AT137945B - Pumpeneinrichtung und deren Schmierung, insbesondere für Fahrzeugdieselmaschinen. - Google Patents

Pumpeneinrichtung und deren Schmierung, insbesondere für Fahrzeugdieselmaschinen.

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AT137945B
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Fr August Neidig Maschinenfabr
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pumpeneinriehtung und deren Schmierung, insbesondere für   Fahrzeugdieselmasehinen.   



   Die Erfindung betrifft eine Pumpeneinrichtung, insbesondere für Fahrzeugdieselmaschinen, und bezweckt die Erzeugung eines Vakuums oder eines Luftüberdruckes, der für die Betätigung von Bremsen und Hilfseinrichtungen aller Art benötigt wird. Mit der Erfindung wird insbesondere erreicht, dass die Fahrzeugdieselmaschinen in ihrer Gestaltung und Bauart möglichst unabhängig von den zur Betätigung von Hilfseinrichtungen notwendigen Mitteln werden. Ausserdem wird durch die Erfindung ein einheitlicher Serienbau bei Fahrzeugdieselmaschinen ermöglicht, ohne Rücksicht darauf, ob Druckluft-oder Vakuumeinrichtungen in dem einen oder andern Fahrzeuge zur Anwendung gelangen. 



   Die Erfindung besteht darin, dass eine selbständige Vakuumerzeugungsmaschine, in Form eines rotierenden Kapselwerkes, insbesondere eine Zahnradpumpe, die unmittelbar von der   Dieselmaschine   angetrieben wird, angebaut ist, die zur Schmierung und   Ölabdichtung   ihrer inneren Kapselwerkteile aus dem Druckölsystem der Fahrzeugmaschine Drucköl durch eine Leitung erhält und über ein Luftausstossrohr der Pumpe nach der Kurbelwanne der Maschine wieder   zurückbefördert.   



   Die Zahnradpumpe kann so bemessen sein, dass sie gegen eine Druckluftpumpe andern Systems zur Betätigung der Drucklufthilfseinrichtungen ohne weiteres ausgetauscht werden kann, also auf denselben Sockel an der Dieselmaschine passt. 



   Um zu vermeiden, dass Öl durch die von der Pumpe geförderte Luft über den Austrittsstutzen der Pumpe in Form von Olstaub und Ölnebel ausgestossen wird und dadurch verlorengeht, ist der Austrittsstutzen der Vakuumpumpe durch ein Verbindungsrohr mit dem Kurbelgehäuse des Fahrzeuges verbunden. Dadurch   schlägt   sich der in der geförderten Luft enthaltene Olstaub oder Ölnebel an den Wandungen und auf der Oberfläche des Olvorrates nieder, während die Luft hierauf durch den am Kurbelgehäuse der Fahrzeugmaschine vorgesehenen Entlüftungsstutzen entweicht. Das mitgerissene 01 wird dadurch nicht bloss zurückgewonnen, sondern auch gleichzeitig seiner Entnahmestelle   zurückgeführt.   



  Es ist also ein geschlossener Kreislauf gebildet. 



   Die Erfindung besteht ferner darin, dass die Vakuumpumpe als Zahnradkapselpumpe im Innern der Maschine eingebaut ist, wobei, soweit dies möglich, eine organische Vereinigung von   Öldruck- und   Vakuumpumpe vorgenommen ist. Dabei kann dieselbe in einer einheitlichen Einbauöffnung im Kurbelgehäuse erfolgen, z. B. im Ölsumpf, so dass eine ausreichende Schmierung und   Öldichtung   der Pumpe erzielt wird. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und zeigt Fig. 1 eine Vakuumpumpe an der Maschine angeordnet, Fig. 2 eine Vakuumpumpe im Kurbelgehäuse. 



   Die Vakuumpumpe 1 ist auf einem Konsol oder einer andern   Passfläche   am Gehäuse an-oder aufgebracht. Der Antrieb erfolgt in der durch Pfeil angedeuteten Drehrichtung. Die Pumpe saugt die Luft aus dem Vakuumkessel 2 ab, u. zw. über das   Rückschlagventil.   3 und die Leitung 4, um sie durch die Leitung 5 in das Innere des Kurbelgehäuses 6 zu fördern. Die selbsttätige Schmierung von Lager und Zapfen der Pumpe geschieht durch die im Gehäuse eingebaute   Ölpumpe 7   über die Leitung   8,   wobei die in der Luft enthaltenen Ölmengen über die Leitung 5 mitgenommen, in den Ölvorrat des Gehäuses 6 und damit der Ölpumpe 7 wieder zugeführt werden.

