DE3315928C2 - Traggehäuse für Tiergurtleinen - Google Patents

Traggehäuse für Tiergurtleinen

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DE3315928C2
DE3315928C2 DE19833315928 DE3315928A DE3315928C2 DE 3315928 C2 DE3315928 C2 DE 3315928C2 DE 19833315928 DE19833315928 DE 19833315928 DE 3315928 A DE3315928 A DE 3315928A DE 3315928 C2 DE3315928 C2 DE 3315928C2
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Helmut 4224 Hünxe Haverkamp
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H Von Gimborn 4240 Emmerich De GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K27/00Leads or collars, e.g. for dogs
    • A01K27/003Leads, leashes
    • A01K27/004Retractable leashes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Abstract

Die Anmeldung beschreibt ein Traggehäuse für Tiergurtleinen, insbesondere Hundegurtleinen, mit angeformtem Handgriff, einer mit einem gezahnten Klinkenrad verbundenen Spiralfedertrommelspule für den Gurtwickel, von welcher das Gurtband beim Ausziehen und Spannen der Spiralfeder abwickelbar, und in beliebiger Auszugslänge feststellbar und bei seiner Freigabe durch die Spiralfeder wieder selbsttätig aufwickelbar ist. Im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen dieser Gattung, die auch zum Führen kräftigerer Tiere geeignet sind und bei denen ein Selbstfestzurren eines Klemm-Mechanismus je nach Zugstärke des Tieres das Lösen des Betätigungsschiebers erschwert und die Dauerhaltbarkeit des Gurtbandes vermindert, ist ein einziger Einstellschieber (7) vorgesehen, der einen leichtgängigen Programmschalter für verschiedene Betriebsarten darstellt, die sich in der Praxis ergeben; denn bei der Einstellung des Schiebers (7) ist nur ein geringer Rastwiderstand der Rasten (12, 13) der Einstellstufen zu überwinden, deren Anzahl leicht den jeweiligen praktischen Erfordernissen angepaßt werden kann. Eine solche ergänzende Variante ist eine automatische Gurtauszugsbegrenzung auf eine vorbestimmte Länge, die ebenfalls mit dem Einstellschieber (7) aufgehoben werden kann.

Description

8. Traggehäuse nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein Fenster (8) im Schieber (7) für eine auf der darunterliegenden Gchäuscoberflächc angeordnete Ziffer oder Farbmarkierung.
9. Traggehäuse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ein durch die öffnung (16) des hohlen Gehäusehandgriffs (4) geführtes und in diesem einschiebbares und am inneren Ende durch einen Vcrstärkungsknebel (38) gesichcfies Tragband (37).
10. Traggehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (16) des Hohlgriffs (4) in zwei Hälften unterteilt ist, zur Aufnahme eines endlosen Handschlaufenbandes (27).
Die Erfindung betrifft ein Traggehäuse für Ticrgurllcinen insbesondere Hundegurtleinen, mit angeformtem Handgriff, einer mit einem gezahnten Klinkenrad verbundenen Spiralfedcrtrommclspule für den Gurtwickel, von welcher das Gurtband beim Ausziehen und Spannen der Spiralfeder abwickelbar, in beliebiger Auszugslänge mittels eines Hanstcllcrs feststellbar und bei seiner Freigabe durch die Spiralfeder wieder selbsttätig aufwickclbar ist.
Bei den herkömmlichen Hundcleinengehäuscn dieser Kategorie ist eine dauernd in beiden Richtungen wirksame federbclastctc Handbremse vorhanden, die zur Freigabe des Bandlaufs durch Fingerdruck gelöst werden muß (vergleiche DE-GM 81 12 648). Dabei ist es nachteilig, daß ein verschiebbares Element der Sperreinrichtung die volle Kraft der an der Zugleine wirkenden Kräfte in der Verricgclungsstellung aufnehmen muß. Dies hat teilweise bis zur Unbrauchbarkeit der Ticrlcinc durch Verklemmen des verschiebbaren Elements oder durch Zahnbruch an Klinkenrad geführt. Ein weiterer Nachteil dieses bekannten Hundeleinengehäuscs bestand darin, daß das verschiebbare Element der Sperreinrichtung während eines schnellen Auszichvorgangs der Leine nicht zwischen die mit höherer Geschwindigkeit umlaufenden Zähne des Klinkenrades eingebracht werden konnte.
Weiterhin ist mit der DK-GM 72 35 308 eine Einrichtung zum Halten von Tieren insbesondere Hunden bekanntgeworden, die ohne ein Klinkenrad arbeitet und hei der die Leine durch eine Spiralfeder im Innern der Aufwickeltrommel wie bei den oben beschriebenen DE-GM 81 12 648 im Gehäuse selbsttätig aufwickclbar ist.
