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HANS REICH iK BOZEN (TIROL).
Vorrichtung an Holzhobelmaschinen zum Einstellen gegebener Dicken.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Streuvorrichtung für Abrichthobelmaschinen, welche ermöglicht, dem Holze durch das Hobeln eine vorausbestimmte gleichmässige Dicke zu geben. Diese Stellvorrichtung besteht aus einer über der Messerwalze bezw. auf dem Tische der Hobelmaschine aufsteckbaren Platte, derer Abstand von der Messerkannte durch Stellschrauben auf die dem Holze zu gebende Dicke eingestellt werden kann, sowie aus einer stellbaren Walze, welche nahe der Messerwalze durch Gewichts-oder Federdruck gegen die Unterseite/" des zu hobelnden Holzstückes angedrückt wird und dasselbe gegen die Platte der Stellvorrichtung presst, wodurch das Holzstück entsprechend der Einstellung der Platte mehr oder weniger in dem Bereich der Messer gehalten wird.
In Fig. 1 der beigeschlossenen Zeichnung ist diese Stellvorrichtung an einer Abricht- hobelmaschine angebracht veranschaulicht. Die Fig. 2 und 3 zeigen Querschnitte durch diese Vorrichtungen nach den Linien A-B und C-D in Fig. 1.
Die den einen Theil der Stellvorrichtung bildende Platte a, welche über dem Tische b der Hobelmaschine in der Höhenrichtung verstellbar ist, kann gegen seitliche Verschiebung durch an der Seite des Tisches b herabreichende Lappen c, gegen Längsverschiebung durch am Tische oder in sonstiger Weise angeordnete Anschläge d gesichert werden. Das Einstellen der Piatte auf denjenigen Abstand von der wirksamen Kante der Messcrwalze e, welcher der dem Holze zu gel) enden Dicke entspricht, wird durch Stellschrauben f hewirkt, welche sich mit ihren Enden auf dem Tische b stut/en und durch Ein-oder Ausschrauben die Platte vom Tische entfernen oder demselben nähern.
Um die Einstellung der Platte mit vollkommener Genauigkeit bewerkstelligen zu können, sind die vorderen Schrauben mit je einem Zeiger versehen, welche die Stellung der Schrauben an einer Scala g (Fig. 1) ersichtlich machen
Die stetige Anlage des Holzes 11 an der Platte a wird, sofern eine gleichbleibende Dicke durch paralleles Hobeln des Holzes erzielt werden soll, durch eine nahe der Messerwalze in heb- und senkbaren Lagern i gelagerte Walze j bewirkt, welche den anderen Theil der Stellvorrichtung bildet und durch in beliebiger Weise angeordnete Gewichtshebel oder unter Foderdruck stehende Hebel/.. die unmittelbar auf die Lager i oder eine dieselben verbindende Traverse m drücken, an das zu hobelnde Holzstück angepresst wird.
I sind Stellschrauben, welche bis auf einen geringen Abstand gegen die Lagrr i angeste1lt werden und verhindern, dass die Walze j bei leer laufender Maschine nicht bis an die Platte a angedrückt werden kann, wodurch ein leichtes Einführen des Holzes gesichert ist.
Durch entsprechendes Höher-und Tieferstellen der Stellschrauben f an einer der Piattenlänsseiten und die hiedurch bewirkte Schrägstellung der Platte wird die Stellvorrichtung zum Hobeln von Hölzern, welche keilförmiges Profil erhalten sollen, und durch Anbringung zweier stellbarer Anschlagleisten wird diese Stellvorrichtung auch für Kehlarbeiten geeignet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung an Ho1zhobelmaschinen zum Einstellen des Holzes auf eine voraus bestimmte, durch das Hobein zu gebende Dicke, gekennzeichnet durch eine über dem Tische der Hobelmaschine angeordnete Platte, deren Abstand von der wirksamen Kante der Messerwalze durch Höher- oder Tieferstellen für die dem Holze zu gebende Dicke einstellbar ist, und durch eine mittelst Gewichts-oder Fodordruck anstellbare Walze, welche von unten auf das Holz drückt und dieses gegen die Platte drückt.
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