DE330573C - Gaserzeuger mit Schlackenabstich - Google Patents

Gaserzeuger mit Schlackenabstich

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DE330573C
DE330573C DE1916330573D DE330573DD DE330573C DE 330573 C DE330573 C DE 330573C DE 1916330573 D DE1916330573 D DE 1916330573D DE 330573D D DE330573D D DE 330573DD DE 330573 C DE330573 C DE 330573C
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slag tapping
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/06Continuous processes
    • C10J3/08Continuous processes with ash-removal in liquid state

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Gaserzeuger mit Schlackenabstich. Soviel Beziehungen zwischen dem Betriebe der Gaserzeuger mit flüssigem Schlackenabstich und den Hochöfen bestehen, zeigt sich doch gerade in bezug auf das Abziehen der Schlacke im flüssigen Zustand beim Schlackenabstichgaserzeuger gegenüber dem Hochofen ein grundlegender Unterschied: Beim Hochofen sammelt sich die entfallende Schlacke dauernd auf einem Eisenbade an, durch dessen großen Wärmeinhalt auch die Schlacke, die von Zeit zu Zeit abgestochen wird, flüssig erhalten wird. Beim Schlackenabstichgaserzeuger fehlt ein solches Eisenbad, so=daß die Gefahr des Erstarrens der Schlacke im Herde des Gaserzeugers gegeben ist.
  • Man hat diesem Übelstand dadurch abzuhelfen gesucht, daß man den Betrieb eines Schlackenabstichgaserzeugers auch noch in dem Sinne dem Hochofenbetrieb näher brachte, daß man Zuschläge von Eisen oder Erz mit der Beschickung aufgab und niederschmolz, um auf diese Weise ein Eisenbad zum Flüssigerhalten der Schlacke, ähnlich wie beim Hochofen, zu erzielen. Andere Maßnahmen gingen dahin, den Herd des Gaserzeugers -- künstlich zu beheizen, und zwar entweder von außen -durch eine besondere Feuerung oder von innen, indem man einen Teil der heißen Gase abzweigte und nach unten aus dem Schlackenabstichloch abzog bzw. indem man besondere, auf den Herd des Gaserzeugers zu gerichtete Brenner vorsah.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe des flüssigen Abziehens der Schlacke unter voller Erkenntnis der vom Hochofenbetrieb abweichenden Verhältnisse bezüglich der Menge der entstehenden Schlacke, der Bedingungen bezüglich ihrer Sammlung, und Aufbewahrung vor dem Ab. stechen, und zwar indem die Schlacke durch die Art ihrer Aufbewahrung zunächst in möglichst flüssigem Zustande erhalten und ferner auch in diesem Zustand während des Abstechens der Schlacke bis zum Verlassen des Gaserzeugerschachtes gesichert wird. Zu diesem Zwecke wird die Schlacke nicht in einer mehr oder weniger dünnen Schicht im Herde des Gaserzeugers gesammelt, womit die Strahlungs-und Leitungsoberflächen verhältnismäßig groß werden, sondern die Schlacke wird durch trichter- oder taschenförmige Ausbildung des Herdes zu einem Körper mit möglichst kleiner Oberfläche geformt, der für die Erhaltung der von der Schlacke mitgeführten Wärme die günstigsten Bedingungen aufweist; unter den vorliegenden Verhältnissen, besonders in Rücksicht auf die wechselnde Schlackenmenge, ist die Trichterform als Kegel oder Pyramide praktisch die günstigste. Dabei wird dann weiter durch eine nischenartige Aussparung des Gaserzeugerschachtes ein Abstechen der Schlacke unmittelbar von der Stelle, wo sie sich angesammelt hat, ermöglicht, so daß ein Wiedererstarren, wie dies bei einem längeren Weg durch das Mauerwerk des Gaserzeugerschachtes eintreten würde, ausgeschlossen ist.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar zeigt Fig. r einen trichterförmigen Schlackenraum für mehrere Abstichlöcher nach Art eines Ringgrabens, während Fig.2 eine Ausführung für ein Schlackenabstichloch wiedergibt. Fig. 3 ist ein der Fig. i entsprechender wagerechter Schnitt, teils durch den Herd des Gaserzeugers und teils durch den Schlackenabstichkanal, Fig. q. ein entsprechender Schnitt zu Fig. a. ..
  • Durch trichterförmige Zusammenziehung des Herdes des Gaserzeugerschachtes wird gemäß der Erfindung ein Aufbewahrungsraum für die Schlacke geschaffen, der die wechselnde Schlakkenmenge zu einem Körper kleinster Oberfläche zusammenfaßt. Die am Grunde dieses trichter- , förmigen Sammelraumes augebrachten Schlakkenabstichlöcher a sind durch in dem Mauerwerk des Gaserzeugers ausgesparte Nischen b derart unmittelbar von außen zugänglich, daß auch wieder die Schlacke aus ihrem Sammelraum unmittelbar, d, h. ohne lange Abstichkanäl@ durchlaufen zu müssen, abgezogen werden kann; die Schlacke wird also da abgestochen, wo sie sich im flüssigsten Zustande befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gaserzeuger mit Schlackenabstich, gekennzeichnet durch trichterförmige Schlak, kensammelräume und nischenartige Aussparungen (b) im Generatoxschacht am Abstichloch. ,
DE1916330573D 1916-04-05 1916-04-05 Gaserzeuger mit Schlackenabstich Expired DE330573C (de)

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DE (1) DE330573C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937785C (de) * 1951-05-31 1956-01-12 Basf Ag Vorrichtung zum Einbringen von staubfoermigen bis kleinstueckigen Brennstoffen in Gaserzeuger
DE1039688B (de) * 1956-10-27 1958-09-25 Julius Schierenbeck Dr Ing Schlackenschmelz-Gaserzeuger zur Vergasung stueckiger Brennstoffe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937785C (de) * 1951-05-31 1956-01-12 Basf Ag Vorrichtung zum Einbringen von staubfoermigen bis kleinstueckigen Brennstoffen in Gaserzeuger
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