Bei dieser Einrichtung rollt einerseits ohne Betäli-
gung eines Handstellers in Form eines Exzenters die Leine entgegen der Kraft der Spiralfeder vollkommen ms und wird beim Nachlassen des Zugs durch den Hund an der Leine automatisch wieder eingezogen.
Andererseits wird in einer zweiten Ausführungsform dieser Gebrauchsmusterschrift ein zwischen zwei Anschlägen verschiebbar angeordneter Drücker dargestellt, der unter der Wirkung einer Zugfeder steht. Am Drücker ist ein zweiarmiger Hebel angelenki, dessen kürzerer Hebelarm eine die Leine festzuklemmende bestimmte Zahlung aufweist. Durch Niederdrücken des Drückers kann die Leine freigegeben werden, während die Feder deren Festklemmung verursacht. Im Gefahrcnfalle kann daher bei dieser Ausführungsform das Tier ohne Betätigung des Handstcllcrs, das heißt des Drückers, schnell zum unter Schreckeinwirkung stehenden Benutzer herangezogen werden, da sich der kürzere Hebelarm mit seiner Zahnung mit der plötzlich zunehmenden Zugkraft an der Leine immer mehr festzurrt.
Ein Nachteil dieser Ausführungsform ist jedoch, daß bei lockerwerdender Leine das nunmehr festgezurrte Klemmelement aufgrund der Kraft der Spiralfeder im Zentrum der Einrichtung nicht mehr automatisch nachgibt und die Leine sich somit nicht mehr automatisch aufwickelt, wenn sich der Abstand zwischen dem Hund und dem Benutzer verringert, so daß dann die Leine durchhängt und verschmutzt werden kann. Erst nach erneuter Betätigung des Drückers entgegen der Kraft der Zugfeder wird die Klemmwirkung der in die Leine eingreifenden Zahnung wieder aufgehoben, so daß sich die Leine dann selbsttätig aufwickeln kann, wenn das Tier entsprechend nahe an den Benutzer der Leine herangekommen ist und die Leine dabei nicht mehr unter Zugspannung steht
Schließlich ist mit der DE-OS 19 59 153 ein Gerät zur Aufnahme einer in ihrer Länge einstellbaren Hundeleine bekanntgeworden mit einer in einer Kapsel drehbar gelagerten Spule zur Aufnahme der Hundeleine und mit zwei miteinander zusammenwirkenden Anschlagelcmentcn, deren eines mit der Spule und deren anderes mit der Kapsel verbunden ist.
Dabei ist der Abstand der beiden Anschlagelcmente in Richtung der Bewegung der Spule unabhängig von der Drehbewegung veränderbar und einstellbar. Durch diese Einstellbarkeil des Abstandes beider Anschlagclemenie kann der Benutzer vorherbestimmen, wieviel Umdrehungen der Spule erfolgen können, bis beide Anschlagelemeni.o miteinander in Eingriff kommen un.d ein weiteres Abspulen der Leine verhindern. In der umgekehrten Drehrichtung kann jederzeit die Leine durch eine Spiralfeder wieder aufgespult werden, wenn kein Zug auf die Leine mehr ausgeübt wird.
Bei einem derartigen Gerät hat es sich bei größeren Tieren, insbesondere zugstarken Hunden als nachteilig herausgestellt, daß die Leinenzugkraft unvermindert über die noch auf der Spule aufgewickelten Windungen der Leine den Spulenkern und den Anschlag am Spulenkern auf den zweiten Anschlag am im Gehäuse geführten Schieber mit enormer Hebelwirkung übertragen wird. Neben den daraus folgenden Einquetschungen des aufgewickelten Leinenmaterials und Überbeanspruchungen des Anschlagmaterials führte diese Erkenntnis u. a. dazu, daß in einer bevorzugten Ausgestaltung dieses Gerätes zum Aufnehmen einer Hundeleine, die Spule in der Auslaufrichtung der Leine gegen eine Rückstellfeder radial verschieblich gelagert ist und daß der Spulenumfang und die ihr in dieser Auslaufrichtung benachbarte Innenwandung der Kapsel hier mit einer Verzahnung versehen sind, wobei diese Verzahnung bei Überwindung der Rückstellkraft der Rückstellfeder miteinander in Eingriff bringbar sind. Dadurch wird bei einem plötzlich starken Ruck an der Leine eine Drehung
der Spule mit geringer Verzögerung unterbrochen, falls die Anschlagelemente noch nicht irn Eingriff sind.