   Ein Doppelvakuummeter 9 lässt sowohl die Höhe des Unterdruckes im Vakuumkessel wie auch die jeweils zeitliche   Unterdruekhöhe   in der Leitung 4 erkennen. 

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   Bei der Anordnung gemäss Fig. 2 ist die vorzugsweise als Zahnradpumpe   ausgeführte   Vakuumpumpe a im Ölsumpf c des Kurbelgehäuses b eintauchend angeordnet. Der Antrieb erfolgt ähnlich demjenigen einer Zahnradschmierpumpe, wobei auch entsprechend den Raumverhältnissen waagrechte Anordnung der Pumpenwelle und Antrieb durch Stirnräder vorgesehen werden kann. Die Schmierung von Wellenzapfen und Lager wird mittels Ölkanälen d besorgt. Die Eintrittsöffnung f der von der Pumpe a abzusaugenden Luft ist durch Ausbildung des Luftkanals g über dem höchsten   Olstand   des Ölsumpfes liegend vorgesehen, wodurch ein Auslaufen des Vorrates im Kurbelgehäuse bei etwaigen Störungen vermieden wird.

   Dicht bei der Pumpe ist ein Rückschlagventil h in der Saugleitung bzw. in den Saugkanälen eingebaut, das ein Zurücksaugen des Öles in den Vorratsbehälter bei Stillstand der Maschine verhütet. Dasselbe darf nicht etwa im Luftaustrittskanal der Pumpe vorgesehen werden, u. zw. deshalb nicht, weil sonst bei seiner   Abschlussstellung   das Innere der Pumpe a mit der Luftleere des Vorratsbehälters in Verbindung gelangen würde, ein Umstand, der eben nur durch Einbau des Ventils h in den Saugkanälen   unmöglich   gemacht ist. Durch diese Einbauform wird auch erreicht, dass durch die Lagerstellen der Pumpe a in das   Pumpeninnere   eintretendes Öl nicht bis in den Vakuumbehälter vordringen kann. 



   Die von der Pumpe a aus dem Vorratsbehälter herausgeförderte Luftmenge wird unmittelbar in das Kurbelgehäuse b gefördert, wo sie in bekannter Weise durch einen Entlüftungsstutzen   i   entweichen kann. Da unvermeidlich gewisse   Sehmierolmengen   aus den Lagerstellen der Pumpe a in das Pumpeninnere einzudringen vermögen und von dort in der wegzufördernden Luftmenge in Form von Ölstaub oder Ölnebel mitgerissen werden, wird ein solcher Ölverlust durch Wiederauffangen verhindert bzw. zurückgewonnen. Hiezu wird die aus der Pumpe a austretende Luftmenge durch einen   Rohrkrümmer/c   od. dgl. unter den   Ölspiegel   nach dem Boden hin geleitet.

   Mit dieser Führung der Ausstossleitung   Je   werden auch auftretende akustische Schwingungen, die mehr oder weniger heftige Geräusche verursachen können, unwirksam gemacht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Pumpeneinrichtung   und deren Schmierung, insbesondere für Fahrzeugdieselmasehinen, die Luftüberdruck oder Vakuum zur Betätigung von Hilfseinrichtungen, wie Bremsen od. dgl., erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass eine selbständige Druckluftpumpe oder eine selbständige Vakuumerzeugungsmaschine in Form eines umlaufenden Kapselwerkes, z. B. eine Zahnradpumpe an der Maschine, unmittelbar 
 EMI2.1 
 Luftausstossrohr   (4)   der Pumpe nach der Kurbelwanne der Maschine wieder   zurückfördert.  

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluft-oder Vakuumpumpe organisch in der Fahrzeugmaschine eingebaut bzw. an dieser angebaut und vorzugsweise in deren Ölsumpf angeordnet ist. EMI2.2
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein zwischen Pumpe (a) und dem Vorratsbehälter (I) angeordnetes, in den Saugkanälen eingebautes Rückschlagventil (h), welches bei Abschlussstellung das Innere der Pumpe (a) gegen das im Vorratsbehälter herrschende Vakuum absperrt.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch Schmierölkanäle (d) zwischen Ölsumpf (e) und Schmierstellen in der Pumpe (a).
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen l bis 5, gekennzeichnet durch eine Leitung, z. B. einen Rohrbogenkrümmer (k) od. dgl., durch welche die aus dem Vorratsbehälter abgesaugte Luftmenge nach dem Boden des Ölsumpfes (c) auszutreten gezwungen ist.
AT137945D 1933-02-02 1933-09-18 Pumpeneinrichtung und deren Schmierung, insbesondere für Fahrzeugdieselmaschinen. AT137945B (de)

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