DE335820C - Schmiervorrichtung, insbesondere fuer Achslager von Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents

Schmiervorrichtung, insbesondere fuer Achslager von Eisenbahnfahrzeugen

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DE335820C
DE335820C DE1920335820D DE335820DD DE335820C DE 335820 C DE335820 C DE 335820C DE 1920335820 D DE1920335820 D DE 1920335820D DE 335820D D DE335820D D DE 335820DD DE 335820 C DE335820 C DE 335820C
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oil
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DE1920335820D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/26Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil by external feeding means, e.g. pneumatic devices

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

. Die Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung, insbesondere für Achslager und Lagerbüchsenführungen an Eisenbahnfahrzeugen, bei welcher das Schmiermittel durch eine Pumpe den Schmierstellen zugeführt wird.
Durch die Einrichtung soll erreicht werden, daß diejenige Verbrauchsstelle, welche am meisten öl benötigt, während der Bewegung des Fahrzeuges fortlaufend geschmiert wird,
to während die Schmierstellen mit geringem Ölverbrauch das Schmiermittel nur fallweise erhalten, und zwar dadurch, daß die Schmierpumpe von Hand aus betätigt wird.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. ι die Anordnung an einem Eisenbahnfahrzeug, die Fig. 2 und 3 zeigen den nächst der Verbrauchsstelle angebrachten ölverteüer in zwei zueinander senkrechten Schnitten.
Von der durch einen beweglichen Teil des
ao Fahrzeuges in bekannter Weise betätigten Schmierpumpe 1 (Fig. 1) zweigt die Ölleitung 2 ab, die in den Verteiler 3 mündet, von welchem die Schmierleitungen 4, 5 und 6 wegführen.
as Bei dem in Fig. 2 und 3 veranschaulichten Verteiler bezeichnet 7 den an die Ölleitung 2 anschließenden Zuleitungskanal, der durch ein federbelastetes Rückschlagventil 8 derart verschlossen ist, daß das Öl erst nach Überschreitung eines gewissen Druckes durch Kanal 14 in die Staukammer 9 gelangen kann. Von der Staukammer 9 führt der Kanal 10,11 zur Schmierleitung 5 (Fig. 1), welche zu der die größte ölmenge verbrauchenden Stelle geht. Weiter zweigen von der Staukammer 9 die Kanäle 12 und 13 ab, deren Eintrittsenden aber höher liegen als der Boden der Staukammer 9. Diese Eintrittsöffnungen können entweder in gleicher oder in verschiedener Höhe über dem Boden der Staukammer 9 angeordnet sein. Hierbei ist der Kanal 10, 11 so bemessen, daß das ganze in die Kammer 9 gelangende Öl durchströmen kann, wenn die Schmierpumpe von dem Fahrzeug bewegt wird. Bei einem Wachsen der Ölförderung, die dadurch erfolgt, daß die Schmierpumpe in bekannter Weise von Hand aus betätigt wird, füllt sich die Kammer 9 mit öl bis zur Höhe der Eintrittsöffnungen der Kanäle 12 und 13, und das Schmiermittel kann durch diese Kanäle den Verbrauchsstellen zuströmen.
Die Kanäle 12 und 13 erhalten gleichzeitig öl, wenn ihre Eintrittsöffnungen in der Staukammer 9 gleich hoch liegen; andernfalls erhält jener Ölkanal früher Öl, dessen Eintrittsöffnungen niedriger liegt.
Wird die Vorrichtung angewendet, um Achslager und Achslagerbüchsenführungen zu schmieren, dann steht das am meisten öl verbrauchende Achslager mit dem Kanal xo, 11 in Verbindung, während die Führungen ihr öl durch die Kanäle 12 und 13 erhalten.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schmiervorrichtung, insbesondere für Achslager von Eisenbahnfahrzeugen, durch welche vermittels einer durch eine Schmierpumpe versorgten Ölleitung (2) mehrere Stellen mit ungleichem ölbedarf diesem Bedarf entsprechend geschmiert werden können, bestehend aus einer Schmierpumpe
    und dem mit ihr durch eine Leitung verbundenen Verteiler (3), gekennzeichnet durch die Anordnung einer Kammer (9) im Verteiler, von der die Öl führenden Kanäle derart abzweigen, daß die Öleintrittsöffnung des für den größten Ölverbrauch bestimm- j ten Kanals (10, 11) tiefer liegt als die ölkanäle (12 und 13), die zu den weniger öl verbrauchenden Stellen führen, so daß letztere nur dann öl erhalten, wenn in die Kammer (9) mehr Öl gefördert wird, als aus ihr durch den Kanal (10, 11) ausströ- ; men kann. |
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Ventils (8), durch welches der Ölzuleitungskanal (7) verschließbar ist, so daß bei Stillstand der Schmierpumpe der Eintritt von Öl in die Kammer (9) verhindert ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Kanals (10,11) derart bemessen ist, daß bei der im Betriebe erreichten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges das ganze Öl, das durch die von dem Fahrzeug angetriebene Pumpe durch die Leitung (2) gefördert wird, durch den Kanal (10, 11) fließen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    PERLIJJ. QEDRUCIfT IK
DE1920335820D 1920-07-13 1920-07-13 Schmiervorrichtung, insbesondere fuer Achslager von Eisenbahnfahrzeugen Expired DE335820C (de)

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