Durch diese zusätzliche Ausgestaltung wurde jedoch die vom Benutzer gewünschte in gewisser Beziehung vorherberechenbare Auszugslänge der Leine unterlau-
lu fen, denn je nach dem Zustand der Rückstellfeder.und der radialen Verschieblichkeit der Spule, die durch "Verkantungen noch ihrerseits zusätzlich beeinträchtigt wurde und je nach der Stärke des Zugs an der Leine setzt diese Art von Schnellstopp ein und die oben be-
!■> schriebenen Anschlagelemente kamen nicht mehr zur Wirkung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, daß jede Art der vom Hund ausgeübten Leincnzugkräfte sich im wesentlichen nicht unmittelbar auf den Handsteller auswirkt und daß im Gefahrenfalle ein unmittelbares Heranführen des Hundes ohne besondere Manipulationen an dem Traggehäuse möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist im Traggehäuse ein Umlenkelement mit nahezu rechtwinklig zueinander angeordneten Gurtanlageflächen befestigt, welches über das Gurtband mit mindestens einem Zusatzhaltee'ement in Wirkverbindung bringbar ist. Mit Hilfe des im Traggehäuse feststehenden Umlenkelements werden
jo die wesentlichen Zugkräfte, die am Gurtband wirken, ohne große Beaufschlagung von Zusatzhalteelementen wie z. B. zur Selbsthemmung neigenden Klemmvorrichtungen abgeleitet. Durch einzelne einfache Zusatzhalteelcmcnte zum Umlenkelement wird es möglich, in eincm Handsteller unterschiedliche Programme zum Führen eines starken und zugkräftigen Tieres anzuordnen. Das Umlenkelement übernimmt somit die Aufgabe, die Zugkräfte am Gurtband so weit wie möglich aufzufangen, und die Zusatzhalteelemente übernehmen den übrigbleibenden Rest der Haltekräfte haben jedoch im wesentlichen regelnde Funktionen.
In einer vorteilhaften Ausbildungsform der Erfindung sind die Gurtanlageflächen derart angeordnet, daß ihr Winkel (λ + β) zur Zugrichtung des Gurtbandes zwi-
4·) sehen 70" und 120" beträgt, daß der Winkel λ der ersten Gurianlagcfläche minimal 5° und maximal 30° beträgt, wobei an der Schnittlinie beider Gurtanlageflächen das Umlenkelement eine scharfe Umlenkkante aufweist. Durch eine derartige Anordnung der Gurtanlageflächen am Umlenkelement wird das Gurtband nicht mehr tangential aus der Trommelspule in Zugrichtung des Tieres herausgeführt, sondern über eine relativ scharfe Umlenkkante um nahezu 90° abgeknickt gehalten und geführt. Bei einem flexiblen Nylon-Grutband, das in Rich-
r> lung der Kettfäden leichter umbiegbar ist als in Richtung seiner Schußfäden ergibt sich somit an der Umlcnkkantc keine wesentliche Abnutzung des Gurtbandes, dafür aber eine gute AufnahmebereUschaft zum Auffangen kurzer und starker Zugkräfte im Umlenkelement.
Eine Handhabungserleichterung des Traggehäuses wird dadurch erreicht, daß der Handsteller als Schieber mit Betäligungsgriff im Fingergriffbereich des Gehäusehandgriffs ausgebildet ist, wobei durch dessen vorde-
hr> res Ende mit dem darunter angeordneten Umlenkelement ein durch Bewegen des Schiebers und damit der Zusatzelemente Greifklaue und Kanalsteg in der Stärke veränderbarer Gurtkanal ausbildbiir isi Mit Hpm Dan.
men der rechten Hand kann so während des Haltens des Traggehäuses der Schieber in unterschiedliche Stellpositionen geschoben werden und somit unterschiedliche Gurtkanalhöhen einstellen.
Zum Anpassen der Führung des Hundes an die jeweilige Umgebungsituation in der sich der Hundeführcr und der Hund befinden, ist das Zusatzhalteelemenl in Form der Greifklaue am Kanalsteg miliels des Schiebers auf eine Stirnseite eines Absatzes am Gurtband positionierbar. Dadurch wird es möglich, einen Freilauf des Gurtbandes nur bis zu einer bestimmten Gurtbandlänge ohne Betätigung des Schiebers zu ermöglichen. Wenn diese bestimmte Gurtbandlängc erreicht ist, stößt ein auf das Gurtband aufgenähtes Gewebeteil oder eine Metallöse an der Hallcklauc an und stoppt somit den Freilauf des Hundes vorzeitig vor dem Auslauf der Gcsarmgurtbandlänge. Dabei bleibt der Schieber leicht positionierbar, da die Zugspannung des abgewinkelten Gurtbandes auf dem Halteelement liegt und nicht auf dem Schieber. Das Gurtband ist also zwischen der Umlenkkante und der Greifklaue frei beweglich, wird jedoch durch eine Verdickung auf dem Gurtband beim Auszug bis zu einer bestimmten Länge der Leine von dem Absatz mit senkrechter Kraftrichtiing zur Schieberbetätigungsrichtung am Vorbeilaufen an der Umlenkkante gehindert. Der Kraftvektor des Zugbandes bzw. des Absatzes am Zugband vor der Umlcnkkantc steht also in vorteilhafter Weise rechtwinklig zum Zugvektor des Gurtbandes und damit zur Arbcilsrichlung des Schiebers, so daß die Einstellmöglichkeit des Schiebers erhalten bleibt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist das Gurtband in an sich bekannter Weise zwischen die erste Gurtanlagefläche und das Zusatzhaltcelementin Form der Greifklaue, die am Kanalsteg angeordnet ist, klemmbar. Dadurch kann der Dauerstop des Gurtbandes in beiden Richtungen mit dem gleichen Schieber eingestellt werden, ohne daß sich eine starke Selbsthemmung bei Erhöhung der Zugkraft des Tieres einstellt. Über die Umlenkkante und die Führung des Gurtbandes um das Umlenelement wird auch in dieser Stellung eine leichte Betätigung des Schiebers aus der Dauerstoppstellung heraus in die Lösestelliingen ermöglicht.
