DE330139C - Gleitprellbockanlage mit beim Vorschub durch das Wagengewicht belasteter Grundplatte - Google Patents

Gleitprellbockanlage mit beim Vorschub durch das Wagengewicht belasteter Grundplatte

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DE330139C
DE330139C DE1915330139D DE330139DD DE330139C DE 330139 C DE330139 C DE 330139C DE 1915330139 D DE1915330139 D DE 1915330139D DE 330139D D DE330139D D DE 330139DD DE 330139 C DE330139 C DE 330139C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/16Positive railway stops
    • B61K7/18Buffer stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
• Gleitprellbockanlage mit beim Vorschub durch das Wagengewicht belasteter Prellbockgrundplatte und bezweckt eine solche Ausbildung der bekannten Anlagen dieser Art, daß bei Wahl einer einheitlichen zusammenhängenden Grundplatte beim Vorschieben des Prellbocks eine zunehmende Belastung derselben durch das Wagengewicht erfolgt.
ίο Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß die Anlage so ausgeführt wird, daß in der Ruhestellung des Prellbocks die Grundplatte in ihrer ganzen Ausdehnung oder in einem Teil derselben vom Gewicht eines darüber befindlichen Fahrzeuges entlastet ist, während die Belastung eintritt, wenn eine Verschiebung des Prellbocks unter dem Einfluß eines gegen ihn anfahrenden Wagens, einer Lokomotive, eines Zuges usw. erfolgt.
ao Die Entlastung der Prellbockgrundplatte in der Ruhestellung ,des Bockes kann in verschiedenartiger Weise erfolgen, beispielsweise so, daß die Schienen zu beiden Seiten einer zum Prellbockfuß gehörenden Zunge auf festen Auflagern befestigt werden und in dem in der Vorschubrichtung der gegen den Prellbock anfahrenden Wagen vor dem Prellbock liegenden Abschnitt frei schwebend gehalten und durch Querschienen miteinander verbunden sind, so daß sich beim Vorschub des Prellbocks die Querschienen auf die Grundplattenzunge auflegen und das Wagengewicht auf sie übertragen.
Man kann den gleichen Zweck auch erreichen, ohne die Prellbockgrundplatte so schmal zu machen, daß sie zwischen den Schienen zu liegen kommt, wenn man die Schienen in demjenigen Teil des Stranges, welcher über der vom Wagendruck zu entlastenden Grundplatte des Prellbocks liegt, durch Querträger miteinander verbindet oder unterstützt und vermittels der Querträger seitlich von der Prellbockgrundplatte auflagert, so daß das Wagengewicht durch die Querträger auf die seitlichen Auflager übertragen wird. Bei einer Verschiebung des Prellbocks tritt dann die Prellbockgrundplatte aus demjenigen Abschnitt des Schienenstranges heraus, welcher vermittels der Querträger auf seitlichen Auflagern ruht, und gelangt unter einen Schienenabschnitt, in welchem sich die Schienen unmittelbar auf die Prellbockgrundplatte auflegen, so daß der Wagendruck auf diese übertragen wird und so eine Bremsung zustande kommt.
Die Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigen die
Fig. ι bis 3 die Ausführungsform mit zwischen den Schienen liegender Zunge der Prellbockgrundplatte in einem Längsschnitt, einer oberen Ansicht und einem Querschnitt ng.ch der Linie 3-3 der Fig. 2. Die
Fig. 4 bis 6 veranschaulichen die Ausführungsform mit oberhalb der Prellbockgrundplatte vermittels verbindender Querträger auf seitlichen Auflagern aufgelagertem Schienenabschnitt, ebenfalls in einem Längsschnitt, einem Grundriß und einem Querschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 5.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 ist der Prellbock mit 1, der Hauptteil
der Grundplatte mit 2 und die sich an den Hauptteil ansetzende Grundplattenzunge mit 3 bezeichnet. Der Prellbock ruht mit seiner Grundplatte 2, 3 auf einer vorbereiteten Bettung 4, auf welcher er sich in bekannter Weise zu verschieben vermag. Die Schienen sind mit 5 bezeichnet. Die Zunge 3 der Prellbockgrundplatte hat eine geringere Breite, als der Schienenabstand beträgt, und liegt zwischen den Schienen 5. Die Schienen 5 ■-sind in ihrem neben den Seitenrändern der Zunge 3 liegenden Teil auf einer festen Fundierung 6 gelagert, während sie mit ihren in der Verschiebungsrichtung des Prellbocks vor diesem liegenden Enden frei schweben. Mit 7 sind die Schienen verbindende Querträger bezeichnet. Nach 'der Darstellung der Zeichnung ruhen einige dieser Querträger 7 auf dem Hauptteil 2 der Grundplatte auf. Ein in der aus der Zeichnung ersichtlichen Ruhestellung, des Prellbocks in Anlage mit diesem befindlicher Wagen läßt die Zunge 3 der Prellbockgrundplatte unbelastet und belastet nur den Hauptteil 2 der Grundplatte durch einige der Querträger 7. Wenn jedoch der Prellbock verschoben wird durch einen gegen ihn anfahrenden Wagen, dann gelangt die Zunge 3 fortschreitend mehr und mehr unter die Querträger 7, so daß auch sie, die bei der Ruhestellung des Prellbocks unbelastet war, mehr und mehr durch das Wagengewicht belastet wird, so daß der Bremswiderstand mit zunehmender Verschiebung des Prellbocks fortlaufend gesteigert wird, ohne daß es hierzu der Ausrüstung der Prellbockunterlage mit beweglichen, nacheinander in die Arbeitsstellung eingerückten Teilen bedürfte, wie solche bei vorbekannten Prellbockanlagen vorgesehen sind.
Die in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Ausführungsform des Prellbocks unterscheidet sich von der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten wesentlich dadurch, daß bei ihr die Grundplatte des Prellbocks in ihrer ganzen Längenausdehnung eine größere Breite besitzt, als der Schienenabstand beträgt. Um bei dieser Ausführungsform die Grundplatte in der Ruhestellung des Prellbocks zu entlasten, sind die Schienen durch seitlich der Prellbockgrundplatte gelagerte Querträger miteinander verbunden.
Der Prellbock selbst ist in diesem Falle mit 8 bezeichnet. Die Prellbockgrundplatte trägt die Bezeichnung 9, die Schienen die Bezeichnung 10. In dem auf der Anfahrseite des Prellbocks in dessen Ruhestellung gelegenen Teil sind die Schienen 10 miteinander durch Querträger 11 verbunden, welche seitlich von der Grundplatte 9 bei 12 in einem festen Fundament gelagert sind, so daß die Querträger n den Druck eines in ihrer Zone auf den Schienen 10 stehenden Wagens auf das feste Fundament zu übertragen vermögen. In dem in der Vorschubrichtung vor dem Prellbock 8 liegenden Teil des Schienengleises sind die Schienen durch kurze Querträger 13 miteinander verbunden und frei schwebend angeordnet. Bei einer Verschiebung des Prellbocks gelangen die Querträger 13 zur Auflage auf die Prellbockunterlage 9 und übertragen den Fahrzeugdruck auf diese, so daß bei der Verschiebung des Prellbocks ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 beim Fortschreiten und Zunehmen der Reibungswiderstand eingeschaltet wird, welcher zu einer schnellen Aufzehrung der lebendigen Kraft des fahrenden Zuges führt. Anstatt die die Schienen abstützenden Querträger 11 unter den Schienen anzuordnen, könnte man sie natürlich auch in einer Ebene mit den 80 · Schienen anbringen, wodurch man an Bauhöhe spart, dafür allerdings an Leichtigkeit der Herstellung der Querverbindung verliert.

