des Armes i i parallele Achse drehen lassen. Für den Antrieb des Kurvenschubes ist in keinem Falle die Zahnstange ..4 unbedingt erforderlich. Man könnte dafür an denn Schlitten 3o ein Rad lagern, das von der mit einer Längsnut zu versehenden Schraubenspindel 28 durch eine Feder initgedreht wird Lind von diesem Rad die Bewegung der Schubkurve ableiten. ' Cber die Verwendung eines Kurvenschubes Für den angegebenen Zweck ist ini allgemeinen ?.ti sagen, daß die durch die Kurve in Fig. 2 dargestellte einfache Beziehung zwischen ._ @zw. dem Drehwinkel des mit dein Hub- . motor synchronlaufenden Motors 36 und den Strecken F und f (Fig. i) bzw. der Verschiebung des Schlittens 12 (Fig. ?, 3) auch ganz xakt mit verhältnismäßig einfachen kinematischen Mitteln, z. B. mit Hilfe einer Schlitzkurbel hergestellt werden könnte. Da aber in der Wirklichkeit die Beziehung zwischen I#' und E ziemlich verwickelt ist, so ist für das Ausführungsbeispiel gleich die Vorrichtung mit dem Kurvenschub angenommen worden, die auch bei Zugrundelegung einer experimentell ermittelten Kurve der Schußweiten in derselben einfachen Weise und auf verhältnismäßig kleinem Raum ausführbar ist.
  • Als eine der Voraussetzungen für die beschriebene Vorrichtung ist Proportionalität zwischen der Erhebung s des Geschützrohres und dem Drehwinkel des Hubmotors angegeben worden. Auch wenn diese Voraussetzung nicht zutrifft, kann die Vorrichtung iiiit dein -Kurvenschub Verwendung finden, nur wird dann die Schubkurve eine andere Gestalt annehmen. Dabei erzielt man einen konstruktiven Vorteil, wenn man die Verbindung zwischen dem Hubmotor und dem Geschützrohr so ausführt, daß sich die Beziehung zwischen der Schußw eite und denn Drehwinkel des Hubmotors einer Geraden nähert. Mit einem Kurbelantrieb für das Geschützrohr läßt sich dies erreichen. In diesem Falle wird nämlich die Zusatzbewegung, die der Kurvenschub dein Schlitten 1:2 erteilen muß, kleiner, so daß man mit einer kleineren und mehr einem Kreis ähnlichen Kurvenscheibe auskommt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Richten eines Geschützes mit einem Entfernungsmesser nach Patent 3oo633, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Entfernungsmessers ein Mitnehmerarm (I i ) mit einem daran entlang verschieblichen Mitnehmer (Schlitten 12) für den Schwenkarm (5) und die Stellvorrichtung (z. B. Gestänge 8, 9, io) des Entfernungsinessers vorhanden ist, daß der Syichronschwenkmotor (22) den. Mitnelmierartn mit der Zielrichtung (GZ) des Geschützes parallel erhält, daß der Synchronhubmotor (36) den Gelenkpunkt (Z') am Mitnehmer in einer der Schußweite (F) proportionalen Entfernung (f) vom Drehpunkt (G') des Mitnehmerarmes (i i) erhält, bei solcher Anordnung des Drehpunktes (G') des Mit nehrnerarmes auf der Verbindungsgeraden ,des Entfernungsmesserdrehpunktes (A) und des Geschützdrehpunktes (G), daß die Strecken (AG') und (AG) sich wie (f und (F) verhalten, und bei solcher Verbindung der Stellvorrichtung des Entfernungsmessers mit dem Mitnehmerschlitten (iz), daß die Entfernung des Gelenkpunktes (Z') am Mitnehmer vom Entfernungsmesserdrehpünkt (A) und die Entfernung, auf die der Entfernunginesser eingestellt ist, sieh ebenfalls wie (f) und (F) verhalten.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerschlitten (r2) verschoben wird durch einen längs des Mitnehmerarmes (II) verschieblichen Tragschlitten (30), der vom Synchronhubmotor (36) eine der Drehung des Motorankers proportionale Bewegung mitgeteilt erhält und ein den Mitnehmerschlitten (r:2) beeinflussendes Schubkurvengetriebe trägt, dessen zweckmäßig als drehbare Kurvenscheibe (29) ausgeführte Schubkurve eine der Drehung des Ankers des Synchronhubmotors proportionale Bewegung gegenüber dem Tragschlitten (30) zugeleitet erhält.
DE1917332884D 1917-02-25 1917-02-25 Einrichtung zum Richten eines Geschuetzes mit einem Entfernungsmesser Expired DE332884C (de)

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