Damit das Tier im Gefahrenfalle ohne wechselweise Betätigung des Schiebers schnell an den Tierführer herangezogen werden kann, ist das Gurtband durch mehrere Zusatzelcmente in Form einer um einen Drehpunkt schwenkbaren Sperrklinke, die zwischen dem Schieber und einem Klinkenrad angeordnet isl und die gegen die Spannung ihrer Sperrfeder mittels Führungsflächen am Schieber und mittels einer Klinkenanlagefläche an der Sperrklinke aushebbar ist, sowie in Form des Klinkenrades und in Form einer Spiralfedertrommcl automatisch nur in der Auslaufrichtung feslhaltbar. Dadurch kann der Benutzer unter Schreckeinwirkung das Tier im Gcfahrenfalle schnell zu sich heranziehen und durch anschließendes Lockern der Leine über die Kraft der Spiralfeder das Gurtband nach und nach durch Wiederholung dieses Vorgangs automatisch einziehen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung sind die vorgenannten drei Ausbildungsformen derart zusammengefaßt, daß Einstcllsiufen des Schiebers Rasten zugeordnet sind, und daß die Zuordnung der Führungsflächen des Schiebers, der Sperrklinke und ihrer Klinkenanlagefläche sowie der Gurtkanalhöhcn zwischen der Greifklaue und der Umlenkkante zu den einzelnen Stufen in der Weise bestimmt ist daß bei Stufe I die Kanalhöhc die Gurtstärke wesentlich übersteigt (Vollfreilauf) und bei Stufe Il die Kanalhöhe derart vermindert ist. daß durch einen Absatz auf dem Gurl dieser arretierbar ist (Vorlaufspcrre auf halber Gurtlänge/
■; Rücklauf frei) und bei Stufe III die Vollsperre durch den verengten Gurtkanal und die scharfe Umlenkkante in beiden Richtungen einstellbar ist, und bei Stufe IV das Umlenkclcmcnt mit den Guiianlagcfliichen und die Sperrklinke wirksam ist und die Kanalhöhe die Gurt-
lü stärke wesentlich übersteigt (Vorlaufsperre, Rücklauf frei). Dadurch können die unterschiedlichsten Programme zum Führen des Hundes von einem einzigen Schieber schnell und einfach mit einem Finger der Führungsund Haltehand des Tierführers eingestellt bzw. vorcingestellt werden.
In weiterer Aubildung der Krfindiing kann im Schieber ein Fenster zum Ablesen der Ziffern oder Farbmarkiciungen für die einzelnen Stufen auf der Gehäuseoberfläche vorgesehen sein und schließlich kann der
hohle Gchäusehandgril'f mit einer öffnung versehen sein, durch die ein einschiebbares Handschlaufenband mit einem Vcrslärkungskncbcl im Gehäuschandgriff vorgesehen sein kann. Dadurch kann der Hundeführer die jeweilige Position des Sperrschiebers mit einem Blick übersehen, und er kann sich mit dem Handschlaufcnband gegen ein ruckarliges unerwartetes Ziehen des Hundes gegen das Verlieren des Traggehäuses schützen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der
jo Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Traggehiiuses,
F i g. 2 den dazugehörigen Grundriß,
F i g. 3 eine Seitenansicht des Traggehüuses bei abgenommenem Gchäuscdeckol.
r> F i g. 4 eine vergrößerte Teildarstellung der wesentlichen Gctricbcieilc in der Grundstellung (Stufe I),
Fig. 5 die gleiche Darstellung wie in Fig.4, jedoch mit dem Schieber in der Stellung »Freilauf bis auf 2 m Lcinenlänge« (Stufe II),
Fi g. 6 die gleiche Darstellung wie in Fig. 4 und 5, jedoch mit dem Schieber in der äußersten linken Stellung »Daucrsiopp« (Stufe III), und
Fig.? die gleiche Darstellung wie in den F i g. 4 bis 6, jedoch mit dem Schieber in der äußersten rechten Stel-
4r, lung bei freigegebener Sperrklinke »nach und nach Heranziehen des i iunde.s« (Stufe IV).
