DE330459C - Vorrichtung zum Kippen von Selbstentladewagen - Google Patents

Vorrichtung zum Kippen von Selbstentladewagen

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DE330459C
DE330459C DE1919330459D DE330459DD DE330459C DE 330459 C DE330459 C DE 330459C DE 1919330459 D DE1919330459 D DE 1919330459D DE 330459D D DE330459D D DE 330459DD DE 330459 C DE330459 C DE 330459C
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car
door
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DE1919330459D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/08Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels
    • B61D7/10Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels the discharge being assisted by tipping the bottom
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/14Tipping systems controlled by trackside means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Für die seitliche Entladung des Wagenkastens beim Kippen von Eisenbahngüterwagen ist das Öffnen der Seitentüren oder Seitenklappen erforderlich. Das Öffnen von Hand ist oft und besonders; wenn die Wagen auf Brücken, Sturzgerüsten usw. stehen, schwierig und mit Gefahr verbunden.
Das selbsttätige Öffnen der Tür- oder Klappenverschlüsse beim Kippen des Wagenkastens ist an sich bekannt. Das Neue gemäß vorliegender Erfindung besteht in der besonderen Bauart der selbsttätigen Verschluß vorrichtung, die der Anordnung, wie sie im Hauptpatent 316654 beschrieben ist, angepaßt ist.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine solche Vorrichtung für Eisenbahngüterwagen in zwei Ausführungen veranschaulicht.
Es stellen dar:
Fig. ι die Längsansicht des Wagens mit den Verschlüssen (Verriegelungen) der Seitentüren und Seitenklappen,
Fig. 2 den Grundriß des Wagens mit :
A) der unter I beschriebenen Vorrichtung,
B) der unter II beschriebenen Vorrichtung, Fig. 3 den Querschnitt des Wagens mit gekipptem Wagenkasten und der unter II beschriebenen Vorrichtung,
Fig. 4 Einzelheiten zu der unter I beschriebenen Vorrichtung,
Fig. 5 Einzelheiten zu der uater II beschrie- ■ benen Vorrichtung.
I. An den Enden der Pufferbohlen α sind gekrümmte Zahnstangensegmente b angebracht, in deren auf der konkaven Seite liegenden Zähne Zahnräder c eingreifen, die an den Enden je einer an den Seiten unter dem Wagenboden entlang laufenden Längswelle d befestigt sind. Die Längswellen können an den die Seiten des Wagenbodens einrahmenden Längsträgern & oder in anderer Weise am Wagenboden gelagert sein.
Auf den Längswellen sitzen gegenüber den Türverschlüssen f bzw. den Klappenverschlüssen g feste Stirnräder h, welche bei Einrahmung de's Bodens durch seitliche Längsträger β durch Öffnungen derselben mit einem Segment hindurchtreten.
Die Zähne der Stirnräder h greifen in die an den Längsträgern e oder sonst am Wagenboden geführten beweglichen Zahnstangen k ein, welche 50-mit ihren Köpfen I unter die vertikalen Riegelstangen m der Tür- bzw. Klappenverschlüsse stoßen.
Beim Kippen des Wagenkastens rollen auf der Neigungsseite die Zahnräder c auf den Zahnstangensegmenten b ab, die Welle d wird gedreht und die Zahnstangen k werden mittels der Stirnräder h aufwärts bewegt. Hierdurch werden ebenfalls die Riegel m gehoben und damit die untere, f, und die obere, n, Verriegelung der Seitentüren sowie die Verriegelungen g der Seitenklappen gelöst.
Die Anzahl der Zähne auf den Zahnstangensegmenten b ist so beschränkt, daß nach dem
öffnen der Tür- und Klappenverschlüsse ein weiterer Vorschub der Zahnstangen k bei stärkerer Neigung des Wagenkastens nicht eintritt. Auf der Hubseite des Wagenkastens können die an den Enden der Längswellen d befestigten Zahnräder c durch Aussparungen ο in den Flanschen der Pufferbohlen hindurchtreten.
II. Die Zahnstangensegmente p sind nicht an den Enden der Pufferbohlen a, sondern
ίο wegen ihres besseren Schutzes mehr nach' der Mitte hin unter den Flanschen derselben angebracht. Die an den Enden der Längswellen q befestigten Zahnräder r stehen mit den auf der konvexen Seite der Zahnstangensegmente lie-
ig genden Zähnen im Eingriff. Die auf den Längswellen vor den Tür- bzw. Klappenverschlüssen sitzenden Zahnräder s greifen in die Zahnräder t eines Zahnräderpaares ein, welche ihrerseits mit den unter den Riegelstangen der Seitentüren bzw. Seitenklappen gelagerten beweglichen Zahnstangen k in Eingriff stehen und bei Einrahmung des Wagenbodens durch seitliche Längsträger e durch Öffnungen i derselben mit einem Segment hindurchtreten.
Durch Kippen des Wagenkastens werden auf der Neigungsseite die Zahnstangen k aufwärts bewegt und die Türen bzw. Klappen entriegelt. Auf der Hubseite des Wagenkastens können die an den Enden der Längswelle q befestigten Zahnräder / durch Aussparungen 0 in den Flanschen der Pufferbohlen hindurchtreten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Kippen von Selbstentladewagen durch Zugkraft, insbesondere durch die Zugkraft der Lokomotive nach Patent 316654, bei der durch die Kippbewegung des Bodens auch die Seitenklappen oder -türen geöffnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Kippbewegung des Wagenkastens Zahnräder, welche -an den Enden je einer seitlich unter dem Wagenkasten gelagerten Längswelle angebracht sind, auf an den Pufferbohlen befestigten gekrümmten Zahnstangensegmenten abrollen, dadurch die Welle mit den auf derselben sitzenden Zahnrädern in Drehbewegung versetzen und mittels hierdurch angetriebener Zahnstangen die Tür- bzw. Klappenverschlüsse lösen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919330459D 1919-12-18 Vorrichtung zum Kippen von Selbstentladewagen Expired DE330459C (de)

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DE330459C true DE330459C (de) 1920-12-15

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DE365693C (de) 1922-12-21

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