DE329596C - Druckknopf - Google Patents

Druckknopf

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DE329596C
DE329596C DE1919329596D DE329596DD DE329596C DE 329596 C DE329596 C DE 329596C DE 1919329596 D DE1919329596 D DE 1919329596D DE 329596D D DE329596D D DE 329596DD DE 329596 C DE329596 C DE 329596C
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push button
sewing
cavity
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button
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B17/00Press-button or snap fasteners
    • A44B17/0011Press-button fasteners in which the elastic retaining action is obtained by a spring working in the plane of the fastener

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  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 24. NOVEMBER 1920
Die vorliegende Erfindung betrifft einen zum Knöpfen von Stoffen, Handschuhen u. dgl. dienenden Druckknopf mit eingelegter Feder. Im Gegensatz zu älteren Druckknöpfen, bei denen das federnde Zusammenhalten der beiden Druckknopfteile innen geschah, die Annählöcher dagegen außen angeordnet waren, ist der neue Druckknopf derart eingerichtet, daß das federnde Zusammenhalfen außen erfolgt, während die Annählöcher in der Mitte liegen. Zu diesem Zwecke ragen die in einer Außenrille angeordneten federnden Diahtschenkel in eine ringförmige Höhlung hinein und der Kopf des anderen.Knopfteiles ist als ein der Höhlung angepaßter ringförmiger Wulst ausgebildet, wobei die Annählöeher beider Knopfteile in den durch die Höhlung bzw. die Wulst eingeschlossenen kreisförmigen Böden angeordnet sind. Hierdurch wird, wie noch gezeigt werden soll, eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber den bisher gebräuchlichen Druckknöpfen erreicht.
In Fig. ι bis 4 der Zeichnung ist der neue Druckknopf in einer Äusführungsform veranschaulicht. Fig. χ und 2 zeigen den Federteil, Fig. 3 und 4 den Knöpfchenteil. Die Annähöffnungen i bzw. k des Federteils α und des Knöpfchenteils g liegen in der Mitte am Boden I des Mittelvorsprunges bzw. am Boden m der Mittelhöhlung. Ringförmig um diese herum ist am Federteil die Höhlung b und am Knöpfchenteil der nach oben sich erweiternde Kopf h angebracht, der in die Höhlung b einspringt. .Die wirksamen Drahtschenkel d der Feder e ragen in die ringförmige Höhlung δ durch Schlitze c hindurch hinein. Die im vorliegenden Falle hufeisenförmig gebogene Feder e ist in der Außenrille f gelagert, welche die Höhlung b ringförmig umgibt. Beim neuen Druckknopf erfolgt also das Annähen nicht mehr am Umfang, wodurch der Stoff leicht verzogen wird, sondern in der Mitte, also mehr an einem Punkt, so daß ein Verziehen des Stoffes nicht eintreten kann. Die Annähfläche ist wesentlich verkleinert. Das Annähen erfolgt sauberer und der Stoff wird mehr geschont. Das Festhalten des Stoffes erfolgt also mehr punktförmig, so daß beim Knöpfen ein Verziehen nicht eintreten kann. Da die Annählöcher in der Mitte liegen, können .sie, wie Fig. 4 veranschaulicht, aus zwei durch einen Steg getrennten öffnungen k bestehen, was das .Annähen wesentlich erleichtert. Früher war durch den großen Umfangskreis der Annählöcher das Nähen erschwert. Beim neuen Druckknopf dagegen können die in der Mitte liegenden Annähöffnungen mit der Nadel wesentlich leichter gefunden werden. Das Annähen kann weit schneller und sauberer erfolgen, namentlich auch bei vei deckten Nähten. Früher kam es leicht vor, daß die durch die Annählöeher gehenden Nahtfäden sich um den Federdraht herumschlingen konnten und hierdurch die Wirksamkeit der Feder behinderten. Auch konnte beim Annähen die Feder im Wege stehen. Beim neuen Druckknopf sind die durch die Annählöeher i gehenden Fäden von der Drahtfeder ganz unabhängig. Beim Schließen des Druckknopfes standen früher die Nahtfäden im Wege und ließen häufig ein vollständiges
Schließen nicht zu. Beim neuen Druckknopf dagegen liegen die Nahtfäden in der Mitte vertieft und sind nach dem Schließen des Druckknopfes vollständig verdeckt, d. h. von außen unsichtbar. Sie werden hierdurch besser geschont und stehen einander nicht mehr im Wege, so daß der Druckknopf vollständig geschlossen werden kann und beide Teile fest auf ein anderliegen.
ίο Noch größer- sind die Vorteile, die sich dadurch ergeben, daß bei dem neuen Druckknopf der federnde Teil außen liegt. Weil das Festhalten am Umfang erfolgt, liegen nach Schließen des Druckknopfes beide Teile
is fest aufeinander. Denn da die Federkraft am Umfang angreift, werden beide Teile wesentlich fester zusammengehalten und können nicht wackeln. Die Feder selbst kann eine wesentlich einfachere Gestalt, beispielsweise gemäß Fig. ι HufeiFenform, besitzen, kann jedoch im übrigen beliebig geformt und gegebenenfalls mit Wellungen und sonstigen Biegungen versehen sein. Auch liegt beim neuen Druckknopf der Federdraht in der Außenrille f wesentlich besser gehalten, und ein Herausspringen kann unter keinen Umständen mehr vorkommen. Das feste Schließen und genaue Ineinanderpassen der beiden Teile ; wird bei dem neuen Druckknopf noch da- j durch erhöht, daß nicht allein der ringförmige Kopf k in die ringförmige Höhlung b, sondern auch der Mittelkopf I des Federteils in die Mittelhöhlung m des Enöpfchetiteils eingreift. Durch diesen doppelten Eingriff wird die Verbindung noch mehr zentriert und gesichert. Trotz des besseren Festhaltens kann der neue Druckknopf besonders flach gehalten wenden, namentlich weil, wie bereits erwähnt, die Nähfäden beim Schließen des Druckknopfes
; nicht mehr im Wege stehen, sondern innen verdeckt liegen und hierdurch geschont werden. Ein weiterer Vorteil des neuen Druckknopfes besteht noch darin, daß seine beiden Teile auf Band mittels Niete festgenietet werden können. Die Niete können bei dem Federteil in die Vertiefung I, bei dem Knöpfchenteil in die Erhöhung m eingepreßt werden. Die Nietung ist an beiden Teilen völlig unsichtbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckknopf, bei dem die durch Schlitze in einen freien Raum eintretenden Schenkel der Drahtfeder im einen Knopfteil den Kopf des anderen Knopfteils untergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Drahtschenkel (ä) in eine ringförmige Höhlung (δ) hineinragen und der Kopf des anderen Knopf teils (g) als ein der Höhlung angepaßter ringförmiger Wulst (A) ausgebildet ist, wobei die Annählöcher (i bzw. k) in den durch die Höhlung bzw. die Wulst eingeschlossenen kreisförmigen Böden {l bzw. m) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919329596D 1919-03-30 1919-03-30 Druckknopf Expired DE329596C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE329596T 1919-03-30

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ID=6187216

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DE1919329596D Expired DE329596C (de) 1919-03-30 1919-03-30 Druckknopf

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