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen an dem Gcrälcaufbaii und darauffolgend an dessen Funktionen erläutert.
V) In Fig. I isl das Traggehäuse, bestehend aus zwei Hälften, nämlich der Gchäuscschale i. welche das gesamte Triebwerk aufnimmt und dem Gchäusedcckel 2, die beide miteinander verschraubt werden, dargestellt Durch den gemeinsamen Durchbruch 3 wird ein hohler
■>■> Gehäusehandgriff 4 gebildet. Das im Traggehäuse aufgerollte Gurtband 5 tritt durch ein Mundstück 26 (Fig.2) aus dem Traggehäuse heraus. Zwischen den Traggehäuschälflen ist die Schieberplatte 9 gleitend geführt, die den Einstellschiebcr 7 und den Betätigungs-
«i griff 6 trägt Im Schieber 7 befindet sich ein Fenster 8 für auf der Traggehäuscoberflächc angebrachte Ziffern (Hler l'arbmarkicrungen zur Anzeige der jeweiligen Griffstcllung. Im Beispiel ist dies die Angabe »2 m«, welche auf die eingestellte maximale Auszuglängc von 2 m
b-i hinweist. Auf der Unterseite sind am linken Ende unter der Schieberplatte 9 (F i g. 3) der Kanalsteg 10 als Oberteil zum feststehenden darunter befindlichen Umlenkclcmcnt It mit der Gurtanlagcflächc 15 (Fig.4) ange-
bracht, sowie die Aufgleitflächen 21, 22 zur Steuerung der Sperrklinke 19 über die Klinkenanlagefliiche2O. Auf dem festen Trommclzapfcn 24 in der Gehäuseschale I ist dieTrommelspulc34 mit dem Klinkenrad 23 drehbar gelagert, in welcher die Spiralfedertrommel 25 mit der ■> Spiralfeder (nicht dargestellt) liegt, deren inneres linde mit dem Trommclfcstzapfen 24 und deren äußeres finde mit dem Gurtband 5 verbunden ist bzw. mit der gesonderten Spiralfedertrommel 25, an der seinerseits das innere Ende des Gurtbandes 5 befestigt ist.
Die Sperrklinke 19 ist um den im Traggehäuse angeordneten Drehpunkt 17 schwenkbar. Auf der Sperrklinke 19 sitzt eine Sperrfeder 18. Die Enden der Sperrfeder 18 liegen am Federanschlag 32 bzw. an der Klinke 19 an, so daß die Klinke 19 im Uhrzeigersinn gespannt wird. r>
In den F i g. 3 bis 6 liegt die Klinkcnanlagefläche 20 an der Schieberplatte 9 an der Aufglcilfläche 22 an, so daß die Klinke 19 gegen die Kraft ihrer Sperrfeder 18 in ausgehobener Lage gehalten wird. In dieser vergrößerten Teildarstellung von Fi g. 3 ist mil 10 ein Kanalsteg an der Schieberplatte 9, die sich am vorderen Ende des Schiebers 7 befindet, dargestellt. Unler dem Kanalsteg 10, etwa senkrecht über der Spiralfedertrommel 25 und dem Klinkenrad 23, ist ein Umlenkclemcnt 11 für das Gurtband 5 angeordnet. Das Umlenkelemenl 11 weist 2r> gegenüber der Gurtbandzugrichtung um den Winkel tv geneigt eine erste Gurtanlageflächc 15 auf, an die sich etwa senkrecht dazu eine zweite Gurtanlagefläche 15' unter dem Winkel β anschließt Die Neigung dieser Gurtanlageflächcn 15,15' gegenüber der Gurtbandzugrichtung ist so gewählt, daß die wesentlichen Zugkräfte des Tieres von der Umlenkkante 29 über das Umlenkelement 11 in das Traggehäuse eingeleitet werden. In F i g. 4 ist die Grundstellung (Stufe I) des Schiebers 7 am Traggehäuse dargestellt. Der Schieber 7 weist an sei- )r> nein rechtsseitigen Ende in einer weiteren geführten Schieberplatte Rastöffnungen 12 auf, in die eine Rastkugel über einer Rastfcdcr 14 einschnappen kann. Mit Hilfe dieser Rastöffnungcn 12 können verschiedene Einstcllpositionen des Schiebers 7 genau zentriert wiederholbar ausgeführt werden.
In der dargestellten Position bildet die Greifklaue 30 und die Umlenkkante 29 einen so breiten Gurlkanal, daß das Gurtband 5 durch den Zug des Hundes beliebig ausgerollt und durch den Zug der Spiralfeder (nicht dar- **, gestellt) wieder automalisch eingerollt werden kann.
