DE330059C - Presskissen zur Herstellung von Schuhwerk durch Kleben - Google Patents

Presskissen zur Herstellung von Schuhwerk durch Kleben

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DE330059C
DE330059C DE1916330059D DE330059DD DE330059C DE 330059 C DE330059 C DE 330059C DE 1916330059 D DE1916330059 D DE 1916330059D DE 330059D D DE330059D D DE 330059DD DE 330059 C DE330059 C DE 330059C
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press
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leather
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DE1916330059D
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Atlas Werke Poehler & Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms
    • A43D25/10Press-pads or other supports of shoe-gluing presses

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  • Paper (AREA)

Description

  • Preßkissen zur Herstellung von Schuhwerk durch Kleben. Zusatz zum Patent 327354. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Preßkissens nach Patent 327354., bei welchem die Stützfläche unter selbsttätiger- Spannung der einzelnen Teile sich der Form des Schuhbodens anpaßt. Gemäß der neuen Anordnung sind die Rollen, über die ein Seil S-förmig gelegt ist, in d,r \Veise einstellbar, daß die Stützfläche jeder beliebigen und auch einer sehr hohen Sprengung angepaßt werden kann. Ferner ist die zwischen der Stützfläche und der Sohle angeordnete Preßunterlage in ihren Einzelteilen leicht auswechselbar gemacht und derart angeordnet, daß der Druck auf die Sohle an allen Stellen gleichmäßig verteilt wird.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Anordnung des Preßkissens in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Fig. i zeigt das in einer Presse eingesetzte Preßkissen in Seitenansicht. Fig. 2 ist ein Grundriß des Kissens und Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2. Fig. 4 bis 7 zeigen Grundrisse mit den zugehörigen Quersch:iitten mehrerer Lagen der Preßunterlage, und Fig. 8 veranschaulicht in Seitenansicht, in Oberansicht und im Querschnitt einen der Stellbolzen mit einer Seilrolle bzw. die Rolle allein.
  • In dem geeignet gestalteten Hauptrahmen io des Kissens sind an seinen beiden Längsseiten eine beliebige Anzahl starker Schraubbolzen 24 in entsprechendem Muttergewinde senkrecht beweglich, so daß die auf ihrer nach oben gerichteten Spitze angeordneten Rollen 2o in verschiedener Höhe eingestellt werden können, wie dies die Sprengung des zu bearbeitenden Schuhwerks erfordert. Die Rollen 2o sind mit ihrer verhältnismäßig weiten Bohrung auf"- einem konisch oder hohlkehlförmig abgedrehten Hals 25 der Bolzen 24. aufgesteckt, was ihre selbsttätige Einstellung in beliebiger Neigung und in beliebiger Richtung entsprechend dem Zuge des in den Nuten der Rollen 2o geführten Seils ig gestattet. Diese Beweglichkeit der Rollen'uegünstigt die gleichmäßige Anlage :der einzelnen Seiltrums, verhütet aber auch das Abgleiten und die Beschädigung des Seils. Ferner kann man auch noch nach dem Einspannen des Schuhwerks mit Hilfe des Preßbügels 15 bis 18 in eine Presse den Druck auf einzelne Stellen der Sohle verstärken, indem man die entsprechenden Bolzen 24 höher oder andere tiefer schraubt, zu welchem Zwecke an ihren oberen und unteren Enden mehrkantige Köpfe zum Ansetzen von Schlüsseln vorgesehen sind. Die nachträgliche Regelung der Einstellung ermöglicht auch das Ausgleichen von Ungenauigkeiten einzelner Werkstücke und macht daher die Wiederholung der Klebearbeit entbehrlich. ' Zur Verbesserung der Gleichmäßigkeit des Pressens dient auch die besondere Ausführung der Preßunterlage, die aus einzelnen aufeinander gelagerten Lagen aus verschiedenartigen Stoffen besteht. Auf dem Drahtseil liegt lose eine sehr anschmiegsame Platte 4e (Lamelle) aus Zink-, Eisen- oder Stahlblech. Auf der Lamelle befindet sich eire Platte 41 aus harter Pappe, Leder o. dgl., auf dieser eine elastische Platte 42 aus Gummi, Filz o. dgl., und als obere Lage ist eine Platte 43 aus Leder oder Pappe vorgesehen. Alle diese Teile der Preßuuterlage liegen lose über dem Seil aufeinander und werden von den zwischen den: Rollen am Rahmen io vorgesehenen Erhöhungen 36 in ihrer richtigen Lage gehalten. Sie können deshalb leicht ausgewechselt und erforderlichenfalls in anderer Reihenfolge eingelegt werden. Bei der Großfabrikation hat jerle Schuhform eine besondere oberste Lederplatte 43 mit G°lenkvE-rstärkungen 4.:1. (Fig. 7), die ein genaues Bett für den betreitenden Schuh bildet. Statt. dieser Lederpla-Ue kann auch eine Filzplatte mit einer darauf geklebten Lederplatte dienen. Die seitliche Führung der verschiedenen Einlagen macht ihre Verbindung mit dem Seil überflüssig und gestattet daher größere Höhenunterschiede der Stützfläche.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcFiE: i. Preßkissen zur Herstellung von Schuhwerk nach Patent 327354, dadurch gekennzeichnet, daß das die Stützfläche bildende Seil (i9) von senkrecht im Kissenrahmen (io) verschraubbaren tolzen (24) gehalten wird, so daß infolge Änderung .der Höhenlage der Seilbefestigungsstellen die Stützfläche der Sprengung des Werkstücks anpaßbar ist. Preßkissen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Seil führenden Rollen (2o) mit weiter Bohrung auf den hohlkehlförmig ausgearbeiteten Enden (25) der Bolzen sitzen und so entsprechend dem- Seilzuge in jeder Neigung selbsttätig einstellbar sind. 3. Preßkissen# nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil von einer schmiegsamen :Metallplatte bedeckt ist, die die aus Lagen von Leder und anderen nachgiebigen Stoffen, wie Gummi, Filz usf., bestehende nachgiebige Preßunterlage trägt. d.. Preßkissen nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberste Lage der nachgiebigen Preßunterlage aus einer mit Gelenkverstärkungen (44) versehenen, der Schuhform angepaßten Lederplatte (43) besteht. 5. Preßkissen nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Lagen der nachgiebigen Preßunterlage lose aufeinander gelagert sind und von um den Rand des Kissenrahmens (io) verteilten Erhöhungen (36) in ihrer Lage . gegen Verschiebung gesichert sind.
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