DE33018C - Spannungsfeder für Nähmaschinenschiffchen - Google Patents

Spannungsfeder für Nähmaschinenschiffchen

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DE33018C
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Germany
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spring
shuttle
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tension spring
thread
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33018D
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English (en)
Original Assignee
A. ZIMMER in Berlin O., Markusstrafse 44a
Publication of DE33018C publication Critical patent/DE33018C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B63/00Devices associated with the loop-taker thread, e.g. for tensioning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
ADOLF ZIMMER in BERLIN. S pann Ii η g sfede r für Nähmaschinenschiffchen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. December 1884 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Nähmaschinenschiffchen, bei welchem eine bequemere Fadeneinführung und gleichmäfsigere Fadenspannung erreicht werden.
Fig. ι bis 4 zeigen die einzelnen Theile des Schiffchens,
Fig. 5 bis 8 die Zusammensetzung des Schiffchens ;
Fig. 9 zeigt dasselbe Schiffchen im vergröfserten Mafsstabe, um die Fadenführung zu veranschaulichen.
Die Neuerungen bestehen in der Construction zweier Federn α und b, Fig. 3 und 4, und deren Anordnung, Fig. 5, 6 und 9, mittelst Führungsstiftes c und Regulirschraube d, Fig. 5 und 9. Der obere Rand der Wandung des Schiffchens hat einen schrägen Schlitz e, Fig. 1, 2, 5, 6 und 9. Am Ende seiner Längsseite hat das Schiffchen eine Ausfräsung g, welche zur Aufnahme der Nase h der Feder α dient. Die Feder b, Fig. 4, ist gerade und mit einem Loch i zum Anschrauben an die Schiffchenwand versehen. Sie ist ferner mit schrägem Schlitz k und der daran befindlichen runden Oeffnung m für die erste Fadenführung, mit Loch Z und dem kleinen, sich daran schliefsenden Schlitz η zum Verschieben der Feder und mit Krümmung ο ausgestattet, um dem Eingreifen der Spitze der Regulatorschraube d kein Hindernifs zu bieten. Die Feder α unterscheidet sich von der bisher bekannten, wie in der Zeichnung veranschaulicht, dadurch, dafs sie nur eine Längsseite des Schiffchens beansprucht; der dadurch erreichte Zweck wird weiter unten erläutert. Der an derselben befindliche, mit Nase h versehene gekröpfte Ansatz q legt sich in die Ausfräsung g und hindert so den Faden am Zurücktreten. Die Spule r ist, wie in Fig. 9 gezeigt, in bekannter Weise gelagert. Feder α ist aufserhalb, Fig. 5, 6 und 9, und Feder b, Fig. 2, 5 und 9, innerhalb der Schiffchenwand angeordnet. Da die Feder b an ihrem einen Ende durch Schraube s an der Schiffchenwand festsitzt, durch den Führungsstift c gleichsam einen Ankerpunkt erhält und durch Regulirschraube d am freien Ende von der Schiffchenwand 'abgedrückt wird, hat sie das Bestreben, sich zwischen s und c der Schiffchenwand zu nähern und so dem Faden Spannung zu geben.
Der Faden nimmt seinen Weg von der Spule zuerst nach dem Schlitz k, Fig. 4, 5, 6 und 9, und fängt sich im Loch m, läuft dann zwischen Feder b und der inneren Schiffchenwandung in deren Schlitz e weiter, bis er in das Loch e1 gelangt. Von da geht er in der Richtung des Pfeiles t durch das Nasenblatt h q zwischen äufserer Schiffchenwand und Feder a, Fig. 6, nach aufsen, um nach dem Nadelöhr geführt zu werden.
Durch diese Construction wird erreicht, dafs der Faden ohne jegliche Nachhülfe von der Spule durch die Oeffnungen k e und q geführt werden kann, während bei den bisherigen Ausführungen der Faden immer mit dem Finger auf den Schlitz der Schiffchenwandung gedrückt werden mufste, sobald derselbe zwischen die äufsere Wandung und die Leitungsfeder a
geführt werden sollte. Hierzu kommt noch der Uebelstand, dafs sich die Feder hakenförmig an die Hinterwand legt und somit, wenn letztere nicht ganz sorgfältig gearbeitet ist oder der Faden irgend welche schadhafte Stellen hat, ein Reifsen des letzteren eintritt, sobald er um die Ecke und hinter die Feder gelegt werden soll. Eine weitere Verbesserung liegt in der Regulirung der Spannungsfeder, welche, wie das sehr häufig vorkommt, leicht dadurch unbrauchbar wird, dafs der Faden die Feder und Wandung einschleift und dann ein Auswechseln der Feder erforderlich wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Spannungsfeder b, welche mit Leitungsstift c und Stellschraube d versehen ist, um die Fadenspannung leicht regeln zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33018D Spannungsfeder für Nähmaschinenschiffchen Expired - Lifetime DE33018C (de)

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