Im Beispiel sind 4 Schieberstellungen vorgesehen, weiche durch die 4 Raslöffnungen 12 für die Rastkugel 13 und Rastfeder 14 fixierbar sind. Die Anordnung und Gestaltung des Kanalstcgs 10 und der Aufgleitfläche 21 ίο auf den Schieber 7 und relativ zum Umlenkelement Il bzw. y.ur Klinkcnanlagcüäche 20 ist so gewählt, daß in der normalen Ruhestellung des Schiebers der Gurlkanal geöffnet und die Sperrklinke 19 ausgehoben ist, wodurch sich ein vollkommen freier Vor- und Rücklauf des Gurtbandes ergibt Durch das Verstellen des Schiebers 7 wird gleichzeitig der zwischen dem Kanalstcg 10 bzw. der Greifklaue 30 und dem Umlenkelement 11 bzw. der Umlenkkante 29 gebildete Gurtbandkanal erweitert oder bis zum Festklemmen des G urtbandes 5 verengt t>o
In F i g. 5 ist eine solche Verengung des Gurtbandkanals durch Betätigung des Schiebers 7 in Richtung A um eine Rastöffnung 12 dargestellt Die Sperrklinke 19 bleibt über ihre Klinkcnanlagefläche 20 und die Aufgleitfläche 22 des Schiebers 7 weiterhin gegen die Kraft t>5 ihrer Sperrfeder 18 im ausgehobenen Zustand. Die Greifklaue 30 auf dem Kanalsteg 10 wird dagegen so in der Nähe der Umlenkkante 29 positioniert, daß ein Absatz. Ϊ.Ι mit seiner Stirnseite 31 dort zum Anschlag kommt. Durch den auf dem Gurtband angebrachten Absatz 33 wird ein Durchgang durch den normalen Gurtkanal zwischen der Greifklaue 30 und der Umlenkkante 29 verhindert. Damit wird erreicht, daß der Bandablauf grundsätzlich bei einer bestimmten oder bei mehreren bestimmten und vorher festgelegten Auslauflängcn des Gurtbandes gestoppt wird. Dabei stößt der Absatz 33 beim Ablauf des Gurtbandes 5 gegen die Greifklaue 30 mit seiner Stirnseite 31 an. Die vom Gurtband 5 über den Absatz 33 und die Stirnseite 31 auf die Greifklaue 30 und damit auf den Schieber 7 übertragene Kraft steht dabei vorieilhafterweise senkrecht zur Schieberbetätigungsrichtung, so daß zwar eine Selbsthemmung des Gurtbandes 5, nicht jedoch eine den Schieber 7 betätigende zusätzliche Verklemmung der Greifklaue 30 gegenüber der Gurtanlagefläche 15 und damit ein Festzurren der Einrichtung stattfindet. Der Schieber 7 bleibt in seiner Betätigungsrichtung (A, B) auch bei großen Zugkräften des Tieres am Gurtband 5 leicht verschieblieh. Weiterhin kann das Gurtband 5 nach wie vor von der Spiralfedertrommel 25 beim Wegfall der Zugkraft durch den Hund automatisch aufgewikkelt werden, liine Betätigung des Schiebers 7 ist dabei nicht notwendig. In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung können weitere Absätze in verschiedenen Auszugslängen am Gurtband 5 mit verschiedenen Höhen der Stirnflächen 31 angeordnet sein, so daß je nach Stellung der Greifklaue 30 unterschiedliche vorangestellte Auszugslängen für das Gurtband 5 möglich sind und die Führung des Hundes den jeweiligen Umgebungsbedingungen variabel angepaßt werden kann.
Soll das Gurtband über den in Fig.5 dargestellten Auszugszustand hinaus weiter ablaufen, dann muß der Kanaldurchgang erweitert werden. Dies geschieht dadurch, daß der Schieber 7 in Pfeilrichtung B aus der Stellung in F i g. 5 oder über diese Stellung hinaus in die bereits oben beschriebene Stellung von F i g. 4 zurückgeschoben wird. Der Gurtkanal ist dann so weit erweitert, daß der Absatz 33 mit seiner Stirnseite 31 ohne Hall hindurchlaufen kann.
