DE330836C - Abstellvorrichtung fuer Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen - Google Patents
Abstellvorrichtung fuer Kraftmaschinen, insbesondere DampfturbinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D21/00—Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
- F01D21/16—Trip gear
- F01D21/18—Trip gear involving hydraulic means
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Es ist eine Abstellvorrichtung für Kraftmaschinen
(Dampfturbinen) bekannt, bei welcher ein selbstschließendes Absperrventil durch ein Relais beherrscht wird, dessen
S Steuerkolben durch Flüssigkeitsdruck im Ruhe-' zustande erhalten wird und bei Nachlassen
dieses Druckes ein zum Relais gehöriges Ventil öffnet, wodurch ein mit dem Absperrventil
gekuppelter Kolben einseitig entlastet und damit der Selbstschluß eingeleitet • wird. Als Druckflüssigkeit zur Steuerung des
Relais dient der Öldruck in der zur Schmierung der Anlage vorhandenen Druckschmiervorrichtung,
und die Aufrechterhaltung des auf den Relaiskolben wirkenden Druckes hängt davon ab, ob die von einem beständig
gespeisten Hochbehälter aufrechterhaltene Ölsäule eine bestimmte Höhe hat.
Auf dieser Grundlage beruht auch die vorliegende Erfindung. Sie zeichnet sich aber
dadurch aus, daß für die Aufrechterhaltung des Öldruckes vor dem Relaiskolben nicht
schlechthin die Höhe der ölsäule maßgeblich ist, sondern der Voll- oder Leerzustand in
einem vom Behälter ausgehenden Überlaufrohr, welches den Überschuß des von der
Pumpe überschüssig geförderten Öles ablaufen läßt. An dieses sich bei Fortfall der Förderung
alsbald entleerende Rohr ist der Druckraum vor dem Relaiskolben angeschlossen.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß, wenn einmal die ölförderung aussetzt, dann
auch das Relais ohne langes Verharren in einem labilen oder Übergangszustand in Wirkung tritt, während vorübergehende
Schwankungen in der Ölförderung den Ruhezustand nicht berühren, sofern nur der Spielraum
für diese Schwankungen oberhalb der Ebene liegt, in welcher das Überlaufrohr vom
Hochbehälter ausgeht. Das Relais braucht deshalb nicht besonders feinfühlig, sein Wirksamwerden
nicht auf einen kleinen Druckunterschied abgestellt zu sein; es verharrt in der Ruhestellung, um bei dem starken Druckabfall
wirksam zu werden.
Die Zeichnung stellt die Gesamtanlage der Vorrichtung in schematischer Darstellungswe-ise
dar. Es sind zwei Turbinen T mit je einem Absperrventil vorhanden und jedem der
beiden Absperrventile ist ein Relais R zügeordnet; die Schmierung der beiden Turbinen
vom Hochbehälter 4 aus und die Steuerung der beiden Relais geschieht jedoch durch beiden
Systemen gemeinsame Leitungen.
Die Absperrventile selbst sind nur durch ihre Gehäuseumrisse bei V, V angedeutet. 2
sind in den Zylindern 3 spielende Relaiskolben, welche auf die Ventile 1 wirken und
dieselben geschlossen halten, solange im Raum vor, d. h. unter den Kolben 2, der gehörige
Öldruck herrscht. Die Ventile 1 sind in bekannter Weise in Leitungen eingeschaltet,
welche mit den Dampfräumen oberhalb der mit den Absperrventilen verbundenen Kolben
in Verbindung stehen. Die Offenhaltung der selbstschließenden Absperrventile beruht auf
der Gegenbelastung ihrer Kolben mit dem Zulassungsdruck des Dampfes; öffnen der
Ventile ι bewirkt die Aufhebung dieser Gegenbelastung, worauf der Überdruck auf die
andere Kolbenseite den Selbstschluß herbeiführt.
Die Räume vor den RelaisJcolben sind nun durch die Rohrleitung 8, 9 und 7 an das vom
Hochbehälter 4. ausgehende Überlaufrohr 6 angeschlossen, welches vom Überschuß- des von
der Pumpe geförderten Öles gefüllt erhalten wird. Von dem Voll- oder Leerzustand dieses
Überlaufrohres hängt das Ruhen oder "Wirken der Relais ab. Durch die Leitung 5 wird das
etwa über den Relaiskolben getretene öl abgeleitet. Leitung 10 führt den Maschinen das
Schmieröl zu. Leitung 11 speist den Hochbehälter.
7 ist eine Leitung, durch welche unter normalen Verhältnissen ein Teil des aus dem ,
Hochbehälter 4 auf dem Wege durch das Überlaufrohr 6 zuläufenden Schmiermittels zu
der einen Turbine gelangt. Durch diese Leitung fließt, sobald die überschüssige Förderung
aufhört, der Rest des Schmiermittels aus dem Überlaufrohr nach der Turbine ab.
Derselbe Zweck läßt sich auch in der Weise erreichen, daß die Überlaufleitung statt an den
Hochbehälter an das Druckrohr der ölpumpe angeschlossen wird, und zwar so, daß sie nur
bei überschüssiger Förderung seitens der Pumpe gefüllt erhalten wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Abstellvorrichtung für Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen, bei welcher ein Relais mit durch Flüssigkeitsdruck (Öldruck der Schmiervorrichtung) in der Ruhestellung erhaltenem Kolben bei Druckabfall durch Öffnen eines Ventiles einseitig entlastet wird und dadurch den Selbstschluß durch das Betriebsmittel (Dampf) . herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum vor dem Relaiskolben (2) an eine Überlaufleitung (6) für die Druckflüssigkeit angeschlossen ist, so daß die Aufrechterhaltung des Ruhezustandes davon abhängt, daß die Druckflüssigkeit im Überschuß gefördert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB330836X | 1919-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330836C true DE330836C (de) | 1920-12-23 |
Family
ID=10348344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920330836D Expired DE330836C (de) | 1919-04-23 | 1920-01-22 | Abstellvorrichtung fuer Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330836C (de) |
-
1920
- 1920-01-22 DE DE1920330836D patent/DE330836C/de not_active Expired
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