DE33244C - Herausnehmbarer Ventilsitz für Durchflufsventilhähne - Google Patents

Herausnehmbarer Ventilsitz für Durchflufsventilhähne

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DE33244C
DE33244C DENDAT33244D DE33244DA DE33244C DE 33244 C DE33244 C DE 33244C DE NDAT33244 D DENDAT33244 D DE NDAT33244D DE 33244D A DE33244D A DE 33244DA DE 33244 C DE33244 C DE 33244C
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Germany
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valve
taps
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removable
valve seat
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33244D
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Original Assignee
A. W. DIEZ in München, Kleestrafse 2
Publication of DE33244C publication Critical patent/DE33244C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/42Valve seats
    • F16K1/427Attachment of the seat to the housing by one or more additional fixing elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8B: Wasserleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. April 1885 ab.
Es ist zuweilen wünschenswerth, dafs der gewöhnliche Auslauf- oder Durchgangsventilhahn Einrichtungen besitze, welche ermöglichen: ,
ι. das bei Ventilhähnen durchgehende Wasser nach beliebigem Quantum für eine gewisse Zeiteinheit durch eine Vorrichtung im Hahn, an welche unberufene Hände nicht leicht gelangen können, abzuaichen;
2. dem Auslauf- oder Durchgangsventilhahn gleichzeitig eine innere Einrichtung zu geben, welche gestattet, bei kalter Zeit der Wasserleitung constant eine geringe, jedoch regelbare Wassermenge zu entnehmen, wodurch die Leitung vor dem Einfrieren geschützt wird;
3. den sich abnutzenden Ventilsitz des Hahnes mittelst einer im letzteren befindlichen Vorrichtung, d. h. nach Abnehmen derselben, ohne den Hahn selbst demontiren zu müssen, anderweitig beliebig repariren oder erneuern zu können, sei es durch Andrehen einer neuen Sitzfläche, Ausfräsen des Sitzes oder gänzliche Neuherstellung desselben.
Um diese Einrichtungen ganz oder auch nur einzeln je nach Bedürfnifs bei Ventilhähnen durchführen zu können, wurde als Träger aller dieser oder nur einzelner zu den besagten Zwecken dienender Vorkehrungen der in Fig. i, 2, 3 und 5 der Zeichnungen dargestellte abnehmbare Ventilstock α construirt. Dieser wird in den abgedrehten Sitz des gewöhnlichen Ventilhahnes eingesteckt und durch die Schraube b, welche in einen entsprechenden Gewindetheil im Ventilstock α selbst eingreift, festgezogen und abgedichtet.
Der Durchgang des Wassers durch den Ventilstock wird dadurch ermöglicht, dafs, wie die Zeichnung zeigt, im oberen Theile des Ventilstockes α mehrere in einem Punkte sich vereinigende Kanäle c angebracht werden, welche sich bis unter das Ventil des Hahnes erstrecken und so dem Wasser den Austritt gestatten.
Zur Erreichung des Zweckes unter 1. (Abaichung) dient nun der Ring^", welcher aufserhalb der oben erwähnten Kanäle c auf einem Gewinde liegt und die gleichen Oeffnungen trägt, welche diese Kanäle haben. Durch Verschieben dieses Ringes wird der Durchflufs des Wassers beliebig regulirt, mit anderen Worten, es wird ein bestimmtes Quantum in einer gegebenen Zeiteinheit zum Durchlaufe gelangen, vorausgesetzt, dafs der Druck in den Zuleitungsröhren gleich bleibt, was meistens der Fall ist. Das Oeffnen und Schliefsen der Kanäle c im Ventilstock α kann unter Wegfall des Ringes f noch auf andere Art geschehen, so z. B. durch Verschliefsen der Oeffnungen mit Gewindestöpseln u. s. w.
Aehnlich wird der unter 2. angegebene Zweck des Laufenlassens eines gewissen geringen Wasserquantums, um das Einfrieren zu verhüten, erreicht. Hierzu dient der Kanal h im . Ventilstock a, welcher dem Wasser den Austritt durch den Ventilstock und den Ausflufs durch die Schraube b gestattet. Auch dieser Kanal h kann mittelst des zweiten Ringes k oder anderer passender Vorrichtungen geöffnet oder geschlossen werden. Um nun bei Kälte das Einfrieren der Leitungen zu verhüten, wird der Kanal h geöffnet, und es läuft durch ihn und durch die Schraube con-
stant ein gewisses, durch den Ring leicht regulirbares Wasserquantum aus.
Zur Erreichung des dritten Zweckes ist der Ventilsitz in den Ventilstock α eingeschraubt. Der Ventilsitz kann aber auch an den Ventilstock α angegossen bezw. Ventilsitz und Ventilstock α können aus einem Stück gearbeitet sein. Sind nun irgend welche Neuerungen und Reparaturen nöthig, so wird, ohne dafs der Hahn abmontirt zu werden braucht, der Ventilstock ausgenommen, und es kann eine neue Sitzfläche durch Abfräsen angebracht oder es können neue Theile eingesetzt, eingelöthet oder aufgeschraubt werden.
Fig. 2 zeigt eine andere Befestigungsweise des ,Ventilstockes. .Hier ist der ganze Ventilstock α zu einer Schraube ausgebildet und die Befestigung erfolgt durch ein entsprechendes Gewinde im unteren Theile des Hahngehäuses.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der abnehmbare Ventilstock α mit den Kanälen c (Fig. ι und 2), der entweder mittelst der Klemmschraube b oder durch eigene Ausbildung zu einer Schraube und durch Einschneiden eines Gewindes in den unteren Theil des Hahnes in diesem befestigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33244D Herausnehmbarer Ventilsitz für Durchflufsventilhähne Expired - Lifetime DE33244C (de)

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