Bei Weiterbewegung des Schiebers 7 in Pfeilrichtung A aus der in F i g. 5 dargestellten Einstellung bis zum Einrasten der Rastkugel 13 in die letzte Rastöffnung 12 (F i g. 6) wird der Gurtkanal so eingeengt, daß das Gurtband 5 in Aufwickelrichtung eingeklemmt wird, was einen Bandslopp in beiden Richtungen zur Folge hat (Stufe III). Die Sperrklinke 19 bleibt dabei weiterhin entgegen der Kraft ihrer Sperrfeder 18 in ausgehobener Stellung. Die Aufrollbremskraft wird in dieser Raststufe jedoch nich
h nicht allein vorn Zusatzelernent in Form der Greifklaue 30 am Schieber 7 abgeleitet, sondern auch vom Umlenkelement 11, welches mit seinen nahezu rechtwinklig zueinander angeordneten Gurtanlageflächen 15, 15' und der Umlenkkante 29 bei dieser Raststufe dazu beiträgt, daß die auf den Schieber 7 über die Greifklaue 30 und den Kanalstcg 10 einwirkenden Klemmkräfte so begrenzt werden, daß ein leichtes Lösen des Klemmzustandes und damit eine relativ leichte Betätigung des Schiebers 7 erhalten bleibt Dies wird u. a. dadurch möglich, daß das Gurtband 5 an der Umlenkkante 29 in Richtung der Spiralfedertrommel 25 entlang der Gurtanlageflächc 15' abgeknickt ist und somit ein übermäßiges Festzurren des Gurtbandes 5 zwischen dem Betätigungsschieber 7 und dem Umlenkelement 11 weitgehend verhindert wird. Dadurch bleibt auch in dieser Stellung der Betätigungsschieber 7 auch bei voller
Zugkraft des Hundes am Gurtband 5 relativ leicht in Richtung S verschiebbar. Hierzu trägt auch nicht unerheblich die Neigung der ersten Gurtanlageflüchc 15 mit einem Winkel α zwischen 5 und 30" gegenüber der Zugrichtung des Gurtbandes bei. Durch diese Neigung der Gurtanlagefläche 15 treten auf der gesamten Länge dieser Fläche Reibungskräfte auf, die plötzliche Zugkraflschwankungen mit abfangen.
Wird der Schieber 7 nunmehr nach rechts (in Pfeilrichtung B) bewegt, dann wird die Sperrklinke 19 von to der Aufgleitflächc 22 freigegeben (Fig. 7), so daß sie unter der Wirkung der Sperrfeder 18 in das Klinkenrad 23 einschwenkt und dessen Drehung in Ablaufrichtung (Pfeilrichtung C)des Gurtbandes 5 verhindert, wahrend die Drehung des Klinkenrades 23 sich im I Ihr/.cigcrsin- r> ne, entgegen Pfeilrichtung C, unbeeinträchtigt bleibt. In dieser Stellung (Stufe IV) kann also das Gurtband 5 nicht aus dem Mundstück 26 (Fig. 3) herausgezogen werden, während die selbsttätige Rückspülung beim Zurückführen des Gurtbandzuges vermöge der gcspann- 2<i ten Spiralfcdertrommel 25 nicht behindert wird. Der Gurtbandkanal bleibt bei dieser Stellung für den Gurtbanddurchlauf vollkommen frei, so daß der Bandrücklauf nicht beeinträchtigt wird. Auch in dieser Stellung werden die wesentlichsten Zugkräfte des Hundes über 2r> das Gurtband 5 zunächst vom Umlcnkelement 11 über die beiden Gurtanlageflächen 15, 15' und die Umlcnkkante 29 abgefangen, um dann von Zusatzhaltclemcntcn (Spiralfedertrommel 25, Klinkenrad 23 und Sperrklinke 19) vollends aufgezehrt zu werden. jo
Durch diese in Fig. 7 dargestellte Anordnung des Gurtbandes 5 können die Zusatzhaltcclementc 25, 23 und 19 relativ klein ausgelegt werden, so daß das Gesamtgewicht und Gesamtvolumen des Traggehäuses sich nicht wesentlich vergrößert. r>
Wird der Schieber 7 wieder nach links (Pfcilrichiung A) gezogen, dann rutscht die Klinkcnanlageflächc 20 an der Aufgleitfläche 21 des Schiebers 7 entlang und schwenkt die Sperrklinke 19 aus dem Klinkenrad 23 heraus in die Stellung nach Fig.4, 5 oder 6. In der in F i g. 7 dargestellten Position greift die Sperrklinke 19 in das Klinkenrad 23 ein und bewirkt, daß das Gurtband 5 nicht mehr ausgezogen werden kann, wohl aber durch die Kraft der nicht dargestellten Spiralfeder eingezogen wird. Diese Programmstellung ist besonders wichtig, ^ wenn es darum geht, den Hund vor allem im Gefahrcnfalle schnell an den Hundeführcr heranzuziehen. Das bisher bekannte mühselige wechselweise Betätigen der Stopptaste, damit das Tier herangezogen werden kann, und das wiederholte Lösen dieser Stopptaste, damit das v> Gurtband eingerollt werden kann, kann damit entfaüen. Der Hundeführir braucht im vorliegenden Falle den Schiebeschalter 7 nur in die Position von Stufe IV zu bringen und kann dann seinen natürlichen Reflexbewegungen folgend das Tier einfach an sich heranziehen.