Claims (5)

Patent-Ansprüche :
1. Gleitprellbockanlage mit beim Vorschub durch das Wagengewicht belasteter i Grundplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2, 3 bzw. 9) des Prellbocks in der Ruhestellung des letzteren in ihrer ganzen Ausdehnung oder in einem Teil derselben vom Gewicht eines darüber befindlichen Fahrzeugs entlastet ist, dagegen beim Vorschieben des Prellbocks nach und nach belastet wird.
2. Gleitprellbockanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gebiet des Prellbockfußes bzw. seines in der Ruhestellung entlasteten. Abschnittes die Schienen nicht auf dem Prellbockfuß (3 bzw. 9) selbst, sondern auf besonderen Trageorganen (6 bzw. 11) ruhen, während solche Trageorgane für die über den Prellbockfuß in dessen Ruhelage hinausragenden Schienenabschnitte fehlen, so daß sich die Schienen unter dem Gewicht des Wagens auf den Fuß des Prellbocks bei dessen Verschiebung aufzusetzen vermögen.
3. Gleitprellbockanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,, daß der entlastet zu haltende Teil des Prellbockfußes von einer Zunge (3) von geringerer Breite.. als der Schienenabstand gebildet wird, welche zwischen neben ihren Seitenkanten herlaufenden festen Schienenlagern (6) liegt.
4. Gleitprellbockanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen über dem in der Vorschubrichtung des iao Bockes vor der entlasteten Zunge liegenden Teil des Prellbockfußes auf Querträgern (7)
befestigt sind, welche auf dem darunter ' Schienen über dem entlastet zu haltenden
liegenden Teil des Prellbockfußes auf- ■ Teil des Prellbockfußes durch Vermittlung
ruhen. ' Von Querträgern (ii) auf seitlich vom
5. GleitpreUbockanlage nach Anspruch 1 ; Prellbockfuß liegenden Lagerstellen auf-
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ruhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
gERUK. GEDRUGST JK DEB REICHSDRUCKEREI.
DE1915330139D 1915-06-09 1915-06-09 Gleitprellbockanlage mit beim Vorschub durch das Wagengewicht belasteter Grundplatte Expired DE330139C (de)

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DE (1) DE330139C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19939974B4 (de) * 1999-08-24 2006-10-19 A. Rawie Gmbh & Co. Prellbockanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19939974B4 (de) * 1999-08-24 2006-10-19 A. Rawie Gmbh & Co. Prellbockanordnung

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