DE330347C - Kammerofenanlage - Google Patents

Kammerofenanlage

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DE330347C
DE330347C DE1919330347D DE330347DD DE330347C DE 330347 C DE330347 C DE 330347C DE 1919330347 D DE1919330347 D DE 1919330347D DE 330347D D DE330347D D DE 330347DD DE 330347 C DE330347 C DE 330347C
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coke
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heating
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B21/00Heating of coke ovens with combustible gases
    • C10B21/20Methods of heating ovens of the chamber oven type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/10Process efficiency
    • Y02P20/129Energy recovery, e.g. by cogeneration, H2recovery or pressure recovery turbines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Kammerofenanlage. Die -Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung der Kammerofenanlage nach Patent 315099 in der Weise, daß nach einmaligem Anheizen mit Koks die mit Kohlen beschickten Generatoren nur noch 'ganz oder teilweise mit den Abgasen kies flach unten gelangten glühenden Koks beheizt werden, die'nach einer ihrer Wärmeabgabe entsprechenden Abkühlung unten herausgezogen werden. Da die Generatoren auf solche Weise selbst der Gaserzeugung dienen, können eigentliche Entgasungskammern unter Umständen gespart werden, was - besonders für kleine Betriebe von großem Nutzen isst.
  • Eine aus drei Generatoren bestehende Kammerofenanlage ist in der Zeichnung in senkrechten Schnitten durch Fig. 1 nach Linie A-B der Fig. 2, Fig. 2 nach Linie C-D der Fig. r, Fig. 3 nach Linie E-F der Fig. 2 und Fig. 4 in wagerechtem Schnitt nach der gebrochenen Linie G-H der Fig. 2 dargestellt. Die Generatoren a1, a=, a' sind mit je zwei Schüttöffnungen b, c versehen und durch Rohre r mit der nicht abgebildeten Vorlage verbunden. - Zu beiden Seiten des mittleren Generators a= sind Heizzüge d nach oben, über die seitlichen Generatoren all und a' hinweg und an deren Außenseiten nach unten geführt, die in Längskanäle e einmünden. welche durch Kanäle f mit dem zum-.Schornstein führenden - Fuchs ä in Verbindung stehen (Fig. 1 und 4): Im unteren Teile der Generatoren sind je ein nur während des Anheizens benutzter Rost p (Fig. 1 gestrichelt angedeutet) und ein dauernd benutzter Schrägrost q angeordnet, von denen der erstere nach dem Abbrennen des Anheizkoks und nach Herausziehen der Achse vollständig entfernt und nicht wieder eingebaut wird, bevor eine erneute Anheizung, beispielsweise nach etwaiger Unterbrechung des Betriebes, erforderlich wird. Nach Entfernen des Rostes p wird die Tür r dicht verschlossen; so daß Außenluft von unten nicht hinzutreten kann und nur die Abhitze des nach unten rutschenden glühenden Koks für die Beheizung der oberen Entgasungsräume benutzt, welcher dabei entsprechend abkühlt. Zur Regelung der für die Entgasung der Kohle erforderlichen Ofentemperatur wird auf dem Rost q ein kleiner Teil des nach unten rutschenden Koks dauernd verbrannt und die dazu nötige Unter-Luft durch die Tür s eingeführt. Von Zeit zu Zeit, etwa alle 6, 8, 12 oder 24 Stunden, wird der abgekühlte Koks durch die Tür r herausgezogen und ohne abgelöscht zu werden fortgeschafft, zu welchem Zwecke vor dem Ofen eine Transportrinne t oder eine sonstige Transportanlage vorgesehen sein kann. Nach Verschließen der Tür r wird der Generator durch die öffnungen b, c wieder mit Kohle beschickt, nachdem der etwa oben noch festsitzen& Koks nach unten gestoßen ist und der Entgasungsprozeß von neuem eingeleitet. Bei Anwendung geeigneter Saugzuganlägen kann der-Rost q ebenfalls entfernbar eingerichtet werden, so daß nach gehörigem Anheizen beide Roste herausgezogen werden und nur noch mit der Abwärme des oben erzeugten Koks gearbeitet wird.
  • Die durch die Tür it Wig.3) eintretende, in den Zügen k vorgewärmteVerbrennungsluft tritt durch Öffnungen l:- in die mittleren Heizkanäle d aus und mischt sich mit den durch die tiefer gelegenen Öffnungen i aus den Generatoren eintretenden Heizgasen, wodurch eine gute Verbrennung der Gase erzielt und eine für die Entgasung der Kohle genügende Hitze erzeugt werden. Der nach der Beschickung mit Kohle zunächst im Generator verbleibende glühende Koks dient in seinen oberen Schichten zur Beheizung des Entgasungsraumes, in seinen unteren Schichten zur Vorwärmung der Verbrennungsluft durch Wärmeabgabe an die Wandungen der Züge k. Infolge solcher Wärmeabgabe und teihveiser Vergasung wird der Kokskuchen so stark gelockert, daß der Koks sich leicht herausschau-.fein oder mit Hilfe einer Transportkette herausbefördern läßt. Gleichzeitig wird der Koks so stark abgekühlt, daß er nicht wie sonst üblich ' mit Wasser abgelöscht zu werden braucht. Er kann nach Belieben in größeren oder kleineren Mengen herausgezogen werden und die Beschickung des Generators mit Kohle kann in entsprechenden beliebigen Zeiträumen erfolgen, so daß der Betrieb der Anlage je nach dem Gasverbrauch beliebig eingerichtet bzw. geändert werden kann, was -insbesondere für kleinere Gaswerke von außerordentlichem Vorteil ist, weil dadurch linier .Umständen die Nachtschichten ganz vermieden werden können.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCRE: r. Kammerofenanlage nach Patent 315099, gekennzeichnet durch unmittelbar nebeneinander gebaute, nur durch die Heizkanäle (d) getrennte Generatoren (a1, a.'=, a3), welche nach dem Abbrennen des ;zum Anheizen dienenden Koks ganz o--ler teilweise mit der Abhitze des nach unten sinkenden glühenden Koks, teils mit vergasendem Koks beheizt werden, während der durch seine Wärmeabgabe und teilweise Vergasung gelockerte und abgekühlte Koks in beliebigen Zeiträumen und beliebig großen Mengen unten herausgeholt wird.
  2. 2: Kammerofenänlage nach Patentanspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß in den Generatoren (all, a2, a.3) ein oder mehrere nur dem Anheizen dienende Röste (p) angeordnet sind, die nach dem Verbrennen des Anheizkoks aus den Generatoren entfernt weiden.
  3. 3. Kammeröfenanlage-nach Patentanspruch r und 2, dadurch- gekennzeichnet; daß @ außer den beweglichen Rosten- (p) feste Roste (q) in den Generatoren (a1, tt2, a3) eingebaut sind.
DE1919330347D 1919-04-17 1919-04-17 Kammerofenanlage Expired DE330347C (de)

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DE330347T 1919-04-17

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AT91966B (de) 1923-03-26

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