Der hohle Gehäusehandgriff 4 (F i g. 3) kann zur Unterbringung eines Handschlaufenbandes 27 ausgenutzt werden. Das gerätescitige Ende dieses Handschlaufenbandes 27 ist durch einen Knebel 28 so weit verstärkt, daß es nicht aus der Schlaufenöffnung 16 vollständig w> herausgezogen werden kann. Das Handschlaufenband 27 braucht lediglich in die Schlaufenöffnung 16 eingelegt zu werden, ehe die Gehäuseschale 1 mit dem Gehäusedeckel 2 verschraubt wird. Die Schlaufcnöffnung 16 kann so weit ausgelegt werden, daß das Tragband br> und die Schlaufe größtenteils oder vollständig in den Hohlraum des Gehäusehandgriffs 4 eingeschoben werden können, wenn sie nicht benötigt werden. Wenn die Handschlaufe zusätzlich zum I landgriff vom Hundcführcr benutzt wird, bewirkt sie eine Erhöhung der Sicherheil gegen ein Ausdcrhandglcitcn der Leine durch ruckartigcs Ziehen des Tieres.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Traggehäuse für Tiergurtleinen, insbesondere Hundegurtleinen, mit angeformtem Handgriff, einer -> mit einem gezahnten Klinkenrad verbundenen Spiralfedertrommelspule für den Gurtwickel, von welcher das Gurtband beim Ausziehen und Spannen der Spiralfeder abwickelbar, in beliebiger Auszugslänge mittels eines Handstellers feststellbar und bei seiner in Freigabe durch die Spiralfeder wieder selbsttätig aufwickelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Traggehäuse ein Umlenkelemcnt (11) mit nahezu rechtwinklig zueinander angeordneten Gurtanlageflächen (15, 15') befestigt ist, welches über das Gurtband (5) mit mindestens einem Zusatzhalteelement (7,9. 10,30,31,33; 19,20,21,22,23,25) in Wirkverbindung bringbar ist
2. Traggehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurtanlageflächcn (15, 15') derart angeordnet sind, daß ihr Winkel (λ + zur Zugrichtung des Gurtbandes (5) zwischen 70° und 120° beträgt, daß der Winkel (<*) der ersten Gurlanlagcfläche (15) minimal 30° beträgt, wobei an der Schnittlinie beider Gurtanlageflächen (15, 15') das Umlenkelement (11) eine scharfe Umlenkkanle (29) aufweist.
3. Traggehäuse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handsteller als Schieber (7) mit Betätigungsgriff (6) im Fingergriffbereich des jn Gehäusehandgriffs (4) ausgebildet ist, wobei durch dessen vorderes Ende (9,10) mit dem darunter angeordneten Umlenkclement (11) ein durch Bewegen des Schiebers (7) und damit der Zusatzelemcnte Greifklaue (30) und Kanalsleg (10) in der Stärke veränderbarer Gurtkanal ausbildbar ist.
4. Traggehäuse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusaizhalteclcmenl in Form der Greifklaue (50) am Kanalsteg (10) mittels des Schiebers (7) auf eine Stirnseite (31) eines Absat- 4n zes (33) am Gurtband (5) positionierbar ist.
5. Traggehäuse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurtband (5) in an sich bekannter Weise zwischen die erste Gurtanlagefläche (15) und das Zusatzhalteelement in Form der Greifklaue (30) die am Kanalsteg (10) angeordnet ist, klemmbar ist.
6. Traggehäuse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch mehrere Zusatzclemcnte in Form einer um einen Drehpunkt (17) schwenkba- w ren Sperrklinke (19), die zwischen dem Schieber (7) und einem Klinkenrad (23) angeordnet ist, und die gegen die Spannung ihrer Sperrfeder (18) mittels Führungsflächen (21,22) am Schieber (7) und mittels einer Klinkenanlagefläche (20) an der Sperrklinke v, (19) aushebbar ist, sowie in Form des Klinkenrades (23) und in Form einer Spiralfedertromme! (25) das Gurtband (5) automatisch nur in der Auslaufrichtung festhaltbar ist.
7. Traggehäuse nach einem oder mehreren der w> vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Einstellstufcn des Schiebers (7) Rastöffnungen (12) zugeordnet sind, und daß die Zuordnung der Führungsflächen (21, 22) des Schiebers, der Sperrklinke (19) und ihrer Klinkenanlagefläche (20) sowie M der Gurtkanalhöhen zwischen der Greifklaue (30) und der Umlcnkkantc (29) zu den einzelnen Stufen in der Weise bestimmt ist. daß bei
Stufe I die Kanalhöhe die Guris'.ärke wesentlich übersteigt (VoIIf rcilauf) und
Stufe Il die Kanalhöhc derart vermindert ist, daß durch den Absatz. (33) auf dem Gurt (5) dieser arretierbar ist (Vorlaufsperre -uuf halber Gurtlänge/Rücklauf frei) und
Stufe III die Vollspcrre durch den verengten Gurikanal und die scharfe Umlenkkanle (29) in beiden Richtungen einstellbar ist. und
Stufe IV des Umlenkelements (U) mit den Gurtanlageflächcn (15,15') und die Sperrklinke (19) wirksam ist und die Kanalhöhe die Gurtstärke wesentlich übersteigt (Vorlaufsperre/ Rücklauf frei).
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